Karen Putzer

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Karen Putzer Ski Alpin
Karen Putzer, Semmering 2008
Nation ItalienItalien Italien
Geburtstag 29. September 1978
Geburtsort Bozen
Größe 161 cm
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Super-G
Verein G.S. Fiamme Oro
Status nicht aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Weltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Junioren-WM 4 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Bronze0 Salt Lake City 2002 Super-G
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Silber0 St. Anton 2001 Riesenslalom
0Bronze0 St. Anton 2001 Kombination
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 Hoch-Ybrig 1996 Riesenslalom
0Gold0 Schladming 1997 Riesenslalom
0Gold0 Schladming 1997 Super-G
0Gold0 Schladming 1997 Kombination
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 23. Januar 1995
 Weltcupsiege 8
 Gesamtweltcup 2. (2002/03)
 Abfahrtsweltcup 9. (2002/03)
 Super-G-Weltcup 3. (2002/03)
 Riesenslalomweltcup 2. (2002/03)
 Slalomweltcup 33. (2000/01)
 Kombinationsweltcup 4. (2000/01, 2002/03)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Super-G 4 0 1
 Riesenslalom 4 5 2
 

Karen Putzer (* 29. September 1978 in Bozen) ist eine ehemalige italienische Skirennläuferin. Die Südtirolerin ist dreifache Juniorenweltmeisterin und gewann eine olympische sowie zwei WM-Medaillen. Ihre stärksten Disziplinen waren Super-G und Riesenslalom, in denen sie insgesamt acht Weltcuprennen gewann.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karen Putzer wuchs in Welschnofen auf, wo sie heute noch lebt. Die Tochter eines Skilehrers stand mit drei Jahren erstmals auf Skiern. Sie erwies sich als großes Talent und siegte 1991 beim Trofeo Topolino. Am 23. Januar 1995 nahm als 16-Jährige erstmals an einem Weltcuprennen teil. Im darauffolgenden Jahr wurde sie in Hoch-Ybrig Riesenslalom-Juniorenweltmeisterin. Drei weitere Juniorenweltmeistertitel in Super-G, Riesenslalom und Kombination folgten 1997 in Schladming.

Am 23.  Januar 1998 erreichte sie als Dritte des Super-G von Cortina d’Ampezzo erstmals einen Podestplatz in einem Weltcuprennen. Doch sowohl bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano als auch bei der Junioren-WM 1998 in Megève konnte sie die Erwartungen nicht erfüllen. Der Durchbruch gelang ihr in der übernächsten Saison; am 19. Dezember 1999 gewann sie mit dem Super-G in St. Moritz ihr erstes Weltcuprennen.

Bei der Ski-WM 2001 in St. Anton am Arlberg gewann Karen Putzer zwei Medaillen, Silber im Riesenslalom und Bronze in der Kombination. Eine weitere Medaille kam bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City für den dritten Platz im Super-G hinzu. 2002/03 hatte sie ihre beste Saison im Weltcup. Mit fünf Siegen erreichte sie den zweiten Platz in der Gesamtwertung, in der Riesenslalom-Wertung musste sie sich am Ende der Schwedin Anja Pärson um einen einzigen Punkt geschlagen geben.

Im darauffolgenden Winter konnte Karen Putzer nur zwei Rennen bestreiten. Nach einem Kreuzbandriss musste sie während der gesamten Saison 2003/04 pausieren. Im Jahr 2005 konnte sie sich mit mehreren Platzierungen unter den besten Zehn und einem Podestplatz wieder an der Weltspitze etablieren. Das beste Ergebnis der Saison 2005/06 war ein achter Platz, nach Saisonende musste sie sich einer Hüftoperation unterziehen. Im Januar 2007 gelang ihr mit dem Sieg im Riesenslalom in Cortina d’Ampezzo ein Comeback.

Im nächsten Winter musste sich Putzer nach vier Weltcuprennen aber erneut einer Hüftoperation unterziehen.[1] In der Saison 2008/2009 blieb sie ohne Spitzenergebnis, ein neunter Platz im Riesenslalom von Maribor war ihr bestes Resultat. Wegen anhaltender gesundheitlicher Probleme verzichtete sie ab Winter 2009/10 auf Rennteilnahmen.[1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2. Platz Gesamtweltcup 2002/03
  • 2. Platz Riesenslalom-Weltcup 2002/03
  • 3. Platz Super-G-Weltcup 2002/03
  • 4. Platz Riesenslalom-Weltcup 2000/01
  • 5. Platz Super-G-Weltcup 2001/02

Insgesamt 16 Podestplätze, davon 8 Siege:

Datum Ort Land Disziplin
19. Dezember 1999 St. Moritz Schweiz Super-G
22. Dezember 2001 St. Moritz Schweiz Super-G
8. Dezember 2002 Lake Louise Kanada Super-G
12. Dezember 2002 Val-d’Isère Frankreich Riesenslalom
28. Dezember 2002 Semmering Österreich Riesenslalom
13. März 2003 Lillehammer Norwegen Super-G
16. März 2003 Lillehammer Norwegen Riesenslalom
21. Januar 2007 Cortina d’Ampezzo Italien Riesenslalom

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Sci: Karen Putzer si ferma per un anno. www.fantaski.it, 16. Dezember 2009, abgerufen am 16. November 2010 (italienisch)