Rettenegg

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Rettenegg
Wappen von Rettenegg
Rettenegg (Österreich)
Rettenegg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Weiz
Kfz-Kennzeichen: WZ
Fläche: 78,52 km²
Koordinaten: 47° 32′ N, 15° 47′ O47.52583333333315.780277777778862Koordinaten: 47° 31′ 33″ N, 15° 46′ 49″ O
Höhe: 862 m ü. A.
Einwohner: 769 (1. Jän. 2015)
Postleitzahl: 8674
Vorwahl: 03173
Gemeindekennziffer: 6 17 43
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rettenegg 166
8674 Rettenegg
Website: www.rettenegg.at
Politik
Bürgermeister: Johann Ziegerhofer (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(9 Mitglieder)
6
2
1
Von 9 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Rettenegg im Bezirk Weiz
Albersdorf-Prebuch Anger Birkfeld Fischbach (Steiermark) Fladnitz an der Teichalm Floing Gasen Gersdorf an der Feistritz Gleisdorf Gutenberg-Stenzengreith Hofstätten an der Raab Ilztal Ludersdorf-Wilfersdorf Markt Hartmannsdorf Miesenbach bei Birkfeld Mitterdorf an der Raab Mortantsch Naas Passail Pischelsdorf am Kulm Puch bei Weiz Ratten Rettenegg St. Kathrein am Hauenstein Sankt Kathrein am Offenegg St. Margarethen an der Raab Sankt Ruprecht an der Raab Sinabelkirchen Strallegg Thannhausen Weiz SteiermarkLage der Gemeinde Rettenegg im Bezirk Weiz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Blick auf den Rettenegger Ortskern im Frühjahr (2007)
Blick auf den Rettenegger Ortskern im Frühjahr (2007)
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Rettenegg ist eine Gemeinde mit 769 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015) im Bezirk Weiz im Osten der Steiermark an der Grenze zu Niederösterreich. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 78,52 km².

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Rettenegg liegt in den Fischbacher Alpen an der Einmündung des Pfaffenbaches in die Feistritz. Es treffen dort auch die von Pfaffensattel und Feistritzsattel kommenden Straßen zusammen. Der südliche Teil des Gebiets gehört zum steirischen Joglland.

Den nordwestlichen Rand des Gemeindegebietes bildet der Höhenzug Pretul (1656 m ü. A.) - Stuhleck, das mit 1782 m ü. A. der höchste Punkt des Gemeindegebietes ist. Auch der Höhenzug des Wechsels gehört teilweise zum Gemeindegebiet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Feistritzwald (103)
  • Inneres Kaltenegg (62)
  • Rettenegg (595)

Die Gemeinde besteht aus den beiden Katastralgemeinden Inneres Kaltenegg und Rettenegg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Ganz
(Bez. Bruck-Mürzzuschlag)
Spital am Semmering
(Bez. Bruck-Mürzzuschlag)
Trattenbach
(, Bez. Neunkirchen)
Ratten Nachbargemeinden Aspangberg-St. Peter
(, Bez. Neunkirchen)
Sankt Jakob im Walde
(Bez. Hartberg-Fürstenfeld)
Waldbach
(Bez. Hartberg-Fürstenfeld)
Mönichwald
(Bez. Hartberg-Fürstenfeld)

Geschichte[Bearbeiten]

Waldbahn Steinhaus - Rettenegg[Bearbeiten]

Zwischen 1911 und 1958 verkehrte die Feistritzwaldbahn zwischen Steinhaus und Rettenegg, noch heute sind Spuren von der ehemaligen Bahnstrecke zu finden.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahl erreichte bei der Volkszählung 1923 mit 1251 ihren höchsten Stand und hat seither kontinuierlich abgenommen, seit 1971 von einer Volkszählung zur nächsten jeweils um rund 10 %. Ausschlaggebend war die negative Wanderungsbilanz, die durch die Geburtenbilanz bei weitem nicht ausgeglichen werden konnte (z.B. 1991 bis 2001: Geburtenbilanz +1,2 %, Wanderungsbilanz -8,5 %).

Religionen[Bearbeiten]

Von der Einwohnern sind 97,6 % römisch-katholisch, 0,4 % gehören der evangelischen Kirche an. 1,6 % sind ohne religiöses Bekenntnis.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rettenegg

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

  • Planetenweg „Himmel auf Erden“: Entlang einer Wanderung auf das Stuhleck wird das Sonnensystem dargestellt. Der Planetenweg wurde als wissenschaftlich-touristisches Projekt vom Institut für Astronomie der Uni Wien geschaffen. Entlang des Weges sind die neun Planeten so dargestellt, dass deren Größe und Abstände zueinander dem Maßstab 1:1 Milliarde entsprechen.

Museum[Bearbeiten]

Die Ausstellung „Die alte Waldbahn“ im Gasthof Rosinger ist eine Dauerausstellung. Gezeigt werden Originalpläne (1:1000) und Fotos der einstigen Bahn von Rettenegg nach Steinhaus am Semmering.

Größter Stempel der Welt[Bearbeiten]

Gleich bei der Ortseinfahrt zu Rettenegg befindet sich der größte Stempel der Welt (Guinness-Buch der Rekorde).

Rettenegg im Winter

Urlaub und Erholung[Bearbeiten]

  • Es gibt zahlreiche Freizeitangebote wie zum Beispiel ein Schwimmbad, Planetenwanderweg, Tennisplatz, Radwege.
  • Rettenegg zeichnet sich durch eine gute Frischluftqualität auf über 800 m aus und bietet Ruhe suchenden Menschen den gewünschten Ausgleich.
  • Der Rettenegger Rundwanderweg kann in verschiedenen Varianten gewandert werden.
  • Zahlreiche Gastronomiebetriebe, bei denen man vor allem die örtlichen Spezialitäten wie frische Forellen verköstigen kann.
  • Im Gemeindegebiet Feistritzwald gibt es bis heute keinen flächendeckenden Mobilfunkempfang, weshalb der Ort als Urlaubsgebiet für Allergiker von Mobilfunkstrahlen sehr gut geeignet ist.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Mitten im Ortszentrum von Rettenegg befindet sich das Hallenbad.

Rettenegg (rechts unten) und Umgebung um das Jahr 1876 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Rettenegg setzt sich seit der Gemeinderatswahl vom 22. März 2015 folgendermaßen zusammen:

Gemeindevorstand[Bearbeiten]

Der Gemeindevorstand besteht aus drei Mitgliedern und setzt sich aus dem Bürgermeister Johann Ziegerhofer (ÖVP), dem Vizebürgermeister Paul Simml (ebenfalls ÖVP) und dem Kassier Alfred Steiner (SPÖ) zusammen.

Tourismusverband[Bearbeiten]

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Birkfeld, Fischbach, Miesenbach, Ratten, Strallegg, St. Kathrein am Hauenstein, St. Jakob im Walde, Waldbach-Mönichwald, Wenigzell und Vorau den TourismusverbandJoglland-Waldheimat“. Dessen Sitz ist in St. Jakob im Walde.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rettenegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 307. ZDB-ID 1291268-2 S. 626.