Heinrich XIII. Prinz Reuß

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Heinrich XIII. Prinz Reuß (2018)

Heinrich XIII. Prinz Reuß[1] (* 4. Dezember 1951 in Büdingen) ist ein deutscher Immobilienunternehmer und Angehöriger des Hauses Reuß, der als Akteur der Reichsbürgerbewegung in Erscheinung getreten ist. Er wird als zentrale Figur der mutmaßlich rechtsterroristischen Gruppierung „Patriotische Union“ betrachtet, die den gewaltsamen Umsturz des politischen Systems in Deutschland vorbereitet haben soll. In diesem Zusammenhang wurde er im Dezember 2022 unter dem dringenden Tatverdacht verhaftet, einer der beiden Rädelsführer einer terroristischen Vereinigung zu sein. Deswegen sowie wegen des Verdachts der Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens wurde er im Dezember 2023 vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main angeklagt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft und Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich XIII. Prinz Reuß ist Diplomingenieur[2] und entstammt dem Seitenzweig Köstritz[3] des Hauses Reuß. Dessen frühere Hauptlinien, die beiden 1927 bzw. 1945 im Mannesstamm erloschenen Häuser Reuß älterer Linie und Reuß jüngerer Linie, stellten bis zur Novemberrevolution 1918 die regierenden Fürsten zweier Kleinstaaten in Thüringen.

Er ist das fünfte von sechs Kindern[4] des Ehepaares Heinrich I. Prinz Reuß, genannt Harry (1910–1982), und Woizlawa-Feodora geborene Herzogin zu Mecklenburg (1918–2019), der Tochter von Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg. Sein Vater war leiblicher Sohn von Prinz Heinrich XXXIV. Reuß und zugleich aus erbrechtlichen Gründen Adoptivsohn von Prinz Heinrich XLV. Reuß, dem Onkel seiner Ehefrau. Die vier Brüder Heinrichs Prinz Reuß heißen – den historischen Gepflogenheiten des Hauses Reuß entsprechend – ebenfalls „Heinrich“, aber mit abweichender Nummerierung.[2] Die Ordinalzahl im Namen ist Folge der Familientradition, allen männlichen Angehörigen des Hauses Reuß den Leitnamen Heinrich zu geben und die Zählung in jedem Jahrhundert neu mit I zu beginnen. Im Familien- und Freundeskreis wird er auch „Enrico“ genannt,[5] die italienische Form von „Heinrich“, bzw. davon abgeleitet „Rico“.

Über seine Mutter, die eine Cousine der niederländischen Königin Juliana war, ist er ein Cousin zweiten Grades der früheren niederländischen Königin Beatrix; gemeinsamer Urgroßvater war Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg. Mütterlicherseits war seine Mutter eine Enkelin des letzten regierenden reußischen Fürsten Heinrich XXVII. Da der Grundbesitz der Familie – wie auch derjenige anderer Familienzweige – im Zuge der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945 enteignet wurde, zog sie nach Westdeutschland und fand zunächst im Schloss Büdingen Aufnahme, da die Schwester seines Vaters mit dem damaligen Familienoberhaupt des Hauses Ysenburg-Büdingen, Otto Friedrich Fürst zu Ysenburg und Büdingen (1904–1990), verheiratet war.[6] Dann wurde der Familie ein Haus am Büdinger Marktplatz[7] zugewiesen, in dem Heinrich XIII. Prinz Reuß geboren wurde. Der heutige Hauschef des Hauses Ysenburg-Büdingen, Wolfgang-Ernst Fürst zu Ysenburg und Büdingen, ist sein Cousin; er distanziert sich von Prinz Reuß’ Ansichten seit etwa 2007.[8]

1989 heiratete er eine gebürtige Iranerin, mit der er zwei Kinder hat.[9] Die später geschiedene Ehe entsprach nicht dem Reuß’schen Hausgesetz.[2] Aus dem Familienverein des Hauses Reuß ist er 2008 ausgetreten; in der theoretischen innerfamiliären Titelerbfolge des früheren Fürstengeschlechts würde er Rang 17 einnehmen.[10] Seine Lebensgefährtin, die russische Staatsbürgerin Vitalia B., unterstützt ebenfalls die Reichsbürgerbewegung und wurde am selben Tag wie Prinz Reuß festgenommen.[11]

Prinz Reuß lebt in Frankfurt am Main und ist Eigentümer des nach der Wende zurückgekauften Jagdschlosses Waidmannsheil im ostthüringischen Saaldorf, einem Ortsteil von Bad Lobenstein. Die Immobilie gehörte früher dem Adoptivvater des Vaters, nämlich Prinz Heinrich XLV. Reuß,[12] und wurde während der DDR-Zeit als Urlaubs- und Schulungsheim genutzt.[13] Prinz Reuß nutzte das historische Schloss für diverse Veranstaltungen; er ist etwa Schirmherr von Golfturnieren des Fürstlichen Hickory Golf Clubs Reuß, den er 2017 dort mitgründete.[14] Im Jagdschloss versammelten sich Mitglieder der Gruppierung „Patriotische Union“ mehrmals.

Restitutionsbemühungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1990er Jahren bemühten sich seine Mutter und er intensiv darum, frühere Besitzungen des Hauses Reuß, wie das ehemalige Reußische Theater Gera vom staatlichen in ihr privates Eigentum zurückzuführen.[15] 20 Jahre versuchten sie, die nach 1945 erfolgte Enteignung des Eigentums von Heinrich XLV. (Reuß jüngere Linie) anzufechten. In Prozessen um die Rückübertragung des Familienerbes setzte Prinz Reuß einen Großteil seines Vermögens für Anwaltskosten ein, erlitt vor Gericht jedoch häufig Niederlagen.[16][17] Nachdem sie Kunstgegenstände rückübertragen bekommen hatten, wurden diese 1998 versteigert, danach ging ein Teil des so erlangten Geldes an die Sekte „Fiat Lux“ der Wunderheilerin „Uriella“, der sich seine Mutter angeschlossen hatte.[18][19]

Im Jahr 2008 wurde seiner Mutter das Eigentum an Schloss Thallwitz in Sachsen im Rahmen eines Vergleichs rückübertragen; es befindet sich seit der Jahrtausendwende in einem vernachlässigten Zustand.[17]

Prinz Reuß setzte sich auch für die Wiederherstellung der Gruft mit den Sarkophagen des Hauses Reuß in Gera ein, die sich ursprünglich in der 1780 abgebrannten Johanniskirche befand. Am historischen Ort war zugleich ein Informationszentrum geplant.[20][21][22]

Reichsbürgeraktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2019 wurde Prinz Reuß kurzfristig nach Absage eines anderen Redners eingeladen, eine Keynote auf dem Worldwebforum in Zürich zu halten,[16] die er unter den Titel „Aufstieg und Fall der blaublütigen Elite“ stellte.[23] Darin behauptete er, dass die Familie Rothschild und die Freimaurer in der Vergangenheit Kriege und Revolutionen finanziert hätten, um Monarchien zu beseitigen. Das Publikum reagierte mit Buhrufen und verließ teilweise den Saal.[16] In der verschwörungsideologischen Szene stieg er zu einer populären Figur auf. Er bezeichnet die Bundesrepublik Deutschland und ihre Gerichte als BRD GmbH und bestreitet deren Rechtmäßigkeit.[24] Seine Reden in der Öffentlichkeit waren nach Einschätzung der Journalisten Christian Fuchs, Astrid Geisler, Holger Stark und Martin Steinhagen von Zeit Online durchsetzt „von antisemitischen, demokratiefeindlichen und verschwörerischen Aussagen“.[25] So sei z. B. nach seiner Überzeugung der Erste Weltkrieg geführt worden, um die „Verbreitung der jüdischen Bevölkerung voranzutreiben“.[26]

Im Frühjahr 2021 ließ Prinz Reuß in Bad Lobenstein Aufrufe einer „staatlichen Wahlkommission Reuß“ zur Eröffnung von Wahllisten für einen „Verweser“ – historisch eine Person, die einen abwesenden Monarchen in seinen Regierungsgeschäften vertritt – plakatieren, die das Wappen des Hauses Reuß trugen.[27][28] Er war überzeugt, dass ihm durch „Geburt und Abstammung“ erworbene Rechte aus der Zeit vor 1918 zustehen, die es ihm erlauben, die Strukturen der Verwaltung zu bestimmen.[29]

Im Sommer 2022 erhielt jeder Bad Lobensteiner ein Schreiben im Briefkasten. Dem Brief zufolge seien alle Deutschen staatenlos und hätten damit keine Rechte. Doch es wurde eine Lösung geboten, wie man ein richtiger Deutscher werden könne. Es gebe die Website www.meldestelle-staatsangehoerige-reuss.de, da könne nachgewiesen werden, wer „im Besitz der Staatsangehörigkeit der Bundesstaaten Fürstentümer Reuß“ sei, die, so das Schreiben weiter, „Sie durch Geburt und Abstammung von Ihren Ahnen rechtmäßig ererbt haben“.[30][31]

Reuß war am 19. August 2022 zu einem offiziellen Empfang des parteilosen, aber als Befürworter der Reichsbürgerbewegung bekannten seinerzeitigen Bad Lobensteiner Bürgermeisters Thomas Weigelt ins Neue Schloss geladen worden.[31] Der Journalist der Ostthüringer Zeitung Peter Hagen, der sich erkundigte, warum die Stadt den der Reichsbürgerszene zuzuordnenden Reuß zu einer offiziellen Veranstaltung eingeladen hatte, wurde, statt eine Auskunft zu erhalten, des Saales verwiesen. Bei dem Marktfest am nächsten Tag filmte der Journalist Peter Hagen das Trio Reuß, Bürgermeister Weigelt und den AfD-Landtagsabgeordneten Uwe Thrum um einen Stehtisch.[32] Das Filmen des Bürgermeisters und seiner Gäste führte zu einer Gewaltattacke. Weigelt griff den Journalisten körperlich an, um ihn am Filmen zu hindern.[33] Dabei wurde der Journalist verletzt, seine Kameraausrüstung wurde beschädigt und er musste im Krankenhaus behandelt werden.[34][35] Später wurde Bürgermeister Weigelt seines Amtes enthoben und verklagt.[34][36][37]

Der Vorfall erregte bundesweit Aufsehen.[38][30] Bundesinnenministerin Nancy Faeser kritisierte die Gewaltattacke auf den Journalisten scharf.[39] Ohne freie und kritische Medien gebe es keine Demokratie, erklärte sie, und forderte zugleich eine vollständige Aufklärung des Vorfalls. Zwei Tage nach dem Angriff distanzierte sich auch der Sprecher des Hauses Reuß, Heinrich XIV. Reuss (* 1955), öffentlich von den Aktivitäten Heinrichs XIII., der den Familienverbund vor 14 Jahren auf eigenen Wunsch verlassen habe. Er sei ein „teilweise verwirrter“ Mann, der „verschwörungstheoretischen Irrmeinungen“ aufsitze.[40][41]

Am 7. Dezember 2022, nach dem Aufdecken der Verschwörung der Reichsbürger, erklärte Heinrich XIV. Reuss gegenüber dem MDR Thüringen, sein entfernter Verwandter, mit dem er persönlich schon länger keinen Kontakt habe, sei vor 30 Jahren ein moderner Unternehmer gewesen, der sich nach Enttäuschungen radikalisiert habe.[10]

Verhaftung wegen eines geplanten Staatsstreichs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich XIII. Prinz Reuß und 24 weitere Personen wurden am Morgen des 7. Dezembers 2022 im Rahmen einer großangelegten Polizeiaktion in elf deutschen Bundesländern mit rund 3000 Beamten sowie in zwei Fällen im Ausland wegen eines mutmaßlich geplanten Staatsstreichs festgenommen.[41][42][43] Der Generalbundesanwalt sah Reuß, der dem „Rat“ der Organisation vorgestanden haben soll, ebenso wie den als Anführer des militärischen Arms eingeschätzten Rüdiger von Pescatore unter dem dringenden Tatverdacht, als Rädelsführer – im Sinne von § 129a Abs. 4 StGB – an der Bildung einer terroristischen Vereinigung teilgenommen zu haben.[44] Der Haftbefehl wurde vom Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs bestätigt; Prinz Reuß befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.[16][45][46]

Das Landesamt für Verfassungsschutz Hessen war im Frühjahr 2022 auf Prinz Reuß aufmerksam geworden. Die Bundesanwaltschaft betrachtet ihn als zentrale Figur der „Patriotischen Union“, die einen Umsturz vorbereitet haben soll. Nach dessen Erfolg sei geplant gewesen, Prinz Reuß als Regenten von Deutschland einzusetzen.[43][47][48] Im Detail habe die Gruppe geplant, das Reichstagsgebäude zu stürmen und die Stromversorgung staatlicher Institutionen zu stören. Die Bundesregierung sollte festgesetzt werden. Es war laut Bundesanwaltschaft bereits ein Schattenkabinett zusammengestellt worden, dem unter anderem die Richterin und Politikerin Birgit Malsack-Winkemann (AfD) als Justizministerin angehörte.[49] Neben seiner Wohnung in Frankfurt wurde auch das Jagdschloss Waidmannsheil von Spezialkräften durchsucht.[50] Hier soll er nach Auskunft der Ermittler eine „Bunkeranlage mit autonomer Strom- und Wasserversorgung“ vorbereitet haben.[51] Seine gleichfalls verhaftete Lebensgefährtin Vitalia B., eine russische Staatsbürgerin, wird verdächtigt, für ihn einen Kontakt zur Botschaft der Russischen Föderation hergestellt zu haben.[52] Außerdem gehen die Ermittler dem Verdacht nach, dass Reuß über eine Unternehmenskonstruktion als „Geldbeschaffer der ‚Patriotischen Union‘“ aktiv gewesen sei.[41]

Am 7. Dezember 2022 wurden insgesamt 22 mutmaßliche Mitglieder und drei mutmaßliche Unterstützer der Gruppe festgenommen, gegen 27 weitere wird ermittelt.[53] Bundesjustizminister Marco Buschmann bezeichnete die Polizeiaktion in Deutschland, Italien und Österreich als „Anti-Terror-Einsatz“.[54]

Nach einer Razzia am 22. Mai 2023 wurden drei weitere Personen festgenommen.[55]

Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofes ordnete am 11., 12. und 13. Juli 2023 im Rahmen der nach sechs Monaten vorgeschriebenen Haftprüfung die Fortdauer der Untersuchungshaft gegen zweiundzwanzig Beschuldigte an, darunter auch die beiden mutmaßlichen Rädelsführer. Es bestehe gegen zwanzig von ihnen dringender Tatverdacht der mitgliedschaftlichen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung und der Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens. Die Haftgründe der Fluchtgefahr und der Schwerkriminalität seien gegeben. Der besondere Umfang und die besondere Schwierigkeit des Verfahrens hätten ein Urteil noch nicht zugelassen und rechtfertigten die Fortdauer der Haft.[56]

Anklage vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 11. Dezember 2023 erhob der Generalbundesanwalt gegen 27 mutmaßliche Mitglieder der Patriotischen Union Anklage. Reuß und 9 weitere Angeschuldigte wurden dabei vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main angeklagt. Ihm werden Gründung einer und Mitgliedschaft als Rädelsführer in einer terroristischen Vereinigung, der Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens sowie Verstöße gegen das Waffengesetz vorgeworfen.[57][58]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Heinrich XIII. Prinz Reuß – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Manager-Profil von Heinrich XIII. Prinz Reuß auf companyhouse.de, Handelsregisterbekanntmachung vom 2. Juli 2014.
  2. a b c Genealogisches Handbuch des Adels, Fürstliche Häuser. Band 124 der Gesamtreihe, Limburg an der Lahn 2001, S. 136.
  3. Debrett's Peerage, Baronetage, Knightage, and Companionage. 1963, S. 17.
    Franz Josef zu Hohenlohe-Schillingsfürst: Monarchen, Edelleute, Bürger. Die Nachkommen des Fürsten Carl Ludwig zu Hohenlohe-Langenburg, 1762–1825. 1963, S. 120.
    The Book of Kings: The royal houses. 1973, S. 336.
  4. Jonas Mueller-Töwe, Lars Wienand: Der Terror-Prinz und sein gescheiterter Putsch. In: t-online.de. 7. Dezember 2022, abgerufen am 15. Dezember 2022.
  5. Stephan Löwenstein: „Enrico“, der verhinderte König von Deutschland. In: faz.net. 8. Dezember 2022, abgerufen am 9. Dezember 2022.
  6. Ysenburg und Büdingen, Otto Friedrich Viktor Ferdinand Maximilian Gustav Richard Bogislav Fürst zu. Hessische Biografie (Stand: 20. September 2022). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Institut für Landesgeschichte;
  7. Landesamt für Denkmalpflege Hessen: Büdingen, Marktplatz 5. Deutsche Digitale Bibliothek, abgerufen am 18. Dezember 2022.
  8. Der Mann, den sie Enrico nannten: Heinrich XIII. Prinz Reuß, ein Rädelsführer mit Büdinger Vita. In: fnp.de. 13. Dezember 2022, abgerufen am 18. Dezember 2022.
  9. Almanach de Gotha. Annual Genealogical Reference. Band 1, 2004, S. 310.
  10. a b Nach Razzia: Haus Reuß schockiert über Vorgänge um Heinrich XIII. In: mdr.de. 7. Dezember 2022, abgerufen am 7. Dezember 2022.
  11. Sven Christian Schulz: Das sind die Köpfe der „Reichsbürger“-Gruppe. In: rnd.de. 7. Dezember 2022, abgerufen am 18. Dezember 2022.
  12. Peter Hagen: Schlappe für Reußen-Schwiegertochter: Klage zu Saaldorfer Schloss abgewiesen. In: Ostthüringer Zeitung. 10. September 2010, abgerufen am 12. Dezember 2022.
  13. Thoralf Lange: Wer ist Heinrich XIII. Prinz Reuß? In: Schwarzwälder Bote. 7. Dezember 2022, abgerufen am 12. Dezember 2022.
  14. Der Terror-Fürst. Razzia gegen Reichsbürger. In: heute. Zweites Deutsches Fernsehen, 7. Dezember 2022, abgerufen am 15. Dezember 2022.
  15. Roland Mischke: Heinrich XIII. Prinz Reuß, Erbe einer 700jährigen Fürstentradition, will Geras Jugendstil-Theater und einiges mehr zurückbekommen: „Ein bißchen mitreden möchten wir schon“. In: Berliner Zeitung. 24. Dezember 1998, abgerufen am 7. Dezember 2022.
  16. a b c d Rewert Hoffer: Rothschilds, Freimaurer, Deutschland GmbH: So tickt Heinrich XIII. Prinz Reuss. In: Neue Zürcher Zeitung. 7. Dezember 2022, abgerufen am 8. Dezember 2022.
  17. a b Der „verwirrte Mann“, der das „Deutsche Reich“ regieren wollte. In: Deutsche Welle. 9. Dezember 2022, abgerufen am 12. Dezember 2022.
  18. Der „Prinz“, der gern Fürst von Deutschland geworden wäre, Belltower.News, 7. Dezember 2022
  19. Fürstenhaus Reuß: Streit um Status der „Geraer Silbermöbel“. In: Der Tagesspiegel. 27. September 2006, abgerufen am 8. Februar 2024.
  20. Geschichte: Noch keine würdige Heimstatt für Reußen-Sarkophage gefunden. In: mz.de. 22. Oktober 2005, abgerufen am 7. Dezember 2022.
  21. Neue Gruft für wertvolle Reußen-Sarkophage. In: Focus. 18. Dezember 2014, abgerufen am 7. Dezember 2022.
  22. Reußen-Gruft in Gera soll an historischen Ort zurück. In: Die Welt. 29. August 2017, abgerufen am 7. Dezember 2022.
  23. Worldwebforum 2019 (Memento vom 8. Dezember 2022 im Internet Archive). Ankündigung des Vortrags: Heinrich XIII., Prinz Reuss: Why Blue-Blooded Elite Became Servants, 16. Januar 2019 (englisch).
  24. Christian Unger, Peter Hagen: Prinz Heinrich XIII. im Visier der Anti-Terror-Ermittler. In: Berliner Morgenpost. 7. Dezember 2022, abgerufen am 7. Dezember 2022.
  25. Christian Fuchs, Astrid Geisler, Holger Stark, Martin Steinhagen: Der Putsch-Prinz. In: Die Zeit. 7. Dezember 2022, abgerufen am 7. Dezember 2022.
  26. Stephan Löwenstein, Timo Steppat: Plante Umsturz: Wer ist Heinrich XIII. Prinz Reuß? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 7. Dezember 2022, abgerufen am 8. Dezember 2022.
  27. Nach Vorfall in Bad Lobenstein: Bürgermeister bestreitet Angriff und lehnt Rücktritt ab. In: mdr.de. 23. August 2022, abgerufen am 7. Dezember 2022.
  28. Peter Hagen: „Verweser“-Wahl in Saaldorf angekündigt. In: Ostthüringer Zeitung. 30. April 2021, abgerufen am 7. Dezember 2022.
  29. Peter Hagen: Querdenker und Reichsbürger aktuell in Bad Lobenstein äußerst aktiv. In: Ostthüringer Zeitung. 1. Juli 2022, abgerufen am 7. Dezember 2022.
  30. a b Adefunmi Olanigan, Jannis Holl: Immer Ärger mit dem Prinzen. In: taz.de. 10. Dezember 2022, abgerufen am 14. Dezember 2022.
  31. a b Günter Hayn: Neues aus dem Oberland. In: Das Blättchen. 29. August 2022, abgerufen am 14. Dezember 2022.
  32. Nach Vorfall mit Journalist: Bürgermeister von Bad Lobenstein unter Druck. In: MDR Thüringen Journal. Mitteldeutscher Rundfunk, 22. August 2022, abgerufen am 8. Dezember 2022.
  33. Tino Zippel: Ins Wespennest gestochen: Reporter enthüllt Vorgänge in Reichsbürgerszene in Bad Lobenstein. In: otz.de. 7. Dezember 2022, abgerufen am 14. Dezember 2022.
  34. a b Christopher F. Schuetze: What Do We Know About Prince Heinrich XIII of Reuss? In: The New York Times. 7. Dezember 2022, abgerufen am 7. Dezember 2022 (amerikanisches Englisch).
  35. Bad Lobensteins Bürgermeister geht auf Lokaljournalisten los. In: mdr.de. 20. August 2022, abgerufen am 14. Dezember 2022.
  36. Prügel-Bürgermeister wird gefeuert. In: DEUTSCHER JOURNALISTEN-VERBAND GEWERKSCHAFT DER JOURNALISTINNEN UND JOURNALISTEN. 1. September 2022, abgerufen am 24. Januar 2024.
  37. Ermittlungen abgeschlossen: Rechtsaufsicht verklagt Bad Lobensteins Bürgermeister. In: mdr.de. 20. November 2022, abgerufen am 10. Juli 2023.
  38. Nach Vorfall mit Journalist: Bürgermeister von Bad Lobenstein unter Druck. In: MDR Thüringen Journal in der ARD Mediathek, 22. August 2022, abgerufen am 14. Dezember 2022.
  39. Faeser zu Übergriff auf Reporter: Gewalt ist kein Mittel. In: zeit.de. 22. August 2022, abgerufen am 14. Dezember 2022.
  40. Fürstenhaus Reuß distanziert sich von Weigelt-Gast Prinz Heinrich XIII. In: mdr.de. 25. August 2022, abgerufen am 8. Dezember 2022.
  41. a b c Axel Hemmerling, Nadja Malak, Monique Junker, Ludwig Kendzia, Bastian Wierzioch: Großrazzia: Gruppe soll Staatsumsturz geplant haben – Reußen-Prinz in Haft. In: mdr.de. 8. Dezember 2022, abgerufen am 8. Dezember 2022.
  42. Jan Jessen: Reichsbürger-Razzia: der Feind steht rechts! In: Berliner Morgenpost. 7. Dezember 2022, abgerufen am 8. Dezember 2022.
  43. a b Bundesweite Razzia wegen geplanten Staatsstreichs. In: tagesschau.de. 7. Dezember 2022, abgerufen am 7. Dezember 2022.
  44. Festnahmen von 25 mutmaßlichen Mitgliedern und Unterstützern einer terroristischen Vereinigung sowie Durchsuchungsmaßnahmen in elf Bundesländern bei insgesamt 52 Beschuldigten. Generalbundesanwalt.de, Pressemitteilung vom 7. Dezember 2022 (Namen abgekürzt).
  45. Konrad Litschko, Sebastian Erb, Gareth Joswig: Die Putschpläne des Prinzen. In: taz.de. 7. Dezember 2022, abgerufen am 8. Dezember 2022.
  46. Maik Baumgärtner, Jörg Diehl, Roman Höfner, Martin Knobbe, Matthias Gebauer, Tobias Großekemper, Roman Lehberger, Ann-Katrin Müller, Sven Röbel, Fidelius Schmid, Wolf Wiedmann-Schmidt: Die Putschfantasien der „Reichsbürger“-Truppe. In: Der Spiegel. 7. Dezember 2022, abgerufen am 8. Dezember 2022.
  47. Festnahmen bei Terror-Razzia – Hauptbeschuldigter ist Adliger aus Frankfurt. In: hessenschau.de. 7. Dezember 2022, abgerufen am 7. Dezember 2022.
  48. Razzia in Reichsbürgerszene – Frankfurter Prinz Reuß sollte Regierung übernehmen. In: Frankfurter Rundschau. Abgerufen am 7. Dezember 2022.
  49. Anna Noryskiewicz: Germany arrests dozens as QAnon-inspired „Reichsbürger“ group accused of plotting to overthrow government. In: CBS News. 7. Dezember 2022, abgerufen am 7. Dezember 2022 (englisch).
  50. Christian Unger, Peter Hagen: Reichsbürger: Warum Prinz Heinrich XIII. im Visier der Anti-Terror-Ermittler ist. In: Berliner Morgenpost. 7. Dezember 2022, abgerufen am 7. Dezember 2022.
  51. Fantasien vom Umsturz – Reichsbürger planten Staatsstreich. In: tagesschau.de. 7. Dezember 2022, abgerufen am 7. Dezember 2022.
  52. Katja Thorwarth: „Verwirrter, alter Mann“: Wer ist Prinz Reuß von den „Reichsbürgern“? In: Frankfurter Rundschau. 7. Dezember 2022, abgerufen am 7. Dezember 2022.
  53. Zahid Mahmood, Chris Stern: Germany arrests 25 suspected far-right extremists for plotting to overthrow government. In: CNN. 7. Dezember 2022, abgerufen am 7. Dezember 2022 (amerikanisches Englisch).
  54. Razzia und 25 Festnahmen : Buschmann: „Anti-Terror-Einsatz“ gegen Reichsbürger. In: deutschlandfunk.de. 7. Dezember 2022, abgerufen am 9. Dezember 2022.
  55. Terrorermittlungen: Weitere Anhänger von Heinrich XIII. Prinz Reuß festgenommen. In: Der Spiegel, 22. Mai 2023, abgerufen am 21. Juni 2023.
  56. Bundesgerichtshof ordnet Fortdauer der Untersuchungshaft gegen Beschuldigte aus dem sogenannten Reichsbürgermilieu wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung und Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens an. Pressemitteilung Nr. 115/2023. Bundesgerichtshof, 19. Juli 2023, abgerufen am 19. Juli 2023 (Beschlüsse vom 11., 12. und 13. Juli 2023 - AK 21-28/23 und AK 34-47/23).
  57. Sven Röbel, Wolf Wiedmann-Schmidt: Generalbundesanwalt erhebt Anklage gegen Prinz-Reuß-Gruppe. In: Der Spiegel. 11. Dezember 2023, abgerufen am 11. Dezember 2023.
  58. Anklage gegen zehn Personen u.a. wegen Mitgliedschaft in oder Unterstützung einer terroristischen Vereinigung und Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens vor dem Oberlandesgericht Frankfurt erhoben. Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof, 12. Dezember 2023, abgerufen am 25. Januar 2024.