Internationale Filmfestspiele Berlin 2001

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die 51. Internationalen Filmfestspiele Berlin fanden vom 7. Februar bis zum 18. Februar 2001 statt.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Goldene Bär ging an das Erotikdrama Intimacy des französischen Regisseurs Patrice Chéreau. Im Programm des offiziellen Wettbewerbs stellten sich außerdem beispielsweise Lasse Hallström Romantikdrama Chocolat – Ein kleiner Biss genügt und Steven Soderberghs Traffic – Macht des Kartells dem Urteil der internationalen Jury. Der Silberne Bär in der Kategorie „Großer Preis der Jury“ ging an Wang Xiaoshuai für Beijing Bicycle, ein Remake des italienischen Filmklassikers Fahrraddiebe. Lin Cheng-sheng erhielt für Feuerrote Blüten den Silbernen Bär für die „Beste Regie“. Kerry Fox wurde für ihre Darstellung in Intimacy als „Beste Schauspielerin“ ausgezeichnet, Benicio del Toro für Traffic – Macht des Kartells als „Bester Schauspieler“. Während der Silberne Bär als Preis der Jury an die dänische Regisseurin Lone Scherfig für ihren Dogma-Film Italienisch für Anfänger ging, gewann der Kameramann Raúl Pérez Cubero für You’re the One (una historia de entonces) den Preis für eine herausragende künstlerische Leistung.

Für sein Lebenswerk wurde der US-amerikanische Schauspieler Kirk Douglas mit dem Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet. Während des Festivals wurde eine Auswahl seiner besten Film gezeigt.

Mit dem Publikumspreis in der Sektion Panorama wurde der Film Berlin is in Germany von Hannes Stöhr ausgezeichnet. Den „Teddy Award“ erhielt John Cameron Mitchells Hedwig and the Angry Inch. Der Festivalleiter Moritz de Hadeln wurde in seinem letzten Jahr als Leiter des Festivals mit einem Ehren-Teddy-Award ausgezeichnet. Der Gläserne Bär wurde dem britischen Fußballfilm Nur Mut, Jimmy Grimble verliehen.

Jury[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsident der Jury war William M. Mechanic. Unter seiner Führung wählten folgende Jurymitglieder die Preisträger aus: Jacqueline Bisset (England), Diego Galán (Spanien), Kyoko Hirano (Japan), Fatih Akin (Deutschland), Dario Argento (Italien), Fei Xie (VR China), Héctor Babenco (Brasilien) und Dominique Blanc (Frankreich).

Wettbewerb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im offiziellen Wettbewerb wurden in diesem Jahr folgende Filme gezeigt:

Titel Regie Produktionsland
Die Ahnungslosen (Le fate ignoranti) Ferzan Özpetek Italien, Frankreich
Beijing Bicycle (Shiqi sui de dan che) Wang Xiaoshuai Taiwan, Volksrepublik China
La Ciénaga – Morast (La Ciénaga) Lucrecia Martel Argentinien, Frankreich, Spanien
Chocolat – Ein kleiner Biss genügt (Chocolat) Lasse Hallström Großbritannien, USA
Félix et Lola Patrice Leconte Frankreich
Feuerrote Blüten (Ai ni ai wo) Lin Cheng-sheng Taiwan, Frankreich
Forrester – Gefunden! (Finding Forrester) Gus Van Sant USA
Intimacy Patrice Chéreau Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Spanien
Inugami Masato Harada Japan
It’s Showtime (Bamboozled) Spike Lee USA
Italienisch für Anfänger (Italiensk for begyndere) Lone Scherfig Dänemark, Schweden
Joint Security Area (Gongdong gyeongbi guyeok JSA) Park Chan-wook Südkorea
Kuroe Gō Rijū Japan
Little Senegal Rachid Bouchareb Algerien, Frankreich, Deutschland
Meine Schwester (À ma soeur!) Catherine Breillat Italien, Frankreich
My Sweet Home Fillipos Tsitos Griechenland, Deutschland
Das Reich und die Herrlichkeit (The Claim) Michael Winterbottom Großbritannien, Frankreich, Kanada
Der Schneider von Panama (The Tailor of Panama) John Boorman USA, Irland
Traffic – Macht des Kartells (Traffic) Steven Soderbergh USA
Weiser Wojciech Marczewski Polen, Schweiz, Deutschland
Wit Mike Nichols Großbritannien, USA
You’re the one (una historia de entonces) José Luis Garci Spanien
Der Zauber von Malèna (Malèna) Giuseppe Tornatore Italien

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]