Bundesbauministerium

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Staatliche Ebene Bund
Stellung Oberste Bundesbehörde
Gründung 20. September 1949
(als Bundesministerium für Wiederaufbau)
Auflösung 27. Oktober 1998 (Nachfolge: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen)
Hauptsitz Bonn,
Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen

Das Bundesbauministerium (inoffizielle Bezeichnung; kurz BMBau) war eine Oberste Bundesbehörde der Bundesrepublik Deutschland, die von 1949 bis 1998 bestand.

Der Name änderte sich im Verlauf der Geschichte mehrmals, so hieß es bei Gründung zunächst Bundesministerium für Wiederaufbau, ab 1950 bis 1961 Bundesministerium für Wohnungsbau, anschließend bis 1965 Bundesministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung, dann Bundesministerium für Wohnungswesen und Städtebau (bzw. 1969–72 mit umgekehrter Reihung der beiden Begriffe), bis es schließlich 1972 den Namen Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau erhielt, den es bis zu seiner Auflösung trug.

Das BMBau wurde 1998 mit dem Bundesverkehrsministerium zum Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) fusioniert. Von 2013 bis 2018 war der Baubereich dem Bundesumweltministerium (BMUB) angegliedert, seit 2018 gehört er zum Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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1949 wurde zunächst das Bundesministerium für Wohnungsbau gegründet. Lauritz Lauritzen (SPD) war von Juli bis Dezember 1972 in Personalunion Bau-, Post- und Verkehrsminister; die drei Ministerien blieben jedoch organisatorisch selbstständig. Im Kabinett Schröder I wurde das BMBau durch Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 27. Oktober 1998 mit dem Bundesverkehrsministerium zum Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen vereinigt. Dessen erster Leiter wurde Franz Müntefering (SPD).

Bundesminister 1949–1998[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eduard OswaldKlaus TöpferIrmgard SchwaetzerGerda HasselfeldtOscar SchneiderDieter HaackKarl RavensHans-Jochen VogelLauritz LauritzenBruno HeckEwald BucherPaul LückeVictor-Emanuel PreuskerFritz NeumeyerEberhard Wildermuth
Nr. Name Lebensdaten Partei Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
Bundesminister für Wohnungsbau
1 Eberhard Wildermuth 1890–1952 FDP 20. September 1949 9. März 1952
2 Fritz Neumayer 1884–1973 FDP 19. Juli 1952 20. Oktober 1953
3 Victor-Emanuel Preusker 1913–1991 FDP (bis 1956)
FVP (ab 1956)
20. Oktober 1953 29. Oktober 1957
4 Paul Lücke 1914–1976 CDU 29. Oktober 1957 14. November 1961
Bundesminister für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung
4 Paul Lücke 1914–1976 CDU 14. November 1961 26. Oktober 1965
Bundesminister für Wohnungswesen und Städtebau
5 Ewald Bucher 1914–1991 FDP 26. Oktober 1965 28. Oktober 1966
6 Bruno Heck 1917–1989 CDU 8. November 1966 30. November 1966
7 Lauritz Lauritzen 1910–1980 SPD 1. Dezember 1966 21. Oktober 1969
Bundesminister für Städtebau und Wohnungswesen
7 Lauritz Lauritzen 1910–1980 SPD 22. Oktober 1969 15. Dezember 1972
Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau
8 Hans-Jochen Vogel * 1926 SPD 15. Dezember 1972 16. Mai 1974
9 Karl Ravens 1927–2017 SPD 16. Mai 1974 16. Februar 1978
10 Dieter Haack * 1934 SPD 16. Februar 1978 1. Oktober 1982
11 Oscar Schneider * 1927 CSU 4. Oktober 1982 21. April 1989
12 Gerda Hasselfeldt * 1950 CSU 21. April 1989 18. Januar 1991
13 Irmgard Schwaetzer * 1942 FDP 18. Januar 1991 17. November 1994
14 Klaus Töpfer * 1938 CDU 17. November 1994 14. Januar 1998
15 Eduard Oswald * 1947 CSU 14. Januar 1998 26. Oktober 1998

Parlamentarische Staatssekretäre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beamtete Staatssekretäre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstsitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dienstsitz des BMBau war im Schloss Deichmannsaue in Bonn-Rüngsdorf.