Comps-sur-Artuby

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Comps-sur-Artuby
Wappen von Comps-sur-Artuby
Comps-sur-Artuby (Frankreich)
Comps-sur-Artuby
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Var
Arrondissement Draguignan
Kanton Flayosc
Gemeindeverband Dracénoise
Koordinaten 43° 43′ N, 6° 31′ OKoordinaten: 43° 43′ N, 6° 31′ O
Höhe 736–1.178 m
Fläche 63,49 km2
Einwohner 382 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 6 Einw./km2
Postleitzahl 83840
INSEE-Code

Comps-sur-Artuby ist eine französische Gemeinde mit 382 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Var in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Comps-sur-Artuby liegt 34 km nördlich von Draguignan an der D955 Richtung Castellane im Regionalen Naturpark Verdon auf einem Hügel über dem Artuby, einem Fluss, der sich durch eine tiefe Schlucht windet und schließlich südöstlich von La Palud-sur-Verdon in den Verdon mündet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch archäologische Befunde weiß man, dass die Gegend um Comps-sur-Artuby bereits in der Kupfersteinzeit und Eisenzeit besiedelt war.

In Quellen des 11. Jahrhunderts erscheint der Ort unter dem Namen in Cumbis. Die Herrschaft über den Ort oblag aufgrund einer Schenkung der Königin Johanna I. von Anjou zum Teil dem Haus Pontevès. Im 13. Jahrhundert befand sich eine Komturei des Johanniterordens in Comps-sur-Artuby, die Karl von Durazzo belagerte und eroberte. Die Bevölkerung musste fliehen und gründete mehrere Dörfer in der Umgebung.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das ehemals hoch auf einem Hügel gelegene Dorf wanderte im Lauf der Zeit talwärts. Vom ehemaligen Ort sind noch Überbleibsel der Befestigungsanlagen erhalten. Sehenswert ist auch die alte Brücke über den Artuby und die alte Mühle am rechten Flussufer.
  • Die ehemalige Kirche Saint-André, auch Templerkirche genannt, stammt aus dem 12. bis 13. Jahrhundert. Die Apsis ist mit einem Halbkugelförmigen Gewölbe versehen. Das zweijochige Kirchenschiff mit Spitzbögen hat keine Seitenschiffe. Der Seitenturm stammt aus dem 15. Jahrhundert, die beiden anderen aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
  • Die romanische Kapelle Saint-Jean aus dem 12. Jahrhundert ist wie die romanisch-provenzalische Kapelle Saint-Didier aus dem 13. Jahrhundert und die alte Bogenbrücke aus dem 17. Jahrhundert, die im Ortsteil La Souche den Artuby quert, als Monument historique eingestuft.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Früher war Comps-sur-Artuby ein wichtiger Markt- und Durchgangsort. Heute prägen Landwirtschaft und Tourismus das wirtschaftliche Leben.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Comps-sur-Artuby – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien