Giulia Gwinn

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Giulia Gwinn
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Giulia Gwinn (2016)
Personalia
Name Giulia Ronja Gwinn[1]
Geburtstag 2. Juli 1999
Geburtsort FriedrichshafenDeutschland
Größe 170 cm[1]
Position Mittelfeld
Juniorinnen
Jahre Station
TSG Ailingen
VfB Friedrichshafen
FV Ravensburg
SV Weingarten
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2015–2019 SC Freiburg 71 (22)
2019– FC Bayern München 0 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2013–2014 Deutschland U-15 6 0(2)
2014 Deutschland U-16 3 0(2)
2015–2016 Deutschland U-17 27 0(9)
2017 Deutschland U-19 10 0(6)
2017–2018 Deutschland U-20 6 0(1)
2017– Deutschland 10 0(2)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 12. Mai 2019

2 Stand: 12. Juni 2019

Giulia Ronja Gwinn (* 2. Juli 1999 in Friedrichshafen) ist eine deutsche Fußballspielerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Giulia Gwinn begann als knapp Achtjährige bei der TSG Ailingen mit dem Fußballspielen und kam über den VfB Friedrichshafen im Jahr 2009 zum FV Ravensburg, für den sie fünf Jahre in Jungenmannschaften spielte.[2] Nachdem sie anschließend ein Jahr für die B-Junioren des SV Weingarten aktiv gewesen ist, wechselte sie zur Saison 2015/16 zum Bundesligisten SC Freiburg, mit dem sie durch eine Kooperationsvereinbarung bereits während ihrer Zeit beim FV Ravensburg trainiert hatte.[2][3] Am 13. September 2015 (3. Spieltag) feierte sie beim 6:1-Sieg im Heimspiel gegen den 1. FC Köln als Einwechselspielerin für Sandra Starke im Alter von 16 Jahren ihr Debüt in der Bundesliga und gehörte knapp einen Monat später, am 11. Oktober 2015 (5. Spieltag), in der Begegnungen mit Werder Bremen, erstmals zur Startelf. Am 6. Dezember 2015 (10. Spieltag) erzielte sie beim 6:1-Sieg im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen mit dem Treffer zum 1:0 ihr erstes Bundesligator.

Zur Saison 2019/20 wurde sie vom Ligakonkurrenten FC Bayern München verpflichtet, bei dem sie im Februar 2019 einen bis zum 30. Juni 2022 gültigen Vertrag erhielt.[4]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sie im April 2013 als 13-Jährige für die U-15-Nationalmannschaft debütiert und 2014 dreimal für die U-16-Nationalmannschaft gespielt hatte, gehörte sie 2015 als jüngste Spielerin zum Kader der U-17-Nationalmannschaft bei der Jahrgangseuropameisterschaft auf Island. Dort erreichte sie mit der Mannschaft das Halbfinale, in dem man sich jedoch mit 0:1 der Schweizer Auswahl geschlagen geben musste. 2016 gelang ihr erneut die Qualifikation für die Europameisterschaft, die die Mannschaft nach einem 3:2-Erfolg im Elfmeterschießen gegen Spanien gewinnen konnte.

Am 24. November 2017 debütierte sie in der A-Nationalmannschaft, die in Bielefeld das Test-Länderspiel gegen die Nationalmannschaft Frankreichs mit 4:0 gewann; sie wurde in der 79. Minute für Tabea Kemme eingewechselt.

Für die WM 2019 wurde sie von der neuen Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ins deutsche Team berufen. Im Spiel gegen China am 8. Juni in Rennes erzielte sie mit dem 1:0 das erste Tor der deutschen Mannschaft bei diesem Turnier. Damit ist sie nach Birgit Prinz und Ariane Hingst die dritte Teenagerin, die bei einer WM für die deutsche Nationalmannschaft ein Tor erzielte.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Giulia Gwinn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Kaderliste U-20-WM 2018, abgerufen am 13. November 2018
  2. a b Giulia Gwinn im Interview. SC Freiburg, abgerufen am 14. September 2015.
  3. SC verpflichtet Giulia Gwinn und Janina Minge. SC Freiburg, abgerufen am 14. September 2015.
  4. Pressemitteilung auf der Homepage des FC Bayern München