Elia Viviani

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Elia Viviani Straßenradsport
Elia Viviani (2015)
Elia Viviani (2015)
Zur Person
Geburtsdatum 7. Februar 1989
Nation ItalienItalien Italien
Disziplin Bahn, Straße
Zum Team
Aktuelles Team Sky
Funktion Fahrer
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
Gold medal-2008OB.svg - Olympiasieger Omnium 2016
UCI WorldTour
Hamburg Cyclassics 2017
Bretagne Classic – Ouest-France 2017
eine Etappe Giro d’Italia 2015
Infobox zuletzt aktualisiert: 29. August 2017

Elia Viviani (* 7. Februar 1989 in Vallese di Oppeano) ist ein italienischer Bahn- und Straßenradrennfahrer. 2016 wurde er Olympiasieger im Omnium und 2017 gewann er zwei Rennen der UCI WorldTour

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viviani wurde 2006 im Bahnradsport Europameister der Junioren im Teamsprint und im Scratch. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Gent gewann er die Bronzemedaille im Madison. Auf der Straße gewann er den „Memorial Leonardo Massaro“. Im Jahr darauf wurde Viviani Italienischer Meister in der Mannschaftsverfolgung der Junioren und im Teamsprint der Jugendklasse. Bei den Europameisterschaften gewann er die Goldmedaille im Punktefahren und Bronze im Teamsprint. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Aguascalientes gewann er Bronze in der Mannschaftsverfolgung. 2008 holte Viviani sich bei der U23-Europameisterschaft die Bronzemedaille in der Mannschaftsverfolgung und jeweils Gold im Scratch und im Madison. In der Eliteklasse gewann er Bronze im Omnium.

Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2011 in Apeldoorn errang Elia Viviani Silber im Scratch, im Omnium belegte er Rang sieben sowie im Madison Rang sechs, gemeinsam mit Davide Cimolai. Bei den Bahn-Weltmeisterschaften im Jahr darauf in Melbourne stürzte er bei seiner Teilnahme im Omnium so schwer, dass er aufgeben musste. 2016 wurde Viviani für den Start im Omnium bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert, wo er die Goldmedaille gewann.

Im Straßenradsport konnte Viviani zunächst einige Siege im Sprint bei Etappen kleinerer Rundfahrten oder Eintagesrennen verbuchen. Seinen bis dahin größter Straßenerfolg war ein Etappensieg beim Critérium du Dauphiné Libéré 2013, bis er beim Giro d’Italia 2015 die zweite Etappe im Massensprint des Feldes gewann.[1] Im August 2017 gewann er zunächst die Silbermedaille bei den Europameisterschaften im Sprint hinter Alexander Kristoff und dann die Massensprints der zur UCI WorldTour gehörenden Wettbewerbe Hamburg Cyclassics und Bretagne Classic – Ouest-France.[2]

Privates und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viviani lebt mit Elena Cecchini zusammen, die ebenfalls Radrennfahrerin ist.[3]

2016 wurde Elia Viviani von den Leser der Webseite Cyclingnews.com zum besten Bahnradfahrer des Jahres 2016 gewählt.[4]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2006
2007
2008
2009
2010
  • MaillotItalia.PNG Italienischer Meister – Omnium
2011
2012
  • Europameister Europameister – Punktefahren
2013
2014
  • MaillotItalia.PNG Italienischer Meister – Omnium
  • Europameister Europameister – Omnium
2015
2016

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Elia Viviani – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Viviani siegt, Greipel Dritter, Matthews im Rosa Trikot. radsport-news.com, 10. Mai 2015, abgerufen am 10. Mai 2015.
  2. – Viviani in der Form seines Lebens. In: radsport-news.com. 27. August 2017, abgerufen am 29. August 2017.
  3. La Gazzetta dello Sport - Sportweek vom 4. April 2015, S. 50ff: Vita in tandem
  4. Elia Viviani voted best track racer in 2016 Cyclingnews Reader Poll. In: Cycling News. 29. Dezember 2016, abgerufen am 4. Januar 2017 (englisch).