Bundestagswahlkreis Hamburg-Nord

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wahlkreis 21: Hamburg-Nord
Bundestagswahlkreis 21-2017.svg
Staat Deutschland
Bundesland Hamburg
Wahlkreisnummer 21
Einwohner 279.800
Wahlbeteiligung 84,2 %
Wahldatum 26. September 2021
Wahlkreisabgeordneter
Name
Foto des Abgeordneten
Partei SPD
Stimmanteil 30,7 %

Der Bundestagswahlkreis Hamburg-Nord (Wahlkreis 21) ist ein Wahlkreis in Hamburg für die Wahlen zum Deutschen Bundestag. Er umfasst vom Bezirk Hamburg-Nord die Stadtteile Alsterdorf, Eppendorf, Fuhlsbüttel, Groß Borstel, Hoheluft-Ost, Langenhorn, Ohlsdorf und Winterhude sowie vom Bezirk Wandsbek die Stadtteile Bergstedt, Duvenstedt, Hummelsbüttel, Lemsahl-Mellingstedt, Poppenbüttel, Sasel, Wellingsbüttel und Wohldorf-Ohlstedt.[1] Bei der Bundestagswahl 2017 waren 219.939 Einwohner wahlberechtigt.

Bundestagswahl 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2021 – WK Hamburg-Nord
(in %)
 %
30
20
10
0
27,9
25,2
18,6
14,2
4,7
3,7
5,6
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
+6,5
+10,8
−12,7
+0,3
−4,7
−2,5
+2,2
Direktkandidat[2] Partei[3] Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Christoph Ploß CDU 23,8 18,6
Dorothee Martin SPD 30,7 27,9
Katharina Beck GRÜNE 25,7 25,2
Deniz Celik DIE LINKE 4,9 4,7
Robert Bläsing FDP 8,6 14,2
Benjamin Mennerich AfD 3,4 3,7
Die PARTEI - 0,8
Tierschutzpartei - 1,0
Almut Becker FREIE WÄHLER 0,8 0,5
ÖDP - 0,2
V-Partei³ - 0,1
Ingo Stawitz NPD 0,0 0,0
Susanne Bader MLPD 0,1 0,0
DKP - 0,0
Jörn Böttcher dieBasis 1,8 1,4
BÜNDNIS21 - 0,0
du. - 0,1
Steffan Nethe LKR 0,1 0,0
Die Humanisten - 0,1
PIRATEN - 0,3
Team Todenhöfer - 0,5
Volt - 0,5

Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2017 – WK Hamburg-Nord
(in %)
 %
40
30
20
10
0
31,3
21,4
14,4
13,9
9,4
6,2
3,4
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2017
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
−5,1
−8,7
+1,9
+7,6
+2,9
+2,0
−3,1

Zur Bundestagswahl 2017 am 24. September 2017 wurden 7 Direktkandidaten und 16 Landeslisten zugelassen.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Dorothee Martin SPD 30,8 21,4
Christoph Ploß CDU 33,5 31,3
Anja Hajduk GRÜNE 13,6 14,4
Rainer Behrens DIE LINKE 7,5 9,4
Robert Bläsing FDP 8,4 13,9
Delphine Thiermann AfD 5,5 6,2
NPD 0,1
Die PARTEI 1,1
Jens Rohde FREIE WÄHLER 0,7 0,3
ÖDP 0,2
MLPD 0,0
BGE 0,3
DiB 0,4
DKP 0,0
Tierschutzpartei 0,7
V-Partei³ 0,2

[4]

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2013 – WK Hamburg-Nord
(in %)
 %
40
30
20
10
0
36,5
30,2
12,5
6,5
6,3
4,1
2,3
0,4
0,4
0,4
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
+5,4
+4,9
−3,8
−1,8
−9,3
+4,1
+0,3
−0,1
−0,1
+0,4

Zur Bundestagswahl 2013 am 22. September 2013 wurden 9 Direktkandidaten[5] und 13 Landeslisten zugelassen[6].

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Dirk Fischer CDU 39,7 36,5
Christian Carstensen SPD 34,8 30,2
Anja Hajduk GRÜNE 11,9 12,5
Sylvia Canel FDP 2,4 6,3
Herbert Schulz DIE LINKE 4,7 6,5
Sebastian Seeger PIRATEN 2,2 2,3
Helmut Dörlitz NPD 0,4 0,4
RENTNER 0,4
ÖDP 0,2
MLPD 0,0
Jörn Kruse AfD 3,5 4,1
Kai Connelly FREIE WÄHLER 0,4 0,3
Die PARTEI 0,4

Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2009 hatte folgendes Ergebnis:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Christian Carstensen SPD 33,2 25,3
Dirk Fischer CDU 38,4 31,1
Petra Osinski Bündnis 90/Die Grünen 13,1 16,3
Robert Bläsing FDP 8,0 15,6
Vera Niazi-Shahabi Die Linke 6,7 8,3
Lothar Baseler NPD 0,6 0,5
PIRATEN 2,0
RENTNER 0,5
ödp 0,3
MLPD 0,0

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Bundestagswahlen 1980 bis 1998 hatte der Wahlkreis Hamburg-Nord die Nummer 15. Bei den Bundestagswahlen 2002 bis 2009 trug er die Wahlkreisnummer 22, seit 2013 hat er die Nummer 21.

Der Wahlkreis wurde für die Bundestagswahl 1980 neu gebildet und ging im Wesentlichen aus dem ehemaligen Wahlkreis Hamburg-Nord I und dem Nordteil des Wahlkreises Hamburg-Wandsbek (Ortsamtsgebiete Alstertal und Walddörfer ohne den Stadtteil Volksdorf) hervor. Das Wahlkreisgebiet besteht seit 1980 unverändert. Das zum Bezirk Hamburg-Nord gehörige Ortsamtsgebiet Barmbek-Uhlenhorst gehört seit 1980 zum Wahlkreis Hamburg-Mitte, es bildete seit 1972 den Kernbestand des Wahlkreises Hamburg-Nord II.

Bisherige Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Hamburg-Nord waren

Wahl Name Partei Anteil der Erststimmen
2021 Dorothee Martin SPD 30,7 %
2017 Christoph Ploß CDU 33,5 %
2013 Dirk Fischer CDU 39,7 %
2009 Dirk Fischer CDU 38,4 %
2005 Christian Carstensen SPD 43,3 %
2002 Anke Hartnagel SPD 48,4 %
1998 Anke Hartnagel SPD 47,1 %
1994 Dirk Fischer CDU 40,9 %
1990 Dirk Fischer CDU 41,6 %
1987 Dirk Fischer CDU 42,8 %
1983 Hans Apel SPD 45,7 %
1980 Hans Apel SPD 49,7 %

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlkreiseinteilung beim Bundeswahlleiter (Memento des Originals vom 1. Oktober 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de
  2. 021: Hamburg-Nord. Kreiswahlvorschläge. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.
  3. Hamburg. Landeslisten der Parteien. In: bundeswahlleiter.de. Bundeswahlleiter, abgerufen am 18. September 2021.
  4. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 25. September 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundestagswahl-hh.de
  5. Amtlicher Anzeiger Nr. 61/2013 vom 2. August 2013 (PDF). (PDF; 246 kB) Behörde für Justiz und Gleichstellung, 2. August 2013, abgerufen am 7. August 2013.
  6. Bundestagswahl 2013 in Hamburg - 13 Landeslisten kommen auf den Stimmzettel. Behörde für Inneres und Sport, 26. Juli 2013, abgerufen am 7. August 2013.