Gerdshagen

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der brandenburgischen Gemeinde Gerdshagen. Ortsteile der mecklenburgischen Gemeinden Lohmen und Satow tragen ebenfalls den Namen Gerdshagen.


Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Gerdshagen führt kein Wappen
Gerdshagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gerdshagen hervorgehoben
Koordinaten: 53° 15′ N, 12° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Prignitz
Amt: Meyenburg
Höhe: 87 m ü. NHN
Fläche: 23 km²
Einwohner: 505 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16928
Vorwahl: 033986
Kfz-Kennzeichen: PR
Gemeindeschlüssel: 12 0 70 096
Gemeindegliederung: 3 Gemeindeteile
Adresse der Amtsverwaltung: Freyensteiner Straße 42
16945 Meyenburg
Bürgermeisterin: Brunhilde Müller (SPD/FWG Gerdshagen)
Lage der Gemeinde Gerdshagen im Landkreis Prignitz
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Über dieses Bild

Gerdshagen ist eine Gemeinde im Amt Meyenburg (Landkreis Prignitz) in Brandenburg (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Gerdshagen fließt die Kümmernitz, einer der Zuläufe der Dömnitz. Durch Anstauung dieses Bachlaufes entstand in den 1990er Jahren der Preddöhler Stausee zwischen den Gemeinden Gerdshagen und Preddöhl.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort besteht neben Gerdshagen aus den Gemeindeteilen Giesenhagen (mit Wohnplatz Neu Giesenhagen), Rapshagen und Struck.

1925 wurde Giesenhagen und 1974 Rapshagen nach Gerdshagen eingemeindet.[2]

Mit der Zweiten Verordnung zur Aufhebung von Exklaven im Land Brandenburg erfolgte zum 1. Juli 2000 die Eingliederung der bis dahin zu Meyenburg gehörigen Gemarkung Struck und der zu Halenbeck gehörigen Gemarkung Schwarze Kampe nach Gerdshagen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 111
1890 103
1910 149
1925 295
1933 262
1939 237
1946 534
1950 543
1964 537
1971 553
Jahr Einwohner
1981 642
1985 612
1989 628
1990 626
1991 603
1992 610
1993 632
1994 654
1995 669
1996 670
Jahr Einwohner
1997 657
1998 658
1999 658
2000 651
2001 648
2002 631
2003 635
2004 629
2005 612
2006 589
Jahr Einwohner
2007 584
2008 573
2009 547
2010 535
2011 537
2012 540
2013 530
2014 520

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[3][4], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Gerdshagen besteht aus 8 Gemeindevertretern und der ehrenamtlichen Bürgermeisterin. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[5]

  • SPD-Freie Wählergemeinschaft Gerdshagen 3 Sitze
  • Kreisbauernverband Prignitz 3 Sitze
  • Einzelbewerberin Heike Alex 1 Sitz
  • Einzelbewerber Gerd Gädke 1 Sitz

Bürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brunhilde Müller (SPD-Freie Wählergemeinschaft Gerdshagen) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 89,8 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[6] gewählt.[7]

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 3. Oktober 1990 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Schieren in Schleswig-Holstein.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Gerdshagen stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerdshagen liegt an der Bundesstraße 103 und der Bundesautobahn 24 in unmittelbarer Nähe der Anschlussstelle Meyenburg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gerdshagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Gerdshagen in der Reihe „Landschleicher“ des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg vom 31. Januar 1999

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz. S. 34
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz. S. 14–17
  4. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  5. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  6. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  7. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014