Faulbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Faulbach
Faulbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Faulbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 47′ N, 9° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Miltenberg
Höhe: 142 m ü. NHN
Fläche: 10,98 km2
Einwohner: 2576 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 235 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97906
Vorwahl: 09392
Kfz-Kennzeichen: MIL, OBB
Gemeindeschlüssel: 09 6 76 124
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile[2]
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 121
97906 Faulbach
Webpräsenz: www.faulbach.de
Bürgermeister: Wolfgang Hörnig (SPD)
Lage der Gemeinde Faulbach im Landkreis Miltenberg
AschaffenburgLandkreis AschaffenburgLandkreis Main-SpessartHohe Wart (gemeindefreies Gebiet)Gemeindefreies Gebiet ForstwaldGemeindefreies Gebiet Hohe BergCollenbergDorfprozeltenAltenbuchWörth am MainWeilbach (Bayern)Sulzbach am MainStadtprozeltenSchneeberg (Unterfranken)RüdenauRöllbachObernburg am MainNiedernbergNeunkirchen (Unterfranken)MönchbergMömlingenMiltenbergLeidersbachLaudenbach (Unterfranken)Klingenberg am MainKleinwallstadtKleinheubachKirchzellHausen (bei Aschaffenburg)GroßwallstadtGroßheubachFaulbachEschau (Unterfranken)Erlenbach am MainElsenfeldEichenbühlBürgstadtAmorbachAmorbachHessenBaden-WürttembergKarte
Über dieses Bild
Faulbach, Blick auf das Dorf
zwischen Faulbach und Hasloch, Blick auf den Main

Faulbach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Miltenberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Faulbach liegt in der Region Bayerischer Untermain und ist Teil des Naturparks Bayerischer Spessart. Der topographisch höchste Punkt der Gemeinde befindet sich mit 405 m ü. NN (Lage) am Osthang des Hohen Berges, der niedrigste liegt im Main auf 129 m ü. NN (Lage).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Faulbach hat zwei Ortsteile[2] für drei Orte[3]:

Es gibt die Gemarkungen Breitenbrunn und Faulbach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde
Altenbuch
Stadt
Stadtprozelten
Nachbargemeinden Gemeinde
Hasloch
Stadt
Wertheim

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seinen Namen hat Faulbach vom gleichnamigen Faulbach[5], welcher dem Main im Gemeindegebiet zufließt.

Frühere Schreibweisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[5]

  • 1248 Fulinbach
  • 1283 Fulenbach
  • 1319 Vulenbach
  • 1329 Faulnpach
  • 1379 Fulnbach
  • 1444 Fawlnbach
  • 1594 Faülbach
  • 1625 Faulbach

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Amt des Erzstifts Mainz wurde laut Reichsdeputationshauptschluss 1803 ein Teil des neugebildeten Fürstentums Aschaffenburg des Fürstprimas von Dalberg, mit welchem (nun ein Departement des Großherzogtums Frankfurt) es schließlich an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Verwaltungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1862 wurde das Bezirksamt Marktheidenfeld gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Faulbach lag. 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Faulbach war nun eine der 47 Gemeinden im Landkreis Marktheidenfeld. Mit der Auflösung des Landkreises Marktheidenfeld kam Faulbach am 1. Juli 1972 in den neu gebildeten Landkreis Miltenberg.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1976 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Breitenbrunn eingegliedert.[6]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 2151 Einwohner[6]
  • 1970: 2466 Einwohner[6]
  • 1987: 2502 Einwohner
  • 1991: 2678 Einwohner
  • 1995: 2834 Einwohner
  • 2000: 2795 Einwohner
  • 2005: 2769 Einwohner
  • 2010: 2693 Einwohner
  • 2015: 2588 Einwohner
  • 2016: 2576 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit Mai 2014 Wolfgang Hörnig (SPD).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Gemeinderat von Faulbach gehören 14 Personen an. Bei der letzten Kommunalwahl 2014 ergab sich folgende Sitzverteilung:

6
6
2
Insgesamt 14 Sitze
  • SPD/WG: 6
  • CSU: 6
  • IGF: 2

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 465 und im Bereich Handel und Verkehr 55 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 126 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1064. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 62, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 zehn landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 127 Hektar, davon waren 68 Ackerfläche und 59 Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schleuse Faulbach. Am linken Ufer liegt Faulbach.

In unmittelbarer Nähe des Ortes befindet sich bei Mainkilometer 147,1 die Schifffahrtsschleuse Faulbach. Sie hat eine Länge von 299,8 und eine Breite von 12,1 Metern. Die Fallhöhe beträgt 4,51 Meter.[7]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand 1999):

  • 125 Kindergartenplätze mit 108 Kindern
  • eine Volksschule mit 25 Lehrern und 464 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Störmer (* 1928 in Faulbach; † 2015), deutscher Historiker und Hochschullehrer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b http://www.suedspessart.de/home/faulbach
  3. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111123/182624&attr=OBJ&val=1688
  4. Gußhof in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 9. August 2017
  5. a b Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 70 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  6. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 751.
  7. Binnenwasserstraßen der Bundesrepublik Deutschland, ABSCHNITT III: Binnenwasserstraßen im Bereich der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Süd@1@2Vorlage:Toter Link/www.elwis.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. abgerufen am 31. Juli 2010

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Faulbach (Landkreis Miltenberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien