Mito

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Mito (Begriffsklärung) aufgeführt.
Dieser Artikel ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Mito-shi
水戸市
Mito
Geographische Lage in Japan
Mito (Japan)
Red pog.svg
Region: Kantō
Präfektur: Ibaraki
Koordinaten: 36° 22′ N, 140° 28′ OKoordinaten: 36° 21′ 57″ N, 140° 28′ 16″ O
Basisdaten
Fläche: 217,45 km²
Einwohner: 270.840
(1. Juni 2016)
Bevölkerungsdichte: 1246 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 08201-5
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Mito
Baum: Ume
Blume: Hagi-Strauch
Vogel: Motacilla alba lugens
Rathaus
Adresse: Mito City Hall
1-4-1, Chūō
Mito-shi
Ibaraki 310-8610
Webadresse: http://www.mitoic.or.jp/en/index.html
Lage Mitos in der Präfektur Ibaraki
Lage Mitos in der Präfektur

Mito (jap. 水戸市, -shi) ist eine Stadt und Verwaltungssitz der Präfektur Ibaraki auf Honshū der Hauptinsel von Japan, etwa 140 km nordöstlich von Tokio gelegen. Mito ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt.

Neben der Universität Ibaraki gibt es hier unter anderem Tabak- und Textilindustrie.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mito war bereits zur Sengoku-Zeit eine Burgstadt. Nachdem Tokugawa Ieyasu die Macht im Lande übernommen hatte, gab er Mito als Lehen 1602 an seinen fünften Sohn, dann an den zehnten, und schließlich 1609 an den elften Sohn Tokugawa Yorifusa (徳川 頼房; 1603–1661), der ein Mitglied der „Drei ehrenwerten Familien“ (Gosanke) wurde und damit erbberechtigt war, falls die Hauptlinie aussterben sollte. Tatsächlich stammte der letzte Shogun aus dem Hause Mito.

1841 wurde von Tokugawa Nariaki eine Bildungsstätte unter dem Namen Kōdōkan geschaffen, die, nationalistisch-konfuzianistisch gesinnt, die Mitogaku entwickelte. Sie gab unter der Schirmherrschaft mehrerer Lehnsherren entscheidende intellektuelle Impulse für die politische Theorie der damaligen Zeit.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde das aus Mito stammende 2. Infanterieregiment der Kaiserlich Japanischen Armee in der Schlacht um Peleliu nahezu völlig vernichtet. Von ungefähr 3000 Regimentsangehörigen überlebten nur 34. Gegen Ende des Krieges, am 2. August 1945, erfolgte ein Bombenangriff durch B-29, der drei Viertel der Stadt durch Feuer zerstörte.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Stadtbild gehören die Wallanlagen der früheren Burg Mito mit einer Parkanlage und dem erhaltenen Hauptgebäude des Kōdōkan.

Mito besitzt einen der „Drei berühmten Gärten Japans“, den Kairakuen.

Der Art Tower Mito ist Teil des städtischen Kunstmuseums. Ein weiteres Kunstmuseum ist das Museum of Modern Art Ibaraki mit japanischer und westlicher Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mito ist die Heimat des Fußballvereins Mito Hollyhock.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • JapanJapan Tsuruga, Japan, seit 1964
  • JapanJapan Hikone, Japan, seit 1968
  • JapanJapan Takamatsu, Japan, seit 1974
  • Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Anaheim, Vereinigte Staaten, seit 1976
  • China VolksrepublikVolksrepublik China Chongqing, Volksrepublik China, seit 2000

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mito – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien