Internationales Pfingstturnier Wiesbaden

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Daniel Deußer mit Mouse beim PfingstTurnier 2013

Das Internationale Pfingstturnier Wiesbaden (Eigenschreibweise: PfingstTurnier) ist ein internationales Reitturnier, das jährlich am Pfingstwochenende im Schlosspark Biebrich in Wiesbaden ausgetragen wird. Seine Ursprünge liegen im Jahr 1929.

Veranstalter des Pfingstturniers ist der Wiesbadener Reit- und Fahr-Club e.V. (WRFC).[1] Unterstützt wird das Turnier traditionell durch die Wiesbadener Unternehmerfamilie Dyckerhoff: Hans Dyckerhoff war Gründungsmitglied des WRFC, die Wiederbelebung nach dem Zweiten Weltkrieg ist dem langjährigen Vereinspräsidenten Wilhelm Dyckerhoff zu verdanken und seit 1992 ist Kristina Dyckerhoff Vereinspräsidentin.

Die Springprüfungen des Turniers sind als CSI 4*, die Dressurprüfungen als CDI 5*, die Vielseitigkeit als CIC 3* und die Voltigierwettbewerbe als CVI-Masterclass ausgeschrieben.[2] Daneben sind weitere Springprüfungen des Turniers gesondert als CSIYH 1*, CSIAm-A und CSIAm-B vorgesehen.

Lage der Turnierplätze beim Internationalen PfingstTurnier Wiesbaden

Turniergeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laura Kraut auf Cedric bei der höchstdotierten Springprüfung des Pfingstturniers 2013

Zwei Jahre nach Gründung des Wiesbadener Reit- und Fahr-Clubs wurde im Jahr 1929 das erste Pfingstturnier durchgeführt, Austragungsort war das „Kleinfeldchen“, heute Heimstätte der SpVgg Nassau Wiesbaden. Da sich das „Kleinfeldchen“ als zu klein für den Publikumsandrang erwies, wurde das Turnier zwei Jahre lang auf der Rennbahn Erbenheim ausgerichtet, das Geläuf hier war jedoch zu hart. Von 1932 bis 1939 hatte der WRFC seinen eigenen Turnierplatz „Unter den Eichen“ im Norden Wiesbadens, wo das Pfingstturnier durchgeführt wurde. Im Jahr 1934 wurde erstmals eine Vielseitigkeitsprüfung (damals noch „Military“ genannt) ausgerichtet, diese wurde jedoch abweichend wieder in Erbenheim durchgeführt.

Nach den Kriegsjahren wurde ab 1948 wieder Bemühungen unternommen, das Turnier wieder auszurichten. Da der Platz „Unter den Eichen“ nicht mehr zur Verfügung stand, hatte Wilhelm Dyckerhoff (Präsident des WRFC von 1950 bis 1987) die Idee, das Turnier im Schlosspark Biebrich auszutragen. Noch im selben Jahr erteilte die amerikanischen Wiesbadener Stadtkommandantur unter maßgeblicher Mitwirkung von Earl Foster Thomson (Oberst und erfolgreicher Reiter) die Genehmigung zur Errichtung des Turnierplatzes. Dieser wurde an der Stelle des heutigen Dressurplatzes, direkt vor dem Schloss Biebrich, errichtet und das Turnier zu Pfingsten 1949 wieder durchgeführt.

Mit Unterstützung von deutscher und amerikanischer Seite wurde 1951 der neue Turnierplatz an der Stelle des ehemaligen Prinzessinnenweihers errichtet. Dieser baumbestandene Platz ist bis heute der Springplatz des Turniers. Ab 1952 wurde das Turnier international ausgeschrieben, von 1958 an wurden die Dressurprüfungen als CDIO ausgeschrieben.

In den 1970er Jahren verlor das Turnier teilweise an Bedeutung. 1983 wurde erstmals eine Kür der Dressurreiter durchgeführt, die seit 1990 auf Grand Prix-Niveau durchgeführt wird. Im Jahr 1984 wurde vor dem Schloss der heutige Dressur-Sandplatz errichtet, alle Dressurprüfungen zogen vom Springplatz hierher. Nach einer längeren Pause sind die Dressurprüfungen seit 1989 wieder international ausgeschrieben.

Im Jahr 2001 wurde das Turnier aufgrund des großen Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche (von der Pferde jedoch nicht betroffen sind) für ein Jahr in den September verlagert, das Turnier ist im selben Jahr erstmals Station der Riders Tour. In den Jahren 2012 und 2013 war das Turnier auch Etappe der Global Champions Tour und wurde daher als CSI 5*, der höchsten Turnierklasse im Springreiten, ausgeschrieben.[3][4]

Im Jahr 2016 wurde die 80. Austragung des Pfingstturniers begangen.

Programm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnehmende Einhorn-Kutsche am Korso 2013

Seit 1993 wird am Dienstagabend vor Pfingsten das Turnier mit dem Kutschen-Korso durch die Wiesbadener Innenstadt eröffnet. Ziel des Korsos ist der Schlossplatz vor dem Stadtschloss, wo er von zahlreichen Zuschauern empfangen wird. Am jährlichen Korso nehmen mittlerweile 30, zum Teil historische, Kutschen sowie zahlreiche Reiter teil.

Das Turnier umfasst vier Tage von Freitag bis Pfingstmontag. Zum Stand 2012 bildet der Freitag den Auftakttag mit ersten Springprüfungen des CSI 5* sowie ersten internationalen Amateur-Springprüfungen (CSIAm-A / CSIAm-B) sowie der Dressur- und Springteilprüfungen des CIC 3*. Der erste Turniertag wird von der „Wiesbadener Pferdenacht“, einer Showveranstaltung, abgeschlossen.

Der Samstag bildet den Auftakt der Dressur- und Voltigierprüfungen auf dem Dressurplatz. Zudem findet am Samstag auch die Geländeprüfung des CIC 3* statt. Für die Springreiter fanden an diesem Tag in den Jahren 2012 und 2013 die Hauptprüfung statt, der „GCT Grand Prix“ (Wertungsprüfung der Global Champions Tour) am Samstagabend.

Am Pfingstsonntag findet die Qualifikation zum Großen Preis der Springreiter und die erste Prüfung des CSIYH 1* (Springreitturnier für sieben- und achtjährige Pferde) statt, den Tagesabschluss bildet die Grand Prix Kür unter Flutlicht vor dem Schloss. Das Turnier geht am Pfingstmontag zu Ende, die wichtigen Finalprüfungen an diesem Tag sind der Große Preis im Springreiten und der Grand Prix Spécial auf dem Dressurviereck.[5]

Die wichtigsten Prüfungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dressurreiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dressurviereck auf der Parkseite des Schlosses Biebrich

Grand Prix Kür[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Dressurkür auf Grand Prix-Niveau ist seit 1990 Teil des Pfingstturniers. Die Grand Prix Kür war im Jahr 2011 mit 13.000 Euro dotiert[1] und findet unter Flutlicht statt.

Sieger:

Grand Prix Spécial[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Grand Prix Spécial ist die wichtigste Dressurprüfung des Pfingstturniers Wiesbaden. Sie wird am frühen Sonntagnachmittag ausgetragen und war 2011 mit 18.000 Euro dotiert.[1]

Sieger (ab 1989):

Springreiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großer Preis von Wiesbaden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1958 erstmals ausgetragen, ist der Große Preis von Wiesbaden die höchstdotierte und wichtigste Springprüfung des Turniers. In den Jahren 2012 und 2013 wurde der vormalige Große Preis umbenannt in Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden. Er bildet den Abschluss des Turniers. Der Große Preis von Wiesbaden ist seit 2001 Wertungsprüfung der Riders Tour. Er war bei seiner ersten Austragung mit 10.000 DM dotiert, 2014 sind es 85.000 Euro.[1]

Sieger:

Global Champions Tour-Etappe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siegerehrung der Global Champions Tour-Wertungsprüfung 2013

In den Jahren, als das Pfingstturniers Global Champions Tour-Turnier war, wurde der Samstagnachmittag um eine große Springprüfung ergänzt. Bei dieser Global Champions Tour-Wertungsprüfung handelte es sich um eine internationale Springprüfung mit zwei Umläufen und Stechen. Die Hindernisse der Prüfung waren bis zu 1,60 Meter hoch, das Preisgeld betrug 285.000 €. Prüfungssponsor der Prüfung war die Lotterie-Treuhandgesellschaft Hessen („Lotto-Hessen-Preis“). Da es sich bei der Prüfung um die mit Abstand höchstdotierte Prüfung des CSI 5*-Turniers handelte, wurde diese Prüfung von der FEI als Großer Preis des Turniers gewertet.

Sieger:

Vielseitigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem schon in den 1930er Jahren erstmals eine Vielseitigkeitsprüfung („Military“) im Zusammenhang mit dem Pfingstturnier durchgeführt wurde, wurde 1998 erstmals eine Vielseitigkeit in Wiesbaden international ausgeschrieben. Als im Jahr 2001 das Turnier aufgrund der Maul- und Klauenseuche in den September verlegt wurde, wurde auf die Austragung einer Vielseitigkeitsprüfung verzichtet. Das blieb bis 2007 so, 2008 wurde dann wieder ein CIC 2* ausgetragen. Im Folgejahr wurde die Prüfung aufgewertet und wird jährlich als CIC 3* durchgeführt.

Eine weitere Aufwertung erfuhr die Wiesbadener Vielseitigkeit 2017, der CIC 3* wurde Teil der Turnierserie Event Rider Masters. In Folge dessen vervierfachte sich das Preisgeld von 15.000 Euro auf 60.000 Euro.[11] Aufgrund des engen Zeitplans des Turniers umfasst das Starterfeld beim CIC jeweils nur rund 30 Starter.

Sieger (seit 1998):

Voltigieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joanne und Hannah Eccles bei der Voltigierprüfung 2013

Im Rahmen des Pfingstturniers Wiesbaden wurde bis 2007 der Preis der Besten im Voltigieren ausgetragen. Seit 2008 wird diese Veranstaltung durch die Deutsche Reiterliche Vereinigung vergeben und fand seitdem nicht mehr in Wiesbaden statt.[12] Beim Preis der Besten handelt es sich um eine der wichtigsten bundesweiten Veranstaltungen im Voltigieren und Sichtung zu den internationalen Championaten.[3][13][14]

Die Voltigierprüfungen in Wiesbaden waren 2005 international ausgeschrieben, dies ist auch seit 2007 ununterbrochen der Fall. Es finden jeweils Prüfungen im Gruppenvoltigieren sowie Einzelvoltigieren der Damen und der Herren statt. Seit dem Jahr 2013 wird zudem eine Wertung im Pas de deux (Doppelvoltigieren) ausgerichtet.

Sieger Damen und Herren (Ergebnisse ab 2005):

Jahr Ausschreibung der Prüfungen Sieger Damen Sieger Herren
2005 CVI 2* /
Preis der Besten
DanemarkDänemark Rikke Laumann Nielsen (8,627)
Rubin´s Universe
Longenführerin: Annika Speck
DeutschlandDeutschland Kai Vorberg (8,747)
Picasso
Longenführerin: Kirsten Graf
2006 CVN /
Preis der Besten
DeutschlandDeutschland Anja Barwig (8,500)
Arador
Longenführer: Alexander Hartl
DeutschlandDeutschland Kai Vorberg (9,120)
Picasso
Longenführerin: Kirsten Graf
2007 CVI 2* /
Preis der Besten
DeutschlandDeutschland Nicola Ströh (9,033)
Eddy the Eagle RS von der Wintermühle
Longenführerin: Kirsten Graf
DeutschlandDeutschland Kai Vorberg (9,080)
Picasso RS von der Wintermühle
Longenführerin: Kirsten Graf
2008 CVI 2* Master Class DeutschlandDeutschland Nicola Ströh (8,800)
Lanson
Longenführerin: Jennifer Trampler
DeutschlandDeutschland Kai Vorberg (8,897)
Picasso RS von der Wintermühle
Longenführerin: Kirsten Graf
2009 CVI 2* Master Class Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Joanne Eccles (8,923)
Bentley
FrankreichFrankreich Nicolas Andréani (9,393)
Idefix de Braize[15]
2010 CVI 2* Master Class Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Joanne Eccles (8,970)
Bentley
Longenführer: John Eccles
DeutschlandDeutschland Kai Vorberg (9,017)
Sir Bernhard RS von der Wintermühle
Longenführerin: Kirsten Graf
2011 CVI 2* Master Class Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Hannah Eccles (8,527)
Bentley
Longenführer: John Eccles
TschechienTschechien Lukas Klouda (8,713)
Harry Potter RS von der Wintermühle
Longenführer: Kai Vorberg
2012 CVI 3* Master Class Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Joanne Eccles (8,848)
Bentley
Longenführer: John Eccles
FrankreichFrankreich Ivan Nousse (8,194)
Carlos
Longenführer: Elke Schlep-Lensing
2013 CVI 3* Master Class SchweizSchweiz Simone Jäiser (8,310)
Luk
Longenführerin: Rita Blieske
FrankreichFrankreich Jacques Ferrari (8,231)
Poivre Vert
Longenführer: Francois Athmon
2014 CVI 3* Master Class DeutschlandDeutschland Corinna Knauf (7,686)
Fabiola
Longenführerin: Alexandra Knauf
DeutschlandDeutschland Jannik Heiland (8,461)
Puccini
Longenführerin: Irina Lenkeit
2015 CVI-Master Class SchweizSchweiz Simone Jäiser (8,106)
Luk
Longenführerin: Rita Blieske
DeutschlandDeutschland Daniel Kaiser (8,372)
Sir Bernhard RS vd Wintermühle
Longenführerin: Nina Vorberg
2016 CVI-Master Class DeutschlandDeutschland Janika Derks (8,217)
Auxerre
Longenführerin: Jessica Lichtenberg
DeutschlandDeutschland Miro Rengel (7,904)
Dragoner
Longenführerin: Nina Vorberg
2017 CVI-Master Class DeutschlandDeutschland Corinna Knauf (8,008)
Echt Stark
Longenführerin: Ines Nawroth
DeutschlandDeutschland Erik Oese (8,431)
Calvador
Longenführer: Andreas Bäßler

Sieger Gruppenvoltigieren und Pas de deux (Ergebnisse ab 2005):

Jahr Ausschreibung der Prüfungen Sieger Gruppenvoltigieren Sieger Pas de deux
2005 CVI 2* /
Preis der Besten
DeutschlandDeutschland Jugendreitergruppe Köln (8,533)
Jordano
Longenführer: Kai Vorberg
2006 CVN /
Preis der Besten
DeutschlandDeutschland Jugendreitergruppe Köln (8,319)
Jordano
Longenführer: Kai Vorberg
2007 CVI 2* /
Preis der Besten
DeutschlandDeutschland Team Wintermühle der JRG Köln (8,847)
Jordano RS von der Wintermühle
Longenführer: Kai Vorberg
2008 CVI 2* Master Class DeutschlandDeutschland RSV Neuss-Grimlinghausen (8,960)
Cepin
Longenführerin: Jessica Schmitz
2009 CVI 2* Master Class DeutschlandDeutschland Team Wintermühle der JRG Köln (8,809)
Flashlight
2010 CVI 2* Master Class DeutschlandDeutschland Team Bleyer der JRG Köln (8,945)
Weltoni RS
Longenführerin: Alexandra Knauf
2011 CVI 2* Master Class DeutschlandDeutschland RSV Neuss-Grimlinghausen (8,674)
Arkansas
Longenführerin: Jessica Schmitz
2012 CVI 3* Master Class DeutschlandDeutschland VV Ingelsberg 1 (8,470)
Adlon
Longenführer: Alexander Hartl
2013 CVI 3* Master Class DeutschlandDeutschland RV Mainz-Laubenheim 1 (8,395)
Elevation
Longenführer: Hanne Strübel
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Joanne Eccles und Hannah Eccles (8,443)
Bentley
Longenführer: John Eccles
2014 CVI 3* Master Class DeutschlandDeutschland VV Köln-Dünnwald 1 (8,097)
Holiday on Ice
Longenführerin: Alexandra Knauf
DeutschlandDeutschland Pia Engelberty und Torben Jacobs (8,411)
Danny Boy
Longenführer: Patric Looser
2015 CVI-Master Class FrankreichFrankreich Team Noroc (7,807)
Wizner
Longenführerin: Sandra Tronchet
DeutschlandDeutschland Pia Engelberty und Torben Jacobs (8,623)
Danny Boy
Longenführer: Patric Looser
2016 CVI-Master Class DeutschlandDeutschland RSV Neuss-Grimlinghausen (8,452)
Auxerre
Longenführerin: Elisabeth Siemon
DeutschlandDeutschland Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes (7,535)
Dragoner
Longenführer: Claudia Döller-Ossenberg-Engels
2017 CVI-Master Class DeutschlandDeutschland Voltigierverein Köln-Dünnwald (8,109)
Holiday on Ice
Longenführerin: Alexandra Knauf
DeutschlandDeutschland Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes (7,941)
Dragoner
Longenführer: Claudia Döller-Ossenberg-Engels

2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dirk Schrade auf King Artus bei der Springprüfung am Tag vor dem Unfall

Das Turnier 2013 wurde überschattet durch den plötzlichen Tod des 17-jährigen Wallachs King Arthur, Mannschafts-Olympiasieger von London mit Dirk Schrade. Obwohl laut tierärztlicher Aussage das Tier in hervorragender Form gewesen ist, kam es nach dem Springen in der internationalen Drei-Sterne-Kurz-Vielseitigkeit bei dem Preis der Familien Prof. Heicke und Dyckerhoff zu einem Aortaabriss. Noch im Springoval, nur weniger Meter hinter dem Ziel, brach das Pferd zusammen. Aufgrund dieser Ereignisse entschied sich die Turnierleitung in Rücksprache mit den Teilnehmern der Prüfung, nur eine reduzierte Siegerehrung durchzuführen.[16]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hauptprüfung des Pfingstmontags wird traditionell vom hr-fernsehen übertragen, im Jahr 2012 erfolgte eine Liveübertragung im Umfang von einer Stunde. Die Wertungsprüfung der Global Champions Tour am Samstag wurde vom Global Champions Tour-Medienpartner Eurosport am Samstagabend übertragen.[17]

Der Ende 2007 gestartete, in Wiesbaden ansässige deutschen IPTV-Sender ClipMyHorse übertrug als eines seiner ersten Turniere die Dressurprüfungen des Internationalen Pfingstturniers 2008 live.[18] Seit 2009 überträgt ClipMyHorse alle Prüfungen des Turniers (mit Ausnahme der TV-Übertragungen) live. Erstmals im Jahr 2017 wurde auch die Geländestrecke der Vielseitigkeit live im Internet übertragen. Zudem bot auch die Internetpräsenz der Global Champions Tour einen Livestream der CSI-5*-Prüfungen an.

Lokal berichtet der Wiesbadener Kurier in seinen Tageszeitungen und auf dessen Website.[19] Jährlich gedruckte Sonderveröffentlichungen zum Turnier liefern Hintergrundberichte zu Reitern, Pferden und Prüfungen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]