Colli di Rimini

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Colli di Rimini (dt. Hügel von Rimini) ist ein italienisches Weinbaugebiet in der Provinz Rimini (Region Emilia-Romagna), das seit 1996 eine „kontrollierte Herkunftsbezeichnung“ (Denominazione di origine controllata – DOC) besitzt, die zuletzt am 7. März 2014 aktualisiert wurde.[1]

Erzeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter dieser Bezeichnung werden jeweils ein roter und ein weißer Verschnittwein (Cuvée) sowie vier fast sortenreine Weine erzeugt:[1]

Verschnittweine
zu 85 % sortenreine Weine
  • Colli di Rimini Cabernet Sauvignon: (auch als „Riserva“) Höchstens 15 % andere analoge Rebsorten, die für den Anbau in der Region Emilia-Romagna zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden.
  • Colli di Rimini Biancame: Höchstens 15 % Pignoletto, Chardonnay, Riesling, Sauvignon Blanc, Pinot bianco, Müller Thurgau dürfen, einzeln oder gemeinsam, zugesetzt werden.
  • Colli di Rimini Rébola: (auch in der Typologie „trocken“, „lieblich“, „süß“ und „Passito“) 85 % Pignoletto. Höchstens 15 % Biancame und/oder Mostosa und/oder Trebbiano Romagnolo dürfen zugesetzt werden.
  • Colli di Rimini Sangiovese: Höchstens 15 % andere analoge Rebsorten, die für den Anbau in der Region Emilia-Romagna zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden.

Anbaugebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Anbau und die Vinifikation sind gestattet in den Gemeinden Coriano, Gemmano, Mondaino, Monte Colombo, Montefiore Conca, Monte Gridolfo, Montescudo, Morciano di Romagna, Poggio Berni, Saludecio, San Clemente, Torriana und Verucchio sowie in Teilen der Gemeinden von Cattolica, Misano Adriatico, San Giovanni in Marignano, Riccione, Rimini und Santarcangelo di Romagna – alle in der Provinz Rimini.[1]

Im Jahr 2015 wurden von 88 Hektar Rebfläche 4.688 Hektoliter DOC-Wein erzeugt.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Valeria Camaschella (Hrsg.): Lexikon der italienischen Weine – Sämtliche DOCG- & DOC-Weine. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2002, ISBN 3-7742-0756-9.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Produktionsvorschriften und Beschreibung, PDF (italienisch), auf wineacts.com, abgerufen am 20. Juli 2016
  2. Weinbau in Zahlen 2016. In: V.Q.P.R.D. d’Italia 2016. federdoc.com, abgerufen am 25. August 2017 (PDF, italienisch).