David Gleirscher

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David Gleirscher Rennrodeln
David Gleirscher (2017)
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 23. Juli 1994 (24 Jahre)
Geburtsort Hall in Tirol, Österreich
Größe 183[1] cm
Gewicht 90 kg
Beruf Polizist
Karriere
Disziplin Einsitzer
Verein RV Swarovski Halltal Absam
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Gold0 Pyeongchang 2018 Einsitzer
0Bronze0 Pyeongchang 2018 Team
FIL Rennrodel-Juniorenweltmeisterschaften
0Bronze0 Park City 2013 Einsitzer
0Gold0 Igls 2014 Team
Platzierungen im Rennrodel-Weltcup
 Debüt im Weltcup 2013 (in Lillehammer)
 Gesamtweltcup ES 11. (2015/16)
letzte Änderung: 15. Februar 2018

David Gleirscher (* 23. Juli 1994 in Hall in Tirol) ist ein österreichischer Rennrodler. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang gewann er die Goldmedaille im Einsitzer sowie Bronze mit der Team-Staffel.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

David Gleirscher lebt in Telfes im Stubai und startet für den RV Swarovski Halltal Absam.[2] Vater Gerhard war ebenfalls Rennrodler und gewann drei Medaillen bei Weltmeisterschaften. Gleirscher ist Polizist und Vater eines Sohnes (* 2017).

Einen ersten Erfolg konnte er 2013 bei den Juniorenweltmeisterschaften in Park City verbuchen, als er im Einsitzer die Bronzemedaille gewann. Ein Jahr später sicherte er sich bei der Heim-JWM in Igls mit der Team-Staffel die Goldmedaille. Im Einzel verpasste er als Vierter eine weitere Medaille nur knapp.

Im Winter 2014/15 absolvierte er seine erste volle Weltcup-Saison und war als Zwölfter der Gesamtwertung drittbester Österreicher hinter Wolfgang Kindl und Reinhard Egger. Als Vierter im Sprint von Altenberg schrammte er nur knapp an einem Podestplatz vorbei, zudem klassierte er sich zwei weitere Male unter den besten zehn. Die folgende Saison schloss er auf dem elften Gesamtrang ab und beendete bei den Weltmeisterschaften am Königssee sowohl Sprint als auch Einzelbewerb in den Top 10. In der U23-Wertung im Einsitzer gewann er hinter Tucker West die Silbermedaille. Die Saison 2016/17 verlief mit einem 24. Endrang im Weltcup weniger erfolgreich, den Winter 2017/18 schloss er immerhin wieder als Gesamtzwölfter ab.

Bei seinen ersten Olympischen Winterspielen in Pyeongchang gewann er am 11. Februar 2018 völlig überraschend die Goldmedaille, ohne je zuvor im Weltcup einen Podestplatz erreicht zu haben. Er sorgte damit für den ersten ÖRV-Titel im Einsitzer seit Manfred Schmid in Grenoble 1968. Gleirscher profitierte dabei von einem Fahrfehler des führenden Deutschen Felix Loch, der im letzten Lauf noch von Platz eins auf Platz fünf zurückfiel. Vier Tage später holte er mit Madeleine Egle und Peter Penz/Georg Fischler die Bronzemedaille in der Team-Staffel.

Sein jüngerer Bruder Nico ist ebenfalls als Rennrodler aktiv.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesamtweltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2013/14 064. 04
2014/15 012. 0329
2015/16 011. 0352
2016/17 024. 0180
2017/18 012. 0425

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Park City 2013: Bronze Medal im Einsitzer
  • Igls 2014: Gold Medal in der Team-Staffel

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: David Gleirscher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. David Gleirscher. Österreichischer Rodelverband, abgerufen am 11. Februar 2018.
  2. David Gleirscher – Über mich. David Gleirscher, abgerufen am 11. Februar 2018.