Jestřebí u České Lípy

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jestřebí
Wappen von Jestřebí
Jestřebí u České Lípy (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Liberecký kraj
Bezirk: Česká Lípa
Fläche: 2209,0591[1] ha
Geographische Lage: 50° 36′ N, 14° 36′ OKoordinaten: 50° 36′ 30″ N, 14° 36′ 6″ O
Höhe: 259 m n.m.
Einwohner: 856 (1. Jan. 2017)[2]
Postleitzahl: 471 41 - 471 61
Kfz-Kennzeichen: L
Verkehr
Bahnanschluss: Bakov nad Jizerou–Ebersbach
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 3
Verwaltung
Bürgermeister: Marta Schwarzbachová (Stand: 2007)
Adresse: Jestřebí 142
471 61 Jestřebí
Gemeindenummer: 561665
Website: www.jestrebi.eu
Lage von Jestřebí u České Lípy im Bezirk Česká Lípa
Karte

Jestřebí (deutsch Habstein) ist eine Gemeinde des Okres Česká Lípa in der Region Liberec im Norden der Tschechischen Republik. Sie liegt im Tal des Robečský potok (Robitzer Bach) 9 km südöstlich von Česká Lípa (Böhmisch Leipa) und 6 km nordwestlich von Doksy (Hirschberg am See).

Durch den Ort führt die Fernstraße Nr. 9 von Prag zur deutschen Grenze bei Rumburk (Rumburg). Im nahen Provodín (Mikenhahn) befindet sich der Bahnhof Jestřebí u České Lípy an der Bahnstrecke Bakov nad Jizerou–Ebersbach, der einstigen Böhmischen Nordbahn.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burg „Habischenstein“ war das Stammhaus der noch bestehenden böhmisch-deutschen Adelsfamilie von Pritzelwitz. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Böhmisch Leipa bzw. zum Bezirk Böhmisch Leipa.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Due Gemeinde Jestřebí besteht aus den Ortsteilen Jestřebí (Habstein), Pavlovice (Pablowitz) und Újezd (Ujesd)[3], die zugleich auch Katastralbezirke bilden[4]. Grundsiedlungseinheiten sind Jestřebí, Pavlovice, Popelov (Popeln) und Újezd (Ujesd)[5]. Zu Jestřebí gehören außerdem die Ansiedlungen Chvístec (Quis), Nový Svět und Podolec (Podlitz).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Über dem Ort thront auf einem Sandsteinfelsen die Ruine der Felsenburg Jestřebí, welche seit dem 16. Jahrhundert wüst liegt.
  • Kirche St. Andreas (tschech. Sv. Ondřej) aus dem Jahr 1780, mit einzeln stehendem Glockenturm im Gelände des Friedhofes unter der Burg
  • Naturdenkmal Lysá skála (Kahlstein), ein einzigartiger Felsberg nördlich des Ortes bei Provodín
  • Umgebindehäuser
Blick von der Burg über Jestřebí

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jestřebí (Okres Česká Lípa) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.uir.cz/obec/561665/Jestrebi
  2. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2017 (PDF; 371 KiB)
  3. http://www.uir.cz/casti-obce-obec/561665/Obec-Jestrebi
  4. http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/561665/Obec-Jestrebi
  5. http://www.uir.cz/zsj-obec/561665/Obec-Jestrebi