Aspangberg-St. Peter

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Aspangberg-St. Peter
Wappen Österreichkarte
Wappen von Aspangberg-St. Peter
Aspangberg-St. Peter (Österreich)
Aspangberg-St. Peter
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Neunkirchen
Kfz-Kennzeichen: NK
Hauptort: Sonneck
Fläche: 81,49 km²
Koordinaten: 47° 33′ N, 16° 1′ OKoordinaten: 47° 33′ 2″ N, 16° 1′ 9″ O
Höhe: 490 m ü. A.
Einwohner: 1.855 (1. Jän. 2020)
Postleitzahlen: 2870, 2872, 2873
Vorwahl: 02642
Gemeindekennziffer: 3 18 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Sonneck 4
2870 Aspangberg-St. Peter
Website: www.aspangberg-st-peter.gv.at
Politik
Bürgermeister: Bernhard Brunner (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2020)
(19 Mitglieder)
15
3
1
15 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Aspangberg-St. Peter im Bezirk Neunkirchen
AltendorfAspang-MarktAspangberg-St. PeterBreitenauBreitensteinBuchbachBürg-VöstenhofEdlitzEnzenreithFeistritz am WechselGloggnitzGrafenbach-St. ValentinGrimmensteinGrünbach am SchneebergHöflein an der Hohen WandKirchberg am WechselMönichkirchenNatschbach-LoipersbachNeunkirchen (Niederösterreich)OtterthalPayerbachPittenPrigglitzPuchberg am SchneebergRaach am HochgebirgeReichenau an der RaxScheiblingkirchen-ThernbergSchottwienSchrattenbachSchwarzau am SteinfeldSchwarzau im GebirgeSeebensteinSemmeringSt. Corona am WechselSt. Egyden am SteinfeldTernitzThomasbergTrattenbachWarthWartmannstettenWillendorfWimpassing im SchwarzataleWürflachZöbernNiederösterreichLage der Gemeinde Aspangberg-St. Peter im Bezirk Neunkirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Aspangberg-St. Peter[1] ist eine Gemeinde mit 1855 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2020) im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aspangberg-St. Peter liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Das Gemeindegebiet umschließt die Gemeinde Aspang-Markt als zentralen Ort vollständig.

Die Fläche der Gemeinde umfasst 81,49 Quadratkilometer, etwa 69 % der Fläche ist bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet gliedert sich in zehn Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2020[2]):

Das Gemeindegebiet umfasst vier Katastralgemeinden (Fläche Stand 31. Dezember 2019[3]):

  • Großes Amt (2.130,45 ha)
  • Kleines Amt (2.114,75 ha)
  • Neustift am Alpenwald (1.779,60 ha)
  • Neuwald (2.123,98 ha)

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind auf niederösterreichischer Seite (von Westen im Uhrzeigersinn): Trattenbach, Kirchberg am Wechsel, St. Corona am Wechsel, Feistritz am Wechsel, Grimmenstein, Thomasberg, Zöbern, Aspang-Markt und Mönichkirchen.

Auf steirischer Seite grenzt die Gemeinde an Pinggau, Sankt Lorenzen am Wechsel, Waldbach-Mönichwald und Rettenegg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

Die ehemalige Halte- und Ladestelle Mönichkirchen war 1941 Sitz von Hitlers „Frühlingssturm“

Im April 1941 war die ehemalige Halte- und Ladestelle Mönichkirchen (Mitteregg, heutiges Gemeindegebiet von Aspangberg-St. Peter) Sitz von HitlersFührerhauptquartier Frühlingssturm“. Das alte Aufnahmsgebäude der Wechselbahn steht heute unter Denkmalschutz.

Am 1. Januar 1971 wurden die Gemeinden Aspangberg und St. Peter am Wechsel zur Gemeinde Aspangberg-St. Peter zusammengelegt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Daten der Volkszählung 2001 waren 90,8 % der Einwohner römisch-katholisch, 1,3 % evangelisch, 1,6 % Muslime, 0,2 % gehörten orthodoxen Kirchen an. 4,5 % der Bevölkerung hatten kein religiöses Bekenntnis.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Westen der Gemeinde mit St. Peter, Neuwald, Neustift, Großem Amt nördlich von Mönichkirchen (rechts unten) um 1873 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Im Jahr 2001 gab es 61 nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten, nach der Erhebung 1999 gab es 150 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug 918 nach der Volkszählung 2001, die Erwerbsquote lag 2001 bei 47 Prozent.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Inmitten des Gemeindegebiets gibt es zwei kleine Schigebiete – die Schischaukel Mönichkirchen – Mariensee und das Schigebiet St. Corona.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sportunion Mariensee
  • Freiwillige Feuerwehr Mariensee
  • Musikkapelle Aspangberg – St. Peter

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Aspangberg-St. Peter

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BW

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder. Nach den Gemeinderatswahlen hatte der Gemeinderat folgende Verteilung:

  • 1990: 16 ÖVP und 5 SPÖ
  • 1995: 14 ÖVP, 4 SPÖ und 3 Bürgerliste Aspangberg-St. Peter[4]
  • 2000: 15 ÖVP, 4 SPÖ und 2 Bürgerliste Aspangberg-St. Peter[5]
  • 2005: 16 ÖVP und 5 SPÖ[6]
  • 2010: 16 ÖVP und 5 SPÖ[7] (21 Mitglieder)
  • 2015: 15 ÖVP und 4 SPÖ[8]

Nach den Gemeinderatswahlen 2020 hat der Gemeinderat folgende Verteilung:

15 ÖVP, 3 SPÖ und 1 FPÖ.[9]
Bürgermeister
  • bis 2005 Alois Schlinter (ÖVP)
  • 2005–2019 Josef Bauer (ÖVP)
  • seit 2019 Bernhard Brunner (ÖVP)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Aspangberg-St. Peter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die amtliche Schreibweise ist festgelegt bzw. dargestellt im Gesetz über die Gliederung des Landes Niederösterreich in Gemeinden LGBl.Nr.1030–94 vom 9. Dezember 2011 und auf Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2020 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2020), (CSV)
  3. Regionalinformation, bev.gv.at (1.094 kB); abgerufen am 10. Jänner 2020.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Aspangberg-St. Peter. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 9. Oktober 2019.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Aspangberg-St. Peter. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 9. Oktober 2019.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Aspangberg-St. Peter. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 9. Oktober 2019.
  7. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Aspangberg-St. Peter. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 9. Oktober 2019.
  8. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Aspangberg-St. Peter. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 9. Oktober 2019.
  9. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Aspangberg-St. Peter. Amt der NÖ Landesregierung, 26. Januar 2020, abgerufen am 26. Januar 2020.