Justin Göbler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Justin Göbler, Holzschnitt von 1550

Justin Göbler (* 1504 in Sankt Goar; † 21. April 1567 in Frankfurt am Main; auch Justin Gobler, Justinus Goebler u.ä.) war ein deutscher Jurist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Göbler studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten in Bourges, Erfurt und Mainz, wo er auch promovierte. Von 1535 bis 1537 war er Professor für Moralphilosophie in Trier. Herzog Erich von Braunschweig-Lüneburg berief ihn 1539 zu seinem Rat. 1544 wurde er Hofrichter zu Münden, wo er Elisabeth von Brandenburg bei der Einführung der Reformation unterstützte. Unter Franz von Waldeck wurde er 1546 Kanzler des Hochstifts Münster und 1549 nassauischer Rat. Ab 1559 war er Syndikus der Freien Reichsstadt Frankfurt am Main, wo er 1567 verstarb und in der Peterskirche bestattet wurde.

Von Bedeutsamkeit ist Göblers lateinische Übersetzung der deutschen Constitutio Criminalis Carolina von 1543.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]