Felix Menzel (Publizist)

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Felix Menzel (* 8. Oktober 1985 in Karl-Marx-Stadt) ist ein deutscher Publizist, politischer Aktivist und Karateka. Er ist Gründer, Herausgeber und Chefredakteur der Jugendzeitschrift Blaue Narzisse. Er gilt als Vertreter der Neuen Rechten und als eine der Schlüsselfiguren der rechtsextremen Identitären Bewegung in Deutschland.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studium, Sport und Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Felix Menzel besuchte das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Chemnitz. Nach dem sächsischen Abitur 2005 absolvierte er bis 2011 ein Magisterstudium (M.A.) der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im benachbarten Sachsen-Anhalt.[1]

Seit 1993 betreibt er Karate. Er gewann 1999 bei den Sächsischen Jugendmeisterschaften den dritten Platz (Kumite) und war 2000 Deutscher Mannschaftsmeister (Kata und Kumite). Heute ist er als Trainer aktiv und trägt den 2. Dan (schwarz).[2]

Menzel ist verheiratet und hat drei Kinder. Zunächst wohnhaft in Chemnitz und Dresden, lebt er derzeit in Meißen.[3]

Burschenschaftliche Kontakte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit einer Gruppe von Mitschülern begründete er 2002 die Pennale Burschenschaft Theodor Körner zu Chemnitz,[1] die von 2004 bis 2006 Beobachtungsobjekt des Landesamtes für Verfassungsschutz Sachsen war.[4] Bis 2007 war er Vorsitzender des Dachverbandes Allgemeiner Pennäler Ring (APR).[5] Er pflegt bis heute Kontakte ins DB-organisierte burschenschaftliche Milieu, so war er u. a. Vortragender bei der Marburger Burschenschaft Germania,[6] der Burschenschaft Danubia München[7] und der Burschenschaft Teutonia Prag zu Würzburg.[8] Letztere sind Vertreter der Burschenschaftlichen Gemeinschaft (BG).

2010 beleidigte er die Grünen-Politikerin Claudia Roth in einem Referat bei der Burschenschaft Normannia-Nibelungen zu Bielefeld.[9] Daraufhin stellte Roth Strafanzeige und erklärte über ihren Sprecher, die Veranstaltung mache „rechtsextremistische Weltbilder salonfähig“.[9] Das Amtsgericht Chemnitz verurteilte ihn 2012 wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.350 Euro.[10]

Zeitschriftengründung Blaue Narzisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Blauen Narzisse

Noch als Schüler (2004) begründete Menzel mit dem Künstler Benjamin Jahn Zschocke, ebenso pennaler Burschenschafter und früherer Mitarbeiter der Chemnitzer Stadtratsfraktion der Republikaner,[11] die Chemnitzer Jugendzeitschrift Blaue Narzisse (BN), deren Chefredakteur er bis heute ist.[12] Zu dieser Zeit engagierte sich Menzel auch im neurechten Freibund.[13][14] 2006 ging das Projekt online.[14] Sie wird dem Umfeld des neurechten Instituts für Staatspolitik (IfS) zugerechnet.[15] Außerdem fungiert er seit 2010 als Vorsitzender des mittlerweile gemeinnützigen Fördervereins der Narzisse Verein für Journalismus und Jugendkultur, der auch den Rainer Maria Rilke-Jugendkulturwettbewerb ausrichtet.[16]

Bild sprach 2008 in Bezug auf die Blaue Narzisse von einem „braunen Sumpf“. Menzel sah sich in der Folge durch mehrere Artikel in Tageszeitungen der Axel Springer AG denunziert.[17] Er erklärte, dass er „entschieden jede Form eines rassisch begründeten Sozialismus ablehne und nichts mit Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu tun habe“.[17] Er bezeichnet sich selbst als Neurechten oder Rechtskonservativen.[9] Der Politikwissenschaftler Arno Klönne stimmte dieser Selbsteinschätzung zu.[16]

Menzel unterstützt mit seinem Blatt die seit 2014 in Dresden stattfindenden PEGIDA-Demonstrationen.[18][19][20] Nach Helmut Kellershohn gehört seine Zeitschrift nunmehr zum „jungkonservativen Netzwerk“ des IfS-Milieus.[14]

Referent, Organisator und Publizist der Neuen Rechten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010 nahm Menzel an einer Veranstaltung des 2005 gegründeten NPD-nahen „Bildungswerks für Heimat und nationale Identität e. V.“ teil, in der Hoffnung, wie er schrieb, auf „eine Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis“.[21] Anfang Februar 2011 übernahm Menzel gemeinsam mit Erik Lehnert in Eisenach die Moderation der Veranstaltung „Sarrazin lesen“.[22] Außerdem nahm er beispielsweise 2012 als Vortragender an den Akademien des IfS[23] teil und ist seit Oktober 2009 Stammautor[13] des neurechten Theorieorgans Sezession.[24] 2013 initiierte er bereits das in der Öffentlichkeit umstrittene Zentrum für Jugend, Identität und Kultur in Dresden.[1][5][25] Nachdem er bereits 2013 Mitorganisator[26] der durch Kubitschek begründeten neurechten Messe „zwischentag“ war, fiel die alleinige Organisation 2014[27] auf dem Haus der Alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks in Bonn, welches als Ausweichquartier fungierte, in seinen Aufgabenbereich.[28] 2015 war er erneut für die umstrittene Büchermesse, diesmal auf dem Haus der Erlanger Burschenschaft Frankonia, verantwortlich.[29][30] Bei den Zwischentagen waren auch wiederholt Aussteller (Verlage, Zeitschriften u. a.) aus dem rechtsextremen Spektrum vertreten, beispielsweise die Identitäre Bewegung.[26] Menzel gab rechtsextremen Zeitschriften wie Zuerst! oder Die Aula Interviews.[31] Ende Februar 2016 schrieb Menzel auf der Website der Blauen Narzisse über einen angeblichen Hass auf die Sachsen, die z. B. in Clausnitz einfach zivilen Ungehorsam und vielerorts „bodenständigen Protest“ an den Tag gelegt hätten (–> Ausschreitungen gegen Flüchtlinge in Clausnitz). Die Presse hingegen verdeutliche, so Menzel, dass ein „Umbau Deutschlands in einen autoritären Vielvölkerstaat“ gewünscht sei, „in dem die einheimische Bevölkerung nichts zu melden“ habe.[21] Im Mai 2016 referierte er beim AfD-Kreisverband Mittelthüringen zum Thema „Der vertagte Bürgerkrieg – warum es nicht kracht, obwohl es krachen müßte“. Dort erklärte Menzel, „daß der Staat immer noch in der Lage ist, durch die Leistungen des Sozialstaates die Menschen vom offenen Aufbegehren abzuhalten, was aber nur solange funktioniert, wie eine Mehrheit die dafür nötigen Mittel erwirtschaftet“.[31]

Außerdem war Menzel Autor beim Jugendmagazin und Onlinemedium idealisten.net des evangelikalen Nachrichtenportals Idea.[32] Er wurde überdies 2008 als Referent zum Vortrag „Mit den gleichen Waffen zurückschlagen“ der Jungen Union Hamburg geladen.[33][34] 2012 kam er einer Einladung des konservativ-katholischen „Ellwanger Kreises“ zum Thema „Deutsche Opfer, fremde Täter. Ausländergewalt in Deutschland“ nach.[35] Auf der thematisch dazugehörigen Webseite betreut er als Redakteur den Chronikteil.[36]

Politischer Aktivismus und Identitäre Bewegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinsam mit dem neurechten Verleger und Politaktivisten Götz Kubitschek organisierte er die „Konservativ-Subversive Aktion“ (KSA).[1] So demonstrierten beide 2009 in „schwarze[n] Hemden“ in Berlin gegen die Teilnahme der Bundeskanzlerin an den Gedenkfeiern zum Ende des Ersten Weltkriegs in Frankreich.[37]

2013 recherchierten die Süddeutsche Zeitung und der Mitteldeutsche Rundfunk, dass Menzel im Internet „als Ansprechpartner des deutschen Ablegers der“ Identitären Bewegung auftrete, was dieser allerdings abstritt.[25] Menzel gab an, dass er mit der Bewegung „sympathisiere“, wenngleich es keine organisatorische Überschneidung gebe. Darüber hinaus verkaufte er über den Onlineshop der Blauen Narzisse zahlreiche Aufkleber der Bewegung.[38] Menzel referierte u. a. in der identitären Projektwerkstatt Karben.[6] Der Erziehungswissenschaftler Benno Hafeneger rechnete Menzel Anfang 2014 zur gut vernetzten Szene rund um die Identitären.[6] Nach Meinung der Politologen Gudrun Hentges, Gürcan Kökgiran und Kristina Nottbohm gehört Menzel mit Kubitschek, Martin Lichtmesz und Johannes Schüller zur „Bewegungselite“ der Bewegung in Deutschland.[39][40] Noch bevor die Bewegung in Deutschland bekannt wurde, hätten die Verantwortlichen die Konzeption der französischen Bewegung übernommen, wie Kökgiran und Nottbohm schlussfolgern.[41]

In Italien lernte er – wie auch Kubitschek – die neofaschistische Bewegung CasaPound kennen.[42]

Als Ziel formulierte Menzel in der Blauen Narzisse 2007, man wolle „an einer rechten Milieubildung mitarbeiten“. Dafür habe man „das journalistische Betätigungsfeld gewählt“. Viele der Redakteure und Autoren engagierten sich zudem „in Schüler- und Studentenverbindungen oder in der Bündischen Jugend“.[43]

Die wirtschaftspolitische Zeitschrift "Recherche D"[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2018 gibt der in Verein Journalismus und Wissenschaft Chemnitz e.V. umbenannte Verein für Journalismus und Jugendkultur die Zeitschrift Recherche D heraus, die viermal im Jahr im Umfang von etwa 50 Seiten erscheint. Felix Menzel umriss als Chefredakteur die Programmatik im Leitwort zum ersten Heft: Die Zeitschrift soll als „Denkfabrik für Wirtschaftskultur […] informieren, Anstöße geben und diejenigen beraten, die bodenständig, konstruktiv und innovativ für Deutschland arbeiten.“ Man wolle „die politischen und ökonomischen Alternativen im 21. Jahrhundert bei den kleinen, vielfältigen Ansätzen suchen“ und dabei „ökologischer als die Grünen, sozialer als die SPD, konservativer als die CDU, freiheitlicher als die FDP und alternativer als die AfD“ sein. (Ausgabe 1 | Mai 2018, S. 3). Speziell wird in Abgrenzung vom Globalkapitalismus auf eine „nachbarschaftliche Marktwirtschaft“ orientiert, auf die „Stärkung des nachbarschaftlichen Prinzips, d.h. der erlebbaren Gemeinschaft, Solidarität, des Wettbewerbs, der Kooperation, gemeinsamen Finanzierung und Hilfe in Notlagen vor Ort, als ein notwendiges Gegengewicht zur Globalisierung“. (Ebd., S. 8, 10)

Die taz urteilte Ende April 2018: „Erste Selbstdarstellungen, Artikel und Kommentare sind bereits online. Sie deuten eine wirtschaftspolitische Richtung an […], was passiere, wenn der ‚Globalkapitalismus‘ zusammenbreche. ‚Wie kann der Einzelne, die Familie, das Dorf, die Region und die Nation frei wirtschaften, ohne dabei Gemeinschaften oder die Umwelt zu zerstören‘.“[44]

Die Denkfabrik für Wirtschaftskultur unternimmt analytische Studien bzw. unterstützt solche. Insgesamt sind bisher fünf Studien veröffentlicht worden. Im Ausgabe 8 | Februar 2020 (S. 23) wurde dazu ein call for papers veröffentlicht. Die Studie „Fachkräftesicherung ohne Masseneinwanderung“ ist beim Institut für Staatspolitik erschienen. Sie zeigt, dass bis 2050 die angebliche Lücke von 15 Millionen Fachkräften durch einen Umbau des Sozialstaates, einen neuen Generationenvertrag, den Zuzug einiger ausländischer Hochqualifizierter sowie ein gründliches Entrümpeln bei Unternehmen geschlossen werden kann. Die anderen Studien wurden in der Zeitschrift Recherche D vorgestellt: „Die großen Gleichmacher“ (Ausgabe 5 | Mai 2019, S. 8–20) untersuchte und bewertete das soziale Engagement von zehn DAX-Konzernen mit dem Ergebnis, „keiner der untersuchten DAX-Konzerne kann den Erfolg der eigenen Gleichstellungspolitik belegen. […] Auch wenn alle DAX-Konzerne in irgendeiner Weise die Förderung von ‚Gleichheit‘ betonen, gibt es signifikante Unterschiede in ihrer CSR-Strategie. Unternehmen wie Bayer oder Continental lassen sich nur sehr wenig von der politischen Korrektheit leiten. Andere Unternehmen hingegen haben außer Lippenbekenntnissen zu Klimaschutz, Flüchtlingen und Gleichstellung von sexuellen Minderheiten überhaupt nichts zu bieten. Anspruch und Wirklichkeit bei der Integration klaffen auseinander.“ (Ebd., S. 19) Die Studie „Deutschlands Problemzonen“ erschien in Ausgabe 6 | August 2019 (S. 6–19), das Dossier „Ökologie und Ökonomie“ in Ausgabe 7 | November 2019 (S. 6–27), eine Studie zur „Umverteilungstoleranz“ in Ausgabe 8 | Februar 2020 (S. 8–17), das Dossier „Bildung und Ökonomie“ in Ausgabe Heft 10 | August 2020 (S. 22–34).

Eine Agenda 2030 soll jährlich weiterentwickelt werden und so sind in Ausgabe 4 | Februar 2019 (S. 6–11) dazu 20 Forderungen publiziert worden, in Ausgabe 8 | Februar 2020 (S. 32–38) 34 Forderungen, die faktisch fortgesetzt wurden mit fünf Notizen zur Rente in Ausgabe 9 | Mai 2020 (S. 30–32).

Publikation und Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Medienrituale und politische Ikonen“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2009 verfasste Menzel das Buch Medienrituale und politische Ikonen, welches in der Edition Antaios erschienen ist. Es wurde vom Autor Robert Scholz auf dem Portal Endstation Rechts rezensiert. Er resümierte: „Um die Wahrnehmungsschwelle der Massenmedien zu überschreiten, fordert Felix Menzel, Chef von ‚Blaue Narzisse‘, sein rechtes politisches Milieu dazu auf, Ikonen zu schaffen. Diesen Appell packt der Student der Kommunikationswissenschaft in eine Medienkritik, die keine ist und begibt sich damit in eine Sackgasse.“[45]

„Junges Europa. Szenarien des Umbruchs“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinsam mit Philip Stein veröffentlichte er 2013 die Schrift Junges Europa. Szenarien des Umbruchs, die bei der Edition Antaios vertrieben wird. Als „Vision für die Zukunft“ sieht er darin „ethnische Kontinuität, nationale Identität und Selbstbestimmung“.[46] Der Autor Jens Kassner rezensierte in einem Nutzerbeitrag für die linke Wochenzeitung der Freitag: „Leider versuchen sich Menzel und Stein weder an einer Definition für Nation noch an einer für Volk. Doch diese Unbestimmtheit ist Absicht, erschwert sie doch eine Gegenargumentation. Immerhin sind sie realistisch genug, eine Wiederkehr nationaler Autarkie für unmöglich zu halten. Ihre Suche nach Auswegen aus diesem verbauten Rollback ist dann aber wieder typisch rechts, also von ethnozentrischen Prämissen ausgehend.“[47]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Michael Bartsch, Andreas Speit: Entmietung des deutschen Geistes. In: taz, 13. August 2013, S. 7.
  2. Vorstand, Tenno-Karate-Do Chemnitz e.V., abgerufen am 19. Oktober 2013.
  3. Interview mit Blaue Narzisse: Wir haben gesät, was die AfD heute ernten kann.. blauenarzisse.de, 22. August 2019.
  4. Antwort des Sächsischen Staatsministerium des Innern auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Kerstin Köditz, Fraktion DIE LINKE, Drs. 5/13924, Thema: „Pennale Burschenschaft Theodor Körner zu Chemnitz“, S. 1–3, hier: S. 1 f.
  5. a b Felix Krebs: Hamburgs schlagender Nachwuchs. Störungsmelder, 29. Juni 2013.
  6. a b c Benno Hafeneger: Die Identitären. Vorübergehendes Phänomen oder neue Bewegung? (= Expertisen für Demokratie. 1/2014). Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin, Berlin 2014, S. 3.
  7. Referentenliste, Burschenschaft Danubia München, abgerufen am 7. Oktober 2014.
  8. Im Netz der rechten Hetzer von „Politically Incorrect“. In: Main-Post, 23. März 2015.
  9. a b c Hubertus Gärtner: Roth erstattet Strafanzeige gegen Menzel. In: Neue Westfälische, 17. Dezember 2010.
  10. Geldstrafe für Beleidigung von Claudia Roth. In: Neue Westfälische, 28. Mai 2012.
  11. Helmut Kellershohn: Strategische Optionen des Jungkonservatismus. In: Regina Wamper, Helmut Kellershohn, Martin Dietzsch (Hrsg.): Rechte Diskurspiraterien. Strategien der Aneignung linker Codes, Symbole und Aktionsformen (= Edition DISS. Bd. 28). Unrast, Münster 2010, ISBN 978-3-89771-757-2, S. 23.
  12. Mathias Brodkorb: Junge Freiheit 2.0 – Das jung-konservative Projekt www.blauenarzisse.de. Störungsmelder, 21. Februar 2008.
  13. a b Gideon Botsch: Die extreme Rechte in der Bundesrepublik Deutschland. 1949 bis heute (= Geschichte kompakt). WBG, Darmstadt 2012, ISBN 978-3-534-23832-3, S. 135.
  14. a b c Helmut Kellershohn: Das Institut für Staatspolitik und das jungkonservative Hegemonieprojekt. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten: Hintergründe – Analysen – Antworten. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-01983-9, S. 441.
  15. Helmut Kellershohn: Widerstand und Provokation. Strategische Optionen im Umkreis des „Instituts für Staatspolitik“. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster: Strategien der extremen Rechten. Hintergründe – Analysen – Antworten. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15911-9, S. 261 f.
  16. a b Hubertus Gärtner: Burschenschaft lädt Rechtsextremen ein. In: Neue Westfälische, 17. Dezember 2010.
  17. a b Marc Felix Serrao: Nachrichten aus dem Netz. In: Süddeutsche Zeitung, 17. Mai 2010, S. 12.
  18. Maik Baumgärtner, Jörg Diehl, Frank Hornig, Maximilian Popp, Sven Röbel, Jörg Schindler, Wolf Wiedmann-Schmidt, Steffen Winter: Neue deutsche Welle. In: Der Spiegel, 52/2014, 15. Dezember 2014, S. 23–26.
  19. Christoph Hägele: „Auch Linke sind willkommen“ (Interview). In: Fränkischer Tag, 20. Dezember 2014, S. 2.
  20. Lars Geiges, Stine Marg, Franz Walter: Pegida. Die schmutzige Seite der Zivilgesellschaft? (= X-Texte). Transcript, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-8376-3192-0, S. 142.
  21. a b Julian Barlen: „Wann kracht es?“ – AfD-Kandidat Arppe startet Wahlkampf mit der „Gefahr eines Vielvölkerstaates“. www.endstation-rechts.de, 17. März 2016
  22. Patrick Keßler: Die „Neue Rechte“ in der Grauzone zwischen Rechtsextremismus und Konservatismus? Protagonisten, Programmatik und Positionierungsbewegungen. LIT Verlag, Berlin 2018, S. 161
  23. Patrick Keßler, S. 161
  24. Patrick Keßler, S. 160
  25. a b Jan Bielicki: Identitäre Bewegung. In: Süddeutsche Zeitung, 3. Juli 2013, S. 11.
  26. a b Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl: Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Unrast, Münster 2014, ISBN 978-3-89771-549-3, S. 151 f.
  27. Tomas Sager: Neue Rechte draußen vor der Tür. Blick nach Rechts, 24. Juli 2014.
  28. Achim Pollmeier, Kim Otto, Peter Onneken (Red.): Alternative für Deutschland – Wie eine Partei immer stärker nach rechts kippt (Memento vom 12. September 2014 im Webarchiv archive.today). Monitor (ARD), 11. September 2014.
  29. Nikolaus Pelke: Rechte Büchermesse in Erlangen – Stadt organisiert Gegendemo. infranken.de, 5. Juli 2015.
  30. Andreas Speit: Rechtsextreme Gäste. In: taz, 6. Juli 2015, S. 6.
  31. a b Anton Maegerle: Was liest der rechte Rand? Der Blätterwald www.bpb.de, 23. Dezember 2016
  32. Ulli Jentsch, Eike Sanders (apabiz): „Deutschland treibt sich ab“. Christlicher Antifeminismus und „Lebensschutz“-Organisationen in Berlin. In: Familienplanungszentrum – BALANCE (Hrsg.): Die neue Radikalität der Abtreibungsgegner_innen im (inter-)nationalen Raum. Ist die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen heute in Gefahr? AG-SPAK-Bücher, Neu-Ulm 2012, ISBN 978-3-940865-32-8, S. 42.
  33. Andreas Speit: Junge Union wird kreativ. In: taz, 25. September 2008, S. 28.
  34. Andreas Speit: Junge Union auf Abwegen. In: taz, 16. Oktober 2008, S. 22.
  35. Josephine Lütke: CDU prüft, wie rechts der ‚Ellwanger Kreis‘ ist. In: Schwäbische Zeitung, 30. Juni 2012, S. 1.
  36. Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl: Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Unrast, Münster 2014, ISBN 978-3-89771-549-3, S. 143.
  37. Volker Weiß: Die „Konservative Revolution“. Geistiger Erinnerungsort der „Neuen Rechten“. In: Martin Langebach, Michael Sturm (Hrsg.): Erinnerungsorte der extremen Rechten (= Edition Rechtsextremismus. 101). Springer VS, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-00130-8, S. 113.
  38. Cornelius Pollmer: Der Turmkeller. In: Süddeutsche Zeitung, 3. Juli 2013, S. 11.
  39. Gudrun Hentges, Gürcan Kökgiran, Kristina Nottbohm: Die Identitäre Bewegung Deutschland (IBD) – Bewegung oder virtuelles Phänomen?. In: Forschungsjournal Soziale Bewegungen, Supplement zu Heft 3/2014, S. 13.
  40. Roland Sieber: Neonazis übernehmen die “Identitäre Bewegung”. Störungsmelder, 16. Dezember 2012. (siehe auch publikative.org)
  41. Gürcan Kökgiran, Kristina Nottbohm: Semiologische Guerilla von rechts? Diskursive Aneignungs- und Umdeutungsstrategien der Identitären Bewegung Deutschland. In: Gudrun Hentges, Christina Nottbohm, Mechtild M. Jansen, Jamila Adamou (Hrsg.): Sprache – Macht – Rassismus. Metropol, Berlin 2014, ISBN 978-3-86331-121-6, S. 330 f.
  42. Helmut Kellershohn: Das Institut für Staatspolitik und das jungkonservative Hegemonieprojekt. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten: Hintergründe – Analysen – Antworten. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-01983-9, S. 454.
  43. Patrick Keßler, S. 162
  44. Rechtes Wirtschaftsmagazin aus Dresden: Nachhilfe für Patrioten. In: taz, 27. April 2018.
  45. Robert Scholz: Dem System erlegen – Felix Menzel über „Medienrituale und politische Ikonen“. Endstation Rechts, 23. März 2009.
  46. Karl S. Eduard: Deutsche Europakonzepte. In: Der Rechte Rand 147/2014, S. 6.
  47. Jens Kassner: Schwarzbraune Unwetterprognosen. freitag.de, 9. Mai 2014.