Internationale Filmfestspiele Berlin 2000

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die 50. Internationalen Filmfestspiele Berlin fanden vom 9. Februar bis zum 20. Februar 2000 statt.

Berlinale Palast
Stamp Germany 2000 MiNr2102 Filmfestspiele Berlin.jpg

Die Jubiläums-Berlinale wurde vor allem durch den Umzug auf den Potsdamer Platz geprägt. Das Theater am Potsdamer Platz, wo das restliche Jahr Musicals gespielt werden, wurde für die Zeit der Berlinale in „Berlinale Palast“ umgetauft und Spielort für alle Premieren des Wettbewerbes. Als neue Spielorte kamen das „Cinemaxx“ und das „Cine Star“ im „Sony Center“ hinzu. Das alte Premierenkino des Wettbewerbes „Zoo Palast“ wurde Spielort für die Premieres des Kinderfilmfestes und von „Panorama Spezial“.

Sektion Wettbewerb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Filme stellten sich im Jahr 2000 im Programm des offiziellen Wettbewerbs dem Urteil der internationalen Jury:

Filmtitel Regisseur Produktionsland Darsteller (Auswahl)
An jedem verdammten Sonntag Oliver Stone USA Al Pacino, Cameron Diaz, Dennis Quaid
The Beach Danny Boyle USA, Großbritannien Leonardo DiCaprio, Tilda Swinton, Virginie Ledoyen
Dokuritsu shonen gasshoudan Akira Ogata Japan
Heimweg – The Road Home Zhang Yimou VR China Zhang Ziyi
Hurricane Norman Jewison USA Denzel Washington
Love me Laetitia Masson Frankreich Sandrine Kiberlain, Johnny Hallyday
Magnolia Paul Thomas Anderson USA Julianne Moore, Tom Cruise, Philip Seymour Hoffman
Mayis sikintisi Nuri Bilge Ceylan Türkei
Das Meer Agustí Villaronga Spanien
The Million Dollar Hotel* Wim Wenders Deutschland, Großbritannien, USA Milla Jovovich, Mel Gibson, Amanda Plummer
Der Mondmann Miloš Forman Großbritannien, Deutschland, Japan, USA Jim Carrey, Danny DeVito
Nebeska udica Ljubiša Samardžić Jugoslawien, Italien
Paradiso – Sieben Tage mit sieben Frauen Rudolf Thome Deutschland Hanns Zischler, Cora Frost, Adriana Altaras
Prime luci dell’alba Lucio Gaudino Italien Laura Morante
Die russische Revolte Alexander Proschkin Russland, Frankreich Mateusz Damiecki
Signs & Wonders Jonathan Nossiter Frankreich Stellan Skarsgård, Charlotte Rampling
Die Stille nach dem Schuss Volker Schlöndorff Deutschland Bibiana Beglau, Martin Wuttke, Nadja Uhl
Der talentierte Mr. Ripley Anthony Minghella USA Matt Damon, Gwyneth Paltrow, Jude Law
Tropfen auf heiße Steine François Ozon Frankreich Bernard Giraudeau
You shi tiaowu Stanley Kwan Japan, Hongkong, VR China Takao Ōsawa, Shu Qi
Das Zimmer der Zauberinnen Claude Miller Frankreich Anne Brochet, Mathilde Seigner

* = Eröffnungsfilm

Internationale Jury[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsidentin der internationalen Jury war in diesem Jahr die chinesische Schauspielerin Gong Li. Unter ihrer Führung wählten folgende Jurymitglieder die Preisträger aus: Lissy Bellaiche (Dänemark), Peter W. Jansen (Deutschland), Jean Lefebvre (Kanada), Marisa Paredes (Spanien), Jean-Louis Piel (Frankreich), Walter Salles (Brasilien), Maria Schrader (Deutschland), Andrzej Wajda (Polen).

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denzel Washington

Sektion Panorama[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Panorama-Publikumspreis erhielt in diesem Jahr der französische Film Uneasy Rider (Nationale 7) von Jean-Pierre Sinapi. Den Preis der ökumenischen Jury erhielt der Film Botín de guerra von David Blaustein. Weitere herausragende Produktionen im Panoramaprogramm waren: Saltwater von Conor McPherson, Echo von Frédéric Roullier-Gall und Die Schuld von Krzysztof Krauze.

Goldener Ehrenbär[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk erhielt die französische Schauspielerin Jeanne Moreau. Sie wurde außerdem mit einer Retrospektive ihrer besten Filme geehrt.

Weitere Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]