Holidaycheck

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HolidayCheck AG
Rechtsform Aktiengesellschaft[1]
Gründung 2003[2]
Sitz Bottighofen, Schweiz

Leitung

Mitarbeiter circa 325[5]
Umsatz 2015: 805 Mio. Euro[6] (vermittelter Umsatz)[7]
Branche Touristik
Website www.holidaycheck.de
www.holidaycheck.at,
www.holidaycheck.ch

Die HolidayCheck AG mit Sitz in Bottighofen TG (Schweiz) ist Betreiber des größten deutschsprachigen Meinungsportals für Reise und Urlaub im Internet.[8] Das 2003 gegründete Unternehmen gehört seit 2006[9] mehrheitlich zur HolidayCheck Group AG (Firma bis Mitte 2016: Tomorrow Focus AG), die ihrerseits Teil von Hubert Burda Media ist.

Entwicklung

Gründung

Gegründet wurde das Internetportal im Jahr 1999 von Studenten, die vor ihrem Urlaub wissen wollten, ob ihr Hotel seinen Preis wert ist. Zunächst wurde die Seite unter der Domain Hotelbewertungen.de privat betrieben. Im Sommer 2003 berichtete der Fernsehsender RTL über das Portal, was zum Durchbruch verhalf und die Unternehmensgründung anregte.[10] Der Eintrag ins Handelsregister erfolgte am 11. November 2003.[11] Zu den Gründern zählen Markus Schott,[10][2] Hakan Öktem[12] und Sascha Vasic.[13]

Eigentümerstruktur

Im Juli 2006 übernahm die Hubert Burda Media Holding über die Tochtergesellschaften Burda Digital Ventures und Tomorrow Focus AG für einen Kaufpreis von mehr als 60 Millionen Euro 80 % der Anteile an der HolidayCheck AG (Tomorrow Focus 51 %, Burda Digital Ventures 29 %).[9][14] Burda Digital Ventures verkaufte 2007 ihre Anteile an die Tomorrow Focus AG.[15] Zum damaligen Zeitpunkt galt HolidayCheck bereits als Marktführer deutschsprachiger Hotel- und Reisebewertungsportale, [16] der soeben den Mitbewerber Hotelcheck.de übernommen hatte.[17] 2008 erwarb HolidayCheck ferner das Portal Urlaub.com.[18]

Im Januar 2009 kaufte die Tomorrow Focus AG über ihre Tochtergesellschaft TF-Beteiligungs GmbH weitere 14 % des Reiseportals für 21,6 Millionen Euro und hielt damit 94 % der Anteile.[19] Zunächst blieben die Unternehmensgründer mit 6 % weiterhin beteiligt, verkauften diese dann aber im Juni 2013. Damit wurde die Tomorrow Focus AG Alleineigentümerin.[20]

Leitung, Mitarbeiter und Standorte

Folgend auf Hakan Öktem (bis 2009)[21], Jörg Trouvain (2009 bis 2012)[22] und Gilles Despas (2012 bis 2015)[23] übernahm Anja Keckeisen[24] 2015 die Geschäftsleitung.[3]

Die Mitarbeiterzahl lag Mitte 2007 bei zirka 35 Personen,[10] im April 2016 lag sie nach Unternehmensangaben bei zirka 325 an den Standorten Bottighofen, München (HolidayCheck Travel Solutions GmbH),[25] Posen und Warschau.[5]

Bewertungsportal und Online-Reisebüro

Bei HolidayCheck kann der Urlauber aus den Angeboten von über 100 Reiseveranstaltern wählen, vergleichen, buchen und anschließend bewerten.[5] Durch die Möglichkeit der Bewertung ist eine große Urlauber-Community entstanden. So tauschen sich im Reiseforum nach Angaben des Unternehmens über 2 Millionen Mitglieder aus und unterstützen sich; mehr als 6,8 Millionen Bewertungen sind bislang erfolgt (Stand: Juli 2016).[26]

Neben dem Bewertungsportal betreibt HolidayCheck seit 2004 ebenfalls ein Online-Reisebüro auf der Seite. Zirka 120 Mitarbeiter sind mit den Aufgaben des Online-Reisebüros befasst (Stand: April 2016).[5]

Seit dem 25. Juli 2005 besitzt die Website ein s@fer-shopping-Zertifikat des TÜV Süd für sicheres Online-Shopping im Bereich Datenschutz, sichere Datenübertragung und Bedienbarkeit.[27]

Monatlich verzeichnet holidaycheck.de 14,27 Mio. Visits; die Zahl der monatlichen Seitenabrufe liegt bei 102,68 Mio. (IVW 2016-06).[28]

Das Mutterunternehmen Tomorrow Focus AG konzentriert sich seit 2015 auf den Travelbereich. Der Publishing-Bereich (unter anderem Focus Online, Huffington Post) wurde veräußert, ebenso der Subscription-Bereich (unter anderem ElitePartner).[29] Ihren Ausdruck fand diese strategische Ausrichtung Mitte 2016 in einer Umfirmierung: Aus der Tomorrow Focus AG wurde die HolidayCheck Group AG.[30]

Mitgliedschaften

Die Gesellschaft war Gründungsmitglied des Verbands Neue Touristik (VNT), ein Interessenverband konzernfreier Reisemittler zur Förderung von neuen Vertriebswegen. Von dort wechselte man im Januar 2008 zum Verband Internet Reisevertrieb (VIR),[31] dem Zusammenschluss der größten kommerziellen Reiseverkäufer im Internet (u.a. Expedia, Opodo etc.).[32]

Wahrnehmungen

Tests und Auszeichnungen

Stiftung Warentest untersuchte 2007 Hotelbewertungen im Internet. Nur HolidayCheck und Hotelkritiken erkannten beabsichtigte Manipulationen.[33] Die Tester hielten von acht Plattformen nur holidaycheck.de für brauchbar.[34] 2010 schnitt holidaycheck.de von sieben untersuchten Seiten erneut am besten ab.[35] 2012 belegte HolidayCheck in einem Test von Online-Hotelbuchungen bei den Vermittlungen den besten Platz.[36]

Fach- und Publikumszeitschriften prüften die Angebote ebenfalls.

  • Das Reisemagazin Clever reisen! ernannte die Plattform Anfang 2012 zum Testsieger.[37]
  • Einen Test von Computer Bild beendete holidaycheck.de 2015 ebenfalls als Testsieger.[38]
  • Nach dem Magazin Test Bild ist die Plattform Testsieger in der Kategorie Online-Reiseanbieter.[39]
  • Im Deutschland Test (Focus Money) schnitt holidaycheck.de 2016 als Kundenliebling in der Kategorie Reiseportale ab.[40]

HolidayCheck vergibt seit 2005 seinerseits jährlich den Hotelpreis HolidayCheck Award, der auf Urlauberbewertungen basiert[5] und in der Hotellerie wahrgenommen wird.[41]

Kritik und Filterung manipulierter Bewertungen

Da HolidayCheck zu den größten kommerziellen Reisevermittlern mit umfangreichem Online-Angebot und eigenem Reisebüro-Callcenter zählt, bestand der Verdacht, dass dort Bewertungen manipuliert wurden. Während Hoteliers bzw. beauftragte Agenturen einzelne Objekte „hochschreiben“ könnten, könnte durch Wettbewerber (oder in deren Auftrag) manipulative Kritik einfließen.[42] Zudem gab es Vorfälle, bei denen Hoteliers von Gästen mit angedrohten negativen Bewertungen erpresst wurden.[43]

Um diese Gefahren abzuwehren, durchlaufen die Bewertungen bei HolidayCheck eine automatische Prüfung. Mit Hilfe von Filtern scannt das Unternehmen jede eingegangene Bewertung auf Katalogsprache, Beleidigungen und andere auffällige Formulierungen. Dabei ermittelte auffällige Bewertungen werden anschließend manuell von einem rund 60 Personen starken Team gesichtet.[44] 2012 überprüfte Stiftung Warentest mit fingierten Hotelbewertungen verschiedene Hotelvermittlungsportale. HolidayCheck erreichte durch die Identifikation von Falschmeldungen (vier von fünf) dabei das beste Ergebnis.[45]

HolidayCheck sieht in den Bewertungen einen Mehrwert für die Hoteliers, da positive Bewertungen kostenlose Werbung für das Hotel seien und negative Bewertungen den Hoteliers Feedback und Anregungen zur Verbesserung ihrer Services geben könnten.[46]

Klage auf Rufschädigung und Klageabweisung durch den BGH

Von 2008 bis 2015 stritten ein Berliner Hotelier und HolidayCheck, ob eine vermeintlich rufschädigende Bewertung zu entfernen sei. Der Löschaufforderung des Hoteliers kam das Portal zwar nach, weigerte sich jedoch, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Die juristischen Auseinandersetzungen zogen sich über mehrere Instanzen und beschäftigten Gerichte in Berlin, Hamburg und Köln. Der Bundesgerichtshof wies am 19. März 2015 die Klage des Berliner Hoteliers letztinstanzlich ab. Betreiber solcher Vergleichsportale seien nicht dazu verpflichtet, die Inhalte der Bewertungen vorab lückenlos zu prüfen. Das sei nicht zumutbar. Für schlechte Kritiken hafte der Betreiber erst, wenn er Kenntnis von einer klaren Rechtsverletzung erlange und nichts unternehme.[47]

Anhang

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Eintrag der HolidayCheck AG im Handelsregister des Kantons Thurgau, abgerufen am 23. Juli 2016.
  2. a b Andreas Molitor: Keine Experimente!. In: brand eins 4/2016, abgerufen am 23. Juli 2016.
  3. a b Anja Keckeisen wird Holidaycheck-Geschäftsführerin, Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ), 25. Juni 2015, abgerufen am 23. Juli 2016.
  4. Angabe auf Über uns der Unternehmenswebsite, abgerufen am 23. Juli 2016.
  5. a b c d e Factsheet HolidayCheck, Stand: April 2016, abgerufen am 23. Juli 2016.
  6. Ranking der größten Reiseportalbetreiber in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2015 nach vermittelten Umsatz, (in Millionen Euro), Statista, abgerufen am 23. Juli 2016.
  7. Der vermittelte Umsatz ist größer als der Umsatz aus der „Eigenumsatz aus Provisions- und Werbeeinnahmen“. Dieser lag für die Monate Januar bis September 2015 bei 83 Mio. Euro für das Travel-Segment der Tomorrow Focus AG (heute HolidayCheck Group AG), zu der unter anderem HolidayCheck und Zoover gehören. Siehe: Klaus Hildebrandt: Holidaycheck: Mehr Gutscheine, weniger Adwords. In: fvw. Magazin für Touristik & Business Travel, 20. November 2015.
  8. Hans-Peter Siebenhaar: Die Marktführerschaft? Eine Frage der Ehre! In: Handelsblatt, 13. Februar 2012; Gilles Despas übernimmt Chefsessel bei Holidaycheck. In: Handelsblatt, 15. Mai 2012; Harald Czycholl: Das hinterhältige Spiel auf den Bewertungsportalen. In: Die Welt, 28. Juli 2014, abgerufen am 23. Juli 2016.
  9. a b Holidaycheck dockt bei Burda an. In: FVW international. Das Magazin für Touristik und Business Travel, 21. Juli 2006.
  10. a b c Tim Holzapfel: Die WG-AG. In: fvw. Magazin für Touristik & Business Travel, 18. Mai 2007.
  11. 10 Jahre HolidayCheck (Memento vom 12. März 2016 im Internet Archive) In: tomorrow-focus.de, 7. November 2013.
  12. Vom Wohnzimmer in die erste Liga. In: Update. Magazin für Führungskräfte im österreichischen Reisemarkt, Dezember 2007, S. 10, abgerufen am 26. September 2016.
  13. Uwe Wolf: Holidaycheck.de Urlaubsretter im Internet. In: digital life. Die Welt von morgen. Focus Spezial, Januar 2008, S. 65, abgerufen am 26. September 2016.
  14. Nils Jacobsen: HolidayCheck: Der wahre Wert der ToFo. 24. November 2008, abgerufen am 25. Juli 2016.
  15. M&A Review, 10/2007, S. 483.
  16. Timo Teggatz: Offensiver Neuling. In: fvw. Magazin für Touristik & Business Travel, 22. Juni 2007.
  17. Holidaycheck schluckt Hotelcheck. In: fvw. Magazin für Touristik & Business Travel, 20. Juli 2007.
  18. Holidaycheck macht Urlaub. In: fvw. Magazin für Touristik & Business Travel, 9. Mai 2008.
  19. Tomorrow Focus AG übernimmt weitere 14 Prozent an der HolidayCheck AG (Memento vom 25. März 2015 im Internet Archive) In: tomorrow-focus.de, 12. Februar 2009.
  20. Tomorrow Focus AG übernimmt ausstehende Minderheitenanteile an der HolidayCheck AG (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  21. Zu Hakan Öktem siehe Timo Teggatz: Grenzgänger. In: fvw. Magazin für Touristik & Business Travel, 19. Dezember 2007.
  22. Trouvain löst Öktem als CEO bei HolidayCheck ab. In: kress.de. 5. Dezember 2008, abgerufen am 25. Juli 2016.; Arndt Aschenbeck: Jörg der Baumeister. In: fvw. Magazin für Touristik & Business Travel, 8. Januar 2010.
  23. Gilles Despas übernimmt Chefsessel bei Holidaycheck, Handelsblatt vom 15. Mai 2012.
  24. Zu Anja Keckeisen siehe In drei Schritten zum CEO. In: fvw. Magazin für Touristik & Business Travel, 3. Juli 2015.
  25. Bis Juli 2016: Tomorrow Travel Solutions GmbH.
  26. Angaben auf der Homepage von holidaycheck.de, abgerufen am 25. Juli 2016.
  27. Zertifikatsnummer: 1223025329/1, HolidayCheck AG. 11. Juli 2016, abgerufen am 25. Juli 2016.
  28. Mediadaten. Abgerufen am 25. Juli 2016.
  29. Tomorrow Focus verkauft Publishing-Geschäft. In: Horizont, 26. März 2015. Tomorrow Focus AG verkauft ElitePartner an Oakley Capital. In: Focus Money online. 8. Juni 2015, abgerufen am 26. Juli 2016.
  30. Tomorrow Focus wird Holidaycheck. In: Börsen-Zeitung, 6. Mai 2016.
  31. HolidayCheck tritt dem VIR bei. In: presseanzeiger.de, 15. Januar 2008, abgerufen am 3. August 2016.
  32. VIR Vollmitglieder. Abgerufen am 25. Juli 2016.
  33. Hotelbewertung im Internet: Die besten Portale. In: test 2/2007. 18. Januar 2007, abgerufen am 25. Juli 2016.
  34. „Test“: Hotelbewertungen im Internet zumeist unbrauchbar. In: Hamburger Abendblatt, 17. Februar 2007.
  35. Hotelbewertung: Die besten Portale im Netz. In: test 2/2010. 28. Januar 2010, abgerufen am 25. Juli 2016.
  36. Hotelbuchung: Meerblick per Mausklick. In: test 5/2012. 11. Mai 2012, abgerufen am 25. Juli 2016. Vergleich der Stiftung Warentest: Große Hotelportale schneiden am besten ab. In: Spiegel Online. 26. April 2012, abgerufen am 25. Juli 2016.
  37. TEST. Hotelbewertung im Internet. In: Clever reisen!, 1/2012. Abgerufen am 25. Juli 2016.
  38. Jan Bruns: Sommerurlaub 2015: Online-Reiseportale im Test. In: Computer Bild. 12. Juni 2014, abgerufen am 25. Juli 2016.
  39. Jan Bruns: 10 Online-Reiseanbieter im Test. In: Test Bild 1/2016, S. 30–37.
  40. Deutschlands Kundenliebinge. In: Deutschland Test. 2016, abgerufen am 25. Juli 2016.
  41. Siehe beispielsweise Freude in Sobernheim: "HolidayCheck Award" für BollAnts im Park. In: Rhein-Zeitung. 15. Januar 2015, abgerufen am 25. Juli 2016. Magic Life ganz groß beim Holidaycheck Award. In: T.A.I. Tourismuswirtschaft Austria & International, Nr. 2035/11 vom 14. Januar 2011; Drei HolidayCheck Awards für Aldiana. In: T.A.I. Tourismuswirtschaft Austria & International, Nr. 2190–2191/2014 vom 10. Januar 2014. Im Pool mit Promis. In: Berchtesgadener Anzeiger. 12. Februar 2016, abgerufen am 25. Juli 2016.
  42. Zu dieser Problematik siehe etwa Jacob Schlandt: Die Welt der virtuellen Wunderbuden. In: Kölner Stadt-Anzeiger, 22. Januar 2011; Markus Brügge: Lästern unerwünscht. In: Die Zeit. 15. Januar 2009, abgerufen am 25. Juli 2016.
  43. Thomas Thieme: Schlechte Bewertung als Drohmittel. In: Stuttgarter Zeitung. 21. Juni 2013, abgerufen am 25. Juli 2016.
  44. Bettina Seipp: Für fünf Euro wird aus der Herberge ein Luxushotel. In: Die Welt. 18. Januar 2013, abgerufen am 25. Juli 2016.
  45. HolidayCheck ist Sieger bei Stiftung Warentest. In: focus.de. 26. April 2012, abgerufen am 25. Juli 2016.
  46. Siehe hierzu Markus Brügge: Lästern unerwünscht. In: Die Zeit. 15. Januar 2009, abgerufen am 25. Juli 2016. Meike Lorenzen: Online-Bewertungsportale: Warum Tripadvisor und Holidaycheck so beliebt sind. In: Wirtschaftswoche. 31. Januar 2014, abgerufen am 26. Juli 2016. Hotelbewertung über alles? Jein. Aber Bedeutung ist hoch. In: T.A.I. Tourismuswirtschaft Austria & International, Nr. 2202/2014, 28. März 2014. Onlinebewertungen für Hotels extrem wichtig. In: Rhein-Zeitung (online). 7. Dezember 2014, abgerufen am 26. Juli 2016. Siehe ferner die Empfehlungen der Österreichischen Hoteliervereinigung: Reputationsmanagement. Hotelbewertungen generieren, analysieren, richtig reagieren und multiplizieren, Mai 2015, abgerufen am 26. Juli 2016.
  47. Zu diesem Streit siehe Kampf der Hotelbewertung. In: fvw. Magazin für Touristik & Business Travel, 7. August 2008. Keine Löschung von A-&-O-Bewertung. In: fvw. Magazin für Touristik & Business Travel, 13. April 2012. HolidayCheck: Hostel scheitert mit Klage gegen schlechte Bewertung im Internet. In: Spiegel Online. 20. März 2015, abgerufen am 25. Juli 2016. Pressestelle des Bundesgerichtshofs: Bundesgerichtshof zur Haftung eines Hotelbewertungsportals für unwahre Tatsachenbehauptungen eines Nutzers. 19. April 2015, abgerufen am 25. Juli 2016. Ferner Urteil des BGH, AZ IZR 94/13. Bundesgerichtshof, 19. März 2015, abgerufen am 4. August 2016. Siehe überdies Urteil des OLG Hamburg: Kein Löschen von Bewertungen auf bloßen Wunsch des Hoteliers. In: tophotel.de. 3. August 2016, abgerufen am 4. August 2016.