Collenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Collenberg
Collenberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Collenberg hervorgehoben
Koordinaten: 49° 46′ N, 9° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Miltenberg
Höhe: 140 m ü. NHN
Fläche: 25,67 km2
Einwohner: 2470 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 97903, 97896Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 09376, 09375Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: MIL
Gemeindeschlüssel: 09 6 76 117
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 2
97903 Collenberg
Webpräsenz: www.collenberg-main.de
Bürgermeister: Karl Josef Ullrich (CSU)
Lage der Gemeinde Collenberg im Landkreis Miltenberg
AschaffenburgLandkreis AschaffenburgLandkreis Main-SpessartGemeindefreies Gebiet Hohe WartGemeindefreies Gebiet ForstwaldGemeindefreies Gebiet Hohe BergCollenbergDorfprozeltenAltenbuchWörth am MainWeilbach (Bayern)Sulzbach am MainStadtprozeltenSchneeberg (Unterfranken)RüdenauRöllbachObernburg am MainNiedernbergNeunkirchen (Unterfranken)MönchbergMömlingenMiltenbergLeidersbachLaudenbach (Unterfranken)Klingenberg am MainKleinwallstadtKleinheubachKirchzellHausen (bei Aschaffenburg)GroßwallstadtGroßheubachFaulbachEschau (Unterfranken)Erlenbach am MainElsenfeldEichenbühlBürgstadtAmorbachAmorbachHessenBaden-WürttembergKarte
Über dieses Bild
Luftbild 2008

Collenberg ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Miltenberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Collenberg liegt am Main und ist 13 km von Miltenberg und 18 km von Wertheim entfernt. Im Main zwischen Collenberg und Freudenberg liegt die Landesgrenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg. Der topographisch höchste Punkt der Gemeinde befindet sich mit 497 m ü. NN (Lage) am Geiersberg nordwestlich von Reistenhausen, der niedrigste liegt im Main auf 124,5 m ü. NN (Lage).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören drei Ortsteile[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markt
Mönchberg
Markt
Eschau
Gemeinde
Röllbach
Nachbargemeinden Gemeinde
Dorfprozelten
Markt
Großheubach
Markt
Bürgstadt
Stadt
Freudenberg

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihren Namen hat die Gemeinde Collenberg von der oberhalb des Ortes liegenden Collenburg.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1250 siedelte sich das Geschlecht der Rüdt von Collenberg etwa einen Kilometer östlich von Fechenbach an. Von den Rüden wurde die als Ruine erhaltene Collenburg erbaut.

Collenberg ("Kolenberg") und Fechenbach in der Karte des Spessarts von Paul Pfinzing von 1594 (Norden ist rechts)

Die Gemeinde entstand am 1. April 1971 im Rahmen der Gebietsreform in Bayern durch die Zusammenlegung der beiden Gemeinden Fechenbach und Reistenhausen (mit Kirschfurt).[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2008[5]
Wahlbeteiligung: 63,20 %
 %
50
40
30
20
10
0
47,10 %
32,77 %
20,13 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
b Freie Wähler Collenberg

Der Gemeinderat besteht aus 14 Mitgliedern, die sich wie folgt aufteilen:

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Haltepunkte Collenberg und Freudenberg-Kirschfurt liegen an der Maintalbahn. Hier fahren Züge der Westfrankenbahn zwischen Aschaffenburg, Wertheim, Lauda und Crailsheim. Auf der anderen Mainseite liegt die L 2310, die in Kirschfurt mit der Hauptstraße von Collenberg verbunden ist. Die Hauptstraße führt auf der Collenberger Mainseite am Main entlang bis Hasloch.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kindergarten St. Martin mit etwa 85 Kindern
  • Volksschule

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Collenberg befindet sich ein Parcours für das 3D-Bogenschießen mit 29 Zielen.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruine der Collenburg
Fechenbacher Schloss nach der Restaurierung 2007

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde Collenberg und somit auf bayerischen Territorium befindet sich der Sender Freudenberg des Südwestrundfunks (SWR) zur Versorgung von Freudenberg mit UKW-Hörfunkprogrammen des SWR.

Direkt am Mainufer befindet sich ein Campingplatz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Collenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111122/232118&attr=OBJ&val=1682
  3. Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 50 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 523
  5. http://www.kombn-mil.de/collenberg/wahlen/6_MAIN_E_GEMEINDERATSWAHL_2008.html
  6. Website des Bogenparcours Collenberg
  7. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 121