Marino Basso
| Marino Basso bei der Tour de France 1969 | |
| Zur Person | |
|---|---|
| Geburtsdatum | 1. Juni 1945 |
| Geburtsort | Rettorgole di Caldogno |
| Nation | |
| Disziplin | Straße |
| Fahrertyp | Sprinter |
| Karriereende | 1978, 2008 |
| Internationale Team(s) | |
| 1966–1967 1968–1971 1972 1973–1974 1975 1976 1977 1978 |
Mainetti Molteni Salvarani Bianchi–Campagnolo Magniflex Furzi-Vibor Selle Royal-Contour Gis Gelati |
| Team(s) als Sportlicher Leiter | |
| 1987–1988 1990–1994 1996 1997–1998 1999 2007–2008 |
Gis Gelati Jolly Componibili Ideal-Aster Lichy Ros Mary Amica Chips-Tacconi Sport Kio Ene-Tonazzi/Preti Mangimi |
| Letzte Aktualisierung: 17. November 2025 | |
Marino Basso (* 1. Juni 1945 in Rettorgole di Caldogno) ist ein ehemaliger italienischer Radrennfahrer.
Basso war ein Spurtspezialist und begann seine Profikarriere 1966 mit dem Gewinn der achten Etappe des Giro d’Italia.[1] Bei der Tour de France 1967 gewann er zwei Etappen und kämpfte um den Gewinn des Grünen Trikots für den punktbesten Fahrer. Bis 1978 holte er insgesamt 80 Siege als Berufsfahrer,[1] darunter den Titel des Profi-Weltmeisters im Straßenrennen 1972. Im selben Jahr wurde er auch italienischer Meister, als er in der Salvarani-Mannschaft um Felice Gimondi fuhr. Basso erzielte viele Siege in Eintagesrennen, darunter im Gran Premio Cemab 1968 und Genua–Nizza 1973.
Bei der Tour de France gewann er sieben, beim Giro d’Italia zwölf und bei der Vuelta a España sechs Etappen. Auf der Bahn gewann er 1974 das Sechstagerennen von Castelgomberto mit Dieter Kemper als Partner.
Noch im letzten Jahr seiner sportlichen Laufbahn konnte er zwei Straßenrennen gewinnen und zog sich 1978 im Alter von 33 Jahren vom aktiven Rennsport zurück. Seit 1987 war Marino Basso in verschiedenen Teams als Sportlicher Leiter bzw. Manager tätig.
Er ist nicht mit dem italienischen Radsportler Ivan Basso verwandt.
Erfolge (Auszug)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1966
- eine Etappe Giro d’Italia
- 1968
- eine Etappe Giro d’Italia
- eine Etappe Giro di Sardegna
- Mailand–Vignola
- 1969
- drei Etappen Giro d’Italia
- eine Etappe Tour de France
- Trofeo Matteotti
- Tre Valli Varesine
- Giro di Campania
- 1970
- drei Etappen Tour de France
- zwei Etappen Giro d’Italia
- 1971
- drei Etappen und
Punktewertung Giro d’Italia - Mailand–Vignola
- 1972
Weltmeister – Straßenrennen- eine Etappe Giro d’Italia
Italienischer Meister – Straßenrennen
- 1973
- eine Etappe Giro d’Italia
- Mailand–Vignola
- 1974
- eine Etappe Tour de France
- Gran Premio Montelupo
- 1975
- sechs Etappen Vuelta a España
- 1976
- zwei Etappen Baskenland-Rundfahrt
- 1977
- eine Etappe Giro d’Italia
- Coppa Placci
- eine Etappe Giro di Puglia
Cicli Basso
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1981 gründeten die drei Gebrüder Basso den Fahrradhersteller bzw. -rahmenhersteller Cicli Basso. Die Firma war in Dueville in der Provinz Vicenza im Veneto ansässig. Renato Basso ist Geschäftsführer und Alcide Basso, der das Handwerk des Rahmenbaus erlernte ist für die technischen Bereiche zuständig. Ein Rahmenmodell der 1990er Jahre war nach dem Austragungsort Gap benannt, an dem Marino Basso 1972 Weltmeister wurde.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Rennsporterfolge ( vom 13. Oktober 2007 im Internet Archive) (französisch)
- Bilder vom Rahmenbau bei Basso (englisch)
- Basso Bikes Srl (mehrsprachig)
- Marino Basso in der Datenbank von Radsportseiten.com
- Marino Basso in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
- Seite zur Geschichte der Firma Basso (englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b Luciano Boccaccini, Giovanni Tarello: Annuario Storico Del Ciclismo Italiano. Publialfa Edizion, Mailand 1994, S. 52.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Basso, Marino |
| KURZBESCHREIBUNG | italienischer Radrennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 1. Juni 1945 |
| GEBURTSORT | Rettorgole di Caldogno, Italien |