Menkhausen (Schmallenberg)

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Gutshof in Oerlinghausen siehe Gut Menkhausen.

Koordinaten: 51° 12′ 43″ N, 8° 12′ 52″ O

Menkhausen
Höhe: 330 m ü. NN
Einwohner: 104 (31. Dez. 2015)[1]
Postleitzahl: 57392
Menkhausen (Schmallenberg)
Menkhausen

Lage von Menkhausen in Schmallenberg

Luftaufnahme von Menkhausen
Menkhausen
Kapelle in Menkhausen

Menkhausen ist ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg in Nordrhein-Westfalen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt rund 8 km nordwestlich von Schmallenberg am Fuße des 425 m hohen Drasenbergs in einer Höhe von rund 330 m über NN. Durch den Ort fließt die Wenne.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Orte sind Niederberndorf, Landenbeckerbruch, Niederlandenbeck, Dorlar und Grimminghausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1202 überträgt Graf Gottfried II. von Arnsberg an das Kloster Wedinghausen den Hof zu Herdringen und anderen Gütern. Zeuge dieser Übertragung war ein Alexander von Menkhausen und sein Bruder Albertus. [2]

Der Dorls Hof zu Menkhausen ist im 14. und 15. Jahrhundert Sitz der Freigrafen des Landes Fredeburg. 1536 wurde die steuerpflichtige Menkhausener Bevölkerung im Schatzungsregister namentlich erfasst.[3]

Bis zur kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen gehörte Menkhausen zur Gemeinde Berghausen. Seit dem 1. Januar 1975 ist Menkhausen ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg.[4]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Menkhausen steht eine katholische denkmalgeschützte Kapelle aus dem Jahr 1667. Sie ist der heiligen Agatha geweiht. Am 1. Oktober 1921 wurde Menkhausen kirchlich der Pfarrei Dorlar angegliedert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Josef Lauber: Stammreihen Sauerländischer Familien, Band IV, Kirchspiel Berghausen – Fleckenberg – Lenne, Menkhausen, S. 120, Richard Schwarzbild Dissertationsdruck Witterschlick bei Bonn, 1977

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schmallenberg.de: Einwohnerzahlen Schmallenberg 2015 (PDF) abgerufen am 12. Februar 2016
  2. Josef Lauber: Stammreihen Sauerländischer Familien, Band V, Kirchspiel Berghausen- Fleckenberg - Lenne , S. 125 und Johann Suibert Seibertz, Urkundenbuch, Band 1, Nr. 117, S. 159
  3. Josef Lauber: Stammreihen Sauerländischer Familien, Band V, Kirchspiel Berghausen- Fleckenberg - Lenne , S. 120
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 335 f.