Emanuel Geibel

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Emanuel Geibel, ca. 1860
Geibels Geburtshaus in der Fischstraße Nr. 25 zu Lübeck, im Bilde zweites Haus von rechts, 25 Jahre nach Geibels Tod.
Alterswohnsitz in Lübeck
Grabmal auf dem Burgtorfriedhof in Lübeck

Franz Emanuel August Geibel (* 17. Oktober 1815 in Lübeck; † 6. April 1884 ebenda) war ein deutscher Lyriker. Er zählte im Deutschen Kaiserreich zu den bekanntesten und beliebtesten Autoren, während sein Werk heute kaum noch Beachtung findet. Bekannt geblieben sind sein Wanderlied Der Mai ist gekommen und sein Vers Und es mag am deutschen Wesen / einmal noch die Welt genesen, der zum politischen Schlagwort wurde (Am deutschen Wesen mag die Welt genesen).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franz Emanuel Geibel wurde als siebtes von acht Kindern in der Fischstraße 25 in Lübeck geboren. Der Sohn des reformierten Pfarrers Johannes Geibel und der Kaufmannstochter Elisabeth Louise Ganslandt (1778–1841) besuchte das Katharineum zu Lübeck, das er als Klassenbester abschloss. Noch als Schüler veröffentlichte er unter dem Pseudonym „L. Horst“ sein erstes Gedicht in dem von Adelbert von Chamisso und Gustav Schwab herausgegebenen Deutschen Musenalmanach für das Jahr 1834.[1] Ab April 1835 studierte Geibel in Bonn auf Wunsch des Vaters Theologie bei Friedrich Bleek (1793-1859), Philosophie bei Christian August Brandis (1790-1867) und Klassische Philologie bei Rudolf Heinrich Klausen (1807-1840) und Friedrich Gottlieb Welcker (1784-1867). Hier schloss er sich der Burschenschaft Ruländer Bonn an.[2] Ohne Einfluss blieb die Begegnung in Bonn mit Karl Marx und Karl Grün. Mit Moriz Carrière u. a. bildeten sie ein ‚Dichterkränzchen‘.[3]

Im Frühjahr 1836 wechselte er nach Berlin, wo er gleich anfangs mit Adelbert von Chamisso, Bettina von Arnim und Joseph von Eichendorff in freundschaftliche Verbindung kam und von Julius Eduard Hitzig (1780–1849) in die Literarische Gesellschaft aufgenommen wurde. Geibels Hochschullehrer waren u.a. August Boeckh (1785–1867), Johann Gustav Droysen (1808–1894), Karl Lachmann (1793–1851) und Henrik Steffens (1773–1845). Bevor er im April 1838 nach Griechenland abreiste, stellte Geibel in einem lateinisch abgefassten Brief den Antrag, an der Universität Jena zu promovieren. Er wurde dabei von Georg Friedrich Heinrich Rheinwald unterstützt. Geibel bekam den Doktortitel in absentia, ohne eine Dissertation eingereicht zu haben, die er nachzuliefern versprach.[4] In Griechenland erhielt er eine auf drei Jahre befristete Anstellung als Hauslehrer beim russischen Gesandten in Athen, Gavriil Antonovich Katakazi; sein Jugendfreund Ernst Curtius war zu dieser Zeit ebenfalls in Athen als Hauslehrer tätig. Geibel blieb zwei Jahre in Griechenland. In dieser Zeit reifte sein Entschluss, weder als Gelehrter noch als Journalist, sondern ausschließlich als Dichter seinen Lebensunterhalt bestreiten zu wollen.

Nach seiner Rückkehr veröffentlichte er einen Band mit dem schlichten Titel „Gedichte“. Nach schleppendem Beginn wurde es sein großes Erfolgsbuch. Es erreichte bis 1915 132 Auflagen; insbesondere einige patriotisch-preußenfreundliche Texte fanden beim preußischen König Friedrich Wilhelm IV. großen Anklang. 1841 und 1842 ordnete Geibel auf Schloss Escheberg bei Zierenberg die Bibliothek des Künstlermäzens Karl Otto von der Malsburg; 1842 erhielt er vom preußischen König eine lebenslange Pension von 300 Talern. Diese ermöglichte ihm, sich ganz seiner dichterischen Laufbahn und ausgedehnten Reisen zu widmen. Lübeck blieb sein Rückzugsort. Im Forsthaus Waldhusen im Stadtteil Kücknitz verbrachte Geibel mehrmals seine Sommerfrische und schuf dort 1847 das Gedicht Aus dem Walde. Er war auch aktives Mitglied der politischen Erneuerungsbewegung Jung-Lübeck.

1851 verliebte Geibel sich in die erst 17 Jahre alte Amanda („Ada“) Trummer (* 15. August 1834 in Lübeck), Tochter eines Rechtsanwaltes und einer Schauspielerin. Das Paar heiratete 1852. Die Hochzeit wurde im Lübecker Gartenrestaurant Lachswehr gefeiert, dessen „stillen Garten mit dem schattigen Ulmengang“ Geibel in einem Gedicht besang. 1852 erhielt er von seinem Bewunderer, König Maximilian II. von Bayern, eine Ehrenprofessur für deutsche Literatur und Poetik. Geibel zog nach München und unterrichtete dort bis 1868. 1853 wurde die Tochter Ada Marie Caroline (1853–1906) geboren, die spätere erste Frau von Bürgermeister Emil Ferdinand Fehling. Schon zwei Jahre später starb seine Frau Amanda am 21. November 1855 und wurde auf dem Alten Südfriedhof beigesetzt. Geibel förderte insbesondere Paul Heyse, Eduard Mörike und den über Lübeck nach München gekommenen Wilhelm Jensen. Nach dem Tode Maximilians II. 1864 wurde Geibel in München zunehmend wegen seiner preußenfreundlichen Gesinnung angefeindet; er verlor 1868 seine vom bayerischen Königshaus zugesicherte lebenslange Pension. Als der preußische König Wilhelm I. am 12. September 1868 Lübeck besuchte, begrüßte Geibel den Gast mit einem Gedicht, durch das er bei König Ludwig II. in Ungnade fiel.[5] Geibel verließ den maßgeblich von ihm geprägten Münchener Dichterkreis Die Krokodile und die königliche Tafelrunde, an deren Symposien er seit 1852 regelmäßig teilgenommen hatte und kehrte zurück in seine Geburtsstadt. Lübeck ernannte ihn zum Ehrenbürger und der preußische König Wilhelm ersetzte die bayerische Pension durch einen hochdotierten Ehrensold auf Lebenszeit.

In den Jahren 1873 bis 1875 verbrachte Geibel die Sommer in Schwartau, wo er in der näheren Umgebung wanderte. Er starb nach langer, schwerer Krankheit am 6. April 1884 in Lübeck, wo er als Sänger der Liebe und als Herold des Reiches verehrt worden war. Trauerfeier und Trauerzug erreichten weder vorher noch nachher je wieder vergleichbare Dimensionen. Die Gedächtnisrede hielt sein Schwager Ludwig Trummer, Hauptpastor an St. Petri, am Sarge in St. Marien. Geibels Grabstelle befindet sich auf dem Burgtorfriedhof. Am 18. Oktober 1889 wurde der heutige Koberg, damals Kaufberg, im Stadtzentrum umbenannt in Geibelplatz und darauf ein Denkmal eingeweiht. Knapp die Hälfte der Kosten von ca. 50.000 Reichsmark kamen durch Spenden aus dem gesamten deutschen Sprachraum zusammen: Der Kaiser, Herzöge, Adelige, Bildungsbürger in hohen Funktionen sowie zahlreiche Denkmalkomitees (z. B. in Hamburg, Frankfurt, Zürich, Stuttgart) stifteten stattliche Einzelbeiträge.[6] Den meisten heutigen Lübeckern ist Geibel durch sein scherzhaftes Gedicht Zu Lübeck auf der Brücken bekannt. Darin geht es um die Statue des Gottes Merkur auf der Lübecker Puppenbrücke und ihr unbedecktes Hinterteil.

Künstlerisches Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geibel war ein Ausnahmetalent, er beherrschte meisterhaft überlieferte Formtraditionen. Der Begriff Epigone war für Geibel eine Ehrenbezeichnung; er sah sich nicht als Erneuerer, sondern als Bewahrer der lyrischen Formensprache von der Antike bis zur Romantik. Man hat daher versucht, ihn als Romantiker, als Spätromantiker, als Klassizist einzuordnen. Einfachheit der Wortwahl, Idealität der Gesinnung und hohe Musikalität führten dazu, dass er mit etwa 3.500 Kompositionen auf knapp 300 seiner Texte zu den am meisten vertonten deutschen Lyrikern überhaupt zählt. Robert Schumann, Hugo Wolf, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy schätzten seine Gedichte. In der Zeit von 1840 bis 1880 war er der populärste und bekannteste deutsche Lyriker. Seine Selbstinszenierungsstrategie als „Sänger“, „Seher“, „Priester“ und Moralist stieß auf ein zustimmendes Echo und bediente Erwartungen nach Führung und Orientierung durch Poesie. Geibels selbstgewählte politische Aufgabe war die Propagierung eines einheitlichen deutschen Staates unter der Führung Preußens.

Geibel arbeitet auch als Dramatiker, ein Beispiel dafür ist das Opernlibretto Loreley, Teil eines unvollendeten Projekts mit Felix Mendelssohn Bartholdy. Für sein Antikendrama „Sophonisbe“ erhielt er 1869 den Schillerpreis. Geibel war lebenslang auch mit Erfolg als Übersetzer französischer, spanischer, (alt-)griechischer und lateinischer Lyrik tätig.

Sein heute wohl bekanntestes Werk ist das Gedicht Wanderlied, auch bekannt als Der Mai ist gekommen, (1841). In der Vertonung von Justus Wilhelm Lyra aus Osnabrück wird Der Mai ist gekommen am Vorabend des 1. Mai in Osnabrück, Lübeck und anderen Orten bis heute öffentlich gesungen.

Literarische Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den frühesten Veröffentlichungen an zog Geibel überschwengliche Zustimmung und harsche Kritik auf sich. Theodor Fontane prägte den Ausdruck „Geibelei“, worunter er klangschöne, aber formal stereotype Lyrik verstand, die sich mit beliebigen Inhalten füllen ließ. Theodor Storm beklagte sich noch anlässlich der Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Husum darüber, dass sein Werk zeit seines Lebens hinter das von Geibel zurückgestellt wurde.[7] Wilhelm Buschs Bildergeschichte Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter gilt als spöttischer Kommentar zu Emanuel Geibel und den Kreisen, in denen er sich bewegte. Neben dem Spott und der Kritik einiger Zunftgenossen steht die hohe Anerkennung, die Geibel bei den „Gründungsvätern“ der deutschen Literaturwissenschaft zwischen 1860 und 1918 fand. Zu nennen sind dabei Würdigungen u.a. von Karl Goedeke (1869), Wilhelm Scherer (1884) und Wolfgang Stammler (1918). Mit dem Ersten Weltkrieg und dem Ende des Kaiserreichs endete Geibels Popularität abrupt. Während seine Gedichte in Schulbüchern bis in die Zeit um 1960 umfangreich vertreten waren, wurde Geibel von der literaturwissenschaftlichen Fachwelt nach 1945 scharf abgeurteilt.

Häufig findet man die Behauptung, dass Emanuel Geibel als Vorbild für die Gestalt des Dichters Jean Jacques Hoffstede in dem Roman Buddenbrooks von Thomas Mann gedient habe.[8] Dafür gibt es aber keinen Anhaltspunkt.[9] Sein Bruder Heinrich Mann verewigte Emanuel Geibel in dem Roman Eugénie oder Die Bürgerzeit (1928) in der spöttisch-liebevoll gezeichneten Figur des Dichters Prof. von Heines.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geibel-Denkmal in Lübeck
Denkmal auf dem Koberg, damals Geibelplatz, in Lübeck um 1900

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werkausgaben (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Emanuel Geibels gesammelte Werke. In acht Bänden. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart 1883
  • Wolfgang Stammler (Hrsg.): Geibel Werke. Kritisch durchgesehene und erläuterte Ausgabe. 3 Bde. Bibliographisches Institut, Leipzig o. J. (1918) (Meyers Klassiker Ausgaben)
  • R. Schacht (Hrsg.): Emanuel Geibels Werke. Vier Teile in einem Bande. Hesse & Becker, Leipzig 1915 (Deutsche Klassiker-Bibliothek)
  • Friedrich Düsel (Hrsg.): Geibel Werke. Auswahl in zwei Teilen. Deutsches Verlagshaus Bong & Co, Berlin Leipzig Wien Stuttgart o. J.

Gedichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dramen und Lustspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • König Roderich. Eine Tragödie in fünf Aufzügen. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen 1844 Digitalisat
  • König Sigurds Brautfahrt. Eine nordische Sage. Wilhelm Besser, Berlin 1846 Digitalisat (4. Aufl. Krabbe, Stuttgart 1877)
  • Meister Andrea. Lustspiel in zwei Aufzügen. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart 1855 Digitalisat
  • Brunhild, Eine Tragödie. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart und Augsburg 1857 Digitalisat der Erstausgabe (4. Aufl. 1884)
  • Sophonisbe. Tragödie in fünf Aufzügen. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart 1856 (19. Aufl. 1884) Digitalisat 2. Aufl. 1870
  • Echtes Gold wird klar wie Feuer. Ein Sprichwort. A. Hildebrand's Verlag, Schwerin 1882 Digitalisat 3. Aufl. 1882

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Emanuel Geibel, Ernst Curtius: Klassische Studien. Uebersetzungen aus griechischen Dichtern. Erstes Heft. Eduard Weber, Bonn 1840 Digitalisat
  • Volkslieder und Romanzen der Spanier im Versmasse des Originals verdeutscht. Alexander Duncker, Berlin 1843 Digitalisat
  • Emanuel Geibel, Paul Heyse: Spanisches Liederbuch. Wilhelm Hertz 1852 Digitalisat (2. Auf. 1852)
  • Emanuel Geibel, Adolf Friedrich von Schack: Romanzero der Spanier und Portugiesen. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart 1860 Digitalisat
  • Classisches Liederbuch. Griechen und Römer in deutscher Nachbildung. 2. Aufl. Wilhelm Hertz, Berlin 1876 Digitalisat
  • Emanuel Geibel, Heinrich Leuthold: Fünf Bücher französischer Lyrik vom Zeitalter der Revolution bis auf unsere Tage, in Uebersetzungen. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart 1862 Digitalisat

Briefe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Albert Duncker: Emanuel Geibel's Briefe an Karl Freiherr von der Malsburg und die Mitglieder seiner Familie. Paetel, Berlin 1885
  • E. F. Fehling: Emanuel Geibels Jugendbriefe. Bonn – Berlin – Griechenland. Karl Curtius, Berlin 1909 Digitalisat
  • Emanuel Geibel über seine Juniuslieder. Unveröffentlichte Briefe aus dem Cotta'schen Archiv. In: Der Greif. Cotta'sche Monatsschrift. 1. Jahrgang, Heft 7, 1915.
  • Erich Petzet (Hrsg.): Der Briefwechsel von Emanuel Geibel und Paul Heyse. J. F. Lehmanns Verlag, München 1922 Digitalisat
  • Gustav Struck (Hrsg.): Briefwechsel Emanuel Geibel und Karl Goedecke. Stadtbibliothek Lübeck, Lübeck 1939 (Veröffentlichungen der Bibliotheken der Hansestadt Lübeck, Neue Reihe Bd. I)
  • Wilhelm Schoof: Aus Geibels Briefwechsel mit Freiligrath, Begegnung mit Mörike. aus unveröffentlichten Briefen. Lübeck 1956
  • Heinrich Schneider: Die freundschaftliche Begegnung Heinrich Leutholds und Emanuel Geibels im Münchener Dichterkreis. Ein literaturgeschichtlicher und psychologischer Bericht mit bisher ungedruckten Briefen und Dokumenten. Lübeck: Schmidt-Römhild 1961. (Veröffentlichungen der Stadtbibliothek Lübeck; Neue Reihe; 4)Digitalisat
  • Hans Reiss, Herbert Wegener (Hrsg.): Emanuel Geibel. Briefe an Henriette Nölting 1838–1855. Max Schmidt-Römhild, Lübeck 1963 (Veröffentlichungen der Stadtbibliothek Lübeck. Neue Reihe Band 6)
  • Rainer Hillenbrand: Franz Kuglers Briefe an Emanuel Geibel. Lang, Frankfurt am Main [u. a.] 2001 ISBN 3-631-37553-0
  • Rainer Hillenbrand: Heyseana aus Heidelberg und Nürnberg. Sieben Briefe von Paul Heyse sowie je einer von Geibel und Lenbach an Heyse. In:Roland Berbig (Hrsg.): Paul Heyse: ein Schriftsteller zwischen Deutschland und Italien. Lang, Frankfurt am Main [u. a.] 2001, S. 255–265

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Goedeke: Emanuel Geibel. Erster Theil. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart 1869 Digitalisat
  • Carl L. Leimbach: Emanuel Geibel. Des Dichters Leben, Werke und Bedeutung für das deutsche Volk. E. Stoeckicht, Goslar 1877 (2. sehr verm. Aufl. von Max Trippenbach. Zwißler, Wolfenbüttel 1915)
  • Wilhelm Scherer: Emanuel Geibel. Weidmannsche Buchhandlung, Berlin 1884 Digitalisat
  • Heinrich Löbner: Emanuel Geibel. Eine litterarische Studie. P. Lunitz Verlagsbuchhandlung, Brandenburg a. d. H. 1884 Digitalisat
  • Wilhelm Deeke: Aus meinen Erinnerungen an Emanuel Geibel. Hermann Böhlau, Weimar 1885 Digitalisat
  • Stephan Waetzholdt: Emanuel Geibel. Otto Meißner, Hamburg 1885 Digitalisat
  • Arno Holz: Emanuel Geibel. Ein Gedenkbuch. Oscar Parrisius, Berlin, Leipzig 1884 Digitalisat
  • Karl Theodor Gaedertz: Emanuel Geibel-Denkwürdigkeiten. Wilhelm Friedrich Nachf., Berlin 1885 Digitalisat
  • Carl Conrad Theodor Litzmann: Emanuel Geibel. aus Erinnerungen, Briefen und Tagebüchern. Wilhelm Hertz, Berlin 1887 Digitalisat
  • Karl Theodor Gaedertz: Emanuel Geibel. Sänger der Liebe, Herold des Reiches. Ein deutsches Dichterleben. Georg Wigand, Leipzig 1897 Digitalisat
  • Marcellin D. Pradels: Emanuel Geibel und die französische Lyrik. Hermann Schöningh, Münster i. Westf. 1909 Digitalisat
  • Johannes Weigle: Emanuel Geibels Jugendlyrik. Marburg (Univ. Diss. 1910)
  • Max Koch: Geibel, Emanuel von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 49, Duncker & Humblot, Leipzig 1904, S. 265–274.
  • Adolph Kohut: Emanuel Geibel als Mensch und Dichter. Verlag des Vereins der Bücherfreunde, Berlin 1915 Digitalisat
  • Adolph Kohut: Emanuel Geibel und Berlin. In: Erforschtes und Erlebtes aus dem alten Berlin. Festschrift zum 50jährigen Jubiläum des Vereins für die Geschichte Berlins. Mittler, Berlin 1917, S. 491–520. Digitalisat
  • Adalbert Elschenbroich: Geibel, Franz Emanuel August von. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 6, Duncker & Humblot, Berlin 1964, ISBN 3-428-00187-7, S. 139 f. (Digitalisat).
  • Beatriz Brinkmann Scheihing: Spanische Romanzen in der Übersetzung von Diez, Geibel und von Schack. Analyse und Vergleich. Marburg: Elwert 1975. (Marburger Beiträge zur Germanistik 51) ISBN 3-7708-0542-9
  • Bernd Goldmann: Geibel, Franz Emanuel August. In: Alken Bruns (Hrsg.): Lübecker Lebensläufe aus neun Jahrhunderten. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1993 ISBN 3-529-02729-4, S. 145–153 Mit Bibliografie S. 151 ff.
  • Johannes Mahr (Hrsg.): Die Krokodile. Ein Münchener Dichterkreis. Texte und Dokumente. Philipp Reclam jun., Stuttgart 1997 (Universal Bibliothek Nr. 8378[6]) ISBN 3-15-028378-7
  • Christine Göhler: Emanuel Geibel. Ein Lebensbild in Selbstzeugnissen und Berichten seiner Freunde. Schellhorn: Sventana 1992. ISBN 3-927653-05-5.
  • Birte Lipinski/Christian Volkmann/Manfred Eickhölter (Hg.): Emanuel Geibel. Aufstieg und Fall eines Umstrittenen. Magazin zur Ausstellung im Buddenbrookhaus. Lübeck, 2015, ISBN 978-3-942310-15-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikisource: Emanuel Geibel – Quellen und Volltexte
 Commons: Emanuel Geibel – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. L. Horst: Vergessen.
  2. Horst Grimm/Leo Besser-Walzel: Die Corporationen, Frankfurt am Main, 1986
  3. Moriz Carrière: Lebenserinnerungen. In: Archiv für hessische Geschichte und Alterthumskunde. N. F. 10, 1914.
  4. Karl Theodor Gaedertz: Emanuel Geibel. Sänger der Liebe, Herold des Reiches. Ein deutsches Dichterleben, S. 148–151.
  5. Festschrift: Zum 150-jährigen Jubiläum der Lübeckischen Anzeigen / 1751 *** 6. März *** 1901 / und / 75-jährigen Bestehen der Steindruckerei Gebrüder Borchers / 1826 *** 30. Mai *** 1901
  6. Manfred Eickhölter, Dass der Geibelplatz verschwinden musste, war seit Jahren ein offenes Geheimnis. Zur Geschichte von Platz und Denkmal zwischen 1884 und 1936. In: Lipinski/Volkmann/Eickhölter, Emanuel Geibel. Aufstieg und Fall eines Umstrittenen. Das Magazin zur Ausstellung. Lübeck, 2016, Seite 31-45
  7. Fasold, R.: Theodor Storm. Stuttgart u. Weimar. 1997. S. 64 f.
  8. So z. B. in: Hartwig Dräger: Buddenbrooks. Dichtung und Wirklichkeit. Verlag Graphische Werkstätten Lübeck, 1993, S. 41, 256f.
  9. Manfred Eickhölter: Geibel alias J. J. Hoffstede? In: Lübeckische Blätter, Jg. 180 (2015), Heft 10, S. 27 (Digitalisat, PDF).
  10. Christine Göhler, S. 147.
  11. Hans-G. Hilscher, Dietrich Bleihöfer: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt seit 2005 durch das Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: Februar 2017 (Online, PDF; 1,5 MB).
  12. darin enthalten das Gedicht An Georg Herwegh. Februar 1842.