Obersorpe

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Obersorpe
Koordinaten: 51° 11′ 53″ N, 8° 23′ 46″ O
Höhe: 518 m ü. NN
Einwohner: 57 (31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 57392
Obersorpe (Schmallenberg)
Obersorpe

Lage von Obersorpe in Schmallenberg

Kirche in Obersorpe

Obersorpe ist ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg in Nordrhein-Westfalen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obersorpe liegt rund 6 km östlich von Bad Fredeburg und 1 km südlich von der Hunau (818 m) auf 518 m über NN. Die Sorpe, welche dem Ort und weiteren Orten im Sorpetal den Namen gab, fließt durch das Dorf. Das Hunausiepen mündet im Ort in die Sorpe.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Orte sind Rehsiepen und Mittelsorpe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1072 wurde Sorpe (damals Suropo) erstmals in einer Urkunde des Klosters Grafschaft genannt. Nicht geklärt ist, ob damit Obersorpe, das gesamte Sorpetal oder nur Niedersorpe gemeint war. 1645 wurde Overen Sarepe auf der Karte Westphalia Ducatus kartografisch erfasst. Das älteste Bauwerk im Dorf ist ein Bauernhof, der um 1700 erbaut wurde. Im Jahr 1895 wohnten 83 Einwohner, nach der Eintragung des Handels- und Gewerbeadressbuches der Provinz Westfalen, in dem Ort Obersorpe.[2] Der Ort gehörte bis zum kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen zur Gemeinde Oberkirchen. Seit dem 1. Januar 1975 ist Obersorpe ein Ortsteil der erweiterten Stadt Schmallenberg.[3]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfarrkirche St. Joseph wurde 1897 erbaut. Die Kirchturmuhr ist ein Kriegerdenkmal für die zwölf Gefallenen des Ersten Weltkrieges.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Obersorpe sind landwirtschaftliche Betriebe und Gastronomiebetriebe ansässig.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Obersorpe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerzahlen Schmallenberg 2016 abgerufen am 5. März 2017
  2. Alfred Bruns: Gericht und Kirchspiel Oberkirchen, S. 461, Stadt Schmallenberg (Hrsg.), 1981
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 335 f.