Britney (Album)

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Britney
Studioalbum von Britney Spears

Veröffent-
lichung(en)

2001

Aufnahme

Februar–August 2001

Label(s) Jive Records

Format(e)

CD, LP, MC

Genre(s)

Pop, Dance, R ’n’ B

Titel (Anzahl)

17

Laufzeit

46:29 Min.

Besetzung
  • Gesang: Britney Spears

Produktion

Chronologie
Oops! … I Did It Again
(2000)
Britney In the Zone
(2003)
Singleauskopplungen
15. Oktober 2001 I’m a Slave 4 U
8. Dezember 2001 Overprotected
18. Februar 2002 I’m Not a Girl, Not Yet a Woman
1. Juni 2002 I Love Rock ’n’ Roll
29. Juli 2002 Boys (The Co-Ed Remix)

Britney ist das dritte Studioalbum der US-amerikanischen Pop-Sängerin Britney Spears. Es erschien am 5. November 2001 weltweit und am 6. November 2001 auch in den USA und Kanada sowie am 12. November 2001 in Japan, jeweils auf dem Label Jive Records. Es wird den Genres Pop, Dance-Pop, Pop-Rock und R ’n’ B zugerechnet. Spears unterstützte die Promotion des Albums mit ihrer Dream Within a Dream Tour.

Musikstil & Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Britney wurde von den meisten Kritikern durchweg positiv aufgenommen und als Weiterentwicklung der Künstlerin gewertet. So gab All Music Guide dem Album 4,5 von 5 Sterne mit der Erklärung, dass die Sängerin mit diesem Album ihre Persönlichkeit offenbare, erwachsener wirke und trotzdem sie selbst sei.[1] Erstmals versuchte sich Spears mit anderen Musikgenres, so sind zwei der ausgekoppelten Songs, I’m a Slave 4 U als erste Single und später Boys, im R&B-Bereich einzuordnen, beide produziert vom amerikanischen Hip-Hop-Duo The Neptunes.

Kommerzieller Erfolg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Britney stieg in der ersten Woche sowohl in Kanada als auch in den USA auf Platz eins ein, vor Michael Jacksons damaligem neuen Studioalbum Invincible. In den USA verkaufte sich Britney allein in der ersten Woche über 746.000 mal.[2] Dadurch stellte Spears erstmals einen Rekord auf, den sie später selbst erneut brach: Keinem weiblichen Interpreten gelang es, mit drei Studioalben hintereinander in den US-amerikanischen Billboard 200 auf Rang eins einzusteigen. Bis Dato verkaufte sich Britney allein in den USA 4,9 Millionen Mal, ein kommerzieller Erfolg und gleichzeitig ein Bruch in den Verkaufszahlen, verglichen mit Spears’ beiden Vorgängeralben.

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. I’m a Slave 4 U (Chad Hugo, Pharrell Williams) – 3:23
2. Overprotected (Max Martin, Rami Yacoub) – 3:18
3. Lonely (Rodney Jerkins, Brian Kierulf, Joshua Schwartz, Britney Spears) – 3:19
4. I’m Not a Girl, Not Yet a Woman (Max Martin, Dido, Rami Yacoub) – 3:51
5. Boys (Chad Hugo, Pharrell Williams) – 3:26
6. Anticipating (Brian Kierulf, Joshua Schwartz, Britney Spears) – 3:16
7. I Love Rock ’n’ Roll (Jake Hooker, Alan Merrill) – 3:06 (Originalinterpret: Arrows)
8. Cinderella (Max Martin, Rami Yakoub, Britney Spears) – 3:39
9. Let Me Be (Brian Kierulf, Joshua Schwartz, Britney Spears) – 2:51
10. Bombastic Love (Max Martin, Rami Yakoub) – 3:05
11. That’s Where You Take Me (Brian Kierulf, Joshua Schwartz, Britney Spears) – 3:32

Bonustracks (International)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

12. When I Found You (D. Hill, Jörgen Elofsson) – 3:37
13. I Run Away (Brian Kierulf, Joshua Schwartz) – 4:04
14. What It’s Like to Be Me (Wade Robson, Justin Timberlake) – 2:50
15. Before the Goodbye (Brian Kierulf, Joshua Schwartz, Britney Spears, B. Transeau) – 3:50

Limited-Edition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

16. Overprotected (The DarkChild Remix) – 3:07
17. I’m Not a Girl, Not Yet a Woman (Metro Mix) – 5:25
18. I’m a Slave 4 U (Thunderpuss Radio Remix) – 3:19

Bonus DVD

  1. „Britney Talks: Part 1“
  2. I’m a Slave 4 U [Music video]
  3. „Britney Talks: Part 2“
  4. Overprotected [Music video]
  5. „Britney Talks: Part 3“
  6. I’m Not a Girl, Not Yet a Woman [Music video]
  7. „Britney Talks: Part 4“
  8. Overprotected (The DarkChild Remix) [Music video]
  9. „Britney Talks: Part 5“
  10. „Making of Pepsi: Right Now (Taste the Victory)
  11. „Britney Talks: Part 6“

Charterfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charts Höchst­platzie­rung Wo­chen
Chart­plat­zie­rungen
Deutschland (GfK) Deutschland (GfK)[3] 1 (39 Wo.) 39
Österreich (Ö3) Österreich (Ö3)[3] 1 (46 Wo.) 46
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI)[3] 1 (35 Wo.) 35
Vereinigtes Königreich (OCC) Vereinigtes Königreich (OCC)[3] 4 (42 Wo.) 42
Vereinigte Staaten (Billboard) Vereinigte Staaten (Billboard)[3] 1 (58 Wo.) 58

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt wurden sechs Singles aus Britney ausgekoppelt. Als erste Single wurde weltweit im September 2001 der von The Neptunes produzierte R&B-Hit I’m a Slave 4 U veröffentlicht. Mit diesem Song und dem dazugehörigen Video ging Spears in ein vollkommen andere Richtung: Die Sängerin zeigte sich dem Publikum deutlich reifer, erwachsener und verruchter. Als zweite und dritte Singleauskopplungen wurden Overprotected und I’m Not a Girl, Not Yet a Woman veröffentlicht, wobei erstere als zweite Single in Australien und im Vereinigten Königreich verwendet wurde und letztere in den USA sowie dem restlichen Europa. Beide Singles symbolisierten für die Kritiker die „Rückkehr zum Pop“, für den Spears sich zunächst entschied. Overprotected wurde auch als dritte Single für die USA gewählt, jedoch nicht im deutschsprachigen Raum, zunächst jedoch von Rodney Jerkins geremixt und somit als Overprotected (Darkchild Remix) mit neuen Video veröffentlicht. I’m Not a Girl, Not Yet a Woman, gleichzeitig der Titelsong von Spears ersten Kinofilm Not a Girl, erschien nun als dritte Single in Großbritannien und weiteren Ländern. Zwischen den beiden Liedern gab es also einen Single-Split.

Es folgten I Love Rock ’n’ Roll, ein Cover von der Band Arrows und gleichzeitig Soundtrack von Spears’ Kinofilm, und Boys, welches wiederum neu abgemischt wurde (von The Neptunes) und als Boys (The Co-Ed Remix) erschien, nun eine Kollaboration mit Pharrell Williams. Als sechste Single veröffentlichte Jive Records Anticipating nur in Frankreich und Brasilien anstatt I Love Rock ’n’ Roll. Diese Singleauskopplung war die erste und bislang letzte „Testveröffentlichung“; die Plattenfirma wollte mit der 80er-Jahre inspirierten Single ein anderes Publikum ansprechen, was auch gelang, da die Single in beiden Ländern einen passablen Erfolg hatte und der Einstieg in die Charts gelang.

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
2001 I’m a Slave 4 U
Britney
DE3
(10 Wo.)DE
AT6
(14 Wo.)AT
CH7
(21 Wo.)CH
UK4
(18 Wo.)UK
US27
(14 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 24. September 2001
Verkäufe: + 405.000
Overprotected
Britney
UK4
(12 Wo.)UK
US86
(5 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 12. Dezember 2001
Verkäufe: + 300.000
2002 I’m Not a Girl, Not Yet a Woman
Britney
DE10
(15 Wo.)DE
AT3
(17 Wo.)AT
CH16
(21 Wo.)CH
UK2
(11 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 18. Februar 2002
Verkäufe: + 285.000
I Love Rock ’n’ Roll
Britney
DE7
(13 Wo.)DE
AT9
(17 Wo.)AT
CH15
(16 Wo.)CH
UK13
(12 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 27. Mai 2002
Verkäufe: + 35.000
Boys
Britney
DE19
(9 Wo.)DE
AT18
(9 Wo.)AT
CH20
(9 Wo.)CH
UK7
(8 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 29. Juli 2002
Verkäufe: + 35.000; feat. Pharrell Williams

Verkaufszahlen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land/Region Aus­zeich­nung Ver­käu­fe
Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnung, Verkäufe)
Argentinien (CAPIF) Argentinien (CAPIF) Platinum record icon.svg Platin 40.000
Australien (ARIA) Australien (ARIA) Platinum record icon.svg 2× Platin 140.000
Belgien (BEA) Belgien (BEA) Platinum record icon.svg Platin (50.000)
Brasilien (PMB) Brasilien (PMB) Gold record icon.svg Gold 50.000
Deutschland (BVMI) Deutschland (BVMI) Platinum record icon.svg Platin (300.000)
Europa (IFPI) Europa (IFPI) Platinum record icon.svg 2× Platin 2.000.000
Finnland (IFPI) Finnland (IFPI) Gold record icon.svg Gold (16.551)
Frankreich (SNEP) Frankreich (SNEP) Platinum record icon.svg Platin (300.000)
Italien (FIMI) Italien (FIMI) Platinum record icon.svg Platin (100.000)
Japan (RIAJ) Japan (RIAJ) Platinum record icon.svg Platin 250.000
Kanada (MC) Kanada (MC) Platinum record icon.svg 3× Platin 300.000
Mexiko (AMPROFON) Mexiko (AMPROFON) Platinum record icon.svg Platin 150.000
Neuseeland (RMNZ) Neuseeland (RMNZ) Gold record icon.svg Gold 7.500
Niederlande (NVPI) Niederlande (NVPI) Gold record icon.svg Gold (40.000)
Österreich (IFPI) Österreich (IFPI) Platinum record icon.svg Platin (30.000)
Schweden (IFPI) Schweden (IFPI) Gold record icon.svg Gold (40.000)
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI) Platinum record icon.svg Platin (40.000)
Spanien (Promusicae) Spanien (Promusicae) Platinum record icon.svg Platin (100.000)
Ungarn (MAHASZ) Ungarn (MAHASZ) Gold record icon.svg Gold (10.000)
Vereinigte Staaten (RIAA) Vereinigte Staaten (RIAA) Platinum record icon.svg 4× Platin 4.000.000
Vereinigtes Königreich (BPI) Vereinigtes Königreich (BPI) Platinum record icon.svg Platin (300.000)
Insgesamt Gold record icon.svg 6× Gold
Platinum record icon.svg 22× Platin
6.937.500

Hauptartikel: Britney Spears/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Albumreview von Stephen Thomas Erlewine, Allmusic, abgerufen am 18. Oktober 2016
  2. http://www.billboard.com/bbcom/search/google/article_display.jsp?vnu_content_id=1107321 (Memento vom 11. Februar 2007 im Internet Archive)
  3. a b c d e Chartquellen: DE AT CH UK US