Fanboys

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Filmdaten
Deutscher TitelFanboys
OriginaltitelFanboys
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2009
Länge93 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
Stab
RegieKyle Newman
DrehbuchErnest Cline,
Adam F. Goldberg
ProduktionKevin Spacey,
Evan Astrowsky,
Dana Brunetti,
Matthew Perniciaro
MusikMark Mothersbaugh
KameraLukas Ettlin
SchnittSeth Flaum,
James M. Thomas
Besetzung
Synchronisation

Fanboys ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Kyle Newman aus dem Jahr 2009, die am 30. Juli 2009 in die deutschen Kinos kam.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte beginnt im Jahr 1998. Nachdem bekannt wird, dass Linus an Krebs erkrankt ist und er die sehnlichst erwartete Premiere von Star Wars: Episode I nicht mehr miterleben wird, beschließen seine besten Freunde Hutch, Windows und Eric einen Plan zu verwirklichen, den sie in ihrer Kindheit geschmiedet hatten: Sie wollen 2000 Meilen nach Kalifornien fahren, um dort von der Skywalker Ranch von George Lucas eine Kopie des Films zu stehlen. Auf dem Weg dorthin müssen die vier sich gegen allerhand Feinde verteidigen.

Dabei spielt der Film mehrfach auf die Feindschaft zwischen den Fans von Star Wars und Star Trek an. So nehmen die Freunde einen größeren Umweg in Kauf, um sich in Riverside, Iowa, dem (laut Star Trek) zukünftigen Geburtsort von James T. Kirk, mit Trekkies anzulegen. Des Weiteren landen sie in Las Vegas auf einer Star-Trek-Convention, wo sie William Shatner treffen, der ihnen geheime Informationen über die Skywalker Ranch gibt.

Letztlich erreichen sie die Ranch und werden dort allerdings von Sicherheitsbeamten festgenommen. Nach einem Quiz, in dem sie sich als Star-Wars-Fans beweisen müssen, darf der kranke Linus den Film sehen und George Lucas verzichtet auf eine Anzeige. Zum Ende des Films ist Linus bereits gestorben, doch seine Freunde treffen sich bei der Premiere von Episode I.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem George Lucas ein Rohschnitt des Films vorgelegt worden war, gab dieser die offizielle Erlaubnis, den Film in vollem Umfang zu veröffentlichen sowie Original-Soundeffekte aus Star Wars zu verwenden. Regisseur Kyle Newman bat ihn außerdem um einen Cameo-Auftritt, den Lucas aber verweigerte.

Der Regisseur und Star-Wars-Fan Kevin Smith bekam ebenfalls einen Rohschnitt zu sehen und erhielt einen Cameo-Auftritt.

In dem Film haben einige Schauspieler aus Star Wars, Star Trek sowie aus anderen Kultfilmen einen Cameo-Auftritt, darunter:

Trotz des niedrigen US-Einspielergebnisses von 688.529 Dollar[2] entschied sich der Verleih Capelight Pictures/Central Film für eine Kinoauswertung in Deutschland und gegen eine direkte DVD-Veröffentlichung. Am Wochenende des Filmstarts wurde Fanboys in 44 Kinos von 18.837 Besuchern gesehen.[3]

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Berliner Synchron AG Wenzel Lüdecke übernahm die deutsche Synchronisation. Frank Schröder führte die Dialogregie und schrieb das Dialogbuch.[4]

Rolle Schauspieler Synchronsprecher
Eric Bottler Sam Huntington Konrad Bösherz
Linus Chris Marquette Nico Sablik
Harold „Hutch“ Hutchinson Dan Fogler Tobias Müller
Windows Jay Baruchel Hannes Maurer
Zoe Kristen Bell Magdalena Turba
Chaz Bottler David Denman Dennis Schmidt-Foß
Big Chuck Chris McDonald Engelbert von Nordhausen
Seasholtz/Alien/Roach Seth Rogen Tobias Kluckert
The Chief Danny Trejo Jan Spitzer
Harry Knowles Ethan Suplee Frank Schröder
Ärztin im Krankenhaus Carrie Fisher Susanna Bonaséwicz
Richter Reinhold Billy Dee Williams Helmut Gauß
Amber Jaime King Anja Rybiczka
William Shatner William Shatner Klaus Sonnenschein
Kevin Smith Kevin Smith Matti Klemm
Jason Mewes Jason Mewes Simon Jäger
Sicherheitsbeamter Ray Park Tobias Meister
Yoda (im Aufzug) ?

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Ein Running Gag von Kyle Newmans Spaß ist die Rivalität zwischen Sternenkriegern und Trekkies – inklusive eines extrem coolen Gastauftritts von ‚Star Trek‘-Urgestein William Shatner und eines Anschlages auf die Captain-Kirk-Statue in Riverside, Iowa. Diese Abneigung der beiden Lager ist derart frisch und lebensnah in Szene gesetzt, dass sich jeder Zuschauer fragen wird, auf welcher Seite er denn eigentlich steht. Fazit: Dieser schräge und mit viel Herzblut erzählte Spaß setzt den Menschen ein Denkmal, die ‚Star Wars‘ zu dem gemacht haben, was es ist: eine Legende.“

„Etwas bemüht reiht die Komödie Episoden um Nerds, die nicht erwachsen werden wollen, aneinander. Jenseits der genüsslichen Selbstbespiegelung des Fan-Seins inklusive einiger Cameo-Auftritte hat der Film nur wenig Originelles zu bieten.“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Fanboys. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Juni 2009 (PDF; Prüf­nummer: 118 503 K).
  2. BoxOfficeMojo.com, abgerufen am 4. August 2009.
  3. InsideKino.de, abgerufen am 4. August 2009.
  4. Fanboys. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 19. Mai 2019.
  5. Studio erfüllt todkrankem Star-Wars-Fan letzten Wunsch. faz.net, 6. November 2015
  6. Filmkritik auf cinema.de
  7. Fanboys. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 6. Januar 2012.