Hausen (bei Aschaffenburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hausen
Hausen (bei Aschaffenburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hausen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 52′ N, 9° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Miltenberg
Verwaltungs­gemeinschaft: Kleinwallstadt
Höhe: 203 m ü. NHN
Fläche: 8,06 km²
Einwohner: 1859 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 231 Einwohner je km²
Postleitzahl: 63840
Vorwahl: 06022
Kfz-Kennzeichen: MIL
Gemeindeschlüssel: 09 6 76 128
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 64
63840 Hausen
Webpräsenz: www.hausen-spessart.de
Bürgermeister: Manfred Schüßler (CSU)
Lage der Gemeinde Hausen im Landkreis Miltenberg
Aschaffenburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Main-Spessart Hohe Wart (Spessart) Gemeindefreies Gebiet Forstwald Gemeindefreies Gebiet Hohe Berg Collenberg Dorfprozelten Altenbuch Wörth am Main Weilbach (Bayern) Sulzbach am Main Stadtprozelten Schneeberg (Unterfranken) Rüdenau Röllbach Obernburg am Main Niedernberg Neunkirchen (Unterfranken) Mönchberg Mömlingen Miltenberg Leidersbach Laudenbach (Unterfranken) Klingenberg am Main Kleinwallstadt Kleinheubach Kirchzell Hausen (bei Aschaffenburg) Großwallstadt Großheubach Faulbach Eschau (Unterfranken) Erlenbach am Main Elsenfeld Eichenbühl Bürgstadt Amorbach Amorbach Hessen Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild
Blick auf Hofstetten und Hausen aus der Luft

Hausen ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Miltenberg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kleinwallstadt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hausen liegt in der Region Bayerischer Untermain. Der topographisch höchste Punkt der Gemeindegemarkung befindet sich mit 405 m ü. NN am Eichelsberg nördlich von Eichelsbach, der niedrigste liegt am Neuen Graben bei Hofstetten auf 163 m ü. NN.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt nur einen Ortsteil und die Gemarkung Hausen.[2]

Die früheren Orte Oberhausen und Unterhausen sind heute baulich verwachsen und bilden den Ortsteil Hausen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde
Leidersbach
Markt
Kleinwallstadt
Nachbargemeinden Gemeinde
Heimbuchenthal
Markt
Elsenfeld

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Grundwort im Namen Hausen ist eine Pluralform vom mittelhochdeutschen Wort hûs, das Haus bedeutet.[3]

Frühere Schreibweisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[3]

  • 1248 Husin
  • 1256 Hausen
  • 1311 Hovsen
  • 1454 Hawsen
  • 1594 Hausen

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Orte Oberhausen und Unterhausen im Oberen Erzstift Mainz wurden laut Reichsdeputationshauptschluss 1803 ein Teil des neugebildeten Fürstentums Aschaffenburg des Fürstprimas von Dalberg, mit welchem (nun ein Departement des Großherzogtums Frankfurt) es schließlich 1814 an Bayern fiel. Am 25. April 1856 wurden die beiden bis dahin selbständigen Gemeinden zur Gemeinde Hausen zusammengelegt.

Im Jahr 1862 wurde das Bezirksamt Obernburg gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Hausen lag. Wie überall im Deutschen Reich wurde 1939 die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Hausen war nun eine der 35 Gemeinden im Landkreis Obernburg am Main (Kfz-Kennzeichen OBB). Mit Auflösung des Landkreises Obernburg kam Hausen 1972 in den neu gebildeten Landkreis Miltenberg (Kfz-Kennzeichen MIL).

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: 1385 Einwohner
  • 1987: 1682 Einwohner
  • 2000: 1965 Einwohner
  • 2014: 1848 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 13 Mitgliedern (einschließlich des Bürgermeisters), die sich wie folgt aufteilen:

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 674.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 36.000 €.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 42 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 746. Im verarbeitenden Gewerbe gab es vier Betriebe, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 zwölf landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 144 ha, davon waren 83 ha Ackerfläche und 57 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 100 Kindergartenplätze mit 71 Kindern (Stand: 1999)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111123/183853&attr=OBJ&val=1691
  3. a b Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 96 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien