Sehr früh konnte sich einer neunköpfige Ausreißergruppe vom Rest des Feldes mit maximal 6 Minuten absetzen. Mirco Maestri wurde als letzter Ausreißer ca. 30 km vor dem Ziel gestellt. An der Cipressa gab es, vermutlich aufgrund des hohen Tempos, keine nennenswerte Angriffe. Am Poggio griff Krists Neilands an und nur Nibali folgte ihm. Bald konnte Neilands dem Tempo Nibalis nicht mehr folgen und dieser blieb alleine vorne. Auf der Spitze des Poggios hatte Nibali 12 Sekunden Vorsprung auf die ersten Verfolger. Matteo Trentin versuchte in der Abfahrt, zu Nibali aufzuschließen. Knapp 2 Kilometer vor dem Ziel hatte Nibali 6 Sekunden Vorsprung vor Trentin und 9 Sekunden vor der ersten Verfolgergruppe. Nibali gewann das Rennen mit wenigen Metern Vorsprung vor dem stark aufkommenden Verfolgern Caleb Ewan und Arnaud Démare.[2]