Elia Viviani

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Elia Viviani Straßenradsport
Elia Viviani (2015)
Elia Viviani (2015)
Zur Person
Geburtsdatum 7. Februar 1989
Nation ItalienItalien Italien
Disziplin Bahn, Straße
Zum Team
Aktuelles Team Sky
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
2016 Gold medal-2008OB.svg - Olympiasieger Omnium
Infobox zuletzt aktualisiert: 20. August 2016

Elia Viviani (* 7. Februar 1989 in Vallese di Oppeano) ist ein italienischer Bahn- und Straßenradrennfahrer. 2016 wurde er Olympiasieger im Omnium.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elia Viviani wurde 2006 Europameister im Teamsprint der Jugendklasse und im Scratch der Junioren. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Gent gewann er die Bronzemedaille im Madison. Auf der Straße gewann er den „Memorial Leonardo Massaro“. Im Jahr darauf wurde Viviani Italienischer Meister in der Mannschaftsverfolgung der Junioren und im Teamsprint der Jugendklasse. Bei den Europameisterschaften gewann er die Goldmedaille im Punktefahren und Bronze im Teamsprint. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Aguascalientes gewann er Bronze in der Mannschaftsverfolgung. 2008 holte Viviani sich bei der U23-Europameisterschaft die Bronzemedaille in der Mannschaftsverfolgung und jeweils Gold im Scratch und im Madison. In der Eliteklasse gewann er Bronze im Omnium.

Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2011 in Apeldoorn errang Elia Viviani Silber im Scratch, im Omnium belegte er Rang sieben sowie im Madison Rang sechs, gemeinsam mit Davide Cimolai. Bei den Bahn-Weltmeisterschaften im Jahr darauf in Melbourne stürzte er bei seiner Teilnahme im Omnium so schwer, dass er aufgeben musste.

Als Strassenradrennfahrer konnte er einige Siege im Sprint bei kleineren Rundfahrten oder Eintagesrennen verbuchen. Seinen bis dahin größter Straßenerfolg war ein Etappensieg beim Critérium du Dauphiné Libéré 2013, bis er beim Giro d’Italia 2015 die zweite Etappe im Massensprint des Feldes gewann.[1]

2016 wurde Viviani für den Start im Omnium bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert, wo er die Goldmedaille gewann.

Privates und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viviani lebt mit Elena Cecchini zusammen, die ebenfalls Radrennfahrerin ist.[2]

2016 wurde Elia Viviani von den Leser der Webseite Cyclingnews.com zum besten Bahnradfahrer des Jahres 2016 gewählt.[3]

Erfolge – Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2006
  • Europameister Europameister – Scratch (Junioren)
  • ItalienItalien Italienischer Meister – Teamsprint (Junioren) mit Tomas Alberio und Marco Benfatto
  • ItalienItalien Italienischer Meister – Madison (Junioren) mit Tomas Alberio
2007
2008
2009
2010
  • ItalienItalien Italienischer Meister – Omnium
2011
2012
  • Europameister Europameister – Punktefahren
2013
2014
  • ItalienItalien Italienischer Meister – Omnium
  • Europameister Europameister – Omnium
2015
  • Bronze Weltmeisterschaft – Omnium
  • Silber Weltmeisterschaft – Madison mit Liam Bertazzo
  • Europameister Europameister – Omnium
2016

Erfolge – Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Elia Viviani – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Viviani siegt, Greipel Dritter, Matthews im Rosa Trikot. radsport-news.com, 10. Mai 2015, abgerufen am 10. Mai 2015.
  2. La Gazzetta dello Sport - Sportweek vom 4. April 2015, S. 50ff: Vita in tandem
  3. Elia Viviani voted best track racer in 2016 Cyclingnews Reader Poll. In: Cycling News. 29. Dezember 2016, abgerufen am 4. Januar 2017 (englisch).