Erzbistum Sens

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Erzbistum Sens
Karte Erzbistum Sens
Basisdaten
Staat Frankreich
Kirchenprovinz Dijon
Metropolitanbistum Erzbistum Dijon
Diözesanbischof Hervé Giraud
Emeritierter Diözesanbischof Georges Gilson
Yves Patenôtre
Generalvikar Robert Lechien
Fläche 7.427 km²
Pfarreien 102 (2014 / AP 2015)
Einwohner 342.724 (2014 / AP 2015)
Katholiken 209.600 (2014 / AP 2015)
Anteil 61,2 %
Diözesanpriester 60 (2014 / AP 2015)
Ordenspriester 37 (2014 / AP 2015)
Ständige Diakone 20 (2014 / AP 2015)
Katholiken je Priester 2.161
Ordensbrüder 67 (2014 / AP 2015)
Ordensschwestern 98 (2014 / AP 2015)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Französisch
Kathedrale Kathedrale Saint-Étienne
Website yonne.catholique.fr
Kirchenprovinz
Karte der Kirchenprovinz Dijon

Kirchenprovinz Dijon

Das heutige Erzbistum Sens-Auxerre (lateinisch Archidioecesis Senonensis-Antissiodorensis, französisch Archidiocèse de Sens-Auxerre) der römisch-katholischen Kirche wurde am Ende des 3. oder Anfang des 4. Jahrhunderts als Bistum in Agedincum (Sens) gegründet, der Hauptstadt der römischen Provinz Gallia Lugdunensis IV oder Senonia, womit es – wie andere Bistümer in Provinzhauptstädten auch – von Anfang an eine besondere Stellung in der Kirchenhierarchie einnahm.

Unter Karl dem Großen wurde Sens zum Erzbistum erhoben, und behauptete seinen besonderen Platz das gesamte Mittelalter hindurch, weil das Bistum Paris zu seiner Kirchenprovinz gehörte. Aus diesem Grund saß der Erzbischof von Sens den Konzilen in Paris vor und spielte Erzbischof Philippe de Marigny eine besondere Rolle im Prozess gegen die Tempelritter in Paris.

Seit 2002 ist Sens – obwohl Erzbistum – Suffraganbistum des Erzbistums Dijon.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Irene Plein: Die frühgotische Skulptur an der Westfassade der Kathedrale von Sens. Rhema-Verlag, Münster 2005, ISBN 978-3-930454-40-2

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sens, Kathedrale Saint-Etienne und Bischofspalast