Liste von Todesopfern des nationalsozialistischen Terrors während der Machteroberungsphase 1933/1934

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Der folgende Artikel bietet einen Überblick über die von den Nationalsozialisten während der Anfangsphase ihrer Herrschaft ermordeten Personen. Als zeitliche Eingrenzungsmarken dienen der 30. Januar 1933 als Tag der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler und der 30. Juni 1934 als Tag des sogenannten Röhm-Putsches, die in der Forschung gemeinhin als Anfangs- und Schlusspunkte der „Machtergreifung“ und -konsolidierung durch das NS-Regime gelten.

Grundsätzliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesamtzahl der in dieser Anfangsphase ermordeten Personen ist umstritten. Der Publizist Konrad Heiden kam aufgrund seiner Auswertung zeitgenössischer Zeitungsmeldungen bereits in den 1930er Jahren zu der Schätzung, dass zwischen dem 31. Januar und 23. August 1933 220 Personen (196 NS-Gegner und 24 Nationalsozialisten) getötet worden seien. Der Historiker Karl Friedrich Bracher veranschlagte in seiner klassischen Studie Die nationalsozialistische Machtergreifung von 1960 die Zahl der bis Oktober 1933 getöteten Personen auf „500 bis 600 Tote im ganzen Reichsgebiet“.[1] Auch Joachim Fest bezifferte die Zahl der in den ersten neun Monaten der Existenz des NS-Regimes ermordeten Personen - „unter Berücksichtigung aller Umstände“ - 1963 auf „500–600“.[2]

Die Zahl von „mindestens 500 bis 600 Ermordete“ für die ersten Monate der NS-Herrschaft nennt auch der Hitler-Biograph Ian Kershaw in seiner 1998 erschienenen Hitler-Biographie.[3] Auf die gesamten siebzehn Monate vom 30. Januar 1933 bis 30. Juni 1934 bezogen dürfte die Zahl der Ermordeten bei 800 bis 1200 liegen. Im sogenannten Braunbuch II wird auf eine Geheimmeldung des Polizeipräsidiums an das preußische Innenministerium verwiesen, nach der allein in Berlin in der Zeit zwischen Reichstagsbrand und dem 25. März 1933 247 Personen bei „politischen Zusammenstößen“ zu Tode kamen.[4]

In die vorliegende Liste wurden nur Personen aufgenommen, die nachweislich von Angehörigen nationalsozialistischer Formationen wie der SA oder SS oder von staatlichen Repressionsorganen wie der Geheimen Staatspolizei ermordet wurden. Vermutungen und die Unterstellung von nationalsozialistischen Motiven reicht nicht aus.

Der Begriff „ermordet“ wird hier im umgangssprachlichen Sinne und nicht im formaljuristischen Sinne verwendet, so dass er alle durch absichtliche äußere Gewalteinwirkung intentional, billigend in Kauf nehmend oder mutwillig zu Tode gebrachten Personen umfasst, also auch solche, deren Tötung gerichtlich eventuell als Totschlag oder ähnliches eingestuft werden würde.

Die vorliegende Liste erfasst bisher 319 Personen namentlich.

Klassifizierung der Ermordeten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Artikel unterteilt die Ermordeten in die folgenden Gruppen:

  • I. Opfer von wilden Terrormaßnahmen: Personen, die von der Sturmabteilung (SA) oder anderen nationalsozialistischen Gliederungen vergleichsweise willkürlich aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu allgemein unliebsamen Gruppen (Kommunisten, Sozialdemokraten, Juden etc.) zu Tode gebracht wurden, so z. B. Personen, die auf offener Straße oder in ihren Wohnungen erschlagen (erstochen, erschossen etc.) wurden oder in SA-Kellern infolge von Misshandlungen umkamen.
  • II. Opfer von Fememorden: Personen, die sich aus bestimmten Gründen bei bestimmten mächtigen NS-Persönlichkeiten – oder vereinzelt auch bei nachrangigen Personen niederen Ranges – besonders unbeliebt gemacht hatten und deswegen in gezielten „Nacht-und-Nebel-Aktionen“ umgebracht wurden.
  • III. Personen, die in Konzentrationslagern gewaltsam zu Tode kamen: Personen, die als Insassen von Konzentrationslagern von den dortigen Wachmannschaften direkt umgebracht (erschossen, aufgehängt etc.) wurden oder infolge von systematischer oder mutwilliger Misshandlung oder physischer Zugrunderichtung (Entkräftung) „eingingen“.
  • IV. Opfer von Justizmorden: Personen, die auf offiziellem Wege von Gerichten zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden, ohne dass ihre Handlungen nach den bis 1933 in Deutschland geltenden Normen bezüglich der Anwendung der Todesstrafe eine Hinrichtung gerechtfertigt hätte. Im Allgemeinen sind hiervon solche Personen betroffen, die aufgrund von politischen Delikten (Opposition, Zersetzung etc.) anstatt - wie es bis 1933 im Deutschen Reich üblich gewesen war - aufgrund von kriminalistischen Straftatbeständen (Mord, Vergewaltigung etc.) exekutiert wurden oder die aufgrund von juristisch fragwürdigen Gesetzen und Praktiken zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden. Ein Beispiel für letzteres ist etwa der Reichstagsbrandstifter Marinus van der Lubbe, der am 10. Januar 1934 aufgrund der Inbrandsetzung des Reichstagsgebäudes am 27. Februar 1933 enthauptet wurde, obwohl Brandstiftung im Februar 1933 noch nicht gesetzlich durch die Todesstrafe bewehrt war, was üblicherweise als eine Verletzung des rechtsstaatlichen Grundprinzips Nulla poena sine lege gilt.

Liste der Ermordeten im Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Opfer von wilden Terrormaßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ascher (gest. 16. März 1933 in Berlin), Arzt
  • Richard Aßmann (gest. 20. Juni 1933), Sozialdemokrat, Kreisleiter des Reichsbanners, Betriebsratsvorsitzender der AOK-Berlin, während der Köpenicker Blutwoche von der SA erschlagen[5]
  • Heinz Bässler (gest. 4. April 1933 in Düsseldorf), Arbeiter, Kommunist, 1931 aus der SA ausgetreten und zu den Kommunisten gewechselt, am 4. April 1933 in Düsseldorf von SA-Angehörigen auf offener Straße niedergeschossen. In der Öffentlichkeit versuchte man die Tat als „Erschießung auf der Flucht“ zu kaschieren.[6] Walter Schönstedt widmete Bässler sein 1934 in Paris erschienenes Buch Auf der Flucht erschossen[7]
  • Hans Balschukat (geb. 28. August 1913 in Berlin; gest. 8. März 1933 in Berlin), Arbeiter aus Berlin-Schöneberg, Mitglied der Roten Hilfe, am 8. März 1933 von drei SA-Leuten verhaftet, Tage später im Machnower Forst tot aufgefunden[8]
  • Hermann Basse (* 24. August 1882 in Braunschweig; 1. Juli 1933 ebenda), Arbeiterfunktionär, von der SA verhaftet, verhört und misshandelt. Aus dem Fenster des 2. Stocks gestürzt und an seinen Verletzungen gestorben
  • August Bassy (gest. 5. März 1933 in Bankau Oberschlesien), Bruder von Ernst Bassy, von SA-Leuten niedergeschossen und erschlagen[9]
  • Ernst Bassy (gest. 5. März in Bankau, Oberschlesien), Sozialdemokrat, Parteifunktionär, von SA-Leuten erschossen (nw)[10]
  • Kurt Beate (geb. 1906; gest. 25. Februar 1933 in Erfurt), Arbeiter, KPD, am Abend des 19. Februar 1933 von SA-Angehörigen an der Ecke Blücherstraße/Bülowstraße (heute Breitscheidstraße/Josef-Ries-Straße) überfallen und niedergeschossen, erlag seinen Verletzungen sechs Tage später[11]
  • Oskar Behrendt (geb. 27. August 1902 in Schönbeck; gest. 17. August 1933 Gerichtsgefängnis Gelsenkirchen), Mitglied der KPD, Chefredakteur des Ruhr Echo und Bezirkssekretär Ruhr der Roten Hilfe, verhaftet und im Gelsenkirchener Gerichtsgefängnis brutal zu Tode geschlagen, offiziell an Herzschlag, tatsächlich aber wohl an Wirbelsäulenzertrümmerung, verstorben[12]
  • Erwin Berner (* 1911/1912; gest. 4. Februar 1933 in Berlin-Neukölln), KJVD, von einem SA-Angehörigen bei einem Handgemenge von Kommunisten und Nationalsozialisten an der Ecke der Jäger- und Fuldastraße in Berlin niedergeschossen, wahrscheinlich als er sich einem Überfall auf ein Lokal des Reichsbanners entgegenstellte starb kurz nach Einlieferung ins Krankenhaus[13]
  • Max Bilecki (gest. 27. März 1933 in Berlin), führender Mann des Rotfrontkämpferbundes in Berlin-Schöneberg, in das SA-Gefängnis Papestraße verschleppt, misshandelt und an seinen Verletzungen gestorben[14]
  • Julius Birk (geb. 12. Juli 1885 in Wiesbaden; gest. 2. Mai 1933 in Duisburg), Heizer und Maschinist, Gewerkschaftssekretär (Leiter des Bezirks Westdeutsche Wasserstraßen im Gesamtverband), von SA-Leuten ins SA-Gefängnisses im Keller des Freigewerkschaftshauses verschleppt und dort erschlagen; anschließend im Wald zwischen Duisburg und Dinslaken verscharrt[15]
  • Hermine Bix (gest. 10. März 1933), getötet von Angehörigen eines SA-Sturms, die durch ihre Wohnungstür schossen
  • Heinz Blässler (gest. Anfang April 1933 in Düsseldorf), ermordet.[16]
  • Walter Böge (geb. 6. April 1892; gest. 20. März 1933 in Löbau), Sozialdemokrat, bei der Besetzung der Volkszeitung verhaftet, beim Versuch, aus dem Braunen Haus zu fliehen, von SA-Angehörigen erschossen[17][18]
  • Franz Braun (gest. Juli 1933 in Stettin), Kommunist, 1931/1932 Mitarbeiter der Roten Fahne und seit 1932 Redakteur der Volkswacht, Mitglied der illegalen KPD-Bezirksleitung in Stettin, am 13. Juli 1933 mit knapp 40 anderen KP-Funktionären verhaftet, im Gefängnis schwer misshandelt und bald danach in seiner Zelle tot aufgefunden[19]
  • Heinrich Bretschneider (geb. 30. Oktober 1910 in Reichenbrand; gest. 16. April 1933 in Rabenstein), Kommunist, Leiter des Kampfbundes gegen den Faschismus in Siegmar[20]
  • Fritz Büchner, (gest. 5. Dezember 1933 in Erfurt), Arbeiter, KPD, von der SA in Erfurt ermordet, genaue Tatumstände unbekannt[21]
  • Franz Cieslik (gest 12. Februar 1933 in Hecklingen), Maler, von SA-Angehörigen niedergeschossen. Später wurden fälschlich Kommunisten dieser Tat beschuldigt und zwei Männer (Wilhelm Bieser und Hans Karl) für die Tat hingerichtet[22]
  • Hans Dornemann (geb. 5. März 1898 in Aachen; gest. März 1933 in Düsseldorf), Sekretär der Gemeinschaft proletarischer Freidenker, im März 1933 von SA-Leuten in Düsseldorf erschossen.[23]
  • Max Ebel (gest. 11. April 1933 in Berlin), Geschäftsführer der Ambulatorien des Verbandes der Krankenkasse Berlin, von der SA am 10. April 1933 in Schutzhaft genommen, in das SA-Gefängnis Papestraße verschleppt, dort unter ungeklärten Umständen verstorben (offiziell als Selbstmord durch Erhängen deklariert)[24]
  • Ernst Eckstein (Politiker) (gest. 8. Mai 1933 im KZ Oels)
  • Benno Ehlers (* 16. April 1912; 6. Juli 1933 in Braunschweig) Wahrenhausangestellter, Mitglied der Jugendgruppe des Reichsbundes Jüdischer Frontkämpfer in Braunschweig, während einer Zusammenkunft am 5. Juli 1933 zusammen mit 10 anderen RjF-Mitgliedern verhaftet und in den SS-Keller im Braunschweiger Volksfreundehaus verschleppt. Von SS-Leuten misshandelt und an den Folgen der Verletzungen gestorben. Offiziell als Tod durch Herzschlag deklariert. Auf dem jüdischen Friedhof begraben.[25]
  • Anton Erhardt (gest. 18. Februar 1933 in Chemnitz), kommunistischer Funktionär, auf offener Straße von SA-Männern erstochen
  • Georg Eppenstein (gest. 3. August 1933), parteiloser Chemiker und Geschäftsführer der Firma Ruilos GmbH, Jude, während der Köpenicker Blutwoche von der SA in einem Sturmlokal misshandelt, starb an seinen Verletzungen[26]
  • Franz Erk (geb. 1910/1911; gest. 23. April 1933 in Moabit), von der SA ermordet (nw)[27]
  • Paul von Essen (gest. Juni 1933), Sozialdemokrat und Reichsbannerführer, während der Köpenicker Blutwoche erschlagen[28]
  • Leonard Esser (Juni 1933), von der SA verschleppt und nie wieder aufgetaucht[29]
  • Wilhelm Esser, Arbeiter aus Gladbach, Kommunist[27]
  • Paul Fischer (gest. 5. Februar 1933 in Chemnitz), Reichsbannermann in Chemnitz (Mitglied der Kameradschaft Haubach), in einem Handgemenge mit Nationalsozialisten erstochen[30]
  • Julius Frank (* 1910; gest 7. März 1933) Reichsbannermitglied, Jude, verhaftet und in ein SA-Lokal verschleppt, dort misshandelt und von SA-Angehörigen in seiner Zelle oder im Stall totgeschlagen und aufgehängt; als Suizid durch Erhängen am Fensterkreuz getarnt (Dolgesheimer Mord).
  • Paul Franke (gest. 19. Februar in Chemnitz), Mitglied des Reichsbanners, von SA-Leuten auf offener Straße getötet
  • Otto Fürst (gest. 1937), wegen antifaschistischer Tätigkeit im März 1933 im SA-Sturmlokal Demuth[31] gefoltert, starb nach langjährigem Krankenhausaufenthalt an den Folgen[32]
  • Albert Funk (gest. 27. April 1933 in Recklinghausen), KPD-Politiker und Reichstagsabgeordneter, wurde aus dem 3. Stock des Polizeipräsidiums gestürzt
  • Johann Gerdes (gest. 2./3. März 1933), Kommunist, Landtagsabgeordneter in Oldenburg, von SA-Leuten aus seiner Wohnung gelockt und erschossen
  • Hilarius Gilges (gest. 20./21. Juni 1933 in Düsseldorf), dunkelhäutiger Laienschauspieler, Kommunist, von SA und SS aus seiner Wohnung verschleppt, am Rheinufer misshandelt und getötet (Schuss- und Stichwunden, ausgekugelte Arme).
  • Wilhelm Görmann: (+ Ende März 1933 in Woldenberg, Neumark) Arbeiter, Kommunist, von SA-Leuten, angeblich als er versuchte sich der Verhaftung zu entziehen "auf der Flucht" erschssen.[33]
  • Heinz Goldberg (gest. Ende 1933), Rote Sporteinheit[34]
  • Max Goldschmidt (geb. 1902/1903; gest. 26. April 1933), Schneider aus Königsberg, Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes[34]
  • Peter Greif (geb. 1. Oktober 1902 in Konz; gest. 5. Januar 1933 in Ehrang, heute Trier) Vorsitzender der KPD-Ortsgruppe Ehrang, wurde von SA erschossen.
  • Chaim Gross (gest. August 1933), jüdischer Eierhändler, von der SA verschleppt und seither verschollen (nw)[35]
  • August Grotehenne: Gewerkschaftsfunktionär, von SA-Leuten in die Gastwirtschaft Bokemüller verschleppt, bewusstlos geschlagen und immer wieder ins Bewusstsein zurückgeholt, auf den Kopf gestellt, mit drahtumwickelten Knüppel zerschlug man ihm die Geschlechtsteile.[36]
  • Mendel Haber (gest. Ende April 1933), jüdischer Kaufmann aus Dortmund, Ende April 1933 von der SA festgenommen und in eine SA-Kaserne eingeliefert, Anfang Mai 1933 tot im Dortmund-Ems-Kanal auf Castrop-Rauxeler Stadtgebiet gefunden und auf dem jüdischen Friedhof in Castrop beigesetzt.[37]
  • Hugo Handschuch (gest. 2. September 1933 in München), Kunstgewerbler, am 23. August 1933 in Schutzhaft genommen, im Braunen Hauss misshandelt und entweder auf dem Weg zur Polizeidirektion an seinen Verletzungen verstorben oder im KZ Dachau verstorben. Offiziell wurde Herzversagen als Todesursache angegeben. Eine auf Druck der Familie durchgefürhte Leichenschau zeigte Gehirnlähmung und Schädelverletzungen als Todesursache.[38]
  • Alwin Hanspach (gest. 11. März 1933 in Zittau), Arbeiter, Kommunist aus Friedersdorf bei Zittau, verhaftet, von der SS im Sächsischen Hof misshandelt und an den Folgen verstorben, nach anderen Angaben von dem SS-Mann Erich Hanisch erschossen (nw)[39][40][41]
  • Kurt Heinemann (geb. 1906/1907; gest. 4. Juli 1933), Kommunist[42]
  • Walter Heinze (geb. 1900; gest. 23. Februar 1933 in Leipzig), Mitglied der SPD und des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, ermordet bei einer Auseinandersetzung mit der SA[43]
  • Hugo Helbing (geb. 1913; gest. Juni 1933), Bäcker und Sozialdemokrat, während der Köpenicker Blutwoche erschlagen[44]
  • Otto Helm (* 1911/1912; gest 14./15 Februar 1933), Zimmermann, Kommunist, am 12. Februar 1933 in Eisleben bei einem Überfall der SA auf eine KPD-Versammlung (Eisleber Blutsonntag) verletzt, starb in der Nach vom 14./15 Februar im Städtischen Krankenhaus an seinen Verletzungen[45]
  • Franz Huth (geb. 1906; gest. 22. März 1933 in Berlin), Arbeiter, Funktionär der Roten Jungfront (RFB-Jugendorganisation) in Berlin-Prenzlauer Berg, von SA-Angehörigen in die Hedemannstraße 10 verschleppt und dort auf Anweisung des SA-Sturmbannführers Julius Bergmann sofort zu Tode geprügelt[46]
  • Illing (gest. 2. Februar 1933i n Annaberg), Reichsbannermitglied, von Nationalsozialisten in der Nähe des Dresdener Volkshauses niedergeschossen, durch einen Bauchschuss schwer verletzt, kurz darauf im Annaberger Bezirkskrankenhaus gestorben [47]
  • Erich Janitzky (geb. 21. Juli 1900; gest. Juni 1933), Maschinenbauer, Leiter eines Zeitungsvertriebes und Kommunist, während der Köpenicker Blutwoche von der SA verhaftet und vor dem Haus Alte Dahlwitzer Straße 2 (1947 in Janitzkystraße umbenannt) erschossen
  • Paul Jaros (gest. 3./4. April 1933 in Limbach bei Chemnitz), Schmied, Kommunist, „auf der Flucht erschossen“ (nw)[48]
  • Michael Jeck (geb. 4. August 1882; gest. Mai 1933 in Weinheim), Lederarbeiter, Geschäftsführer des Deutschen Lederarbeiterverbandes, erhängte sich während einer Besetzung des Gewerkschaftshauses der NS-Betriebszellenorganisation unter Kurt Niceus und der SS. Die NS-Führung und mit ihr das Weinheimer Tageblatt versuchte unter anderem in einem Bericht vom 8. Mai 1933 den Selbstmord als die Folge der Aufdeckung von Betrügereien des Opfers darzustellen.[49]
  • Günther Joachim (gest. 22. März 1933 in Berlin), jüdischer Rechtsanwalt, von der SA misshandelt und im Krankenhaus verstorben[50]
  • Richard John (gest. Juni 1933), Sozialdemokrat, Vorsitzender der Turnsparte des Arbeiterturnvereins Fichte, während der Köpenicker Blutwoche von SA-Leuten erschlagen[51]
  • Walter Kasch (geb. 9. Juli 1912; gest. 9. April 1933 in Hamburg), Mitglied der KPD und der Roten Jungfront, von der Marine-SA in einer Hamburger Laubenkolonie erschossen.[52]
  • Max Kassel (gest. 22. April 1933 in Wiesbaden), jüdischer Kaufmann (Milchhändler), von SA-Angehörigen in seiner Wohnung erschossen[53]
  • Hermann Kasten (geb. 22. August 1885 in Unseburg; gest. 5. Februar 1933 in Staßfurt), sozialdemokratischer Politiker, Bürgermeister von Staßfurt, von einem SA-Angehörigen mit einem Revolver niedergeschossen.
  • Bernhard Kaster (gest. 12. März in Düsseldorf), Arbeitersportler, gefoltert, anschließend auf die Straße geworfen und dann hinterrücks erschossen.
  • Simon Katz (gest. 5. Mai 1933), Handwerker, polnischer Staatsbürger, Jude, zu Tode geprügelt[35]
  • Siegbert Kindermann (gest. 17. März 1933 in Berlin), Bäckerlehrling aus Berlin-Prenzlauer Berg, Rote Jungfront (RFB-Jugendorganisation), wurde von SA-Angehörigen in die Hedemannstraße 10 verschleppt und dort aus dem Fenster des 3. Stocks in den Hof geworfen[54]
  • Konrad Klaas, Kommunist, im März 1933 verhaftet, am 5. März zusammen mit zahlreichen anderen Verhafteten provisorisch in der Turnhalle des Oberhausener Realgymnasiums untergebracht, und zusammen mit Leo Longueville während des Entleerens der Notdurftkübel der Gefangenen auf dem Hof des Realgymnasiums willkürlich von SA-Leuten erschossen. Offiziell wurde angegeben, dass die beiden auf der Flucht erschossen worden seien.
  • Alfred Kollatsch (* 1914/1915: † 4. Februar 1933), Kommunist, in der Nacht vom 3. zum 4. Februar 1933 bei der Verfolgung von Nationalsozialisten, die zuvor einen Feuerüberfall auf ihn und vier weitere Kommunisten unternommen hatten, an der Ecke der Emdener und Wieelssstraße niedergeschossen[55]
  • Fritz Kollosche (gest. 18. April 1933), Kommunist, aktiv in den Charlottenburger Häuserschutzstaffeln, im Folterkeller des SA-Sturms 33 misshandelt und zu Tode gefoltert[56]
  • Salomon Kopf (geb. 15. Juni 1904 in Kalisch; gest. April 1933 in Varndsdorf), Kaufmann aus Dresden, während des Transports zur Grenze misshandelt und schwer verletzt an der Reichsgrenze zurückgelassen, von der tschechischen Grenzpolizei aufgefunden und am 1. April 1933 ins Krankenhaus Varnsdorf eingeliefert, dort an seinen Verletzungen verstorben[57]
  • Walter Korsing (geb. 27. Februar 1905 in Frankfurt an der Oder; gest. 19. Juni 1933 ebendort), Arbeiter, Mitglied des Reichsbanners, am 19. Juni von SA-Leuten verhaftet, weigerte sich bei seiner „Vernehmung“, Namen von SPD- und KPD-Mitgliedern von Reichsbanner-Leuten preiszugeben, wurde daraufhin von SA-Angehörigen an der Chaussee nach Lebus (Höhe des Ragoser Talwegs) von diesen in Stirn und Gesicht geschossen, erstes politisches Mordopfer in Frankfurt (Oder).[58]
  • Richard Krahl (geb. 1887/1888; gest. Juni 1933), Arbeiter, während der Köpenicker Blutwoche von SA-Angehörigen erschlagen[59]
  • Paul Krantz (gest. 11. März 1933 in Limbach bei Chemnitz), Jungarbeiter, von SA-Leuten misshandelt und erschossen[60]
  • Bernhard Krause (gest. 5. März 1933) Kommunist aus Wiesenau, von einem SA-Mann in der Gaststätte Ziché erschossen[61]
  • Otto Kreide (gest. Juni 1933), Sozialdemokrat, während der Köpenicker Blutwoche erschlagen[62]
  • Leo Krell (gest. 21. März 1933 in Berlin), Journalist, Jude, am 16. März von Angehörigen des SA Sturms 27 in ein SA-Heim, später das SA-Gefängnis Papestraße, verschleppt und mehrfach misshandelt, starb an den Folgen im Staatskrankenhaus der Polizei[63]
  • Otto Kresse (geb. 6. Januar 1889 in Salzelmen; gest. 12. März 1933 in Magdeburg), Metallarbeiter, Sozialdemokrat, Gewerkschaftsfunktionär und Stadtrat, von SA-Leuten bei einer Kommunalwahl im Wahllokal erschossen[64]
  • Georg Landgraf (gest. 9. März in Chemnitz), SPD-Mitglied, Verlagsleiter der Chemnitzer Volksstimme und Stadtverordneter in Chemnitz, wurde erschossen, als er sich der Besetzung des Redaktionsgebäudes der Volksstimme durch ein SA-Kommando entgegenstellte
  • Erich Lange (geb. 16. März 1913; gest. 21/22. März 1933 in Gelsenkirchen), ehemaliger SS-Mann, im Sommer 1932 zum kommunistischen Kampfbund gegen den Faschismus übergetreten, für den er unter anderem als Werberedner auftrat; in der Nacht vom 21. zum 22. März 1933 von SS-Leuten an der Ecke Litzmannstrasse/Kreuzstrasse (heute: Ebertstrasse/Am Rundhöfchen) „erschlagen, erschossen und zertreten“; auf dem Westfriedhof in Hessler beerdigt[65]
  • Karl Lange (gest. Juni 1933 in Berlin), Arbeiter, von der SA während der Köpenicker Blutwoche ermordet[66]
  • Karl Lehrburger (gest. 25. Mai 1933 im KZ Dachau), Jude, von dem SS-Scharführer Steinbrenner im Bunker des Lagers erschossen[67]
  • Leo Longueville (5. März 1933 in Oberhausen) Kommunist, im März 1933 verhaftet, am 5. März zusammen mit zahlreichen anderen Verhafteten provisorisch in der Turnhalle des Oberhausener Realgymnasiums untergebracht, und zusammen mit Konrad Klaas während des Entleerens der Notdurftkübel der Gefangenen auf dem Hof des Realgymnasiums willkürlich von SA-Leuten erschossen. Offiziell wurde angegeben, dass die beiden auf der Flucht erschossen worden seien.
  • Johann Lücke (gest. 2. März 1933 in Bremen), Reichsbannermitglied, am 1. März 1933 nach der Rückkehr von einer Kundgebung der Eisernen Front von SS-Leuten niedergeschossen und am Folgetag an seinen Verletzungen verstorben[68]
  • Anton Macioszyk (geb. 12. Januar 1899; gest. 30. Juni 1933 in Misburg), Zeichner und Retuscheur, beschäftigt in der Großdruckerei Osterwald, Mitglied der SPD in Misburg, des Reichsbanners und des Vorstandes beim Buchdrucker-Verband. Ferner 1. Vorsitzender des Volkschores in Misburg sowie 1. Vorsitzender der Freireligiösen Gemeinde Misburg-Anderten. Zeichnete vor 1933 antinationalsozialistische Karikaturen für den Volkswillen, u. a. über Hitler. Am Abend des 23. Juni 1933 von der SA in seiner Wohnung verhaftet, ins SA-Lokal Schrader in Misburg verschleppt und dort schwer misshandelt, dann ins Spritzenhaus Misburg verbracht, wo kurz danach ein Feuer ausbrach, das ihm schwere Brandwunden beibrachte, ins Krankenhaus verbracht und dort am 30. Juni 1933 an seinen Verletzungen verstorben[69]
  • Walter Majchrzak (geb. 1915; gest. September 1933), Bürolehrling, während der Köpenicker Blutwoche von der SA misshandelt und im September 1933 an den Folgen verstorben[70]
  • Max Margoliner (geb. 1908/1909; gest. Juni/Juli 1933 in Breslau), jüdischer Kaufmann, von der SA im Braunen Haus von Breslau misshandelt und an seinen Verletzungen im jüdischen Krankenhaus Breslau-Süd gestorben (nw)[71]
  • Mastalek (gest. Juni 1933), Sozialdemokrat, während der Köpenicker Blutwoche erschlagen (nw)[72]
  • Erich Meier (gest. 11. März 1933), Vorsitzender des kommunistischen Jugendverbandes (KJVD) im Unterbezirk Berlin-Spandau, von SA-Leuten gefoltert und ermordet[73][74]
  • Grete Messing (gest. 6. März 1933 in Selb), Arbeiterin, Kommunistin, von einem SA-Mann vor ihrem Haus erschossen[75]
  • Alfred Meyer (Zahnarzt) (* 1. Januar 1898; 16. Mai 1933), von SA-Leuten verschleppt, misshandelt und getötet. Mit zahlreichen Stich- und Schusswunden in der Bever-Talsperre gefunden.
  • Arthur Müller (gest. 1933), Sozialdemokrat, Funktionär des Reichsbanners, in das SA-Gefängnis Papestraße verschleppt, misshandelt und an seinen Verletzungen gestorben[14]
  • Otto Neu († 13. Juli 1933 in Stettin), Kommunist, Mitglied der illegalen Bezirksleitung, auf der Straße von SA-Männern erschossen[76]
  • Hermann Neumann (Politiker, 1882) (gest. 8. März 1933 in Darmstadt), Präsident der Landesversicherungsanstalt Hessen, ehemaliger Abgeordneter des Hessischen Landtages (SPD), verhaftet und von SA-Angehörigen ermordet.
  • Max Neumann, (etwa 20. März 1933), Kaufmann, Jude, wurde von Nationalsozialisten in eins der „Braunen Häuser“ in Königsberg entführt und furchtbar misshandelt. Er starb in ärztlicher Behandlung im Krankenhaus in Berlin.[77]
  • Fritz Ott (gest. Juni 1933), Sozialdemokrat, während der Köpenicker Blutwoche von der SA erschlagen[78]
  • Hans Otto (gest. 24. November 1933 in Berlin), Schauspieler, von SA-Angehörigen nach einem Verhör aus einem Fenster in der Voßstraße gestürzt.
  • Herbert Pangritz (gest. 23. März 1933), Arbeiter, von SA-Leuten misshandelt, im Krankenhaus an schweren inneren Verletzungen gestorben[79]
  • Julius Pawel (gest. 22. April 1933), Kommunist, verhaftet, von der SS im Sächsischen Hof misshandelt und an den Folgen verstorben[39]
  • Arno Philippsthal (gest. 3. April 1933 in Berlin), Zahnarzt, von SA-Leuten ins SA-Gefängnis Papestraße verschleppt, misshandelt und an den Folgen verstorben[80]
  • Karl Pischel (gest. Juni/Juli 1933), Sozialdemokrat, während der Köpenicker Blutwoche misshandelt, an den Folgen verstorben (nw)[81]
  • Max Plaut (gest. 31. März 1933 in Kassel), Rechtsanwalt, Jude, persönlicher Feind von Roland Freisler, damaligem NSDAP-Kommunalpolitiker in Kassel, am 24. März 1933 von SA-Leuten in die Kasseler Bürgersäle verschleppt und schwer misshandelt, nach wenigen Tagen an seinen Verletzungen gestorben
  • Wilhelm Pötter (+ Ende März 1933 in Woldenberg, Neumark) Bäcker, Kommunist, von SA-Leuten, angeblich als er versuchte sich der Verhaftung zu entziehen "auf der Flucht" erschssen.[82]
  • Paul Pohle (Widerstandskämpfer), (geb. 1883; gest. Juni 1933), Metallarbeiter und Sozialdemokrat, Reichsbannermitglied, während der Köpenicker Blutwoche von der SA misshandelt und aufgehängt[83]
  • Karl Pokern (geb. 1885; gest. Juni 1933), Fleischer, Mitglied der Roten Hilfe und des Roten Frontkämpferbundes, während der Köpenicker Blutwoche von der SA im Amtsgerichtsgefängnis zu Tode gefoltert und mit Feldsteinen beschwert in der Dahme versenkt[84]
  • Emil Rentmeister (geb. 12. Dezember 1905 in Duisburg; gest. 2. Mai 1933 in Duisburg) (in einigen Todesmeldungen und daran anknüpfend in der Literatur in Anlehnung an den Namen seiner Pflegeeltern fälschlich Schmalhans genannt),[85] Kaufmann, Angestellter und Schriftführer des Zentralverbandes der Angestellten, von SA-Leuten ins SA-Gefängnis im Keller des Freigewerkschaftshauses verschleppt und dort erschlagen; anschließend im Wald zwischen Duisburg und Dinslaken verscharrt[15]
  • Wilhelm Reupke (geb. 6. Juli 1877 in Langelsheim; gest. 9. April 1933 in Vienenburg/Provinz Hannover), Maurer, Geschäftsführer des Konsumvereins in Bündeheim (Braunschweig), von SA-Angehörigen totgeschlagen
  • Josef Ries (geb. 7. November 1900 in Bochum; gest. 28. Juni 1933 in Erfurt), Buchhändler, Redakteur des Thüringer Volksblatt, Mitglied der KPD-Bezirksleitung Großthüringen, auf Anordnung des Polizeipräsidenten Werner von Fichte aus dem Polizeigewahrsam an SA-Angehörige übergeben, von diesen auf dem Gelände des Polizeihundevereins stundenlang gefoltert und anschließend erschossen[86]
  • Anna Roeder (geb. 1876; 5./6. Februar 1933), Wirtin des kommunistischen Verkehrslokals Pappschachtel in der Berliner Rubensstraße, bei einem Überfall von SA-Leuten des Sturms 6 auf ihr Lokal am Abend des 5. Februar 1933 von einem SA-Mann niedergeschossen (Unterleibsschuss), verstarb kurz nach ihrer Einlieferung ins Auguste-Viktoria-Krankenhaus.[87]
  • Paul Röhrens (geb. 1884; gest. 7. Juli 1933 in Berlin-Köpenick), Arbeiter, Sozialdemokrat, während der Köpenicker Blutwoche von der SA misshandelt und an den Folgen im Krankenhaus Köpenick verstorben (nw)[88]
  • Michael Rodenstock (geb. 11. März 1885; gest. 2. Mai 1933 in Duisburg), Schlosser, Sekretär des Gesamtverbandes der Arbeitnehmer der öffentlichen Betriebe, im SA-Gefängnis im Keller des Freigewerkschaftshauses von SA-Leuten erschlagen und im Wald zwischen Duisburg und Dinslaken verscharrt
  • Erich Rohde (geb. 10. Juni 1906; gest. 15. November 1933), SA-Leute verschleppten ihn in das berüchtigte Lichtenberger Sturmlokal in der Pfarrstraße gegenüber der Schule (heute Schulze-Boysen-Straße) und folterten ihn. Erst am 15. November 1933 fand man seine Leiche im Gebüsch am Wiesenweg. Die Polizei weigerte sich, Ermittlungen anzustellen.[89]
  • Gerhardt Rosenbaum (geb. 1908/1909; gest. Mai 1933 in Berlin-Moabit), polnischer Jude, in einer SA-Kaserne misshandelt, im Krankenhaus Moabit verstorben (nw)[35]
  • Arnold Rosenfeld (geb. 29. Juli 1888 in Creglingen; gest. 2. April 1933 in Würzburg), Jude, von SA-Angehörigen misshandelt, an den Folgen verstorben[90]
  • Salomon Rosenstrauch (geb. 1875/1876; gest. 22. April 1933 in Wiesbaden), jüdischer Kaufmann (Seidenhändler), in seiner Wohnung überfallen und mit einer Waffe bedroht, starb auf dem Weg ins Krankenhaus an einem Herzschlag, z.T. wird auch angegeben, dass er erschlagen/erschossen wurde und Herzschlag lediglich als offizielle Todesursache angegeben wurde[91]
  • Alfred Rotter (* 14. November 1886; 5. April 1933 in Liechtenstein), Theaterdirektor, als Nationalsozialisten ihn aus seinem Exil in Liechtenstein nach Deutschland entführen wollten, versuchte er, seinen Entführern zu entkommen. Dabei stürzte er in den Tod.
  • Gertrud Rotter, geb. Leers (* 1894; 5. April 1933 in Liechtenstein), Ehefrau von Alfred Rotter, zusammen mit diesem bei dem Versuch einem Entführungskommando, das sie nach Deutschland bringen sollte, zu entkommen in den Tod gestürzt.
  • Hans Sachs (gest. 31. März 1933 in Chemnitz), Jude, Unternehmer, Mitinhaber der Marschel Frank Sachs AG, von SA-Leuten in seinem Arbeitszimmer getötet oder beging Suizid, um der Verhaftung zu entgehen
  • Hans Saile (geb. 1904/1905; gest. 9. März 1933 in Braunschweig), Sozialdemokrat, Werbeleiter der Braunschweiger Parteizeitung Volksfreund, bei der Erstürmung des Volksfreund-Hauses durch die SS erschossen[92]
  • Erich Schalow (gest. 10. Februar 1934), Polizeiwachtmeister aus Pyritz, von Nationalsozialisten während eines Patrouillengangs erschossen[93]
  • Waldemar Schapiro, (gest. 15. Juli 1933 in Erfurt), Besitzer eines Schreibwarengeschäftes, KPD, von SA-Angehörigen um den Sturmführer Walter Laudien auf einem Grundstück im Steiger zu Tode geprügelt und zurückgelassen, Leichnam von Spaziergängern aufgefunden[94]
  • Hermann Scheffler (geb. 1893; gest. 18. März 1933 in Berlin), Arbeiter aus Berlin-Wedding, Mitglied der Berliner Stadtverordnetenversammlung, von SA und Polizei festgenommen, anschließend in der Polizeikaserne Chausseestraße (sog. Maikäfer-Kaserne) zu Tode geprügelt[95]
  • Bruno Schilter, (gest. 1. August 1933 in Berlin), Arbeiter, KPD, von SA-Leuten aus dem „Sturmlokal“ Keglerheim (Petersburger Str. 86) verhaftet, gefoltert, auf der Schwarzen Brücke (Thaerstraße) mit drei Schüssen in den Kopf ermordet und auf die S-Bahn-Gleise geworfen[96]
  • Johann Schlösser (geb. 4. Januar 1876 in Boisheim; gest. 2. Mai 1933 in Duisburg), Former, Gewerkschaftssekretär (Bevollmächtigter des Metallarbeiterverbandes), ging nach einer in seiner Abwesenheit erfolgten Haussuchung in seinem Haus durch die SA zur Polizei, um um Schutz zu bitten, wurde daraufhin verhaftet und einem SS-Mann übergeben, der ihn ins SA-Gefängnis im Keller des Freigewerkschaftshauses brachte, wo ihn SA-Leute misshandelten und erschlugen; wurde mit Julius Birk, Rentmeister und Michael Rodenstock im Wald zwischen Duisburg und Dinslaken verscharrt[97]
  • Anton Schmaus (gest. 16. Januar 1934 in Berlin), Sozialdemokrat, von SA-Leuten niedergeschossen und misshandelt und einige Monate später an seinen Verletzungen verstorben
  • Johann Schmaus (gest. 22. Juni 1933 in Berlin), Sozialdemokrat, von SA-Leuten in seinem eigenen Haus erhängt
  • Walter Schneider: (* 1932/1933; gest 14./15 Februar 1933) Bergmann, Kommunist, am 12. Februar 1933 in Eisleben bei einem Überfall der SA auf eine KPD-Versammlung (Eisleber Blutsonntag) verletzt, starb in der Nacht vom 14./15. Februar im Städtischen Krankenhaus an seinen Verletzungen[45]
  • Paul Schulz (geb. 1912; gest. 2. Februar 1933 in Berlin), arbeitsloser Klempner, parteilos, auf dem Heimweg von einem Kinobesuch in der Kirchstraße von SA-Angehörigen überfallen und niedergestochen (Stiche in Arm und Rücken, Wirbelsäulenverletzung), im Krankenhaus Westend an seinen Verletzungen gestorben.[98]
  • Friedrich Schumm (gest. 1. April 1933 in Kiel), Rechtsanwalt und Jude, wurde verhaftet, nachdem er zur Verteidigung des elterlichen Geschäftes auf einen SS-Mann gefeuert hatte, kurz darauf im geöffneten Polizeigewahrsam erschossen, angeblich durch eine aufgebrachte Volksmenge[99]
  • Walter Schütz (25. Oktober 1897 in Wehlau; gest. 29. März 1933 in Königsberg), Arbeiter, KPD-Mitglied, Reichstagsabgeordneter, am 29. März 1933 verhaftet, in die SA-Kaserne in Königsberg verschleppt und dort misshandelt (zerschlagen, zerstochen und zertreten) und seinen Verletzungen erlegen.
  • Hans Seidel (* 1914 in Großörner; gest. 17. Februar 1933 in Eisleben), Arbeiter (Maschinenschlosser), Kommunist, bei einem SA-Überfall auf eine Arbeiterversammlung in Eisleben (Eisleber Blutsonntag) durch Spatenschläge schwer verletzt, erlag seinen Verletzungen.
  • Otto Selz (gest. 16. März 1933), Vieh- und Güterhändler, Jude, von SA-Leuten entführt und erschlagen.[100]
  • Heinz Sendhoff (gest. 8. Juli 1933 Erfurt), Arbeiter, in den ersten Monaten der Illegalität leitender Funktionär der Erfurter KPD, am 7. Juli 1933 verhaftet und am Folgetag von SA-Angehörigen auf einem Grundstück im Steiger zu Tode geprügelt, von seinen Mördern als „unbekannter Leichnam“ ins Leichenschauhaus eingeliefert[101]
  • Wilhelm Spiegel (gest. 11/12. März 1933 in Kiel), Rechtsanwalt, Jude, nachts an seiner Haustür erschossen[99]
  • Josef Spitzer (geb. 17. Dezember 1907 in Schneidemühl; gest. 26. Juni 1933 in Berlin-Köpenick), Arbeiter, Kommunist, Mitglied des Rotfrontkämpferbundes, während der Köpenicker Blutwoche von der SA misshandelt (u. a. gezwungen, Gift zu trinken; außerdem versuchte man, ihm ein Hakenkreuz in den Kopf zu schlagen) und an den Folgen im Krankenhaus verstorben[102]
  • Paul Spitzer (geb. 29. Oktober 1906; gest. 30. Juni 1933 in Berlin-Köpenick), Arbeiter, Kommunist, KPD-Funktionär, während der Köpenicker Blutwoche von der SA misshandelt und an den Folgen verstorben[103]
  • Walter Steinfeld (* geb. 1909; gest. 5. Februar 1933 in Breslau), Student an der Technischen Hochschule Breslau, Reichsbanner-Mitglied, nach einer Kundgebung der Eisernen Front in Breslau von NSDAP-Anhängern mit einem Messer erstochen[104]
  • Johannes Stelling (gest. 12. Juni 1933 in Berlin-Köpenick) SPD-Politiker und Reichstagsabgeordneter, von SA-Leuten während der Köpenicker Blutwoche erschlagen
  • Hermann Stern (geb. 1866; gest. 25. März 1933 in Creglingen), Gütermakler, Jude, von SA-Angehörigen bei einem Pogrom misshandelt, an den Folgen verstorben[90]
  • Georg Stolt (geb. 1879 in Hamburg; gest. 21. Januar 1934 in Berlin), Zimmermann, Kommunist, ehemaliger KPD-Landtagsabgeordneter, von der SA in die Maikowski-Kaserne verschleppt und dort erschlagen oder erschossen
  • Matthias Theißen: (gest 10. April 1933 in Braunschweig) Sekretär des Baugewerksbundes in Braunschweig, im März 1933 von der SA verhaftet, im "Volksfreunde-Haus" schwer misshandelt (u.a. mit einer Peitsche), mit schweren Verletzungen ins St. Vincenz-Krankenghaus eingeliefert (aufgrund seines Zustandes konnte e nicht mehr liegen so dass er in ein Gestell eingehängt wurde) und an seinen Verletzungen gestorben.[105]
  • Erich Tornseifer (geb. 20. Juni 1908 in Berlin; gest. 26. November 1933 in Berlin), Maschinenschlosser, Kommunist, Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes, am 24. November 1933 im Columbia-Haus von SS-Leuten mit Rohrstock und Reitpeitsche gefoltert, schwerverletzt ins Staatskrankenhaus gebracht und an seinen Verletzungen gestorben[106]
  • Werner Uhlworm, (geb. 1899; gest. 19. Februar 1933 in Erfurt), Arbeiter, KPD, von SA-Angehörigen an der Ecke Blücherstraße/Bülowstraße (heute Breitscheidstraße/Josef-Ries-Straße) überfallen und erschossen[11]
  • Erwin Volkmar (gest. 21. April 1933 in Berlin), Boxer, Kommunist, von SA-Angehörigen erschossen
  • Leibel Vollschläger (gest. März 1933 in Berlin), Berliner Jude, von SA-Leuten verschleppt und einige Tage später tot aus der Spree gezogen[107]
  • Paul Warnecke (gest. 5. März 1933 in Quickborn), Arbeiter, von dem SA-Mann Gustav Jeske erschossen[108]
  • Franz Wätzow (gest. Juni 1933), Sozialdemokrat, während der Köpenicker Blutwoche von der SA erschlagen[109]
  • Arthur Weiner (gest. 10./11. April 1933 in Chemnitz), Rechtsanwalt, stellvertretender Vorsitzender der israelitischen Gemeinde in Chemnitz, von SA-Leuten in seiner Wohnung verhaftet und am nächsten Morgen in einer Sandgrube in Wiederau bei Rochlitz erschossen aufgefunden.[110]
  • Walter Wicke (geb. 1909/1910; gest. 29. April 1934), Kommunist (nw)[111]
  • Franz Wilczoch (geb. 1900/1901; gest. 30. Juni 1933 in Berlin-Köpenick), Arbeiter, Kommunist, Mitglied der Roten Hilfe, während der Köpenicker Blutwoche von der SA misshandelt und an den Folgen verstorben[112]
  • Bernhard Wirsching (* 28 Januar 1908; 2. März 1933 in Berlin), von SA-Angehörigen in seiner Wohnung erschossen
  • Josef Zauritz (gest. 30./31. Januar 1933 in Berlin), Polizeibeamter, von dem SA-Mann Alfred Buske ohne erkennbares Motiv niedergeschossen

Opfer von Fememorden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann Behme (11. November 1884 in Klein Mahner im Salzittergebiet; gest. 5. Juli 1933 bei Rieseberg), Dreher bei der MIAG, Kommunist, Betriebsratsmitglied (Vorsitzender), verhaftet, misshandelt und von SA-Leuten bei Rieseberg bei einem Transport „auf der Flucht erschossen“ (Rieseberg-Morde)[113]
  • Georg Bell (gest. 3. April 1933 in Durchholzen), ehemaliger Nachrichtenagent der SA-Führung, von einem SA-Kommando in Österreich erschossen
  • Julius Bley (* 1. Januar 1890 in Köln; gest. 5. Juli 1933), Chemigraph (Druckplattenhersteller) bei der Firma Grashoff, Gewerkschafter und Kommunist, verhaftet, misshandelt, bei einem Transport bei Rieseberg von SA-Leuten „auf der Flucht erschossen“ (Rieseberg-Morde)[113]
  • Else Cohn (gest. 6./7. Mai 1933, Straße zwischen den Dörfern Gersdorf und Plau bei Crossen, Regierungsbezirk Küstrin), wegen Verwicklung in den Tod des nationalsozialistischen "Märtyrers" Horst Wessel im Jahr 1930 am Abend des 6. Mai 1933 gegen 11 Uhr am Rand einer Landstraße bei Crossen durch mehrere Schüsse in die Schläfe erschossen[114]
  • August Dosenbach (gest. 21. Oktober 1933 bei Knielingen), Metallarbeiter aus Karlsruhe, KPD-Mitglied, beförderte als illegaler Grenzkurier verbotene Schriften aus dem Elsass nach Deutschland, von einem Dreierkommando der Gestapo, das entlang des Rheins nach Kurieren fahndete, „auf der Flucht“ erschossen[115]
  • Hermann van’t Ende: (gest. Mittwoch, 12. Juli 1933), Kommunist, als Strafgefangener beim Transport von der Strafanstalt Münster zum Polizeigefängnis in Essen „auf der Flucht erschossen“. Van’t Ende hatte am 12. Oktober 1931 den SS-Mann Erich Garthe in Essen erschossen.[116]
  • Felix Fechenbach (gest. 7. August 1933), politischer Journalist und Dichter, bei einem angeblichen Transport in das KZ Dachau auf Anweisung Heydrichs in der Nähe von Paderborn misshandelt und ermordet
  • Andreas von Flotow (gest. 30. April 1933 bei Neubukow), ehemaliger SA-Gruppenführer und NSDAP-Reichstagsabgeordneter, von SA-Angehörigen auf der Chaussee zwischen Neubukow und Teschow erschossen
  • Hanns Goersmann (1904/1905; Juni 1933 in Elbferfeld), von SA-Leuten in seinem Auto erschossen und in einen Tümpel geworfen[117]
  • Hans Grimminger (* 26. Juli 1899 in Velthof; gest. 4. Juli 1933 bei Rieseberg), Elektromonteur bei der MIAG, Mitglied der KPD-Betriebsgruppe und des Arbeiter-Radfahrer-Bundes, am 30. Juni 1933 verhaftet, im AOK-Gebäude in Braunschweig misshandelt, zusammen mit zehn weiteren Personen bei einem Transport bei Rieseberg von SA-Leuten „auf der Flucht erschossen“ (Rieseberg-Morde)[113]
  • Hans Grohmann (geb. 1898; gest. 26. Mai 1933) Kunstmaler und Kunsthistoriker, im Kalkumer Wäldchen bei Duisburg von SS-Leuten erschossen. Am Leichnam wurde ein Zettel „Zum Andenken an Schlageter“ befestigt.[118]
  • Erik Jan Hanussen (gest. 24./25. März 1933 bei Berlin), Hellseher, auf der Chaussee zwischen Zossen und Baruth außerhalb von Berlin von SA-Angehörigen erschossen
  • Erhard Heiden (gest. zwischen April und September 1933 in München), ehemaliger Reichsführer der SS
  • Kurt Heinemann (* 16. Dezember 1906 in Echternach; 4. Juli 1933 bei Rieseberg), Schneider in Schöningen, KPD-Mitglied, Jude, verhaftet und zusammen mit zehn anderen Männern von SA-Leuten auf einem Transport bei Rieseberg "auf der Flucht" erschossen (Rieseberg-Morde).
  • Albrecht Höhler (gest. 20. September 1933 bei Berlin), Mitglied des Roten Frontkämpferbunds, wegen Totschlags am SA-Führer Horst Wessel im Strafvollzug von SA-Leuten entführt und nahe der Chaussee Berlin-Frankfurt erschossen
  • Theodor Lessing (gest. 31. August 1933 in Marienbad), Philosoph, in der Emigration in Prag am 30. August 1933 von den Attentätern Rudolf Max Eckert, Rudolf Zischka und Karl Hönl durch das Fenster seines Arbeitszimmers niedergeschossen und am nächsten Tag im Krankenhaus von Marienvad an seinen Verletzungen gestorben. Die Täter entkamen über die Grenze.
  • Reinhold Liesegang (* 6. Juni 1900 in Güsten), Arbeiter, Schweißer bei der Firma Vogtländer, Kommunist, Gewerkschafter, zusammen mit zehn weiteren Männern während eines Transports bei Rieseberg von SA-Leuten "auf der Flucht" erschossen (Rieseberg-Morde).
  • Wilhelm (Willi) Ludwig (* 28. August 1888 in Braunschweig; 4. Juli 1933 bei Rieseberg), Arbeiter bei der Reichsbahn, KPD-Mitglied, verhaftet, zusammen mit zehn anderen Männer von SA-Leuten während eines Transportes bei Rieseberg "auf der Flucht" erschossen (Rieseberg-Morde).
  • Jupp Messinger (gest. 12. Juli 1933), Arbeiter aus Beuel, Kommunist, als angeblicher Mörder des SA-Mannes Klaus Clemens verhaftet und von SA-Leuten in der Haft im Gerichtsgefängnis in der Heerstraße zu Tode gefoltert.[119] Offiziell wurde behauptet, er habe sich in seiner Zelle erhängt[120]
  • Stanislaus von Nayhauß (gest. Juni/Juli 1933 bei Breslau), ehemaliger Offizier, Verfasser einer gegen den Nationalsozialismus gerichteten Broschüre, in der die Vorstrafen zahlreicher NS-Funktionäre zusammengestellt und angeprangert wurden, im Juni 1933 in Breslau verhaftet, am 20. Juli 1933 als Leiche mit zusammengebundenen Armen und Beinen, und mit einem schweren Stein beschwert, aus einem Teich geborgen
  • Kurt Freiherr von Possanner und Ehrenthal (geb. 1898 in Tirol; gest. 28. Februar 1933 bei Berlin), aufgeflogener sowjetischer Agent in der NSDAP-Zentrale, während seiner Abschiebung nach Österreich erschossen
  • August Puppe (gest. 1. Oktober 1933 in Elberfeld), SA-Mann, von den eigenen Leuten erschossen[117]
  • Adolf Rall (gest. 2. November 1933 bei Berlin), Kleinkrimineller und ehemaliger SA-Mann, in einem Waldgebiet außerhalb von Berlin erschossen
  • Otto Renois (geb. 1882; gest. 4. April 1933 in Bonn), Kommunist, Stadtverordneter in Bonn, verhaftet und von SA-Leuten auf dem Weg zum Gefängnis nahe dem Poppelsdorfer Schloss „auf der Flucht“ erschossen[121]
  • Wilhelm Schäfer (NSDAP) (gest. 17. Juli 1933), ehemaliger Nationalsozialist, hatte 1931 die Entwürfe für die Boxheimer Dokumente an die Polizei übergeben, am 17. Juli 1933 erschossen aufgefunden
  • John Schehr (gest. 1. Februar 1934 bei Berlin) Kommunist, von der Gestapo am Berliner Schäferberg „auf der Flucht“ erschossen
  • Eugen Schönhaar (gest. 1. Februar 1934 bei Berlin) Kommunist, von der Gestapo am Berliner Schäferberg „auf der Flucht“ erschossen
  • Rudolf Schwarz (gest. 1. Februar 1934 bei Berlin) Kommunist von der Gestapo am Berliner Schäferberg „auf der Flucht“ erschossen
  • Alfred Staats (* 20. November 1912 in Braunschweig) kaufmännischer Angestellter, KPD-Mitglied, verhaftet, durch Folter dazu gepresst die Tötung des SS-Mannes Landmann zu gestehen, zusammen mit zehn weiteren Männern auf einem Transport bei Rieseberg von SA-Leuten "auf der Flucht" erschossen (Rieseberg-Morde).
  • Willi Steinfass (13. Mai 1892 in Braunschweig; gest. 4. Juli 1933), Arbeiter bei der MIAG (Maschinenarbeiter), Kommunist, am 2. Juli 1933 verhaftet, im AOK-Gebäude in Braunschweig misshandelt, zusammen mit zehn weiteren Personen bei einem Transport bei Rieseberg von SA-Leuten „auf der Flucht erschossen“ (Rieseberg-Morde)[113]
  • Erich Steinfurth (gest. 1. Februar 1934 bei Berlin) Kommunist, von der Gestapo am Berliner Schäferberg „auf der Flucht“ erschossen
  • Heinz Unger (geb. 11. Juli 1906; gest. 23. Juni 1933), ehemaliges Mitglied der Berliner SA, wegen des Verdachts, sich vor 1933 als Polizeispitzel betätigt zu haben, von SA-Angehörigen erschossen
  • Karl Franz Wendt (geb 1904; gest. März 1933), Nachrichtenmann

Personen, die in Konzentrationslagern und Gefängnissen gewaltsam zu Tode kamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Zeit zwischen Februar 1933 und dem 30. Juni 1934 wurden mehr als 100 Personen in Konzentrationslagern auf gewaltsame Weise zu Tode gebracht. Dies waren somit deutlich mehr als im Zuge „legaler“ Hinrichtungen aufgrund offizieller Todesurteile in derselben Zeit zu Tode kamen (vgl. den Abschnitt für das Jahr 1933 in der Liste von im Deutschen Reich hingerichteten Personen). Auch prozentual lag der Anteil der politischen Gefangenen, die "wilden" Tötungsmaßnahmen (gezielte Ermordung oder ungeplante, aber billigend in Kauf genommene Tötung im Rahmen von Misshandlungen u.ä.) in Konzentrationslagern und Gefängnissen zum Opfer fielen, an der Gesamtzahl aller Schutzhaftgefangenen deutlich höher als der Anteil der im Rahmen gerichtlich veranlasster Hinrichtungen zu Tode gebrachten Personen an den regulären (aus nicht-politisch, kriminellen Gründen in Haft befindlichen) Strafgefangenen. So wurden während der hier betrachteten siebzehn Monate mehrere zehntausend Menschen aus politischen Gründen verhaftet, wobei der Höchststand der in Schutzhaft gehaltenen Personen in den Wochen der großen Verhaftungswelle nach dem Reichstagsbrand vom 28. Februar 1933 erreicht wurde. Danach kam es zu einem graduellen Absinken der Zahl der Schutzhaftgefangenen: Ende Juli 1933 betrug ihre Zahl im ganzen Reichsgebiet noch etwa 27.000, wovon 15.000 auf das Land Preußen entfielen. Eine größere Zahl von diesen wurde anlässlich der Weihnachtsamnestie vom Dezember 1933 zwar entlassen, die Zahl blieb aber dennoch groß genug, damit für ihre Unterbringung weiterhin eine größere Zahl von Konzentrationslagern benötigt wurde.[122] Die Relation lag in etwa bei einer Tötung (durch gerichtlich angeordnete Hinrichtung) auf 10.000 Gefangene pro Monat bei den regulären (kriminellen) Strafgefangenen und einer Tötung (durch wilde Zu-Tode-Bringung) auf 3.000 Gefangene pro Monat bei den (politischen) Schutzhaftgefangenen.

  • Karl Ackert (geb. 1897; gest. 19. November 1933 in Berlin), Arbeiter, Angeklagter im Felseneck-Prozess von 1932 (angeklagt, den NS-Kunstmaler Ernst Schwarz getötet zu haben, eingestellt am 31. Dezember 1932), von der SA verhaftet und mehrere Wochen im SA-Gefängnis Papestraße misshandelt; Anfang November 1933 erneut in Schutzhaft genommen, an den erlittenen Misshandlungen im Staatskrankenhaus gestorben[123]
  • Hans Alexander (geb. 2. September 1933 im KZ Esterwegen), Reichsbannerführer, im Konzentrationslager Esterwegen erschossen[113]
  • Josef Altmann (gest. 12. Februar 1934 im KZ Dachau), im Bunker des KZ Dachau von SS-Wachen aufgehängt
  • Emerich Ambros (geb. 22. Mai 1896; gest. 26. September 1933 im KZ Hohnstein), ungarisch-deutscher Antifaschist, SPD
  • Josef Amuschel (gest. August 1933 im KZ Dachau), oppositioneller SA-Angehöriger, Ende August 1933 in München verhaftet, im Braunen Haus schwer misshandelt (zerschlagene Fußsohlen, Brandwunden von Zigaretten), ins KZ-Dachau verlegt, dort weitermisshandelt. Er starb infolge der Zerreissung seiner Därme durch einen in den After eingeleiteten Wasserstrahl kurz nach seiner Einlieferung in Dachau[124][125]
  • Wilhelm Aron (geb. 3. Juni 1907 in Bamberg; gest. 19. Mai 1933 im KZ Dachau),[125]
  • Isaak Baruch (* 1906; 20. Oktober 1933 im KZ Neusustrum), Jude aus Köln, während eines Arbeitskommandos vor dem Eingang des KZ Neusustrum getötet: SS-Angehörigen waren einen Gegenstand (Stein, Torf o.ä.) vom Lagerweg in Richtung Moor und wiesen Baruch an diesem nachzulaufen, als er dies tat wurde er mit einem Karabiner niedergeschossen, als der Verletzte sich versuchte aufzurichten wurde ihm von einem der beteiligten SS-Leute ein "Fangschuss" mit der Pistole gegeben.[126]
  • Josef Bauernfeind (geb. 11. Juli 1876; gest. 9. August 1933 in Essen), Kommunist, wegen der Verteilung von Flugblättern verhaftet und im SA-Folterkeller in der ehemaligen Ziegelei an der Frintroper Straße in Essen ermordet.[127]
  • Rudolf Benario (geb. 20. September 1908 in Fürth; gest. 12. April 1933 beim KZ Dachau), Volkswirt, Jude, in einem Wäldchen bei Dachau „auf der Flucht“ erschossen[113]
  • Erich Bergmann (gest. 10. September 1933 im KZ Esterwegen), Bergarbeiter aus Wattenscheid, Kommunist, beim Holzsammeln erschossen[113]
  • Michael Blöth (gest. 13. März 1934), nach Verhaftung im Gefängnis verstorben
  • Fritz Bürk (geb. 1893; gest. 28. November 1933 im KZ Dachau), Stricker aus Memmingen, Kommunist, während eines Kohlenhol-Kommandos von dem SS-Scharführer Wilhelm Birzle ausgesondert und auf der Lagerlatrine erschossen (nw)[67]
  • Richard Danisch (geb. 19. Oktober 1902; gest. 10. Oktober 1933 im KZ Esterwege), Arbeiter, von SS-Wachen aus dem Bunker des Lagers geholt und von dem SS-Mann Podschwadek in einem Moorgraben erschossen[113]
  • Willi Dolgner (geb. 11. April 1894 in Berlin; gest. 11. Januar 1934), Kommunist, verhaftet und nach Folterungen in der Haft erschlagen
  • Max Dollwetzel (geb. 1883; gest. 28. September 1933 im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel), Schlosser, Kommunist, in seiner Zelle erschlagen[67]
  • Fritz Dressel (gest. 7. Mai 1933 im KZ Dachau), KPD-Funktionär, im Bunker von Dachau ermordet[67]
  • Theodor Ebers (gest. Dezember 1933 zwischen Düsseldorf und Essen) Kommunist, auf dem Transport von Düsseldorf nach Essen auf der Flucht erschossen[128]
  • Ernst Eckstein (Politiker) (gest. 8. Mai 1933 KZ Breslau-Dürrgoy), Kommunist, starb aufgrund der fehlenden Absicherung beim Baumstammschleppen
  • Otto Eggerstedt (gest. 12. Oktober 1933 im KZ Esterwegen), SPD-Reichstagsabgeordneter, von den SS-Scharführern Eisenhut und Groten während eines Arbeitskommandos erschossen
  • Hermann van't Ende: (* 1900; † 12. Juli 1933) Packer, Kommunist. Van't Ende erschoss am 12. Oktober 1931 in Essen den SS-Mann Erich Garthe. Er wurde auf dem Transport von der Strafanstalt Münster zum Polizeigefängnis in Essen "auf der Flucht" erschossen
  • Alwin Franz August Esser (geb. 1911/1912; gest. 10. November 1933 im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel), Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes[67]
  • Felix Fechenbach (gest. 7. August 1933), Sozialdemokrat, ehemaliger Sekretär der Bayerischen Räterepublik, auf dem Weg vom Gefängnis Detmold zum KZ Dachau von SS-Leuten erschossen[113]
  • Hugo Feddersen (gest. 22. Juli 1933), Arbeiter, kommunistischer Funktionär, am 26. März 1933 verhaftet und ins KZ verschleppt. Dort in seiner Zelle erschlagen[129]
  • Wilhelm Franz (gest. 17. Oktober 1933 im KZ Dachau), KPD-Funktionär, im Bunker des KZs Dachau von SS-Wachen aufgehängt
  • Eugen Fritsch (geb. 21. Juli 1884 in Mülsen-St. Niklas bei Glauchau; gest. 11. September 1933 im KZ Hohnstein), SPD-Politiker, Widerstandskämpfer[130]
  • Joseph Götz (geb. 15. November 1895; gest. 11. Mai 1933 im KZ Dachau), KPD-Funktionär, Landtagsabgeordneter, von SS-Wachen erschossen[67]
  • Ernst Goldmann (gest. 12. April 1933 beim KZ Dachau), in einem Wäldchen bei Dachau erschossen[113]
  • Fritz Gumbert (gest. 15./16. April 1933 im KZ Königstein-Halbestadt), Arbeiter aus Heidenau, an Misshandlungen verstorben, laut Totenschein an Magen- und Darmblutungen[131]
  • Paul Guse (geb. 21. August 1894 in Neukirchen; gest. 20. Oktober 1933 in KZ Neusustrum), Polizeibeamter, Mitglied des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold und der SPD, wegen staatsfeindlicher Einstellung am 29. Mai 1933 verhaftet, von SS-Angehörigen erschossen, als er versuchte, dem jüdischen Gefangenen Isaak Baruch zu helfen, als dieser auf dem Rückweg vom Moor in das KZ Neusustrum misshandelt wurde.[132]
  • Erich Haasch (gest. 1933 im KZ Meissnershof)[133]
  • Mendel Haber (gest. Ende April/Anfang Mai 1933): Kaufmann aus Dortmund, Jude. Ende April 1933 von der SA verhaftet.[134] Anfang Mai 1933 tot im Dortmund-Ems-Kanal auf Castrop-Rauxeler Stadtgebiet gefunden[135]
  • Karl Hacker (geb. 1903; gest. 23. November 1933 im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel), Arbeiter, Kommunist, Funktionär des Barmbeker Kraftsportvereins[67]
  • Hermann Hagendorf (geb. 18. Februar 1900 in Coswig; gest. 20. Juni 1933 im KZ Oranienburg), Arbeiter, Kommunist, Leiter des örtlichen Rot-Frontkämpfer-Bundes, von Wachen zu Tode geprügelt (offiziell wurde eine Nierenentzündung als Todesursache angegeben)[67]
  • Amandus Hartung (geb. 1901; gest. 17. September 1933 im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel), Kommunist[67]
  • Leonhard Hausmann (gest. 12. Mai 1933 beim KZ Dachau), Kommunist, von dem SS-Mann Ehmann erschossen[113]
  • Friedrich Heinrich (geb. 1911/1912; gest. 2. Oktober 1933 im KZ Lichtenburg), von SS-Leuten im Arrest zu Tode geprügelt[113]
  • Otto Christoph Heitmann (geb. 6. Oktober 1908; gest. 20. Oktober 1933 im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel), Seemann aus Hamburg, Leiter der ISH-Zelle Seefahrt, Nachrichtenmann der polnischen Marine[67]
  • August Hennig (gest. 4. Januar 1934 im KZ Neuustrum), KPD-Funktionär, zum Holztragen geschickt und „auf der Flucht erschossen“[113]
  • Martin Hering (geb. 20. September 1879 in Struppen; gest. 22. November 1933 im KZ Hohnstein), Kommunist, ins KZ verschleppt, misshandelt und an den Verletzungen gestorben
  • Hesse (gest. 15/16. September 1933 im KZ Dachau), beim Holzsammeln erschossen[113]
  • Werner Hesse (* 1912 in Zeulenroda; 26. September 1933 im KZ Esterwegen III), Friseur, nach einem erfolgreichen Fluchtversuch aus dem KZ und Wiedereinfangung im KZ Esterwegen III misshandelt und erschossen[136]
  • Christian Heuck (gest. 23. Februar 1934 in Neumünster), KPD-Politiker und Reichstagsabgeordneter, von SS-Leuten in seiner Zelle im Strafgefängnis Neumünster erschlagen
  • Martin Hoop (* 14. April 1892 in Lägerdorf, Kreis Steinburg; gest. 11./12. Mai 1933 im KZ Zwickau-Osterstein), Kommunist, Unterbezirkssekretär der KPD, am 2. Mai 1933 verhaftet, ins Konzentrationslager Schloss Osterstein verschleppt, dort von Wachen misshandelt und in der Haft (wahrscheinlich in seiner Zelle) zu Tode gebracht oder an den Folgen seiner Misshandlungen gestorben[113]
  • Heinrich Hundskopf (geb. 1868; gest. 14. Juni 1933 im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel)[67]
  • Herbert Hunglinger (geb. 1880; gest. 26. April 1933 im KZ Dachau), Polizeimajor a.D., NSDAP-Mitglied seit 1920, nachdem die NSDAP 1933 die Akten der Münchener Polizeidirektion in ihre Hände bekam, soll sich herausgestellt haben, dass er die Politische Polizei über Parteiinterna unterrichtete, daraufhin nach Dachau verschleppt und dort gezwungen, sich im Bunker von Dachau zu erhängen[137]
  • Otto Hurraß (geb. 21. April 1902; gest. 23. Februar 1934 im KZ Lichtenburg), Arbeiter, von SS-Leuten erschlagen[113]
  • Arthur Kahn (gest. 12. April 1933 beim KZ Dachau), in einem Wäldchen bei Dachau erschossen[113]
  • Erwin Kahn (gest. 16. April 1933 in München), Kaufmann aus München oder Nürnberg, Jude, zusammen mit drei anderen Häftlingen am 12. April 1933 in einem Wäldchen bei Dachau von SS-Männern niedergeschossen, schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht und dort an seinen Verletzungen gestorben[113]
  • Albert Janka (gest. 15. April 1933)
  • Gustav von Kahr (gest. 30. Juni 1934 im KZ Dachau), bayerischer Ministerpräsident und Außenminister, führend bei der Niederschlagung des Hitlerputsches
  • Karl Karcz (geb. 15. November 1881 in Czersk, Westpreußen; gest. 10. April 1933 in Harburg), Metallarbeiter, nach einem Fackelzug der SA in Harburg in der Nacht vom 6. zum 7. Februar 1933 von den SA-Angehörigen Hugo Bornemann, Bernhard Rohrbeck und Edwin Hoffmockel vom Sturm Niehaus des Sturmbanns II/9 vor dem Gasthaus Stadt Hannover, wie auch Martin Leuschel, niedergeschossen; nachdem er mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, starb er im April an diesen[138]
  • Delwin Katz (gest. 17. Oktober 1933 im KZ Dachau), Arzt aus Nürnberg, im Bunker des KZs Dachau von SS-Wachen aufgehängt
  • Walter E. Klausch (geb. 8. Mai 1907; gest. 16. Juni 1933 im KZ Oranienburg), Bautechniker aus Potsdam, Kommunist, an seinen Hosenträgern erhängt
  • Fritz Klein (geb. 1901; gest. 24. Juni 1933 im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel), Kommunist[67]
  • Alfred Kleindienst (geb. 1913/1914; gest. 27. Oktober 1933 im KZ Esterwegen), Häftling, zum Holztragen geschickt und durch Kopf- und Bauchschuss „auf der Flucht erschossen“[113]
  • Simon Koje (geb. 3. Dezember 1896 in Rowna; gest. 10. Oktober 1933 im KZ Neusustrum), Russe, von der Lagerwache „auf der Flucht erschossen“[139]
  • Dalmatius Konietzny (gest. April 1933), Kommunist aus Lugau, angeblich an der Tötung eines SA-Manns im Jahr 1932 beteiligt, in der Haft im KZ Oelsnitz von SA-Leuten erschlagen und offiziell als Selbstmord durch Erhängen in seiner Zelle deklariert.[140]
  • Wladimir Kotkow (gest. 30. Juli 1933), russischer Revolutionär, bei einem Transport von Hammerstein nach Sonnenburg „auf der Flucht erschossen“[113]
  • Maximilian Kubitzek (geb. 1898; gest. 3. Oktober 1933 im KZ Brandenburg), Arbeiter, KPD-Funktionär im Berliner Bezirk Friedrichshain, nach schweren Misshandlungen verstorben[141]
  • Michael Kukurudza (gest. 30. Mai 1933 in Börnicke), polnischer Staatsbürger, misshandelt und an den Folgen gestorben[142][143]
  • Simon Laibowitsch (gest. 9. September 1933 KZ Heuberg), Jude aus Eberbach, von Wachen zu Tode geschunden[144]
  • Karl Lehrburger (geb. 1904; gest. 25. Mai 1933 im KZ Dachau), in Dachau erschossen[125]
  • Karl Lesch (geb. 1896; gest. 30. November 1933 im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel), Seemann, Kommunist, Verbandsfunktionär der Hafenarbeiter, zu Tode geprügelt[67]
  • Martin Leuschel, (geb. 1904/1905; gest. 4. oder 7. Februar 1933 in Harburg bei Hamburg) Metallarbeiter, von dem SA-Mann Bornemann tödlich verletzt, als dieser nach einer Versammlung des Metallarbeiterverbandes auf eine Menschengruppe vor der Gastwirtschaft von Georg Reus („Stadt Hannover“) am Großen Schlippsee schoss, wobei Leuschel sofort starb und Karl Kracz schwer verletzt wurde; nach anderen Angaben erlitt er bei einer Auseinandersetzung mit SA-Leuten nach einem Fackelzug an der genannten Stelle einen Bauchschuss, an dem er nach einigen Stunden im Krankenhaus starb[145]
  • Hermann Liebmann (gest. 19./20. Mai 1934 im KZ-Hohnstein), ehemaliger sächsischer Innenminister, starb infolge von Misshandlung[146]
  • Reinhold Liesegang (gest. 5. Juli 1933 bei Rieseberg), Schweißer bei der Firma Voigtländer, Kommunist, bei einem Transport „auf der Flucht erschossen“[113]
  • Friedrich Lux (geb. 28. September 1892 in Imten, Kreis Wehlau, Ostpreußen; gest. 6. November 1933 im KZ Fuhlsbüttel), Hafenarbeiter, Kommunist, Mitglied des ZK der KPD, Mitarbeiter von Hans Kippenberger, versuchte nach dem Reichstagsbrand die illegale KPD-Organisation in Hamburg zu reorganisieren, im Juli 1933 von der Gestapo verhaftet und als Schutzhäftling ins KZ Fuhlsbüttel eingewiesen, wo er an seinen Misshandlungen starb
  • Ludwig Marum (gest. 29. März 1934 in KZ Kistau), SPD-Politiker und Reichstagsabgeordneter, im KZ vom stellvertretendern Lagerleiter Karl Sauer, Karl Heupel und Eugen Müller (Fahrer und Hausmeister des Gauleiters Robert Wagner) erdrosselt
  • Karl Menzel (geb. 1897; gest. 11. Dezember 1933 im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel), Kommunist[67]
    Stolperstein für Hans August Neick in der Erichstr. in St. Pauli
  • Sebastian Nefzger (geb. 19. Januar 1900 in München; gest. 26. Mai 1933 im KZ Dachau), Kaufmann, Jude, im Bunker von Dachau misshandelt und durch Erwürgen ermordet (Offiziell als Suizid durch Öffnen der Pulsadern deklariert)[147]
  • Hans August Neick (geb. 1903; gest. 17. September 1933 im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel), Kommunist[67]
  • Max Niedermeyer (* 22. November 1898; 3. April 1933 im KZ Osterstein) Arbeiter, Gewerkschafter, Vorsitzender der KPD-Ortsgruppe Johanngeorgenstadt; im Konzentrationslager Osterstein getötet.[148]
  • Ludwig Pappenheim (gest. 4. Januar 1934 im KZ Neusustrum), Sozialdemokrat, Redakteur, zum Holztragen geschickt und „auf der Flucht erschossen“[113]
  • Oskar Konrad Pflaumer (* 1904; † 17. August 1933), Kommunist, Mechaniker, von SA-Leuten am 16. August 1933 in Nürnberg verhaftet und auf die Polizeihauptwache verbracht; in der Nacht zu einer Gegenüberstellung mit anderen Kommunisten in ein SA-Lokal überführt, dort schwer misshandelt und nach seiner Rückführung in die Polizeiwache in den frühen Morgenstunden verstorben
  • Gertrud Piter (gest. 21./22. September 1933 in Brandenburg), Kommunistin, von Wachen misshandelt und in ihrer Zelle aufgehängt[67]
  • Richard Polleit (+ 18. April 1933) Arbeiter, Kommunist, hatte am 30. Juli 1932 den SS-Scharführer Reinke getötet. Von Angehörigen der Nachrichtenabteilung der SA-Gruppe Ostland verhaftet, auf dem Weg zum Polizeipräsidium oder auf dem Weg von dort zu einer angeblichen Gerichtsverhandlung von SA-Angehörigen "auf der Flucht erschossen"[149]
  • Paul Prüfert (gest. 30. Juli 1933), Kommunist, bei einem Transport von Hammerstein nach Sonnenburg „auf der Flucht erschossen“[113]
  • Ernst Putz (gest. 12. September 1933 in Berlin-Moabit), KPD-Politiker und Reichstagsabgeordneter, im Gefängnis Moabit ermordet
  • Fritz Rau (geb. 12. Mai 1904 in Stuttgart; gest. 20. Dezember 1933 in Berlin-Moabit), KPD-Funktionär, Chefredakteur des Bezirksorgans der KPD Klassenkampf in Halle (Saale), während eines Verhöres in seiner Gefängniszelle in Berlin-Moabit erschlagen.
  • Ernst Richer (geb. 1879/1880; gest. 28. April 1934 im KZ Lichtenburg), Maurer aus Hintersinn bei Prettin, wegen des Grüßens von Häftlingen mit dem Rotfrontgruß von SS-Leuten verhaftet, in die Wachstube verschleppt, dort misshandelt und an den Verletzungen verstorben[113]
  • Karl Gustav Wilhelm Ritter (geb. 30. Oktober 1877 in Frankfurt an der Oder, gest. August oder September 1933 im KZ Sonnenburg), Stellmacher aus Frankfurt (Oder), im Frühjahr 1933 verhaftet und ins Konzentrationslager Sonnenburg verbracht, wo er im August oder September 1933 nach schwerer Misshandlung durch die Wächter starb; offiziell wurde der Tod als Selbstmord angegeben[150]
  • Walter Römling (* 12. Oktober 1890 in Braunschweig; gest. 4. Juli 1933 bei Riesenberg), Hilfsarbeiter bei der MIAG (Maschinenarbeiter), Kommunist, Betriebsrat Arbeiterfunktionär, am 30. Juli 1933 verhaftet, im AOK-Haus misshandelt und zusammen mit zehn anderen Gefangenen bei einem Transport „auf der Flucht erschossen“[113]
  • Max Sailer (geb. 11. Juni 1912 in Bamberg; gest. September 1933 im KZ Dachau), Werkzeugmacher[125]
  • Paul Schabe (gest. 30. Juli 1933) Kommunist, bei einem Transport von Hammerstein nach Sonnenburg „auf der Flucht erschossen“[113]
  • Friedrich Schaffner (gest. 16. November 1933 im KZ Dachau)[125]
  • Louis Schloss (gest. 16. Mai 1933 im KZ Dachau), Jude, Kaufmann, im Bunker von Dachau ermordet[151]
  • Gustav Schmidt (19. September 1908 in Holzwickede; gest. 4. Juli 1933) Student, Kommunist, verhaftet, im AOK-Haus misshandelt und bei einem Transport von SA-Angehörigen zusammen mit zehn weiteren Männern von SA-Leuten „auf der Flucht erschossen“ (Rieseberg-Morde)[113]
  • Siegfried Schmitz (gest. September 1933)[125]
  • Franz Schneider (Kommunist) (* 1894; gest. 22. April 1933 in der Haftanstalt Kleve), Kommunist, in der Strafanstalt Kleve von SA-Leuten erschlagen und offiziell als Suizid deklariert.
  • Karl Schulz (KPD) (gest. 30. Juni 1933 Gefängnis Spandau), Schmied, KPD-Funktionär und ehemaliger Abgeordneter des Preußischen Landtages, an den Folgen seiner Misshandlungen im Gefängnis verstorben
  • Max Sens (geb. 27. November 1902; gest. 28. Juni 1933 im KZ Oranienburg), Maschinenschlosser aus Zerbst, Kommunist, von Wachen zu Tode geprügelt[67][152]
  • Fritz Solmitz (geb. 22. Oktober 1893; gest. 19. September 1933 im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel), sozialdemokratischer Journalist und Politiker (Mitglied der Hamburger Bürgerschaft), Jude, in seiner Zelle im KZ Fuhlsbüttel nach schweren Misshandlungen erhängt aufgefunden (unsicher ob Suizid oder Tötung durch Wärter)[67]
  • Franz Stenzer (gest. 22. August 1933 in Dachau), Kommunist und Reichstagsabgeordneter, von dem SS-Mann Dürnagel im KZ Dachau erschossen
  • Karl Stetter (gest. Oktober 1933 KZ Heuberg), Reichsbannerführer aus dem Rheingau, starb aufgrund fehlender medizinischer Betreuung an einer Lungenentzündung[153]
  • Martin Stiebel (geb. 1899; gest. 9. April 1934 im KZ Dachau), Jude, Kommunist, im Bunker des KZs Dachau von SS-Wächtern aufgehängt[154]
  • Alfred Strauss (gest. 24. Mai 1933 im KZ Dachau), Rechtsanwalt, von einem SS-Wächter im KZ Dachau erschossen
  • Johann Templin (geb. 1897; gest. 17. September 1933 im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel), Kommunist[67]
  • Rudolf Timm (* 1901 bei Kaltenkirchen; † 23/24. Januar 1934 im Polizeigefängnis Neumünster), kommunistischer Funktionär, von SS-Angehörigen im Polizeigefängnis Neumünster in seiner Zelle durch Erhängen getötet (als Suizid getarnt)
  • John Wilhelm Ernst Trettin (geb. 1892; gest. 6. November 1933 im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel), aus Hamburg (?), Kommunist, erschlagen[67]
  • Hellmut Türk (geb. 21. Oktober 1908 in Lübbenau; gest. 22. April 1933 im KZ Hohnstein), Kommunist,
  • Karl Umland (geb. 1898; gest. 17. Mai 1934 im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel), Kommunist[67]
  • Richard Ungermann (geb. 9. Juli 1908; gest. 16. Mai 1933 im KZ Meisnerhof), Stahlarbeiter (Ofenarbeiter im Stahlwerk Hennigsdorf) aus Velten, Kommunist, am 14. Mai 1933 verhaftet nach Meisnerhof gebracht und dort zwei Tage später erschossen. Seine Leiche wurde in einen Sack eingenäht und bei Hennigsdorf in der Havel versenkt[113]
  • Karl Vesper (gest. 27. November 1933 im KZ Columbia-Haus), schwer kriegsversehrt, Vorsitzender des KPD-nahen Internationalen Bundes der Kriegsopfer in Berlin-Lichtenberg, kurz nach seiner Verhaftung erschlagen[155]
  • Ernst Walter (geb. 18. Juli 1893 in Dedelow bei Prenzlau; gest. 13. Mai 1933 im KZ Meissnershof), Arbeiter aus Döberitz, parteilos, zum Holztragen geschickt und „auf der Flucht erschossen“[113]
  • Wilhelm Wieder (geb. 1911/1912; gest. 19. Oktober 1933 beim KZ Neuustrum), auf dem Transport von Kemma kurz vor Neuustrum auf der Flucht erschossen[113]
  • Wilhelm (gest. 19. Mai 1933 im KZ Dachau), Reichsbannerfunktionär, an den Folgen von Misshandlung verstorben[67]
  • Kurt Willkomm (geb. 27. August 1905 in Hirschberg/Riesengebirge; gest. 16. November 1933 in Hannover), Junglehrer und Bankangestellter, Kommunistischer Funktionär, Mitglied der KPD-Bezirksleitung in Hannover, am 5. November 1933 verhaftet und kurz darauf in Gestapo-Haft an den Folgen der in der Haft erlittenen Misshandlungen ums Leben gekommen[156]
  • Emil Winkler (gest. 17. September 1933), sozialdemokratischer Polizeihauptmeister, an den Folgen der im Columbia-Haus und im KZ Oranienburg erlittenen Verletzungen verstorben
  • Friedrich Wüllenweber (geb. 1904; gest. 15. Dezember 1933 im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel), Kommunist[67]

Opfer von Justizmorden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Engel (geb. 1905; gest. 30. November 1933 in Köln), Fensterputzer, Kommunist, Mitglied des Rotfrontkämpferbundes, am 22. Juli 1933 wegen der angeblichen Beteiligung an der am 24. Februar 1933 erfolgten Ermordung der SA-Leute Winand Winterberg und Walter Spangenberg vom Kölner Schwurgericht zum Tode verurteilt und im Gefängnis Klingelpütz mit dem Handbeil hingerichtet
  • Kurt Gerber (geb. 1909/1910; gest. 28. November 1933 in Breslau), Maler, Reichsbannermitglied, vom Breslauer Sondergericht in einem ungewöhnlichen Fall von Schnelljustiz am 31. Oktober zum Tode verurteilt, nachdem er am 25. Oktober 1933 den SA-Mann Doktor mit einem Messer tödlich verwundet hatte, dann ohne Berufungsmöglichkeit im November enthauptet
  • Hermann Hamacher (geb. 1911; gest. 30. November 1933 in Köln), Arbeiter, Kommunist, wegen der angeblichen Beteiligung an der Ermordung von SA-Leuten im Gefängnis Klingelpütz mit dem Handbeil hingerichtet
  • Heinrich Horsch (geb. 1908; gest. 30. November 1933 in Köln), Arbeiter, Kommunist, am 22. Juli 1933 wegen der angeblichen Beteiligung an der am 24. Februar 1933 erfolgten Ermordung der SA-Leute Winand Winterberg und Walter Spangenberg vom Kölner Schwurgericht zum Tode verurteilt und im Gefängnis Klingelpütz mit dem Handbeil hingerichtet
  • Peter Huppertz (gest. 27. März 1934 in Düsseldorf), Arbeiter, wegen der angeblichen Beteiligung an der Ermordung des SS-Scharführers Kurt Hilmer im Jahr 1932 in der Strafanstalt Ulmer Höh mit dem Handbeil hingerichtet
  • Gustav Lange (gest. 20. März 1934 in Königsberg), wegen der angeblichen Ermordung eines SA-Mannes vom Schwurgericht Königsberg zum Tode verurteilt und hingerichtet[157]
  • August Lütgens (gest. 1. August 1933 in Altona), Kommunist, durch Enthaupten hingerichtet
  • Marinus van der Lubbe (gest. Januar 1934 in Leipzig), beschuldigt als Reichstagsbrandstifter, in Leipzig durch Enthaupten hingerichtet
  • Otto Lukat (geb. 28. April 1904 in Jodringkehnen; gest. 27. März 1934 in Düsseldorf), Maurer, Kommunist, wegen der angeblichen Beteiligung an der Ermordung des SS-Scharführers Kurt Hilmer im Jahr 1932 in der Strafanstalt Ulmer Höh mit dem Handbeil hingerichtet
  • Walter Möller (gest. 1. August 1933 in Altona), Kommunist, durch Enthaupten hingerichtet
  • Matthias Josef Moritz (geb. 1913; gest. 27. März 1934 in Düsseldorf), Arbeiter, Kommunist, wegen der angeblichen Beteiligung an der Ermordung des SA-Scharführers Hilmer im Jahr 1932 in der Strafanstalt Ulmer Höh mit dem Handbeil hingerichtet
  • Emil Schmidt (geb. 1884; gest. 27. März 1934 in Düsseldorf), Arbeiter, Kommunist, Stadtverordneter in Düsseldorf, wegen der angeblichen Beteiligung an der Ermordung des SS-Scharführers Kurt Hilmer im Jahr 1932 in der Strafanstalt Ulmer Höh mit dem Handbeil hingerichtet
  • Walter Siedelmann (gest. 20. März 1934 in Königsberg), wegen der angeblichen Ermordung eines SA-Mannes vom Schwurgericht Königsberg zum Tode verurteilt und hingerichtet[157]
  • Bruno Tesch (gest. 1. August 1933 in Altona), Kommunist, durch Enthaupten hingerichtet
  • Otto Wäser (geb. 1912; gest. 30. November 1933 in Köln), Arbeiter, Kommunist, wegen der angeblichen Beteiligung an der Ermordung von SA-Leuten im Gefängnis Klingelpütz mit dem Handbeil hingerichtet
  • Bernhard Willms (geb. 1908; gest. 30. November 1933 in Köln), Arbeiter, Kommunist, wegen der angeblichen Beteiligung an der Ermordung von SA-Leuten im Gefängnis Klingelpütz mit dem Handbeil hingerichtet
  • Karl Wolff (gest. 1. August 1933 in Altona), Kommunist, durch Enthaupten hingerichtet
  • Richard Hüttig (gest. 14. Juni 1934 in Berlin-Plötzensee)

Personen, die nach ihrer Verschleppung in Konzentrationslager verschollen sind[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim Fest: Das Gesicht des Dritten Reiches. Profile einer totalitären Herrschaft. München, Piper 1963, ISBN 3-492-21842-3.
  • Lothar Gruchmann: Justiz im Dritten Reich. 1998.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karl Dietrich Bracher: Die nationalsozialistische Machtergreifung, 1960 (Nachdruck 2013), S. 871.
  2. Joachim Fest: Das Gesicht des Dritten Reiches. Profile einer totalitären Herrschaft. 1963, S. 202.
  3. Ian Kershaw: Hitler 1889-1936, Stuttgart 1998, S. 631.
  4. Dimitroff contra Göring. Braunbuch II, Paris 1934. (Reprint Köln, Frankfurt/Main 1981).
  5. Richard Aßmann. Bund der Antifaschisten Köpenick. Abgerufen am 9. Mai 2011.
  6. Karl Heinz Jahnke: Jungkommunisten im Widerstandskampf gegen den Hitlerfaschismus. 1977, S. 24.
  7. Heinz Ludwig Arnold: Deutsche Literatur im Exil, 1933–1945. Dokumente. 1974, S. 45.
  8. The Brown Book of the Hitler Terror an the Burning of the Reichstag, 1933. Balschukat wurde am 18. März 193 in Berlin geboren.
  9. Śląski kwartalnik historyczny Sobótka. Bd. 1956. Wrocławskie Towarzystwo Miłośników Historii, S. 384.
  10. Wilhelm Matull: Ostdeutsche Arbeiterbewegung, 1973, S. 131.
  11. a b Willibald Gutsche (Hrsg.): Geschichte der Stadt Erfurt, 2., bearbeitete Auflage Weimar 1989, S. 433.
  12. stolpersteine-gelsenkirchen.de.
  13. Hans-Rainer Sandvoß: Widerstand in Neukölln, Berlin 1990, S. 44.; Wieder zwei Tote in Berlin. neue Opfer der politischen Zwischenfälle, in: Vossische Zeitung vom 4. Februar 1933
  14. a b Verfolgte Ärzte im Nationalsozialismus: Dokumentation zur Ausstellung über das SA-Gefängnis General-Pape-Straße. Robert Koch-Institut, 1999, S. 25.
  15. a b Rudolf Tappe: Tatort Duisburg 1933–1945. 1993, S. 85.
  16. Bastian Fleermann: „… nachsetzen bis zur Vernichtung“. Verhaftungswelle und Gewalt gegen politische Gegner im Frühjahr 1933 in Düsseldorf. In: Rhein-Maas. Studien zur Geschichte, Sprache und Kultur, Bd. 1 (2010), S. 167–198
  17. Carina Baganz: Erziehung zur Volksgemeinschaft, 2005, S. 80. Böge wurde am 6. April 1892 geboren.
  18. Flugblatt zur Ermordung Walter Böges
  19. Heinz Neugebauer: Proletarisch-revolutionäire Literatur 1918 bis 1933. Ein Abriss, S. 321; Landeszentrale für Politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern: Von Selbstbehauptung zum Widerstand. Mecklenburger und Pommern gegen den Nationalsozialismus 1933 bis 1945, 2004, S. 117.
  20. Straßennamen in Karl-Marx-Stadt. Karl-Marx-Stadt Information, 1989, S. 26.
  21. Horst H. Müller: Gedenk- und Erinnerungsstätten der Arbeiterbewegung im Bezirk Erfurt, Erfurt 1964, S. 27.
  22. Ulrike Puvogel/ Martin Stankowski: Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus: Eine Dokumentation. Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, 1999, S. 550.
  23. Eintrag zu Dornemanns Frau Luise Dornemann bei der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
  24. Verfolgte Ärzte im Nationalsozialismus: Dokumentation zur Ausstellung über das SA-Gefängnis General-Pape-Straße. Robert Koch-Institut, 1999, S. 57.
  25. Lorenz Pfeiffer/Henry Wahlig: Juden im Sport während des Nationalsozialismus. Ein historisches Handbuch für Niedersachsen und Bremen, Göttingen 2012, S. 92.
  26. Georg Eppenstein. Bund der Antifaschisten Köpenick. Abgerufen am 9. Mai 2011.
  27. a b Karl Heinz Jahnke: Jugend im Widerstand, S. 213.
  28. Paul von Essen. Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten Köpenick. Abgerufen am 9. Mai 2011.
  29. bda-koepenick.de
  30. Wilhelm Ernst Winterhager: Der Kreisauer Kreis. 1985, S. 46; unter Berufung auf einen Bericht über eine Rede Theodor Haubachs bei Fischers Beerdigung in der Illustrierten Republikanischen Zeitung vom 25. Februar 1933.
  31. SA-Lokal „Demuth“ bda-koepenick.de
  32. bda-koepenick.de
  33. "Auf der Flucht erschossen", in: Vossische Zeitung vom 1. April 1933.
  34. a b Karl Heinz Jahnke: Jugend im Widerstand, S. 215.
  35. a b c Hans-Norbert Burkert: „Machtergreifung“ Berlin 1933. 1982, S. 113.
  36. Alfred Oehl: Der Massenmord in Rieseberg 1933, 1981, S. 31.
  37. Dietmar Scholz: Zum Leben und Schicksal der Juden in Castrop 1699–1942. 2010, S. 56. Unter Berufung auf den Stadtanzeiger für Castrop-Rauxel und Umgebung vom 4. Mai 1933. Vgl. auch Rote Erde vom 28. April 1933; laut Braunbuch wies er bei der Identifizierung durch seine Frau mehrere Kopfschüsse, Messerstiche etc. auf.
  38. Richard Bauer: München, „Hauptstadt der Bewegung“: Bayerns Metropole und der Nationalsozialismus. 1993, S. 236.
  39. a b Adolf Diamant: Gestapo Chemnitz und die Gestapoaussenstelle Plauen. 1999, S. 31.
  40. Hotel Sächsischer Hof – Folterkeller der SS in Zittau
  41. Zittau: Hitlers Wahlschlager (Memento vom 28. März 2014 im Internet Archive)
  42. Karl Heinz Jahnke: Jugend im Widerstand, S. 217.
  43. reichsbanner-hessen.de
  44. Hugo Helbing. Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten Köpenick. Abgerufen am 9. Mai 2011.
  45. a b Wieder schwere Zusammenstöße. Noch zwei Tote in Eisleben, in: Vossische Zeitung vom 15. Februar 1933 (Abendausgabe).
  46. Hans-Rainer Sandvoß: Widerstand in Prenzlauer Berg und Weißensee, Berlin 2000, S. 111f.
  47. Dresdener Volkszeitung vom 3. Februar 1933. (Digitalisat)
  48. Rene Schickele: Die blauen Hefte. Edition und Kommentar, 2002, S. 155.
  49. Heinz Keller: Weinheim 1933−-1945 – Zeitskizzen. In Otto Bräunche u.a.: Die Stadt Weinheim zwischen 1933 und 1945. Hrsg. Stadt Weinheim. Weinheim 2000, ISBN 3-923652-12-7 S. 21. (Weinheimer Geschichtsblatt 38)
  50. W. Michael Blumenthal: The Invisible Wall. Germans and Jews, S. 348. Kindermann, der zum Zeitpunkt seines Todes achtzehn Jahre alt war, gilt als der erste nach der Machtergreifung ermordete Jude.
  51. Richard John.
  52. Franziska Bruder: Die Erinnerung darf nicht sterben.. Barbara Reimann, eine Biografie aus acht Jahrzehnten Deutschland, 2000, S. 207.
  53. Klaus Moritz: Justiz und Judenverfolgung. NS-Verbrechen vor Gericht. 1978, S. 73.
  54. Hans-Rainer Sandvoß: Widerstand in Prenzlauer Berg und Weißensee, Berlin 2000, S. 112f.
  55. Wieder zwei Tote in berlin. Neue Opfer der politische Zwischenfälle, in: Vossische Zeitung vom 4. Februar 1933.
  56. Biografie im Kiezer Weblog vom Klausenerplatz
  57. Refugee Dies in Czech Hospital; vgl. auch Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden. Arbeitskreis Gedenkbuch: Buch der Erinnerung. Juden in Dresden. Deportiert, ermordet, verschollen 1933–1945. 2006.
  58. Stolpersteine für Frankfurt (Oder) und Slubice
  59. heimatmuseum-treptow.de
  60. Karl Heinz Jahnke: Jungkommunisten im Widerstandskampf gegen den Hitlerfaschismus, S. 24.11.
  61. Eisenhüttenstadt und seine Umgebung (= Werte unserer Heimat. Band 45). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1986, S. 44.
  62. bda-koepenick.de
  63. Verfolgte Ärzte im Nationalsozialismus. Robert Koch-Institut, 1999, S. 18.
  64. Beatrix Herlemann: Wir sind geblieben, was wir immer waren, Sozialdemokraten, 2001, S. 74.
  65. Gelsenkirchener Allgemeine Zeitung vom 23. März 1933; sowie derwesten.de
  66. bda-koepenick.de
  67. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w Klaus Drobisch: System der NS-Konzentrationslager: 1933–1939, S. 128.
  68. Johann Lücke wird 1933 von Nazis erschossen. Spurensuche-Bremen.de. Abgerufen am 9. Mai 2011.
  69. Gerda Zorn: Widerstand in Hannover. 1977, S. 217.
  70. bda-koepenick.de
  71. Leo Beck Institute – Year Book. 1970, S. 158.
  72. bda-koepenick.de
  73. Hans-Rainer Sandvoß: Widerstand in Spandau (=Heft 3 der Schriftenreihe über den Widerstand in Berlin von 1933 bis 1945). Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin 1988, S. 52 (mit Abbildung)
  74. Erich-Meier-Straße. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins
  75. Hans-Jürgen Arendt: Zur Rolle der Frau in der Geschichte des Deutschen Volkes. 1984, S. 224.
  76. Stiftung Preussischer Kulturbesitz: Veröffentlichungen aus den Archiven Preussischer Kulturbesitz, Bd. 11, S. 95.
  77. Die Lage der Juden in Deutschland 1933. Das Schwarzbuch - Tatsachen und Dokumente. Paris 1934, wieder aufgelegt, Ullstein, München 1983, ISBN 3-550-07960-5.
  78. Fritz Ott. Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten Köpenick. Abgerufen am 9. Mai 2011.
  79. Braunbuch, 1933, S. 338. Das Braunbuch nennt ihn Pangeritz, und beruft sich Beleg für seine Ermordung auf einen Zeugenbericht; im Berliner Adressbuch von 1933 taucht er als Zimmermann mit Wohnsitz in der Schlegelstraße 13 auf. Pangritz, Herbert, Zimmermann. In: Berliner Adreßbuch, 1933, Teil 1, S. 1967. „Schlegelstraße 13“ (1934 nicht mehr verzeichnet).
  80. W. Michael Blumenthal: The Invisible Wall. Germans and Jews. 1999, S. 348.
  81. bda-koepenick.de
  82. "Auf der Flucht erschossen", in: Vossische Zeitung vom 1. April 1933.
  83. bda-koepenick.de
  84. Karl Pokern. Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten Köpenick. Abgerufen am 9. Mai 2011. Heute erinnert u. a. die Karl-Pokern-Straße in Friedrichshagen an Pokern.
  85. Duisburger Forschungen, Bd. 16. Stadtarchiv Duisburg, S. 15.
  86. Manfred Weißbecker: Gegen Faschismus und Kriegsgefahr. Ein Beitrag zur Geschichte der KPD in Thüringen, Erfurt 1967, S. 59.
  87. "Kommunisten-Lokal überfallen. Todesschuss auf Wirtin", in: Vossische Zeitung vom 6. Februar 1933.
  88. bda-koepenick.de
  89. Erich Rohde im Antifa-Wiki
  90. a b Hartwig Behr: Vom Leben und Sterben, Juden in Creglingen, S. 145.
  91. Lothar Bembenek: Widerstand und Verfolgung in Wiesbaden. 1990, S. 274.
  92. Reinhard Jacobs: Terror unterm Hakenkreuz. Orte des Erinnerns in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, 2000, S. 18.
  93. Ostdeutsche Beiträge aus dem Göttinger Arbeitskreis, Bd. 53.
  94. Willibald Gutsche (Hrsg.): Geschichte der Stadt Erfurt, 2., bearbeitete Auflage Weimar 1989, S. 436.
  95. Hans-Rainer Sandvoß: Widerstand in Mitte und Tiergarten, Berlin 1999, S. 98.
  96. Hans-Rainer Sandvoß: Widerstand in Friedrichshain und Lichtenberg, Berlin 1998, S. 101.
  97. Rudolf Tappe: Tatort Duisburg 1933–1945. 1993, S. 88. Heute erinnert die Johann-Schlösser-Straße in Duisburg sowie mehrere Denkmale an ihn.
  98. „SA.-Mörder erdolchen Jungarbeiter Schulz“, in: Rote Fahne vom 3. Februar 1933.
  99. a b Uwe Danke: Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus, 2006, S. 103.
  100. http://www1.bpb.de/popup/popup_quellentext.html?guid=3ONNYP (Memento vom 9. Oktober 2005 im Internet Archive)
  101. Manfred Weißbecker: Gegen Faschismus und Kriegsgefahr. Ein Beitrag zur Geschichte der KPD in Thüringen, Erfurt 1967, S. 59, 66.
  102. bda-koepenick.de
  103. Paul Spitzer. Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten Köpenick. Abgerufen am 9. Mai 2011.
  104. Politische Bluttaten des Sonntags", in: Vossische Zeitung vom 6. Februar 1933.
  105. Alfred Oehl: Der Massenmord in Rieseberg 1933, 1981, S. 31.
  106. Wolfgang Benz: Der Ort des Terrors, 2005, S. 58.
  107. W. Michael Blumenthal: The Invisible Wall. Germans and Jews, S. 348.
  108. Karl Heinz Jahnke: Jugend im Widerstand, 1933–1945. 1985, S. 234.
  109. Franz Wätzow. Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten Köpenick. Abgerufen am 9. Mai 2011.
  110. Friedrich Salzburg: Mein Leben in Dresden vor und nach dem 30. Januar 1933, 2001, S. 37.
  111. Karl Heinz Jahnke: Jugend im Widerstand, S. 235.
  112. Franz Wilczoch. Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten Köpenick. Abgerufen am 9. Mai 2011.
  113. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad Klaus Drobisch, Günther Wieland: System der NS-Konzentrationslager, 1933–1939. Akademie Verlag, Berlin 1993, ISBN 978-3-05-000823-3, S. 129.
  114. Daniel Siemens: The Making of a Nazi Hero: The Murder and Myth of Horst Wessel, S. 187f. Cohn wurde am Nachmittag des 7. Mai von einem Pilzsammler etwa 25 Meter von der Straße Corsse-Grünberg entdeckt. Nach einer Obduktion wurde sie am 10. Mai auf dem jüdischen Friedhof beigesetzt. Ein wegen der Tat eingeleitetes Verfahren wurde später auf Anweisung von Hermann Göring niedergeschlagen. Am 19. August wurden die Polizei und die Meldebehörden von der Generalstaatsanwaltschaft angewiesen alle Einträge zu Cohn aus ihren Listen zu tilgen.
  115. Grünwinkel. Gutshof, Gemeinde, Stadtteil. Bürgerverein Grünwinkel, 2009, S. 300 und 384 (mit Faksimile der Todesanzeige). Heute erinnert die August Dosenbach Straße in Karlsruhe an ihn.
  116. Mörder eines SS-Mannes. Kommunist bei einem Fluchtversuch erschossen. In: Nachtausgabe, 13. Juli 1933.
  117. a b Kurt Schnöring: Auschwitz begann in Wuppertal. 1981, S. 60.
  118. Rudolf Tappe: Tatort Duisburg 1933–1945. 1993, S. 116.
  119. Karl Gutzmer: Chronik der Stadt Bonn. 1988, S. 162.
  120. Kommunistischer Mörder erhängt sich. In: Nachtausgabe, 17. Juli 1933.
  121. Ulrike Puvogel: Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus. 1995, S. 507.
  122. Michaelis (Bearbeiter): Ursachen und Folgen, Bd. 9, S. 346f..
  123. Kurt Schilde: SA-Gefängnis Papestrasse. Spuren und Zeugnisse. 1996.
  124. Stanislav Zamecnik: Das war Dachau, 2007, S. 46.
  125. a b c d e f Martin Broszat: Bayern in der NS-Zeit. 1979, Bd. 2, S. 360.
  126. Hans-Peter Klausch: Tätergeschichten: die SS-Kommandanten der frühen Konzentrationslager im Emsland, 2005, S. 244.
  127. Eintrag zu Bauernfeind bei den Stolpersteinen in Borbeck.
  128. Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus, S. 233.
  129. Gertrud Meyer: Nacht über Hamburg. Berichte und Dokumente. 1971, S. 19.
  130. Eugen Fritsch (1884–1933). In: Sächsische Biografie
  131. Carina Baganz: Erziehung zur Volksgemeinschaft. Die frühen Konzentrationslager in Sachsen, 2005, S. 195.
  132. Eintrag zu Guse im Gedenkbuch Wuppertal.
  133. Wolfgang Benz: Ort des Terrors, S. 66.
  134. Rote Erde vom 28. April 1933.
  135. Stadtanzeiger für Castrop-Rauxel und Umgebung vom 4. Mai 1933.
  136. Hans-Peter Klausch: Tätergeschichten: Die SS-Kommandanten der frühen Konzentrationslager im Emsland, 2005, S. 150 u 196f.
  137. Wolfgang Benz: Terror ohne System. Die ersten Konzentrationslager im Nationalsozialismus 1933–1935, S. 18.
  138. stolpersteine-hamburg.de
  139. Hans Peter Klusch: Tätergeschichten, 2005, S. 223
  140. „Todessprung in der Strafanstalt“, in: Vossische Zeitung vom 24. April 1933.; Wolfgang Benz: Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, München 2005, S. 176.
  141. Hans-Rainer Sandvoß: Widerstand in Friedrichshain und Lichtenberg, Berlin 1998, S. 101.
  142. Werner Bethge: Helle Sterne in dunkler Nacht. 1988.
  143. Wolfgang Benz, Barbara Distel, Angelika Königseder (Hrsg.): Der Ort des Terrors: Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager
  144. Klaus Drobisch: System der NS-Konzentrationslager: 1933–1939, S. 131.
  145. Ursel Hochmuth, Gertrud Meyer: Streiflichter aus dem Hamburger Widerstand 1933–1945. Berichte und Dokumente. 1980, S. 18f.
  146. Klaus Drobisch: System der NS-Konzentrationslager: 1933–1939, S. 131 i.
  147. Wolfgang Benz: Terror ohne System. Die ersten Konzentrationslager im Nationalsozialismus 1933–1935, 2001, S. 20.
  148. Ulrike Puvogel/Martin Stankowski: Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus: Eine Dokumentation. Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, 1999, S. 845.
  149. "Mörder eines SA-Führers auf der Flucht erschossen", in: Berliner Illustrierte Nachtausgabe vom 19. April 1933.
  150. Stolpersteine für Frankfurt (Oder) und Slubice Seit 1948 erinnert unter anderem der Karl-Ritter-Platz in Frankfurt an ihn.
  151. Klaus Drobisch: System der NS-Konzentrationslager. S. 128.
  152. Biografie von Max Sens bei der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
  153. Julius Schätzel: Stationen zur Hölle. Konzentrationslager in Baden und Württemberg. 1980, S. 17.
  154. Hans Günther Richardi: Schule der Gewalt. 1983, S. 306.
  155. Hans-Rainer Sandvoß: Widerstand in Friedrichshain und Lichtenberg, Berlin 1998, S. 102.
  156. Gerhard Paul, Klaus-Michael Mallmann: Die Gestapo. Mythos und Realität. 1996, S. 147.
  157. a b Wilhelm Matull: Ostpreußens Arbeiterbewegung. 1970, S. 149.