Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach

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Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach
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Motto Wissen – Können – Verantwortlich handeln
Gründung 1. Mai 1996
Trägerschaft staatlich
Ort Ansbach
Bundesland Bayern
Land Deutschland
Präsidentin Ute Ambrosius
Studierende 2.900 WS 2016/17[1]

2.902 WS 2017/18[2]

Mitarbeiter 236 (November 2017)
davon Professoren 67 (November 2017)
Website www.hs-ansbach.de
Im Hauptgebäude 5350 befinden sich Seminarräume, das Hans-Maurer-Auditorium sowie das Rechenzentrum
Mensa (links) und Bibliotheksgebäude 5370 (rechts)
Gebäude 5392 beherbergt die Medienstudiengänge und ingenieurwissenschaftliche Labore
Gebäude 5351 des Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen
Gebäude 5354 auf dem Nordgelände wurde 2012 eröffnet und beherbergt u. a. den Gerhard-Mammen-Hörsaal und das CampusCenter
Die Hochschulleitung in Gebäude 5365 befindet sich am Rande des Campus

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach (kurz Hochschule Ansbach) ist eine staatliche Hochschule in Ansbach/Mittelfranken.

Hochschule Ansbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochschule gehört zu den neuen staatlichen Hochschulen des Freistaates Bayern und zählte zu Beginn des Wintersemesters 2017/18 2900 Studierende in 20 Studiengängen sowie 67 Professuren in drei Fakultäten (Wirtschaft, Technik und Medien). Der Anteil der ausländischen Studierenden betrug etwa fünf Prozent.

Die Hochschule war 1998 Gründungsmitglied im MedienCampus Bayern[3], dem Dachverband für die Medienaus- und Weiterbildung in Bayern und ist Mitglied der High-Tech-Offensive Bayern[4].

Im Dezember 2008 wurde die Hochschule Ansbach als Hochschule des Spitzensports 2008 vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ausgezeichnet[5]. Dieses Prädikat wurde vorher lediglich an die Beuth-Hochschule für Technik Berlin verliehen.

Außenstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Campus Herrieden[6][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochschule Ansbach bündelt mit dem Center of Excellence for TPM am Standort Herrieden Studienangebote im Bereich Total Productive Management in realistischer Umgebung. Im Modell-Produktionsbetrieb Lehrfabrik wird mit echten Maschinen und echten Produkten gearbeitet und Lehrinhalte aus dem Bereich Operational Excellence vermittelt. Im angeschlossenen Lehrbüro werden in einem realen Büroumfeld alle Prozesse im administrativen Bereich (Office Excellence) durchfahren. Am Campus Herrieden ist der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Wertschöpfungsmanagement angesiedelt.

Campus Weißenburg[7][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2013 haben sich die Hochschule Ansbach und die Technische Hochschule Deggendorf sowie die Große Kreisstadt Weißenburg in Bayern und der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zusammengeschlossen und das Technologie- und Studienzentrum kunststoffcampus bayern am Studienort Weißenburg[8] begründet. Die Hochschule Ansbach übernimmt dabei den Part des Studienzentrums. Technologie- und Studienzentrum sollen eng verzahnt sein, sodass auch die Hochschule Ansbach das Technologiezentrum für Forschungsprojekte und zur Ausbildung nutzen kann. Am Campus Weißenburg sind die berufsbegleitenden Bachelorstudiengänge Angewandte Kunststofftechnik sowie Strategisches Management angesiedelt.

Campus Feuchtwangen[9][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Zusammenarbeit mit der Stadt Feuchtwangen und der Bayerischen BauAkademie fiel im Spätsommer 2014 der Startschuss für eine weitere Außenstelle der Hochschule Ansbach. In der Studienrichtung Nachhaltige Gebäudetechnik sollen interdisziplinäre Elemente der Versorgungstechnik, der Automatisierungstechnik, der Gebäudetechnik und der Haustechnik mit den Grundlagen des Bauingenieurwesens verknüpft werden. Am Campus Feuchtwangen ist der Bachelorstudiengang Angewandte Ingenieurwissenschaften angesiedelt.

Campus Rothenburg[10][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Sommer 2015 gibt es von der Bayerischen Staatsregierung grünes Licht für den Standort Rothenburg ob der Tauber. Ab 2017 wird hier in Kooperation mit den Hochschulen Aschaffenburg und Weihenstephan-Triesdorf interkulturelles Management an der bisherigen Luitpoldschule in Voll- und Teilzeit unterrichtet, mit innovativen Methoden und aktivem E-Learning passt sich der Studiengang flexibel an die Bedürfnisse der Studierenden an. Am Campus Rothenburg der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Interkulturelles Management angesiedelt.

Präsidenten[11][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Name Beginn der Berufung Ende der Berufung
03 Ute Ambrosius 1. Oktober 2012 30. September 2020
02 Gerhard Mammen 1. Oktober 2003 11. Juli 2012 (†)
01 Bernhard Krämer 1. Juni 1996 30. September 2003

Mit Wirkung des 1. Juni 1996 wurde Gründungspräsident Bernhard Krämer ins Amt berufen. Zuvor war er Professor für die Lehrgebiete Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen / Controlling an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule (heute: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm). Im Oktober 2001 wurde er zum Ehrenprofessor der Universität Nordostchinas Shenyang University und im März 2003 zum Ehrenprofessor und Ehrendoktor der Shandong University of Science and Technology berufen. Zum September 2003 wurde Krämer in den Ruhestand versetzt.

Im Amt folgte ihm ab 1. Oktober 2003 Gerhard Mammen, der als Professor der ersten Stunde an der Hochschule Ansbach die Fächer Volkswirtschaftslehre, Regionalökonomie und Personalführung lehrte. Am 11. Juli 2012 verstarb Mammen unerwartet, nur wenige Wochen vor seiner geplanten Pensionierung[12].

Mit Beschluss des Hochschulrates vom 18. Januar 2012 wurde Ute Ambrosius als erste Präsidentin der Hochschule Ansbach zum 1. Oktober 2012 in das Amt gewählt. Seit dem Tod ihres Vorgängers leitete sie kommissarisch die Hochschule Ansbach. Ambrosius wurde am 15. Juni 2016 durch den Hochschulrat im Amt bestätigt. Ihre zweite Amtszeit beginnt am 1. Oktober 2016 und endet am 30. September 2020[13].

Geschichte[14][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Errichtungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer Ministerratsentscheidung vom 26. November 1991 wurde zur Entlastung der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg die Errichtung einer Abteilung der Fachhochschule Nürnberg in Ansbach beschlossen. Es wurde ein Gründungsbeirat einberufen, dessen Vorsitz der damalige Rektor der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule, Helmut Stahl, übernahm. In der konstituierenden Sitzung des Gründungsbeirates am 4. Juni 1992 wurde Bernhard Krämer zum Gründungsbeauftragten für den Fachbereich Betriebswirtschaft II am Standort Ansbach bestellt. Am 1. Juli 1992 wurde dem Staatsministerium der Bauantrag und am 29. Juli 1992 ein Grobkonzept der administrativen Struktur für die Abteilung Ansbach übermittelt. Am 21. Januar 1994 kam der Wissenschaftsrat zu der Auffassung, dass die Region Westmittelfranken grundsätzlich für den Aufbau einer eigenständigen Fachhochschule Ansbach geeignet wäre, woraufhin Staatsminister für Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Hans Zehetmair einen Strukturbeirat für die Errichtung einer eigenständigen Fachhochschule in Ansbach einsetzte. Dieser Strukturbeirat erarbeitete ein Konzept zur Organisation und zur fachlichen Aufteilung des Studienangebotes. Durch Gesetz vom 26. April 1996 beschloss schließlich der Bayerische Landtag die Errichtung der Fachhochschule Ansbach.

Aus- und Aufbau seit 1996[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Wirkung vom 1. Juni 1996 wurde Bernhard Krämer zum Präsidenten der Fachhochschule Ansbach bestellt. Als Verwaltungsleiter wurde Dieter Amon an die Fachhochschule Ansbach versetzt und ihm bis zur Bestellung eines Kanzlers dessen Aufgaben übertragen. Im Rahmen des am 28. März 1996 geschlossenen Vertrages zwischen dem Freistaat Bayern und der Stadt Ansbach wurden der Fachhochschule Ansbach unentgeltlich Räume für eine vorläufige Geschäftsstelle in der Schalkhäuser Straße und zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes erforderliche Sachmittel zur Verfügung gestellt. Die endgültige Unterbringung der Fachhochschule sollte auf einem Teil des Geländes der ehemaligen Hindenburgkaserne erfolgen. Innerhalb von fünf Monaten entstanden in drei der bereits bestehenden Gebäude auf dem Kasernengelände (Gebäude 5365, 5353 und 5370) Hörsäle, Seminarräume, eine vorläufige Bibliothek, ein moderner PC-Pool, sowie Räume für die Allgemeine und die Studenten-Verwaltung. Somit waren die räumlichen Voraussetzungen für einen Studienbeginn zum 1. Oktober 1996 geschaffen. Ab 1997 wurde das Gebäude 5351 für die Studienrichtung Ingenieurwesen umgebaut. Es folgten der Umbau des Zentralgebäudes 5350, der Ausbau der Bibliothek im Gebäude 5370, sowie der Neubau eines Labor- und Lehrsaalgebäudes (5392) und der Mensa (5387). Im Jahr 2011 wurde der Erweiterungsbau der Bibliothek fertiggestellt. Am 20. September 2012 wurde der Neubau auf dem Nordgelände (5354)[15] vom Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Wolfgang Heubisch, eingeweiht.

Gelände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Campus, auf dem sich alle Gebäude einschließlich des Studentenwohnheims befinden, ist zu Fuß vom Bahnhof Ansbach in einer Viertelstunde zu erreichen. Er befindet sich am nördlichen Rand des Zentrums der Stadt Ansbach. In der Campusmitte gelegen ist das „70er“-Gebäude mit der 2001 renovierten und 2011 erweiterten Bibliothek. Das Studentenwohnheim Schöneckerstraße, sowie der 2012 fertiggestellte Neubau 5354 befinden sich auf dem Nordgelände.

Auf dem Areal der heutigen Hochschule waren über 250 Jahre lang Soldaten stationiert. Im 18. Jahrhundert wurde nach Plänen des markgräflichen Baudirektors Carl Friedrich von Zocha eine Ulanen-Kaserne errichtet. Während der Zeit des Kaiserreiches ersetzte die um 1900 gebaute Hindenburg­kaserne die veraltete Anlage. Diese Kaserne wurde vom Deutschen Heer und später von Reichswehr und Wehrmacht genutzt. Nach Kriegsende 1945 wurde das Gelände von der US Army Europe übernommen und nach deren Abzug von der US-Administration 1992 an den Freistaat Bayern übergeben. Das Gelände wurde geteilt. Auf dem westlichen Teil befindet sich heute der Campus der Hochschule, auf dem östlichen Teil das Einkaufszentrum Brücken-Center, welches 1997 eröffnet wurde. Im August 2010 wurden bei den Bauarbeiten zur Erweiterung der Bibliothek Überreste eines barocken Militärfriedhofes mit 70 Gräbern entdeckt. Die gefundenen Gebeine wurden in der Anthropologischen Staatssammlung München archiviert. Nach der Freilegung durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege konnten die Bauarbeiten nach wenigen Wochen Unterbrechung erfolgreich fortgesetzt werden.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochschule Ansbach wurde 1996 als Fachhochschule Ansbach gegründet. Am 20. April 2009 wurde sie in Hochschule für angewandte Wissenschaften – Fachhochschule Ansbach und zum 15. März 2013 mit geänderter Satzung in Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach umbenannt.

Lehre und Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lehrangebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der ursprünglichen Planung war eine Zielzahl von 1000 flächenbezogenen Studienplätzen angestrebt, die erstmals im Wintersemester 2002/03 überschritten wurde. Die ursprüngliche Studienstruktur sah folgende Studiengänge an der Hochschule Ansbach vor: Die Diplomstudiengänge Betriebswirtschaft (BWL), Wirtschaftsingenieurwesen (WIG), Bauingenieurwesen (BIW) sowie Energie- und Umweltsystemtechnik (EUT), außerdem die Ergänzungsstudiengänge Fachkommunikation Technik (FKT) sowie Information und Multimedia (IUM). Da an den benachbarten Hochschulen in Nürnberg und Würzburg bereits etablierte Studiengänge Bauingenieurswesen bestanden, und da die Zahl der Studienanfänger bereits rückläufig war, entschieden sich Hochschulrat, Leitungsgremium und Senat der Fachhochschule Ansbach gegen einen Studiengang Bauingenieurwesen. Im Zuge des aufstrebenden Bereichs der Informationstechnologien wurde ein Konzept für die Studiengänge Wirtschaftsinformatik (WIF) sowie Multimedia und Kommunikation (MUK) entwickelt. Die bereits eingerichteten Ergänzungsstudiengänge FKT und IUM wurden zur effizienteren Nutzung der vorhandenen Ressourcen zu einem Studiengang (IUM) zusammengefasst.

Die Umstellung aller Diplom- auf Bachelorstudiengänge erfolgte kollektiv zum Wintersemester 2006/07.

Zum Sommersemester 2018 werden folgende Studiengänge an drei Fakultäten angeboten:

Fakultät Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft (BW)[16]seit Wintersemester 1996/97
  • Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik (WIF)[17]seit Wintersemester 2000/01
  • Bachelorstudiengang Business International Management (BIM)[18] für Spitzensportler – seit Sommersemester 2006
  • Masterstudiengang Internationales Produkt- und Servicemanagement (IPM)[19] in Kooperation mit der Partnerhochschule Valenciaseit Sommersemester 2009
  • Berufsbegleitender Bachelorstudiengang Wertschöpfungsmanagement (WSM)[20] am Campus Herrieden – seit Wintersemester 2010/11
  • Masterstudiengang Kreatives Management (KMA, vormals Kreatives Marketing-Management)[21]seit Wintersemester 2010/11
  • Berufsbegleitender Bachelorstudiengang Strategisches Management (SMA, vormals Streategisches Kundenorientiertes Management, vormals Management Exzellenz)[22] am Campus Weißenburg – seit Wintersemester 2013/14
  • Bachelorstudiengang Interkulturelles Management (IKM)[23]seit Wintersemester 2016/17

Fakultät Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen (WIG)[24]seit Wintersemester 1997/98
  • Bachelorstudiengang Energie- und Umweltsystemtechnik (EUT) – seit Wintersemester 2001/02, letztmaliger Start zum Wintersemester 2014/15
  • Masterstudiengang Energiemanagement und Energietechnik (EMT)[25]seit Wintersemester 2008/09
  • Bachelorstudiengang Industrielle Biotechnologie (IBT)[26]seit Wintersemester 2009/10
  • Bachelorstudiengang Biomedizinische Technik (BMT)[27]seit Wintersemester 2009/10
  • Masterstudiengang Applied Research in Engineering Sciences (APR, vormals Angewandte Forschung und Entwicklung)[28]seit Wintersemester 2011/12
  • Berufsbegleitender Bachelorstudiengang Angewandte Kunststofftechnik (AKT)[29] am Campus Weißenburg – zum Wintersemester 2014/15
  • Bachelorstudiengang Angewandte Ingenieurwissenschaften (AIW)[30] mit den Studienrichtungen Energiesysteme und Energiewirtschaft (ESW)[31], Kunststofftechnik (KT)[32], Nachhaltige Gebäudetechnik (NGT)[33] am Campus Feuchtwangen, Physikalische Technik (PT)[34] und Produktions- und Automatisierungstechnik (PAT)[35] – zum Wintersemester 2015/16
  • Masterstudiengang Medizintechnik (MED) [36]zum Wintersemester 2017/18

Fakultät Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bachelorstudiengang Multimedia und Kommunikation (MUK)[37]seit Wintersemester 2002/03
  • Bachelorstudiengang Ressortjournalismus (RJO)[38]seit Wintersemester 2008/09
  • Masterstudiengang Multimediale Information und Kommunikation (MIK)[39]seit Wintersemester 2015/16

Zulassungsbeschränkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für alle Studiengänge ist die Zulassung zum Studium mit einem vollständigen Numerus clausus geregelt. Voraussetzung zur Aufnahme des Studiums im Studiengang Business International Management ist neben den allgemeinen Zulassungsbedingungen die Zugehörigkeit zum aktuellen oder ehemaligen Bundeskader der olympischen Fachverbände.[40]

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studenten vor der Mensa

Die Bibliothek befindet sich zentral auf dem Campus und stellt derzeit ca. 75000 Medien in Print und mehr als 200 Millionen in elektronischer Form zu den Themen Wirtschaft, Technik, Informatik, Recht und Multimedia zur Verfügung. Sie verfügt über zwei Lesesäle sowie mehrere Gruppenräume und abschließbare Einzelarbeitskabinen. Während der Vorlesungszeiten ist die Bibliothek wochentags von 8:00–24:00 Uhr geöffnet. Neben der Möglichkeit, kostenfrei Medien zu entleihen, werden vom Bibliotheksteam außerdem Führungen für Schüler- und Studentengruppen veranstaltet, sowie regelmäßige Veranstaltungen zum Thema Wissenschaftliches Arbeiten angeboten. Die Bibliothek versteht sich als Teaching Library und hat 2017 etwa 2200 Personen geschult.

Das Hochschulrechenzentrum bietet zahlreiche zielgruppenspezifische IT-Services in den Bereichen Messaging, File, Print, Application, Account, Support und Cloud. Neben öffentlichen Computerpools und einem ServicePoint betreut das Rechenzentrum die Ausgabe der CampusCard, welche bargeldlosen Zahlungsverkehr auf dem gesamten Campus ermöglicht. Außerdem können über das Rechenzentrum kostenlose Software, Vergünstigungen bei Hardware, sowie kostengünstige IT-Handbücher erworben werden.

Die Mensa wird vom Studentenwerk Erlangen-Nürnberg betrieben und versorgt Studierende und Mitarbeiter der Hochschule mit täglich warmem Mittagstisch, Salatbar und einem regionalen Getränkeangebot. Sie bietet über 300 Sitzplätze und im Sommer eine vorgelagerte Terrasse.

Das Familien- und Frauenbüro hilft bei der Suche nach Möglichkeiten der Kinderbetreuung, unterstützt Studierende mit Kindern und bietet Beratung und Hilfe rund um das Thema Familie und Studium. Das Mentoring-Programm ANke richtet sich an Studierende, Studienanfängerinnen und Studieninteressierte durch kompetente und fachliche Erfahrungsvermittlung.

Das International Office bietet Hilfestellung bei Fragen zu Studium und Praktikum im Ausland, Förderprogrammen und Partnerhochschulen (Outgoing). Darüber hinaus ist es für die Betreuung der internationalen Studierenden zuständig (Incoming). Die Hochschule Ansbach pflegt Kontakte zu Partnerhochschulen innerhalb und außerhalb Europas: Österreich, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien, Türkei, Irland, Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland, Polen, Tschechien, Ungarn, Australien, Indien, Kanada, USA und China.[41]

Labore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Labore Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 3D-Labor mit Bluebox, MotionCapture System und dediziertem RenderCluster
  • Fotostudio
  • Games Lab
  • Sprachlabor
  • Tonstudio mit zwei Regieräumen
  • Videoschnitt-Labor
  • Virtuelles Fernsehstudio mit Regie

Labore Ingenieurwissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Automatisierungstechnik
  • Bildgebende Verfahren
  • Biochemie / Mikrobiologie
  • Biomechanik und Rehabilitation
  • Biosignalverarbeitung
  • Biotechnologie / Biotechnikum
  • Chemie
  • creative prototyping
  • Datenverarbeitung / Konstruktion
  • Elektrische Energietechnik
  • Elektrische Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
  • Elektronik
  • Elektrotechnik
  • Energieverfahrenstechnik / Effiziente Energiewandlung
  • Fertigungstechnik
  • Konstruktion / Datenverarbeitung
  • Mechanische Verfahrenstechnik
  • Messtechnik
  • Molekularbiologie / Angewandte Bioanalytik
  • Physik
  • Physik medizintechnischer Geräte
  • Raumlufttechnik
  • Rheologie
  • Rohstoffe und Umweltmesstechnik / Verbrennungstechnik
  • Simulation / Datenverarbeitung
  • Technische Diagnostik, Instandhaltung und Zuverlässigkeit
  • Thermische Analyse
  • Thermische Verfahrenstechnik
  • Wasserstofftechnologie
  • Werkstofftechnik

Forschung und Weiterbildung[42][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Institut für Angewandte Wissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut für Angewandte Wissenschaften bietet mit seinen der Hochschule angegliederten Instituten, Kompetenzzentren sowie modern ausgestatteten Laboren und Einrichtungen eine Plattform im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung und ist damit Teil des Wissens- und Technologietransfers[43] zwischen Hochschule und Wirtschaft.

Kompetenzzentren und Institute:

  • KIEff – Kompetenzzentrum Industrielle Energieeffizienz[44]
  • kom^n - Kompetenzzentrum für Lebenslanges Lernen und kompetenzentwicklung[45]
  • KSTS – Kompetenzzentrum Strömungssimulation[46]
  • MARKETIA – Institut für kreative Unternehmensführung[47]
  • MIK – Kompetenzzentrum Multimediale Information und Kommunikation[48]
  • TZM – Technologietransfer-Zentrum für den Mittelstand[49]

Das IMEA (Institut für Mittelstand und UnternehmensEntwicklung Ansbach)[50] unterstützt den Mittelstand in Westmittelfranken als Servicestelle. Es informiert zu passenden Angeboten der Hochschule in Lehre, Forschung und Weiterbildung, bringt Experten ins Gespräch und unterstützt die Planung von Kooperationen.

School of Business and Technology[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der School of Business and Technology sind alle berufsbegleitenden Studiengänge, Masterstudiengänge und Lehrgänge gebündelt:

  • Berufsbegleitender Bachelorstudiengang Angewandte Kunststofftechnik
  • Berufsbegleitender Bachelorstudiengang Strategisches Management
  • Berufsbegleitender Bachelorstudiengang Wertschöpfungsmanagement
  • Masterstudiengang Applied Research in Engineering Sciences
  • Masterstudiengang Internationales Produkt- und Servicemanagement
  • Masterstudiengang Energiemanagement und Energietechnik
  • Masterstudiengang Multimediale Information und Kommunikation
  • Masterstudiengang Medizintechnik
  • Berufsbegleitender Masterstudiengang Kreatives Management
  • Lehrgang Betriebliche Altersvorsorge
  • Lehrgang Leadership im Gesundheitswesen
  • Lehrgang Vertriebskompetenz
  • Lehrgang Six Sigma Green Belt
  • Workshop Big Data Analytics

Im Bereich Wissenstransfer sind ergänzende Weiterbildungsangebote angesiedelt. Dazu gehören:

  • CampusColleg - Öffentliche Vortragsreihe (kostenfreies Angebot)[51]
  • Controlling Forum[52]
  • CETPM – Centre of Excellence for Total Productive Management[53]
  • IKT-Forum[54]
  • TINA. Transferzentrum für Innovation und Nachhaltigkeit Ansbach[55]

Das persönliche Wertpapier berechtigt auf unbegrenzte Zeit dazu, nach Abschluss des Studiums Lehrveranstaltungen aus dem Studienangebot zu belegen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hochschule Ansbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt: Daten zu Studierenden und Studienanfänger/-innen an deutschen Hochschulen im Wintersemester 2016/2017 (endgültige Ergebnisse), S. 88. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 5. März 2018.
  2. Statistisches Bundesamt: Studierende und Studienanfänger/-innen nach Ländern, Hochschularten und Fächergruppen - vorläufige Ergebnisse -, S. 36. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 5. März 2018.
  3. MedienCampus Bayern. Archiviert vom Original am 14. Juli 2016; abgerufen am 5. März 2018. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mediencampus.de
  4. High-Tech-Offensive Bayern auf den Seiten der Bayerischen Staatsregierung. Abgerufen am 5. März 2018.
  5. Fachhochschule Ansbach zur ”Hochschule des Spitzensports” gekürt. Deutscher Olympischer Sportbund, 6. Dezember 2008, abgerufen am 5. März 2018.
  6. Campus Herrieden. Abgerufen am 5. März 2018.
  7. Campus Weißenburg. Abgerufen am 5. März 2018.
  8. kunststoffcampus bayern. Abgerufen am 5. März 2018.
  9. Campus Feuchtwangen. Abgerufen am 5. März 2018.
  10. Campus Rothenburg. Abgerufen am 5. März 2018.
  11. Präsidenten der Hochschule Ansbach. Abgerufen am 5. März 2018.
  12. Hochschule Ansbach trauert um Präsidenten. Hohenloher Tagblatt, 12. Juli 2012, abgerufen am 5. März 2018.
  13. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Ute Ambrosius wiedergewählt. Ansbach Plus, 16. Juni 2016, abgerufen am 5. März 2018.
  14. belegt durch: Bericht des Präsidenten der Fachhochschule Ansbach 1996-2003. 2003, abgerufen am 5. März 2018.
  15. Projektdatenblatt Neubau Hörsaalgebäude. Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Inneren, abgerufen am 5. März 2018.
  16. Studiengang Betriebswirtschaft. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  17. Studiengang Wirtschaftsinformatik. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  18. Studiengang Internationales Management. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  19. Studiengang Internationales Produkt- und Servicemanagement. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  20. Studiengang Wertschöpfungsmanagement. (Nicht mehr online verfügbar.) Hochschule Ansbach, ehemals im Original; abgerufen am 5. März 2018.@1@2Vorlage:Toter Link/www.hs-ansbach.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  21. Studiengang Kreatives Management. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  22. Studiengang Strategisches Management. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  23. Studiengang Interkulturelles Management. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  24. Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. (Nicht mehr online verfügbar.) Hochschule Ansbach, ehemals im Original; abgerufen am 5. März 2018.@1@2Vorlage:Toter Link/www.hs-ansbach.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  25. Studiengang Energiemanagement und Energietechnik. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  26. Studiengang Industrielle Biotechnologie. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  27. Studiengang Biomedizinische Technik. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  28. Studiengang Applied Research in Engineering Sciences. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  29. Studiengang Angewandte Kunststofftechnik. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  30. Studiengang Angewandte Ingenieurwissenschaften. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  31. Studienrichtung Energiesysteme und Energiewirtschaft. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  32. Studienrichtung Kunststofftechnik. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  33. Studienrichtung Nachhaltige Gebäudetechnik. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  34. Studienrichtung Physikalische Technik. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  35. Studienrichtung Produktions- und Automatisierungstechnik. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  36. Studiengang Medizintechnik. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  37. Studiengang Multimedia und Kommunikation. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  38. Studiengang Ressortjournalismus. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  39. Studiengang Multimediale Information und Kommunikation. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  40. FH Ansbach startet neuen Bachelorstudiengang „Internationales Management“. bildungsklick.de, 28. März 2006, abgerufen am 5. März 2018.
  41. Internationale Studierende an der HS Ansbach. Youtube, 5. Juli 2015, abgerufen am 5. März 2018.
  42. Struktogramm der Hochschule Ansbach. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  43. Broschüre: Studium - Wissenstransfer - Angewandte Forschung. Hochschule Ansbach/WTT, abgerufen am 5. März 2018.
  44. KIEff. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  45. kom^n. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  46. KSTS. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  47. MARKETIA. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  48. MIK. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  49. TZM. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  50. Broschüre: Zukunft denken - Zukunft meistern. Hochschule Ansbach/IMEA, abgerufen am 5. März 2018.
  51. Öffentliche Vortragsreihe CampusColleg. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  52. Controlling Forum. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  53. CETPM. Abgerufen am 5. März 2018.
  54. IKT Forum. Hochschule Ansbach, abgerufen am 5. März 2018.
  55. TINA. Hochschule Ansbach, archiviert vom Original am 23. August 2016; abgerufen am 5. März 2018. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hs-ansbach.de

Koordinaten: 49° 18′ 22″ N, 10° 34′ 2″ O