Halenbeck-Rohlsdorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
?
Halenbeck-Rohlsdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf hervorgehoben

Koordinaten: 53° 14′ N, 12° 18′ O

Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Prignitz
Amt: Meyenburg
Höhe: 111 m ü. NHN
Fläche: 39,67 km2
Einwohner: 523 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner je km2
Postleitzahl: 16945
Vorwahlen: 033986, 033989
Kfz-Kennzeichen: PR
Gemeindeschlüssel: 12 0 70 153
Adresse der Amtsverwaltung: Freyensteiner Straße 42
16945 Meyenburg
Website: www.amtmeyenburg.de
Bürgermeisterin: Astrid Eckert
Lage der Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf im Landkreis Prignitz
LenzerwischeLenzen (Elbe)LanzCumlosenGroß Pankow (Prignitz)PritzwalkGumtowPlattenburgLegde/QuitzöbelRühstädtBad WilsnackBreeseWeisenWittenbergePerlebergKarstädtGülitz-ReetzPirowBergePutlitzKümmernitztalGerdshagenHalenbeck-RohlsdorfMeyenburgMarienfließTriglitzLandkreis Ostprignitz-RuppinPutlitzMecklenburg-VorpommernSachsen-AnhaltSachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild

Halenbeck-Rohlsdorf ist eine Gemeinde im Landkreis Prignitz (Brandenburg). Sie wird vom Amt Meyenburg verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt zirka 16 Kilometer nordöstlich von Pritzwalk und zirka 16 km nordwestlich von Wittstock/Dosse im Nordosten des Landkreises Prignitz. Im Gemeindegebiet entspringt das Flüsschen Dömnitz. Hier liegt auch die Warnsdorfer Höhe mit 153,9 Meter ü. NHN.[2]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf gehören die bewohnten Gemeindeteile Brügge, Ellershagen, Halenbeck, Rohlsdorf und Warnsdorf sowie die Wohnplätze Brügge-Ausbau und Ellershagen Ausbau.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Halenbeck und Rohlsdorf gehörten seit 1817 zum Kreis Ostprignitz in der Provinz Brandenburg und ab 1952 zum Kreis Pritzwalk im DDR-Bezirk Potsdam. Seit 1993 liegen beide Orte im brandenburgischen Landkreis Prignitz.

1962 wurden Brügge und Warnsdorf in Halenbeck eingegliedert.[4]

Die Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Halenbeck und Rohlsdorf.[5]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Halenbeck Rohlsdorf Brügge Warnsdorf Jahr Halenbeck-Rohlsdorf
1875 355 289 178 180 2001 728
1890 322 298 151 162 2005 680
1910 288 277 200 185 2010 601
1925 288 329 189 197 2015 546
1933 298 305 219 142 2016 526
1939 301 254 217 126 2017 508
1946 432 546 334 244 2018 492
1950 431 549 317 242 2019 486
1964 778 337 2020 499
1971 698 330 2021 523
1981 571 278
1990 546 250
1995 510 254
2000 523 224

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)[6][7][8], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Halenbeck-Rohlsdorf besteht aus acht Gemeindevertretern und der ehrenamtlichen Bürgermeisterin. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem Ergebnis:[9]

Partei / Wählergruppe Stimmenanteil Sitze
Wir für unsere Dörfer 58,4 % 5
Neue Perspektiven für unsere 5 Gemeindeteile 38,1 % 3
SPD 03,5 %

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003–2008: Hartmut Weckwerth[10]
  • 2008–2014: Hans-Jörg Gerbert[11]
  • seit 2014: Astrid Eckert[12]

Eckert wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 64,4 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren[13] gewählt.[14]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Halenbeck-Rohlsdorf stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Im Gemeindeteil Brügge befindet sich eine Feldsteinkirche aus dem 19. Jahrhundert, die als Erstlingswerk des preußischen Architekten Reinhold Persius anzusehen ist.[15]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Halenbeck-Rohlsdorf liegt an den Landesstraßen L 154 zwischen Pritzwalk und Freyenstein und L 155 nach Pritzwalk. Die B 103 zwischen Meyenburg und Pritzwalk verläuft westlich des Gemeindegebietes.

Südlich des Gemeindegebietes verläuft die A 24 Berlin–Hamburg. Sie ist über die Anschlussstellen Putlitz und Meyenburg zu erreichen.

Der Bahnhof Brügge (Prign) liegt an der Bahnstrecke Neustadt–Meyenburg. Er wird von der Regionalbahnlinie RB 74 Pritzwalk–Meyenburg bedient.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Halenbeck-Rohlsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Halenbeck in der RBB-Sendung Landschleicher vom 27. Mai 2007

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsentwicklung und Flächen der kreisfreien Städte, Landkreise und Gemeinden im Land Brandenburg 2021 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen, bezogen auf den aktuellen Gebietsstand) (Hilfe dazu).
  2. Neues aus Halenbeck-Rohlsdorf. In: halenbeck-rohlsdorf.info. Abgerufen am 20. Juli 2021.
  3. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz. S. 35
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz. S. 18–21
  7. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  8. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  9. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  10. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 31
  11. Kommunalwahlen im Land Brandenburg am 28.09.2008. Bürgermeisterwahlen, S. 11
  12. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014
  13. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  14. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019
  15. Kirchengeschichte. (Nicht mehr online verfügbar.) Förderverein Persiuskirche Brügge e.V., archiviert vom Original am 14. November 2012; abgerufen am 5. Oktober 2012.