Mergim Mavraj

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Mërgim Mavraj
Mergim Mavraj.jpg
Mërgim Mavraj, 2012
Spielerinformationen
Geburtstag 9. Juni 1986
Geburtsort HanauDeutschland
Größe 189 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
1996–1997 Sportfreunde Seligenstadt
1997–2003 Kickers Offenbach
2003–2004 SG Rosenhöhe Offenbach
2004–2005 SV Darmstadt 98
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2005–2007 SV Darmstadt 98 38 (2)
2007–2011 VfL Bochum 65 (1)
2011–2014 SpVgg Greuther Fürth 105 (3)
2014–2016 1. FC Köln 43 (0)
2017– Hamburger SV 26 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2007–2009 Deutschland U-21 2 (0)
2012– Albanien 34 (3)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 12. Dezember 2017

2 Stand: 12. November 2016

Mërgim Mavraj (* 9. Juni 1986 in Hanau) ist ein deutsch-albanischer Fußballspieler, der seit Januar 2017 beim Hamburger SV unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mavraj spielte in der Jugend für die Sportfreunde Seligenstadt, Kickers Offenbach und die SG Rosenhöhe Offenbach. 2004 wechselte er in die Jugend des SV Darmstadt 98. In seiner ersten Saison im Profikader in der Spielzeit 2005/06 wurde er von den Darmstädter Fans zum beliebtesten Spieler gewählt. 2007 wechselte er zum VfL Bochum. Am 10. Mai 2008 absolvierte er sein erstes Bundesligaspiel, als er beim Spiel gegen den Karlsruher SC eingewechselt wurde.

Im Januar 2011 wechselte Mavraj vorzeitig zur SpVgg Greuther Fürth; ursprünglich war der Wechsel erst zur Sommerpause beabsichtigt. Mavraj spielte sich durch gute Leistungen gleich in die Stammelf der Fürther. Nach dem Bundesligaaufstieg wurde er vom Mannschaftsrat zum Kapitän des Zweitligameisters gewählt und er führte die SpVgg damit durch ihre erste und bislang einzige Bundesligasaison. Nach dem Abstieg wurde die Kapitänsbinde an Wolfgang Hesl weitergegeben, seinen Stammplatz konnte Mavraj aber verteidigen. Nach dem gescheiterten Relegationsspiel um die Rückkehr in die Bundesliga im Mai 2014 gegen den Hamburger SV wechselte er zur Saison 2014/15 zum Bundesligaaufsteiger 1. FC Köln, bei dem er einen Dreijahresvertrag unterschrieb.[1] Seinen ersten Einsatz absolvierte er am 8. Spieltag beim 2:1-Sieg über Borussia Dortmund.

Zum 1. Januar 2017 wechselte Mavraj zum Hamburger SV. Er erhielt einen bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag.[2] Sein Ligadebüt für den HSV gab Mavraj am 17. Spieltag bei der 0:1-Auswärtsniederlage gegen den VfL Wolfsburg.[3] Kurz vor Start der Bundesliga-Saison 2017/18 wurde er – neben Kyriakos Papadopoulos – von HSV-Trainer Markus Gisdol zum Stellvertreter von Kapitän Gōtoku Sakai benannt.[4] Am 2. Spieltag – beim 3:1-Auswärtssieg gegen den 1. FC Köln – führte Mavraj den HSV erstmals als Spielführer auf das Feld.[5]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 21. Februar 2007 debütierte Mërgim Mavraj in der deutschen U 21-Nationalmannschaft, als diese in Reutlingen gegen die Auswahl Italiens ein 0:0-Unentschieden erzielte.

Da er neben einem deutschen Pass auch die albanische Staatsangehörigkeit besitzt, kam er am 22. Mai 2012 für die A-Nationalmannschaft Albaniens zum Einsatz. Sein Länderspieldebüt krönte er mit einem 2:1-Erfolg über die Auswahl Katars.

Bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich wurde er in das albanische Aufgebot aufgenommen und stand bei allen drei Partien gegen die Schweiz, Frankreich und Rumänien in der Stammelf. Er war einer der Spieler, die alle Spiele über die volle Spielzeit bestritten. Mit zwei Niederlagen und einem Sieg schied das Team als einer der beiden schlechtesten Gruppendritten aus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mërgim Mavraj wechselt zum FC, fc-koeln.de, vom 19. Mai 2014
  2. Hamburger SV: HSV verpflichtet Mërgim Mavraj, 27. Dezember 2016, abgerufen am 27. Dezember 2016.
  3. Hamburger SV: HSV unterliegt Wölfen in Unterzahl, abgerufen am 22. Januar 2017
  4. Hamburger SV: HSV-Kapitän Gotoku Sakai: "Ich möchte noch mehr Verantwortung übernehmen, abgerufen am 9. August 2017
  5. shz.de: HSV nach 3:1-Sieg in Köln ganz oben, abgerufen am 26. August 2017