Oberberndorf

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Oberberndorf
Koordinaten: 51° 10′ 55″ N, 8° 13′ 49″ O
Höhe: 355 m ü. NN
Einwohner: 50 (31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 57392
Oberberndorf (Schmallenberg)
Oberberndorf

Lage von Oberberndorf in Schmallenberg

Luftbild (2013)
Luftbild (2013)
Ortseinfahrt Oberberndorf

Oberberndorf ist ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg in Nordrhein-Westfalen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das kleine Dorf liegt rund 5 km nordwestlich von Schmallenberg. Durch den Ort fließt die Werde. Sie mündet am Ortseingang in die Wenne. Das Landschaftsschutzgebiet Offenlandbereiche um Oberberndorf umgibt große Teile des Dorfes.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Orte sind Arpe, Berghausen, Felbecke, Niederberndorf und Selkentrop.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Henneke Knoche (Schulte zu Berndorf, Freischöffe und Freigraf der Länder Bilstein und Fredeburg) wurden in den Jahren 1437 bis 1451 mehrfach urkundlich erwähnt. 1536 wurde die steuerpflichtige Oberberndorfer Bevölkerung im Schatzungsregister namentlich erfasst.[2] 1645 wurde Over Beretrup auf der Karte Westphalia Ducatus kartografisch erfasst. 1900 wohnten in Oberberndorf in neun Häusern 83 Einwohner.

Bis zur kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen gehörte Oberdorf zur Gemeinde Berghausen. Seit dem 1. Januar 1975 ist Oberberndorf ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg.[3]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Oberberndorf steht eine Kapelle aus dem 17. Jahrhundert. Patron der Kapelle ist der Apostel Thomas. In den Jahren 1838/39 wurde die Kapelle von den Besitzern grundlegend erneuert.[4]

Persönlichkeiten aus Oberberndorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Lauber: Stammreihen Sauerländischer Familien, Band IV, Kirchspiel Berghausen- Fleckenberg - Lenne, Oberberndorf, S. 173 ff., Richard Schwarzbild Dissertationsdruck Witterschlick bei Bonn, 1977

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerzahlen Schmallenberg 2016 abgerufen am 5. März 2017
  2. Josef Lauber: Stammreihen Sauerländischer Familien, Band IV, Kirchspiel Berghausen- Fleckenberg - Lenne, S. 191
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 335 f.
  4. Josef Lauber: Stammreihen Sauerländischer Familien, Band IV, Kirchspiel Berghausen- Fleckenberg - Lenne, S. 174