Europeada

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Die Europeada ist die Fußball-Europameisterschaft der sprachlichen (autochthonen) Minderheiten, die von der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) in Zusammenarbeit mit der für das jeweilige Turnier gastgebenden Minderheit organisiert wird.

Die erste Europeada fand im Vorfeld der Europameisterschaft der UEFA 2008 bei den Rätoromanen im Kanton Graubünden in der Schweiz statt. Das damalige Finale gewannen die Südtiroler gegen die kroatische Minderheit in Serbien mit 1:0. Die zweite Europeada fand vom 16. bis 24. Juni 2012 parallel zur Fußball-Europameisterschaft 2012 statt. Veranstalter waren 2012 die Sorben in der sächsischen Oberlausitz. Die dritte Europeada findet vom 18. bis 26. Juni 2016 in Südtirol statt.[1]

Europeada 2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Europeada 2008

Die erste Auflage der Europeada im Jahr 2008 entstand aus einem Wettbewerb des Marketingunternehmens Schweiz Tourismus (ST), welchen Sedrun Disentis Tourismus (SDT) und das Internationale Cultur Forum Disentis (ICF) mit der Idee einer Europameisterschaft der sprachlichen Minderheiten gewannen. Im Anschluss beteiligten sich auch die rätoromanische Kulturorganisation Lia Rumantscha (LR) sowie der Dachverband der europäischen Minderheiten FUEV an dem Projekt.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziel der Veranstaltung war es, auf die sprachlichen Minderheiten in Europa aufmerksam zu machen und ihnen eine Möglichkeit zur Vernetzung zu bieten. Außerdem sollte die Surselva, das Bündner Oberland, touristisch präsentiert werden. Die Veranstaltung stand unter dem Patronat der Regierung Graubündens, unterstützt wurde sie von Prominenten aus Sport und Politik wie dem Ex-Bundesrat Adolf Ogi und Ralph Zloczower, dem Präsidenten des Schweizerischen Fussballverbandes. Das Budget für die Europameisterschaft der sprachlichen Minderheiten lag bei 230.000 Franken.

Die Spiele wurden nach den Regeln der FIFA ausgetragen, allerdings lag der Spielplan im Vergleich zum UEFA-Wettbewerb viel enger beisammen – die Mannschaften mussten bis zu sechs Spiele innerhalb einer Woche absolvieren. Zum Wettbewerb zugelassen waren neben den Männern auch A- und B-Junioren sowie Frauen.

Austragungsstätten waren sieben Ortschaften im Bezirk Surselva (Sedrun, Disentis/Mustér, Trun, Danis-Tavanasa, Ilanz, Schluein, Laax und Vella), außerdem Trin und Domat/Ems im Bezirk Imboden sowie Chur im Bezirk Plessur. Im Rahmenprogramm fand zudem eine Tagesveranstaltung mit Musik und Folklore statt, die dem kulturellen Austausch der Völker dienen soll.

Eine elfköpfige Crew der Schweizer Armee organisierte sämtliche Transportdienste zwischen den Spielorten.

Spielplan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gruppen wurden am 13. Februar 2008 in einem Zürcher Hotel in Anwesenheit des Ständeratspräsidenten Christoffel Brändli ausgelost.

Ursprünglich waren fünf Vorrundengruppen vorgesehen, deren erstplatzierte Mannschaften sowie die drei besten Zweitplatzierten ins Viertelfinale einziehen sollten. Durch den Rückzug der Slowenen aus Italien, der Lemken und der Aromunen aus Mazedonien (die Aromunen bekamen die Schengen-Visa nicht rechtzeitig) wurden jedoch die Gruppen B und C zu einer Gruppe B/C vereinigt. In dieser speziellen Gruppe B/C waren 5 Mannschaften, da jedoch aufgrund des Zeitplanes nur 3 Spiele pro Mannschaft möglich waren, wurde ausgelost, wer gegen wen spielen sollte. Bei Punktegleichheit entschied dann in dieser speziellen Gruppe nicht das Torverhältnis oder das direkte Duell, sondern die Fairplaywertung (Anzahl Rote/Gelbe Karten). Aus den nun vier Gruppen zogen die Gruppenersten und Gruppenzweiten ins Viertelfinale ein.

Gruppe A
  • Für die Waliser nahm der Clwb Cymric (nach dem Eigennamen des Walisischen: Cymraeg) teil, bei dem ausschließlich walisisch sprechende Fußballer spielen.
  • Laut einer Volkszählung von 2002 zählt die deutsche Minderheit in Polen circa 150.000 Menschen, die deutsche Botschaft in Warschau geht dagegen von circa 300.000 Menschen aus, die vor allem in den Woiwodschaften Oppeln und Schlesien leben. Seit 1991 werden die Interessen der Deutschen in Polen durch den Verband der Deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften vertreten.
  • Die Rätoromanen leben im Kanton Graubünden in der Schweiz. Insgesamt wird das Rätoromanische bzw. Bündnerromanische noch von etwa 60.000 Einwohnern gesprochen.
  • Früher lebten fast eine Million Deutsche in Ungarn, viele wurden nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland oder in die Sowjetunion verschleppt. Heute gibt es nur noch ungefähr 70.000 Ungarndeutsche.
Ergebnis
Rätoromanen 5:1 Deutsche in Ungarn
Waliser 0:2 Deutsche in Polen
Waliser 0:4 Rätoromanen
Deutsche in Polen 4:0 Deutsche in Ungarn
Waliser 3:3 Deutsche in Ungarn
Deutsche in Polen 3:3 Rätoromanen
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Deutsche in Polen  3  2  1  0 009:300  +6 07
 2. Rätoromanen  3  2  1  0 012:400  +8 07
 3. Waliser  3  0  1  2 003:900  −6 01
 4. Deutsche in Ungarn  3  0  1  2 004:120  −8 01
Gruppe B/C
  • Im 7,5 Millionen Einwohner zählenden Katalonien ist Katalanisch vor Spanisch Amtssprache und wird an Schulen und Universitäten gefördert, insgesamt sprechen fünf Millionen Menschen Katalanisch als Muttersprache (unter anderem noch in der Region Valencia und auf den Balearen). Die Mannschaft der Katalanen stammt aus Girona.
  • Für die aus etwa 50.000 Menschen bestehende dänische Minderheit aus Südschleswig nahm eine Auswahl des Dänischen Jugendverbandes in Südschleswig (SdU) teil.
  • In Rumänien leben heute nach Angaben der Regierung 26.500 Aromunen, unter anderem in den Regionen Constanța, Tulcea und Călărași. Die aromunische Mannschaft besteht aus Spielern verschiedener Altersgruppen und soll so die Dynamik des aromunischen Volkes repräsentieren. Das frühe Ausscheiden der vom Ex-Weltklassespieler Gheorghe Hagi finanziell unterstützten Mannschaft war eine Enttäuschung für die Mannschaft.
  • Ungefähr 200.000 Karatschaier leben in Russland in der Region Karatschai-Tscherkessien. Bei der Europeada wurden sie von der Mannschaft „Elbrusoid“ vertreten.
  • Die Südtiroler Mannschaft besteht zum Großteil aus Spielern der Oberligavereine Obermais, St. Pauls, St. Georgen und Stegen (Eccelenza, 6. italienische Liga) und wird verstärkt mit drei Profis aus der Serie C2 (4. italienische Liga). In Südtirol löste das Turnier große Begeisterung aus, Politiker sprechen bereits von einer möglichen Austragung in Südtirol in vier Jahren. In der Südtiroler Mannschaft spielten sowohl deutsch- wie auch ladinischsprachige Spieler.
Ergebnis
Südtiroler 3:0 Aromunen in Rumänien
Dänen in Deutschland 15:1 Katalanen
Dänen in Deutschland 0:3 Südtiroler
Aromunen in Rumänien 6:1 Karatschaier
Katalanen 0:19 Aromunen in Rumänien
Karatschaier 1:7 Südtiroler
Dänen in Deutschland 6:1 Karatschaier
Katalanen 0:5A Rätoromanen
A Damit auch die Katalanen drei Spiele auf ihrem Konto haben, mussten die Rätoromanen aus Gruppe A als dritter Gegner einspringen. Für die Rätoromanen wurde das Spiel nicht gewertet.
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Südtiroler  3  3  0  0 013:100 +12 09
 2. Dänen in DeutschlandB  3  2  0  1 021:500 +16 06
 3. Aromunen in Rumänien  3  2  0  1 025:400 +21 06
 4. Karatschaier  3  0  0  3 003:190 −16 00
 5. Katalanen  3  0  0  3 001:390 −38 00
B Die Dänen bekamen einen Fair-Play-Bonus und rangieren deshalb vor den Aromunen.
Gruppe D
  • Die kroatische Minderheit ist in der Region Vojvodina eine anerkannte nationale Minderheit und besteht aus etwa 74.000 Menschen.
  • Für die deutsche Minderheit in Nordschleswig spielte eine Auswahl des Deutschen Jugendverbandes für Nordschleswig.
  • Die Mannschaft der aus Schleswig-Holstein stammenden etwa 50.000 Nordfriesen wurde von der Friisk Foriining gestellt. Sie traten als einzige teilnehmende Mannschaft mit einer reinen Damenmannschaft an.
  • Die ursprünglich aus Indien stammenden Roma bilden in Ungarn mit 400.000 bis 600.000 Menschen die größte Minderheit des Landes.
Ergebnis
Deutsche in Dänemark 19:4 Nordfriesen
Kroaten in Serbien 0:2 Roma in Ungarn
Kroaten in Serbien 12:1 Deutsche in Dänemark
Roma in Ungarn 46:1 Nordfriesen
Kroaten in Serbien 21:2 Nordfriesen
Roma in Ungarn 3:0 Deutsche in Dänemark
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Roma in Ungarn  3  3  0  0 051:100 +50 09
 2. Kroaten in Serbien  3  2  0  1 033:500 +28 06
 3. Deutsche in Dänemark  3  1  0  2 020:190  +1 03
 4. Nordfriesen  3  0  0  3 007:860 −79 00
Gruppe E
  • Mit circa 1000 Sprechern sind die Zimbern aus Italien die kleinste der teilnehmenden Minderheiten – alle Spieler kommen aus der Gemeinde Lusern im Trentino, die 2006 303 Einwohner zählte.
  • Okzitanien (das südliche okzitanischsprachige Drittel Frankreichs) dagegen besitzt sogar eine eigene Nationalmannschaft, die allerdings kein Mitglied der UEFA oder FIFA ist und daher nur Freundschaftsspiele bestreiten kann. Insgesamt absolvierte die Mannschaft bisher sieben Partien, darunter eines beim Viva World Cup 2006, wo sie aber dem späteren Sieger Sápmi (Lappland) 0:7 unterlagen. Den höchsten Sieg konnte sie im September 2005 mit 15:0 gegen Tschetschenien erreichen.
  • Die ungefähr 60.000 Sorben aus der Lausitz sind in Deutschland eine anerkannte nationale Minderheit und werden von der Stiftung für das sorbische Volk des Bundes und der Länder Brandenburg und Sachsen unterstützt. Für die Sorben traten vor allem junge Spieler unter 20 Jahren an.
  • Nur etwa 7000 Kroaten leben heute im Westen Rumäniens im Kreis Caraș-Severin.
Ergebnis
Okzitanien 2:1 Zimbern
Sorben 4:1 Kroaten in Rumänien
Okzitanien 1:2 Sorben
Zimbern 0:0 Kroaten in Rumänien
Okzitanien 5:0 Kroaten in Rumänien
Zimbern 0:0 Sorben
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Sorben  3  2  1  0 006:200  +4 07
 2. Okzitanien  3  2  0  1 008:300  +5 06
 3. Zimbern  3  0  2  1 001:200  −1 02
 4. Kroaten in Rumänien  3  0  1  2 001:900  −8 01

Viertelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnis
Deutsche in Polen Deutschland 0:2 Kroaten in Serbien Kroaten in Serbien
Roma aus Ungarn Roma 5:1 Rätoromanen Rätoromanen
Sorben Sorben 1:3 Dänische Minderheit in Südschleswig Dänen in Deutschland
Südtiroler Südtiroler 2:0 OkzitanienOkzitanien Okzitanien

Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnis
Kroaten in Serbien Kroaten in Serbien 5:1 Dänische Minderheit in Südschleswig Dänen in Deutschland
Roma aus Ungarn Roma 0:4 Südtiroler Südtiroler

Spiel um Platz 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnis
Dänen in Deutschland Dänische Minderheit in Südschleswig 0:9 Roma Roma aus Ungarn

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnis
Kroaten in Serbien Kroaten in Serbien 0:1 Südtiroler Südtiroler

Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt verfolgten gut 5000 Zuschauer bei zum Teil sehr schlechtem Wetter die einzelnen Spiele. Obwohl diese Zahl unter den Erwartungen der Veranstalter blieb, wurde die EM als großer Erfolg bewertet. Da die Idee einer Europameisterschaft der sprachlichen Minderheiten positiv aufgenommen wurde und ein breites mediales Echo in vielen Ländern fand, soll sie zur festen Einrichtung werden.

Europeada 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Europeada 2012
Spielorte der Europeada 2012

Die Europeada 2012 fand vom 16. bis 24. Juni 2012 unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Sachsens Stanislaw Tillich in der Oberlausitz statt. Ausrichter war die Domowina, der Dachverband der sorbischen Vereine und Organisationen in der Lausitz. Die Gruppenauslosung der einzelnen Mannschaften fand am 1. Dezember 2011 in der sächsischen Landesvertretung in Berlin statt. In der Vorrunde trafen 19 Mannschaften in 5 Gruppen aufeinander. Während die Gastgeber im Viertelfinale ausschieden, erreichten die Kärntner Slowenen, die Roma in Ungarn, die deutschsprachigen Südtiroler und die Kroaten aus Serbien das Halbfinale.

Partner und Sponsoren der Europeada 2012 waren unter anderem der Freistaat Sachsen, der Westlausitzer Fußball Verband e.V., das Bundesinnenministerium und der Energiekonzern Vattenfall Europe. Medienpartner war der Mitteldeutsche Rundfunk.

Die Spielorte der zweiten Europeada waren Crostwitz, Nebelschütz, Neschwitz, Panschwitz-Kuckau, Radibor, Ralbitz und Wittichenau. Das Finale fand im Stadion Müllerwiese in Bautzen statt, dabei konnten sich erneut die Südtiroler durchsetzen, die die Roma in Ungarn mit 3:1 besiegten.[2] Zuvor hatten sie im Halbfinale die Finalisten von 2008 (Kroaten in Serbien) 4:0 besiegten.[3]

Spielplan[4][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppe A
Datum Ergebnis
17. Juni 2012 Lausitzer Sorben 4:3 Deutsche Minderheit aus Polen
17. Juni 2012 Kärntner Slowenen 7:0 Minderheitenauswahl aus Estland
18. Juni 2012 Lausitzer Sorben 0:1 Kärntner Slowenen
18. Juni 2012 Deutsche Minderheit aus Polen 3:0 Minderheitenauswahl aus Estland
19. Juni 2012 Lausitzer Sorben 8:0 Minderheitenauswahl aus Estland
19. Juni 2012 Deutsche Minderheit aus Polen 1:1 Kärntner Slowenen
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Kärntner Slowenen  3  2  1  0 009:100  +8 07
 2. Lausitzer Sorben  3  2  0  1 012:400  +8 06
 3. Deutsche Minderheit aus Polen  3  1  1  1 007:500  +2 04
 4. Minderheitenauswahl aus Estland  3  0  0  3 000:180 −18 00
Gruppe B
Datum Ergebnis
17. Juni 2012 Roma aus Ungarn 1:1 Russlanddeutsche
17. Juni 2012 Rätoromanen 0:2 Slowakische Minderheit aus Ungarn
18. Juni 2012 Roma aus Ungarn 9:0 Rätoromanen
18. Juni 2012 Russlanddeutsche 6:1 Slowakische Minderheit aus Ungarn
19. Juni 2012 Roma aus Ungarn 3:0 Slowakische Minderheit aus Ungarn
19. Juni 2012 Russlanddeutsche 6:0 Rätoromanen
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Roma aus Ungarn  3  2  1  0 013:100 +12 07
 2. Russlanddeutsche  3  2  1  0 013:200 +11 07
 3. Slowakische Minderheit aus Ungarn  3  1  0  2 003:900  −6 03
 4. Rätoromanen  3  0  0  3 000:170 −17 00
Gruppe C
Datum Ergebnis
17. Juni 2012 Kroatische Minderheit aus Serbien 6:2 West-Thrakien Türken
17. Juni 2012 Ladiner 2:0 Nordfriesen
18. Juni 2012 Kroatische Minderheit aus Serbien 6:0 Ladiner
18. Juni 2012 West-Thrakien Türken 2:5 Nordfriesen
19. Juni 2012 Kroatische Minderheit aus Serbien 5:0 Nordfriesen
19. Juni 2012 West-Thrakien Türken 1:1 Ladiner
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Kroatische Minderheit aus Serbien  3  3  0  0 017:200 +15 09
 2. Ladiner  3  1  1  1 003:700  −4 04
 3. Nordfriesen  3  1  0  2 005:900  −4 03
 4. West-Thrakien Türken  3  0  1  2 005:120  −7 01
Gruppe D
Datum Ergebnis
17. Juni 2012 Deutschsprachige Volksgruppe aus Südtirol 8:0 Ungarndeutsche
17. Juni 2012 Karatschaier ausgefallen Deutsche Minderheit aus Dänemark
18. Juni 2012 Deutschsprachige Volksgruppe aus Südtirol 3:0 Karatschaier
18. Juni 2012 Ungarndeutsche ausgefallen Deutsche Minderheit aus Dänemark
19. Juni 2012 Deutschsprachige Volksgruppe aus Südtirol ausgefallen Deutsche Minderheit aus Dänemark
19. Juni 2012 Ungarndeutsche 0:2 Karatschaier
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Deutschsprachige Volksgruppe aus Südtirol  2  2  0  0 011:000 +11 06
 2. Karatschaier  2  1  0  1 002:300  −1 03
 3. Ungarndeutsche  2  0  0  2 000:100 −10 00
 4. Deutsche Minderheit aus Dänemark  0  0  0  0 000:000  ±0 00
Gruppe E
Datum Ergebnis
17. Juni 2012 Dänische Minderheit aus Deutschland 4:1 Zimbern
17. Juni 2012 Waliser 2:5 Okzitanien
18. Juni 2012 Dänische Minderheit aus Deutschland 5:3 Waliser
18. Juni 2012 Zimbern 0:5 Okzitanien
19. Juni 2012 Dänische Minderheit aus Deutschland 0:1 Okzitanien
19. Juni 2012 Zimbern 3:2 Waliser
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Okzitanien  3  3  0  0 011:200  +9 09
 2. Dänische Minderheit aus Deutschland  3  2  0  1 009:500  +4 06
 3. Zimbern  3  1  0  2 004:110  −7 03
 4. Waliser  3  0  0  3 007:130  −6 00

Viertelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ergebnis Ort
21. Juni 2012 18:30 Uhr Roma aus Ungarn Roma 1:0 Sorben Lausitzer Sorben Pančicy-Kukow / Panschwitz-Kuckau
21. Juni 2012 18:30 Uhr Deutschsprachige Volksgruppe aus Südtirol Südtirol 3:0 OkzitanienOkzitanien Okzitanien Radwor / Radibor
21. Juni 2012 16:00 Uhr Kärntner Slowenen Slowenien 5:0 Dänische Minderheit in Südschleswig Dänische Minderheit aus Deutschland Njebjelčicy / Nebelschütz
21. Juni 2012 16:00 Uhr Kroatische Minderheit aus Serbien Kroaten in Serbien 3:1 Deutschland Russlanddeutsche Kulow / Wittichenau

Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ergebnis Ort
22. Juni 2012 16:30 Uhr Kroatische Minderheit aus Serbien Kroaten in Serbien 0:4 Südtirol Deutschsprachige Volksgruppe aus Südtirol Chrósćicy / Crostwitz
22. Juni 2012 18:30 Uhr Kärntner Slowenen Slowenien 5:6 n.E. Roma Roma aus Ungarn Ralbicy / Ralbitz

Spiel um Platz 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ergebnis Ort
23. Juni 2012 11:30 Uhr Kroatische Minderheit aus Serbien Kroaten in Serbien 1:0 Slowenien Kärntner Slowenen Budyšin / Bautzen

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ergebnis Ort
23. Juni 2012 13:30 Uhr Deutschsprachige Volksgruppe aus Südtirol Südtirol 3:1 Roma Roma aus Ungarn Budyšin / Bautzen

Europeada 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lokaler Organisator der dritten Europeada ist der Verband der Sportvereine Südtirols (VSS). Spielorte sind Ahrntal, Mühlwald, Sand in Taufers, Pfalzen, Olang, Niederdorf, St. Vigil in Enneberg (Al Plan de Mareo) und St. Martin in Thurn (San Martin de Tor).

Spielplan[5][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppe A
Datum Ergebnis
19. Juni 2016 Ladiner 2:1 Ungarn aus Rumänien
19. Juni 2016 Adalet (Krimtataren) 3:0 Westthrakientürken
20. Juni 2016 Adalet (Krimtataren) 1:6 Ungarn aus Rumänien
20. Juni 2016 Ladiner 3:0 Westthrakientürken
21. Juni 2016 Westthrakientürken 0:3 Ungarn aus Rumänien
21. Juni 2016 Ladiner 8:0 Adalet (Krimtataren)
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Ladiner  3  3  0  0 013:100 +12 09
 2. Ungarn aus Rumänien  3  2  0  1 010:300  +7 06
 3. Adalet (Krimtataren)  3  1  0  2 004:140 −10 03
 4. Westthrakientürken  3  0  0  3 000:900  −9 00
Gruppe B
Datum Ergebnis
19. Juni 2016 Gipsies aus Ungarn 4:0 Minderheiten aus Estland
19. Juni 2016 Kroaten in Serbien 5:2 Rätoromanen
20. Juni 2016 Kroaten in Serbien 10:0 Minderheiten aus Estland
20. Juni 2016 Gipsies aus Ungarn 2:3 Rätoromanen
21. Juni 2016 Rätoromanen 4:0 Minderheiten aus Estland
21. Juni 2016 Gipsies aus Ungarn 0:5 Kroaten in Serbien
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Kroaten in Serbien  3  3  0  0 020:200 +18 09
 2. Rätoromanen  3  2  0  1 009:700  +2 06
 3. Gipsies aus Ungarn  3  1  0  2 006:800  −2 03
 4. Minderheiten aus Estland  3  0  0  3 000:180 −18 00
Gruppe C
Datum Ergebnis
19. Juni 2016 Kärntner Slowenen 0:1 Ungarn aus der Slowakei
19. Juni 2016 Lausitzer Sorben 5:1 Nordschleswiger
20. Juni 2016 Lausitzer Sorben 2:2 Ungarn aus der Slowakei
20. Juni 2016 Kärntner Slowenen 12:0 Nordschleswiger
21. Juni 2016 Nordschleswiger 0:10 Ungarn aus der Slowakei
21. Juni 2016 Kärntner Slowenen 3:2 Lausitzer Sorben
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Ungarn aus der Slowakei  3  2  1  0 013:200 +11 07
 2. Kärntner Slowenen  3  2  0  1 015:300 +12 06
 3. Lausitzer Sorben  3  1  1  1 009:600  +3 04
 4. Nordschleswiger  3  0  0  3 001:270 −26 00
Gruppe D
Datum Ergebnis
19. Juni 2016 Okzitanier 4:1 Aromunen
19. Juni 2016 Dänen in Deutschland 2:3 Slowaken in Ungarn
20. Juni 2016 Dänen in Deutschland 6:0 Aromunen
20. Juni 2016 Okzitanier 4:1 Slowaken in Ungarn
21. Juni 2016 Slowaken in Ungarn 8:1 Aromunen
21. Juni 2016 Okzitanier 1:1 Dänen in Deutschland
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Okzitanier  3  2  1  0 009:300  +6 07
 2. Slowaken in Ungarn  3  2  0  1 012:700  +5 06
 3. Dänen in Deutschland  3  1  1  1 009:400  +5 04
 4. Aromunen  3  0  0  3 002:180 −16 00
Gruppe E
Datum Ergebnis
19. Juni 2016 Südtirol 3:0 Manx
19. Juni 2016 Nordfriesen 5:5 Deutsche aus Oberschlesien
20. Juni 2016 Nordfriesen 3:2 Manx
20. Juni 2016 Südtirol 3:1 Deutsche aus Oberschlesien
21. Juni 2016 Deutsche aus Oberschlesien 0:2 Manx
21. Juni 2016 Südtirol 8:2 Nordfriesen
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Südtirol  3  3  0  0 014:300 +11 09
 2. Nordfriesen  3  1  1  1 010:150  −5 04
 3. Manx  3  1  0  2 004:600  −2 03
 4. Deutsche aus Oberschlesien  3  0  1  2 006:100  −4 01
Gruppe F
Datum Ergebnis
19. Juni 2016 Zimbern (aus Lusern) 0:8 Serben in Kroatien
19. Juni 2016 Russlanddeutsche 9:0 Ungarndeutsche
20. Juni 2016 Russlanddeutsche 0:0 Serben in Kroatien
20. Juni 2016 Zimbern 2:2 Ungarndeutsche
21. Juni 2016 Ungarndeutsche 2:2 Serben in Kroatien
21. Juni 2016 Zimbern 1:8 Russlanddeutsche
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Russlanddeutsche  3  2  1  0 017:100 +16 07
 2. Serben in Kroatien  3  1  2  0 010:200  +8 05
 3. Ungarndeutsche  3  0  2  1 004:130  −9 02
 4. Zimbern  3  0  1  2 003:180 −15 01
Gruppe X (Damen)
Datum Ergebnis
19. Juni 2016 Okzitanierinnen 12:1 Lausitzer Sorbinnen
20. Juni 2016 Südtirol 5:0 Lausitzer Sorbinnen
21. Juni 2016 Okzitanierinnen 2:1 Südtirol
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Okzitanierinnen  2  2  0  0 014:200 +12 06
 2. Südtirol  2  1  0  1 006:200  +4 03
 3. Lausitzer Sorbinnen  2  0  0  2 001:170 −16 00
Gruppe Y (Damen)
Datum Ergebnis
19. Juni 2016 Russlanddeutsche 1:0 Ladinerinnen
20. Juni 2016 Rätoromaninnen 1:2 Ladinerinnen
21. Juni 2016 Russlanddeutsche 9:0 Rätoromaninnen
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Russlanddeutsche  2  2  0  0 010:000 +10 06
 2. Ladinerinnen  2  1  0  1 002:200  ±0 03
 3. Rätoromaninnen  2  0  0  2 001:110 −10 00

Viertelfinale (Herren)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ergebnis Ort
23. Juni 2016 18:00 Uhr Südtirol 6:1 Ungarn aus Rumänien Niederdorf
23. Juni 2016 18:00 Uhr Okzitanier 5:3 n.E. Ungarn aus der Slowakei Olang
23. Juni 2016 18:00 Uhr Kroaten aus Serbien 2:0 Ladiner St. Vigil / Al Plan de Maréo
23. Juni 2016 18:00 Uhr Russlanddeutsche 3:6 Kärntner Slowenen St. Martin / San Martin de Tor

Halbfinale (Herren)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ergebnis Ort
24. Juni 2016 15:30 Uhr Kroaten aus Serbien 0:3 Okzitanier St. Martin / San Martin de Tor
24. Juni 2016 18:00 Uhr Südtirol 2:0 Kärntner Slowenen St. Martin / San Martin de Tor

Halbfinale (Damen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ergebnis Ort
23. Juni 2016 11:00 Uhr Okzitanierinnen 6:0 Ladinerinnen Pfalzen
23. Juni 2016 11:00 Uhr Russlanddeutsche 0:1 Südtirol Sand in Taufers

Finale (Herren)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ergebnis Ort
25. Juni 2016 16:00 Uhr Okzitanier 1:2 Südtirol Sand in Taufers

Finale (Damen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ergebnis Ort
24. Juni 2016 13:00 Uhr Okzitanierinnen 2:3 Südtirol Olang

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Europeada 2016 i Sydtyrol. Flensborg Avis, archiviert vom Original am 19. August 2014, abgerufen am 16. August 2014 (dänisch).
  2. http://www.sportnews.bz/de/fussball/news-detail/news/europeada-suedtirol-schafft-die-mission-titelverteidigung.html
  3. http://www.sportnews.bz/de/fussball/news-detail/news/europeada-suedtirol-zieht-ins-finale-ein-video.html
  4. EUROPEADA 2012 Turnierplan. Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen, abgerufen am 2. Dezember 2015.
  5. EUROPEADA 2016 Turnierplan. Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen, abgerufen am 6. Juni 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]