Kirchilpe

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Kirchilpe
Koordinaten: 51° 14′ 26″ N, 8° 15′ 13″ O
Höhe: 400 m ü. NN
Einwohner: 34 (31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 57392
Kirchilpe (Schmallenberg)
Kirchilpe

Lage von Kirchilpe in Schmallenberg

Kirchilpe
Wallburg Kirchilpe

Kirchilpe ist ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg in Nordrhein-Westfalen. Das Dorf hat 34 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2016).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchilpe liegt rund 7 Kilometer nordwestlich von Bad Fredeburg.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Orte sind Dorlar, Twismecke, Beisinghausen, Landenbeck und Nierentrop.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Graf Gottfried IV. von Arnsberg verkaufte den Edelherren von Grafschaft am 15. März 1366 zwei Höfe und das Kirchlehnen zu Yfelpe (heute Kirchilpe). Der Verkauf erstreckte sich über die gesamte Gemarkung einschließlich der Kirche, dem Pfarr- und Küsterhaus, den beiden Höfen, einem Kotten und der Wallburg Kirchilpe die südlich des Dörfchens lag. Die kleine Grundherrschaft, die einst zu dieser Burg gehörte, war also bis 1368 arnsbergisches Lehen im Besitz der Edelherren von Grafschaft, seither aber wieder unmittelbarer Besitz der Grafen von Arnsberg bzw. der Erzbischöfe von Köln, die 1368 die Grafschaft Arnsberg käuflich erwarben. [2] 1587 wurde die Pfarrei von Kirchilpe nach Dorlar verlegt. Die Kirchilper Bauern entrichteten ihre Hofpacht bis ins 19. Jahrhundert an die Oberkellnerei Arnsberg.

Im Rahmen der kommunalen Neugliederung erfolgte am 1. Januar 1975 die Eingliederung der Gemeinde Dorlar mit dem Ort Kirchilpe in die neue Stadt Schmallenberg.[3] Im Jahr 2000 wurden die erosionsbedrohten Reste der frühmittelalterlichen Wallburg Kirchilpe durch Grabungen freigelegt.[4]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort steht eine Kapelle.

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kirchilpe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerzahlen Schmallenberg 2016 abgerufen am 5. März 2017
  2. Albert K. Hömberg, Zwischen Rhein und Weser, Die Burg bei Kirchilpe, S. 100 ff. Aschendorffscher Verlag, Münster, 1967
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 335 f.
  4. Grabung e.V., Verein für Grabungstechnik, Archäologie, Bodendenkmalpflege und Nachbargebiete (PDF; 1,4 MB)