Neukirchen an der Enknach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Neukirchen an der Enknach
Wappen von Neukirchen an der Enknach
Neukirchen an der Enknach (Österreich)
Neukirchen an der Enknach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau am Inn
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 33,2 km²
Koordinaten: 48° 11′ N, 13° 3′ OKoordinaten: 48° 10′ 40″ N, 13° 2′ 50″ O
Höhe: 411 m ü. A.
Einwohner: 2.146 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 65 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5145
Vorwahl: 07729
Gemeindekennziffer: 4 04 27
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfplatz 1
5145 Neukirchen an der Enknach
Website: www.neukirchen.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Johann Prillhofer (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
9
8
8
Von 25 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Neukirchen an der Enknach im Bezirk Braunau am Inn
Altheim Aspach Auerbach Braunau am Inn Burgkirchen Eggelsberg Feldkirchen bei Mattighofen Franking Geretsberg Gilgenberg am Weilhart Haigermoos Handenberg Helpfau-Uttendorf Hochburg-Ach Höhnhart Jeging Kirchberg bei Mattighofen Lengau Lochen am See Maria Schmolln Mattighofen Mauerkirchen Mining Moosbach Moosdorf Munderfing Neukirchen an der Enknach Ostermiething Palting Perwang am Grabensee Pfaffstätt Pischelsdorf am Engelbach Polling im Innkreis Roßbach St. Georgen am Fillmannsbach St. Johann am Walde St. Pantaleon (Oberösterreich) St. Peter am Hart St. Radegund St. Veit im Innkreis Schalchen Schwand im Innkreis Tarsdorf Treubach Überackern Weng im Innkreis OberösterreichLage der Gemeinde Neukirchen an der Enknach im Bezirk Braunau am Inn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Neukirchen an der Enknach ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau am Inn im Innviertel mit 2146 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neukirchen an der Enknach liegt auf 381 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 10,9 km, von West nach Ost 8,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 33,4 km². 28,1 % der Fläche sind bewaldet, 65,9 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.[1] Das Gemeindegebiet wird von Süden nach Norden von der Enknach durchflossen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 43 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Apfenthal (21)
  • Badhub (10)
  • Bogendorf (103)
  • Bründl (10)
  • Brunn im Gries (24)
  • Dietzing (108)
  • Dorf (27)
  • Eisenhub (15)
  • Engelberg (11)
  • Enknach (16)
  • Eschberg (15)
  • Friedrichsdorf (426)
  • Gsotthub (24)
  • Händschuh (88)
  • Häusl (14)
  • Hinterberg (4)
  • Hof (9)
  • Hollstraß (9)
  • Kammerleiten (31)
  • Kirchweg (13)
  • Königsaich (9)
  • Kottingauerbach (24)
  • Lach (35)
  • Maierhof (12)
  • Neukirchen an der Enknach (408)
  • Oberguggen (14)
  • Oberthal (32)
  • Österlehen (135)
  • Paßberg (2)
  • Rittersberg (20)
  • Scheuhub (30)
  • Schmalzhofen (17)
  • Schützing (58)
  • Solling (66)
  • Spritzendorf (5)
  • Stadlern (35)
  • Stockhofen (23)
  • Stoibergassen (13)
  • Straß (96)
  • Tausendengel (22)
  • Unterguggen (26)
  • Unterholz (5)
  • Wiesmaiern (28)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Apfenthal, Mitternberg und Neukirchen an der Enknach.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Rot ein schwarzer Balken, der mit drei silbernen Ballen belegt ist. Die Gemeindefarben sind Rot-Weiß-Schwarz.

Das 1974 verliehene Wappen geht auf das redende Wappen des Geschlechts der Apfenthaler zurück, die bis ins 16. Jahrhundert Besitzer des Schlosses Neukirchen waren.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Neukirchen an der Enknach

Im Urfanger Holz wurden sechs Hügelgräber aus der Römerzeit gefunden, von denen zwei geöffnet wurden. [4]

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich.

Um diese Region ranken sich viele Mythen und Sagen, zum Beispiel "Der Rübenkönig". In dieser Sage geht es um einen armen Bauern Namens Clemens Rübe, der sein Leben lang nur Rüben zu essen bekam. Als er sein 18 Lebensjahr vollendet hatte, heiratete er Hermelin von Fischotter, die eine reiche Prinzessin war. Ihr Vater der König wurde nur A.H. genannt. Er war Hexer, und so verhexte er Clemens, der von nun an verdammt war Rüben für seinen Gemahlind und dessen Schreckensherrscher Robert den Schrecklichen zu schälen. Aber dann kam der Drache und das Blut wurde vergossen. Er wurde getötet und zwar von einem Neugeborenen. Solche Sagen gibt es viele, auch wenn sie nicht immer der Wahrheit entsprechen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2.107 Einwohner, 2001 dann 2.110 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Neukirchen an der Enknach

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neukirchen an der Enknach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Land Oberösterreich - Geografische Daten der Gemeinde Neukirchen an der Enknach.
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs (4. Nachtrag 1973-1976). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 1/2, 1977, S. 18 (PDF)
  4. Archäologisches Informationssystem für Oberösterreich