Mineo

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Mineo (Begriffsklärung) aufgeführt.
Mineo
Kein Wappen vorhanden.
Mineo (Italien)
Mineo
Staat: Italien
Region: Sizilien
Metropolitanstadt: Catania (CT)
Lokale Bezeichnung: Minìu / Minèu
Koordinaten: 37° 16′ N, 14° 41′ OKoordinaten: 37° 16′ 0″ N, 14° 41′ 0″ O
Höhe: 511 m s.l.m.
Fläche: 244 km²
Einwohner: 5.159 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 21 Einw./km²
Postleitzahl: 95044
Vorwahl: 0933
ISTAT-Nummer: 087027
Volksbezeichnung: Menenini / Mineoli
Schutzpatron: Sant’ Agrippina

Mineo ist eine Stadt der Metropolitanstadt Catania in der Region Sizilien in Italien mit 5159 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015).

Lage und Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mineo liegt 66 km südwestlich von Catania. Die Einwohner arbeiten hauptsächlich in der Landwirtschaft, in der Viehzucht oder in der Möbelindustrie.

Die Nachbargemeinden sind Aidone (EN), Caltagirone, Grammichele, Licodia Eubea, Militello in Val di Catania, Palagonia, Piazza Armerina (EN), Ramacca und Vizzini.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ursprünge Mineos reichen bis ins 5. Jahrhundert v. Chr zurück. In arabischer Zeit wurde der Ort zu einer Festung ausgebaut.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche Sant’Agrippina stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert, das Innere aus dem 18. Jahrhundert. Im Inneren befindet sich eine Krippe, die aus dem 18. Jahrhundert stammt. Die Kirche San Pietro wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Im Inneren steht eine Christusfigur aus Holz. Die Kirche Santa Maria Maggiore wurde im 11. Jahrhundert erbaut, allerdings im 18. Jahrhundert rekonstruiert. Im Inneren befindet sich eine Orgel aus dem 18. Jahrhundert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Duketios, ein Anführer der Sikeler, der im 5. Jahrhundert v. Chr. einen Aufstand gegen die Griechen anführte, stammte aus Mineo.
  • Der Schriftsteller Luigi Capuana wurde am 28. Mai 1839 in Mineo geboren und starb am 29. November 1925 in Catania. Er war ein Vertreter des italienischen Verismus. In Mineo kann sein Geburtsort besichtigt werden.
  • Der Schriftsteller Giuseppe Bonaviri wurde am 11. Juli 1924 in Mineo geboren; am 21. März 2009 starb er in Frosinone (Latium). 2000 wurde er für den Nobelpreis für Literatur vorgeschlagen.
  • Alois Ricceri, SDB, italienisch Luigi wurde am 8. Mai 1901 in Mineo geboren und starb 15. Juni 1989 in Castellammare di Stabia. Er war ein italienischer Salesianer Don Boscos und von 1965 bis 1977 der siebte Generalobere der Kongregation und damit sechste Nachfolger Don Boscos.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mineo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien