Horst Naumann

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Schauspieler und Synchronsprecher Horst Naumann. Zu anderen Personen siehe Horst Naumann (Begriffsklärung).

Horst Naumann (* 17. November 1925 in Dresden) ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher, der in über 80 Film- und Fernsehproduktionen mitwirkte.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ausgebildete Schauspieler Naumann wirkte schon seit 1946 an verschiedenen deutschen Bühnen mit, als er 1953 in der Rolle des Unteroffiziers „Heinz Kersten“ im DEFA-Spielfilm Das geheimnisvolle Wrack sein Leinwanddebüt feierte. Weitere Film- und Fernsehproduktionen folgten, anfangs noch für die DEFA und ab 1958, mit der Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland, für westdeutsche Arbeitgeber. Bekanntheit erlangte er durch seine Rollen als Dr. Römer in der Fernsehserie Die Schwarzwaldklinik und als Schiffsarzt Dr. Schröder in der Serie Das Traumschiff.

Bereits in den 1960er Jahren wurde Horst Naumann durch das Fernsehen sehr populär. Er spielte Hauptrollen in den beliebten Fernsehserien Wolken über Kaprun (1964), Bei uns daheim (1966) und Zimmer 13 (1967).

Daneben lieh er als Synchronsprecher unter anderem Patrick McGoohan (Nummer 6), Ben Johnson (Getaway), Pierre Brice (Die Puppe des Gangsters), Christopher Plummer (Der rosarote Panther kehrt zurück), Anthony Zerbe (James Bond 007 – Lizenz zum Töten) und Kevin Hagen (Unsere kleine Farm) seine Stimme.

Im Hörspielbereich war er zudem in den 1980er Jahren für das Label Europa tätig. Hier sprach er unter anderen den Erzähler der Serien Masters Of The Universe, Hanni und Nanni, Das Schloss-Trio und She-Ra sowie kleinere Rollen in den Hörspielen Barbie, TKKG und in Die drei Fragezeichen.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Horst Naumann war von 1954 bis zu ihrem Tod im Jahr 2003 mit Christa von Arvedi verheiratet. Am 12. August 2010 heiratete er seine 34 Jahre jüngere Managerin Martina Linn, Leiterin des Kleinkunsttheaters Die Säule in Duisburg. Er hat 2005 seine Autobiografie mit dem Titel Zwischen Leuchtfeuer und Traumschiff veröffentlicht.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Horst Naumann: Zwischen Leuchtfeuer und Traumschiff. Die Autobiografie. Militzke, Leipzig 2005, ISBN 3-861-89738-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]