Mikaela Shiffrin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Mikaela Shiffrin Ski Alpin
Sportler des Jahres Österreich 2016 red carpet Mikaela Shiffrin 5.jpg
Voller Name Mikaela Pauline Shiffrin
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 13. März 1995 (23 Jahre)
Geburtsort Vail, Colorado, USA
Größe 170 cm
Gewicht 66 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom,
Abfahrt, Super-G, Kombination
Verein Burke Mountain Academy
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 2 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 3 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Junioren-WM 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Gold0 Sotschi 2014 Slalom
0Gold0 Pyeongchang 2018 Riesenslalom
0Silber0 Pyeongchang 2018 Alpine Kombination
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Gold0 Schladming 2013 Slalom
0Gold0 Vail/Beaver Creek 2015 Slalom
0Gold0 St. Moritz 2017 Slalom
0Silber0 St. Moritz 2017 Riesenslalom
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Bronze0 Crans-Montana 2011 Slalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 11. März 2011
 Weltcupsiege 43
 Gesamtweltcup 1. (2016/17, 2017/18)
 Abfahrtsweltcup 5. (2017/18)
 Super-G-Weltcup 24. (2016/17)
 Riesenslalomweltcup 2. (2016/17)
 Slalomweltcup 1. (2012/13, 2013/14,
2014/15, 2016/17, 2017/18)
 Kombinationsweltcup 6. (2016/17)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 1 0 2
 Riesenslalom 6 4 4
 Slalom 32 3 5
 Parallelrennen 3 0 1
 Kombination 1 0 0
letzte Änderung: 18. März 2018

Mikaela Pauline Shiffrin (* 13. März 1995 in Vail, Colorado) ist eine US-amerikanische Skirennläuferin. Sie ist bereits eine der erfolgreichsten Läuferinnen der Geschichte, insbesondere in ihrer Paradedisziplin Slalom – in dieser ist sie die jüngste Olympiasiegerin und die erste dreifache Weltmeisterin seit Christl Cranz sowie fünfmalige Siegerin der Weltcup-Disziplinenwertung. 2016/17 und 2017/18 gewann Shiffrin außerdem den Gesamtweltcup.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juniorin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shiffrin besuchte wie ihr zwei Jahre älterer Bruder Taylor, der ebenfalls Skirennläufer ist, die Burke Mountain Academy in Vermont. Erste Erfolge auf nationaler Ebene hatte sie im Whistler Cup, einem Nachwuchswettbewerb für Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren. 2008 gewann sie dort den Slalom, den Riesenslalom und die Kombination.[1] Neben weiteren Erfolgen bei Juniorenrennen in den USA gewann sie 2009 zum zweiten Mal den Slalom und 2010 zum zweiten Mal den Riesenslalom des Whistler Cup.[2] Einen Monat davor hatte sie schon außerhalb ihres Heimatlandes auf sich aufmerksam gemacht, als sie beim Trofeo Topolino in Italien, dem bedeutendsten internationalen Kinderskirennen, Slalom und Riesenslalom gewann.[3][4][5]

Als sie das Alterslimit erreicht hatte, fuhr sie im November 2010 die ersten FIS-Rennen. Noch im selben Monat kam sie auch erstmals im Nor-Am Cup zum Einsatz, wo sie schon im zweiten Rennen unter die zehn Besten fuhr. Nach insgesamt drei Top-Ten-Platzierungen in dieser Rennserie gewann die damals 15-Jährige am 14. Dezember 2010 die Super-Kombination in Panorama und zwei Tage später auch den Riesenslalom. Nach dem Jahreswechsel folgten zwei weitere Slalomsiege in Sunday River. Am Ende der Saison 2010/2011 belegte sie jeweils den dritten Platz in der Gesamt-, Riesenslalom- und Super-Kombinations-Wertung sowie den ersten Platz in der Slalomwertung. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2011 in Crans-Montana gewann sie die Bronzemedaille im Slalom. Im März 2011 bestritt sie in Špindlerův Mlýn ihre ersten beiden Weltcuprennen, einen Slalom und einen Riesenslalom, bei denen sie sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren konnte. Am Ende der Saison 2011 gewann sie die nationale Meisterschaft im Slalom. Von der Eastern Ski Writers Association wurde sie als beste Juniorin der Saison 2011 mit dem Goldenen Ski ausgezeichnet.[6]

Aufstieg an die Weltspitze (2011–2013)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mikaela Shiffrin in Andalo, 2012

Am 27. November 2011 fuhr Shiffrin beim Slalom in Aspen, ihrem vierten Einsatz im Weltcup, auf den achten Platz und gewann damit erstmals Weltcuppunkte. Einen Monat später erreichte sie im Alter von 16 Jahren und 9 Monaten im Slalom von Lienz den ersten Podestplatz in einem Weltcuprennen, als sie mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang hinter Marlies Schild und Tina Maze auf den dritten Rang fuhr. Bis Ende der Saison 2011/2012 gelangen Shiffrin zwei weitere Top-Ten-Ergebnisse, womit sie 17. im Slalomweltcup wurde. Beim Nor-Am Cup nahm sie in diesem Winter nur noch an drei Rennen zu Saisonbeginn teil, von denen sie eines, den zweiten Slalom in Loveland, gewann. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2012 in Roccaraso kam sie nach einem Ausfall im Slalom nur im Riesenslalom als 20. ins Ziel. Ihren US-Meistertitel im Slalom konnte sie 2012 erfolgreich verteidigen.

Nach einem weiteren dritten Platz im November 2012 gewann Shiffrin am 20. Dezember 2012 ihr erstes Weltcuprennen, den Slalom von Åre. Zwei weitere Siege folgten am 4. Januar 2013 in Zagreb und am 15. Januar in Flachau. Bei der Weltmeisterschaft 2013 in Schladming gewann sie die Goldmedaille im Slalom. Sie ist damit eine der jüngsten Weltmeisterinnen überhaupt; jünger waren nur die Liechtensteinerin Hanni Wenzel 1974 und die Britin Esmé MacKinnon im Jahr 1931.[7] Vor dem Weltcupfinale in Lenzerheide lag Shiffrin in der Slalomwertung sieben Punkte hinter Tina Maze. Mit dem vierten Sieg der Saison zog sie an dieser vorbei und entschied die Wertung mit 33 Punkten Vorsprung für sich.[8]

Dominanz im Slalom, Olympiasieg, zweiter WM-Titel und Verletzung (2013–2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shiffrin begann die Saison 2013/14 mit einem sechsten Platz im Riesenslalom von Sölden. Ihre Slalom-Siegesserie setzte sie dann am 16. November 2013 in Levi fort. Am 1. Dezember 2013 gelang ihr in Beaver Creek als Zweite die erste Podestplatzierung in einem Weltcup-Riesenslalom. Am 5. Januar 2014 folgte in Bormio ihr sechster Slalom-Weltcupsieg. Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi gewann Shiffrin als bisher jüngste Läuferin die Goldmedaille im Slalom.[9] Im Riesenslalom belegte sie Platz 5.

Zu Beginn der Saison 2014/15 feierte sie ihren ersten Sieg im Riesenslalom, als sie das Rennen in Sölden zeitgleich mit Anna Fenninger beendete. Bei der Ski-WM 2015 in Vail/Beaver Creek sicherte sie sich ihren zweiten WM-Titel im Slalom. Im Slalomweltcup gewann Shiffrin fünf der letzten sechs Rennen der Saison; damit konnte sie die Disziplinenwertung zum dritten Mal in Folge für sich entscheiden, was zuletzt Vreni Schneider 20 Jahre zuvor gelungen war. Die Schweizerin siegte von 1992 bis 1995 sogar viermal in Folge.

Am 28. November 2015 gewann Shiffrin den Slalom von Aspen mit einem Vorsprung von 3,07 Sekunden auf Veronika Velez-Zuzulová, dem größten Vorsprung in einem Weltcupslalom überhaupt. Die vorherige Rekordmarke war am 10. März 1968 aufgestellt worden, als Florence Steurer mit 3,00 Sekunden vor Annie Famose gewonnen hatte.[10] Nach dem dominanten Saisonbeginn zog sie sich wenige Tage später beim Weltcup in Åre einen Innenbandriss und eine Knochenprellung im rechten Knie zu. Zunächst hieß es, sie würde die gesamte restliche Saison verpassen,[11] doch die Genesung verlief schneller als erwartet. Bei ihrem Comeback am 15. Februar 2016 gewann sie in Crans-Montana das Slalomrennen. Auch das folgende in Jasná konnte sie für sich entscheiden, ebenso jenes beim Saisonfinale in St. Moritz. Somit hatte Shiffrin alle Weltcupslaloms für sich entschieden, zu denen sie angetreten war.

Dritter Weltmeistertitel und Gesamtweltcupsieg (2016/2017)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch die ersten vier Slalomrennen der Saison 2016/17 konnte sie gewinnen, ehe die Serie mit einem Ausfall im fünften Slalom in Zagreb endete. Es war ihr erster Ausfall in einem Weltcupslalom nach vier Jahren (am 29. Dezember 2012 hatte sie am Semmering als Vierte des ersten Laufes den zweiten Durchgang nicht beenden können). [12] Aber schon am 8. Januar 2017 ging ihre Siegesserie beim Slalom in Maribor weiter. Am Semmering stellte sie den Rekord von Lindsey Vonn und Katja Seizinger ein, in drei Tagen drei Rennen zu gewinnen.

Sie beteiligte sich ab Saisonbeginn auch mehrmals an den so genannten Speedrennen, bei denen sie aufgrund der Startnummern-Regelung mit der Nr. 31 starten durfte. Mit dieser Nummer überraschte sie am 29. Januar 2017 beim Super-G in Cortina d’Ampezzo, als sie mit Platz 4 nur um drei Hundertstelsekunden das Podest verpasste.

Bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz konzentrierte sie sich ganz auf die technischen Disziplinen. Sie gewann am 16. Februar Silber im Riesenslalom und zwei Tage danach mit zweimal Laufbestzeit und einem Vorsprung von 1,64 Sekunden (dem größten seit Ingrid Lafforgue am 13. Februar 1970 bei den Weltmeisterschaften in Gröden mit 1,71 s) die Goldmedaille im Slalom. Sie hatte damit zum dritten Mal in Folge den Weltmeistertitel im Slalom gewonnen, was vor ihr erst Christl Cranz in den Jahren 1937 bis 1939 gelungen war; außerdem war es (mit Olympia 2014) ihr vierter großer Titel hintereinander.

Nach der Weltmeisterschaft gelang ihr in Crans-Montana erstmals auch ein Sieg in einer Super-Kombination. In Squaw Valley gewann sie sowohl den Riesentorlauf als auch den Slalom, was bereits den Gewinn der Slalom-Gesamtwertung bedeutete. Beim Finale in Aspen sicherte sie sich den Weltcup-Gesamtsieg. Beim Duell um die Gesamtwertung im Riesenslalom zog sie allerdings im letzten Rennen am 19. März gegen die mit 80 Punkten Vorsprung angetretene Tessa Worley den Kürzeren.

Zweiter Sieg im Gesamtweltcup und Olympiasiegerin im Riesenslalom (2017/18)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mikaela Shiffrin mit der Weltcup-Kugel für die Slalom-Wertung 2018

Shiffrin verlor zwar den ersten Slalom der Saison 2017/2018 in Levi überraschend gegen Petra Vlhová, setzte danach aber erneut zu einem Siegeslauf an. In den ersten vier Rennen, die sie bestritt, stand sie immer auf dem Podest - und das in drei verschiedenen Disziplinen. In Lake Louise gewann sie zum ersten Mal eine Abfahrt, bei ihrem erst vierten Start in dieser Disziplin. Zwischen dem 1. und dem 9. Januar gewann sie fünf Rennen in Folge. In ihrer Paradedisziplin Slalom gewann sie neun von elf Rennen. Damit übertraf sie den Rekord von Janica Kostelić, die es im Winter 2000/2001 auf acht Slalomsiege gebracht hatte. Zwei von Shiffrins Siegen wurden allerdings in Parallelbewerben errungen, die es zu Zeiten Kostelics noch nicht gegeben hat. Mehr Saisonerfolge in einer Disziplin hat keine andere Skifahrerin erreicht.[13] Sie konnte dadurch Sieg im Gesamtweltcup wiederholen, obwohl sie, um sich zu schonen, auch Speed-Rennen und Kombinationen ausliess.

Bei den Olympische Winterspielen 2018 in Pyeongchang gewann Shiffrin die Goldmedaille im Riesenslalom und die Silbermedaille in der Kombination, während sie in ihrer Paradedisziplin als Vierte das Podest verpasste. Nach dem Sieg im Riesenslalom ließ sie den Super-G aus.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupwertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Abfahrt Super-G Riesenslalom Slalom Kombination
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2011/12 43. 168 49. 5 17. 163
2012/13 5. 822 19. 134 1. 688
2013/14 6. 895 7. 257 1. 638
2014/15 4. 1036 3. 357 1. 679
2015/16 10. 648 39. 18 21. 94 4. 500 23. 32
2016/17 1. 1643 36. 33 24. 70 2. 600 1. 840 6. 100
2017/18 1. 1773 5. 256 28. 56 3. 481 1. 980

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 43 Weltcupsiege (32x Slalom, 6x Riesenslalom, 3x Parallelrennen, 1x Abfahrt, 1x Kombination)
  • 62 Podestplätze (40x Slalom, 14x Riesenslalom, 4x Parallelrennen, 3x Abfahrt, 1x Kombination)

Slalom

Datum Ort Land
20. Dezember 2012 Åre Schweden
4. Januar 2013 Zagreb Kroatien
15. Januar 2013 Flachau Österreich
16. März 2013 Lenzerheide Schweiz
16. November 2013 Levi Finnland
5. Januar 2014 Bormio Italien
14. Januar 2014 Flachau Österreich
8. März 2014 Åre Schweden
15. März 2014 Lenzerheide Schweiz
29. Dezember 2014 Kühtai Österreich
4. Januar 2015 Zagreb Kroatien
22. Februar 2015 Maribor Slowenien
14. März 2015 Åre Schweden
21. März 2015 Méribel Frankreich
28. November 2015 Aspen USA
29. November 2015 Aspen USA
15. Februar 2016 Crans-Montana Schweiz
6. März 2016 Jasná Slowakei
19. März 2016 St. Moritz Schweiz
12. November 2016 Levi Finnland
27. November 2016 Killington USA
11. Dezember 2016 Sestriere Italien
29. Dezember 2016 Semmering Österreich
8. Januar 2017 Maribor Slowenien
11. März 2017 Squaw Valley USA
26. November 2017 Killington USA
28. Dezember 2017 Lienz Österreich
3. Januar 2018 Zagreb Kroatien
7. Januar 2018 Kranjska Gora Slowenien
9. Januar 2018 Flachau Österreich
10. März 2018 Ofterschwang Deutschland
17. März 2018 Åre Schweden

Riesenslalom

Datum Ort Land
25. Oktober 2014 * Sölden Österreich
27. Dezember 2016 Semmering Österreich
28. Dezember 2016 Semmering Österreich
10. März 2017 Squaw Valley USA
19. Dezember 2017 Courchevel Frankreich
6. Januar 2018 Kranjska Gora Slowenien

* zeitgleich mit Anna Fenninger

Abfahrt

Datum Ort Land
2. Dezember 2017 Lake Louise Kanada

Kombination

Datum Ort Land
26. Februar 2017 Crans-Montana Schweiz

Parallelrennen

Datum Ort Land Disziplin
31. Januar 2017 Stockholm Schweden City Event
20. Dezember 2017 Courchevel Frankreich Parallelslalom
1. Januar 2018 Oslo Norwegen City Event

Nor-Am Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Saison 2010/11: 3. Gesamtwertung, 1. Slalomwertung, 3. Riesenslalomwertung, 3. Super-Kombinations-Wertung
  • Saison 2012/13: 6. Riesenslalomwertung
  • 9 Podestplätze, darunter 7 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
14. Dezember 2010 Panorama Kanada Super-Kombination
16. Dezember 2010 Panorama Kanada Riesenslalom
5. Januar 2011 Sunday River USA Slalom
6. Januar 2011 Sunday River USA Slalom
29. November 2011 Loveland USA Slalom
28. November 2012 Aspen USA Riesenslalom
29. November 2012 Aspen USA Riesenslalom

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 6 US-amerikanische Meistertitel (Slalom 2011, 2012, 2015 und 2016, Riesenslalom 2014 und 2016)
  • 5 Siege beim Whistler Cup
  • 2 Siege beim Trofeo Topolino

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2014 wurde in Avon, genau zwischen ihrem Wohnort Eagle-Vail und dem WM-Schauplatz Beaver Creek, eine Straße nach ihr benannt; auf dem "Mikaela Way" befindet sich die öffentliche Bibliothek von Avon. Im Oktober 2017 wurde sie mit dem prestigeträchtigen Skieur d’Or als herausragendste alpine Skirennläuferin der vergangenen Saison ausgezeichnet.

Im Sommer 2017 machte Shiffrin ihre Beziehung zum französischen Riesenslalom-Spezialisten Mathieu Faivre öffentlich.[14]

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang gewann die tschechische Snowboarderin und Skirennläuferin Ester Ledecká auf einem alten Paar Skiern Shiffrins, das sich nunmehr in ihrem Besitz befand, überraschend Gold im Super-G.[15] Nach Aussage von Ledeckás Trainer hätten sich Shiffrins alte Skier bei Materialtests als die schnellsten erwiesen (beide Athletinnen haben mit Atomic denselben Ausrüster).[15]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mikaela Shiffrin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Shiffrin Leads U.S. Skiers at Whistler Cup. www.skiingforum.com, 8. April 2008, abgerufen am 15. Dezember 2010 (englisch)
  2. Vail Skier Mikaela Shiffrin Double Medals at 2010 Whistler Cup. www.utahskieronline.com, 13. April 2010, abgerufen am 15. Dezember 2010 (englisch)
  3. Shiffrin claims Topolino Gold in slalom. www.skiracing.com, 6. März 2010, abgerufen am 15. Dezember 2010 (englisch)
  4. Shiffrin adds second gold at Topolino. www.skiracing.com, 7. März 2010, abgerufen am 15. Dezember 2010 (englisch)
  5. Vail's Mikaela Shiffrin wins GS at Trofeo Topolino in Italy, biggest children's race. www.theskichannel.com, 7. März 2010, abgerufen am 15. Dezember 2010 (englisch)
  6. Shiffrin, Cochran-Siegle Win Golden Ski Award. US-Skiteam, 3. Mai 2011, abgerufen am 4. Mai 2011 (englisch)
  7. World Champion at 17, American Wins in Slalom. New York Times, 16. Februar 2013, abgerufen am 16. Februar 2013 (englisch).
  8. Shiffrin fuhr mit Sieg bei Finale zu Slalomkugel. skionline.ch, 16. März 2013, abgerufen am 16. März 2013.
  9. gaf: Shiffrin ist jüngste Slalom-Olympiasiegerin aller Zeiten. SRF, 21. Februar 2014, abgerufen am 11. Januar 2017.
  10. Shiffrin gewinnt Aspen-Slalom mit Rekordvorsprung. derStandard.at, 28. November 2015, abgerufen am 29. November 2015.
  11. Shiffrin doch vor Saison-Aus. sportschau.de, 17. Dezember 2015, abgerufen am 17. Dezember 2015.
  12. sport.orf.at: Slowakischer Doppelsieg in Zagreb
  13. Demonstration von Shiffrin - Holdener kämpft sich erneut aufs Podest. In: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). (srf.ch [abgerufen am 17. März 2018]).
  14. US-Beauty Shiffrin turtelt mit Weltmeister. Abgerufen am 26. Juni 2017.
  15. a b Max Kisanyik: Olympia 2018 - Ester Ledecká holt Gold mit Mikaela Shiffrins Ski. Eurosport, 18. Februar 2018, abgerufen am 27. Februar 2018.