Leiben

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Leiben
Wappen Österreichkarte
Wappen von Leiben
Leiben (Österreich)
Leiben
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Melk
Kfz-Kennzeichen: ME
Fläche: 12,55 km²
Koordinaten: 48° 15′ N, 15° 16′ OKoordinaten: 48° 14′ 36″ N, 15° 16′ 28″ O
Höhe: 285 m ü. A.
Einwohner: 1.365 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 109 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3652
Vorwahl: 02752
Gemeindekennziffer: 3 15 19
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 34
3652 Leiben
Website: www.leiben.at
Politik
Bürgermeister: Gerlinde Schwarz (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
11
8
11 
Von 19 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Leiben im Bezirk Melk
Bergland Artstetten-Pöbring Bischofstetten Blindenmarkt Dorfstetten Dunkelsteinerwald Emmersdorf an der Donau Erlauf Golling an der Erlauf Hofamt Priel Hürm Kilb Kirnberg an der Mank Klein-Pöchlarn Krummnußbaum Leiben Loosdorf Mank Marbach an der Donau Maria Taferl Melk Münichreith-Laimbach Neumarkt an der Ybbs Nöchling Persenbeug-Gottsdorf Petzenkirchen Pöchlarn Pöggstall Raxendorf Ruprechtshofen St. Leonhard am Forst St. Martin-Karlsbach St. Oswald Schollach (Niederösterreich) Schönbühel-Aggsbach Texingtal Weiten Ybbs an der Donau Yspertal Zelking-Matzleinsdorf NiederösterreichLage der Gemeinde Leiben im Bezirk Melk (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Leiben ist eine Marktgemeinde mit 1365 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Melk in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leiben liegt am Südrand des Waldviertels im Tal des Weitenbaches in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 12,54 Quadratkilometer. 27,12 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende neun Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Ebersdorf (140)
  • Kaumberg (37)
  • Lehen (130)
  • Leiben (745)
  • Losau (110)
  • Mampasberg (73)
  • Neu-Weinzierl (27)
  • Urfahr (32)
  • Weinzierl (19)
  • Weitenegg (39)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Ebersdorf, Lehen, Leiben, Losau, Mampasberg und Weitenegg.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1289 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1344 Einwohner, 1981 1304 und im Jahr 1971 1264 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
59,48 %
(-2,85 %p)
40,52 %
(+2,85 %p)
2010

2015


Der Gemeinderat hat 19 Sitze. Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die SPÖ 13 und die ÖVP 6 Mandate. Bei der Gemeinderatswahl 2010 verlor die SPÖ einen Sitz an die ÖVP.[2]

Bürgermeister
  • 2000–2013 Karl-Heinz Spring (SPÖ)[3]
  • 2013–2016 Franz Raidl (SPÖ)[4]
  • seit 2016 Gerlinde Schwarz (SPÖ)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Leiben
Regelmäßige Veranstaltungen
  • Osterausstellung
  • Fest der Sinne
  • Herbstrallye
  • Hobby-Kunst-Advent
  • Bass Island

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 47, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 47. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 619. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 49,03 Prozent.

Die 1846 in Wien gegründete Farbenfabrik Habich übernahm 1921 die Ultramarin-Fabrik Setzer in Weitenegg, siedelte die Produktion hierher – an die logistisch günstige Donau – und erzeugt auch heute eine Palette an Pigmenten für Lacke und Baustoffe, darunter Bismutvanadat.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Leiben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften
  2. Endergebnis der Gemeinderatswahl 2010
  3. Schwerer Entschluss. Rücktritt von SPÖ-Urgestein Karl-Heinz Spring NÖN Melk, 22. Jänner 2013
  4. Bürgermeisterwechsel. Knalleffekt in Leiben: Raidl tritt zurück. NÖN Melk, 16. Juli 2016
  5. Unternehmensgeschichte habich.com, abgerufen 4. Oktober 2017.