Schwand im Innkreis

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Schwand im Innkreis
Wappen Österreichkarte
Wappen von Schwand im Innkreis
Schwand im Innkreis (Österreich)
Schwand im Innkreis
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau am Inn
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 17,13 km²
Koordinaten: 48° 11′ N, 12° 58′ OKoordinaten: 48° 10′ 42″ N, 12° 58′ 5″ O
Höhe: 423 m ü. A.
Einwohner: 995 (1. Jän. 2020)
Bevölkerungsdichte: 58 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5134
Vorwahl: 07728
Gemeindekennziffer: 4 04 42
Adresse der
Gemeinde­verwaltung:
Neukirchner Straße 2
5134 Schwand im Innkreis
Website: www.schwand.at
Politik
Bürgermeister: Johann Martin Prielhofer (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2015)
(13 Mitglieder)
8
3
2
Insgesamt 13 Sitze
Lage von Schwand im Innkreis im Bezirk Braunau am Inn
AltheimAspachAuerbachBraunau am InnBurgkirchenEggelsbergFeldkirchen bei MattighofenFrankingGeretsbergGilgenberg am WeilhartHaigermoosHandenbergHelpfau-UttendorfHochburg-AchHöhnhartJegingKirchberg bei MattighofenLengauLochen am SeeMaria SchmollnMattighofenMauerkirchenMiningMoosbachMoosdorfMunderfingNeukirchen an der EnknachOstermiethingPaltingPerwang am GrabenseePfaffstättPischelsdorf am EngelbachPolling im InnkreisRoßbachSt. Georgen am FillmannsbachSt. Johann am WaldeSt. Pantaleon (Oberösterreich)St. Peter am HartSt. RadegundSt. Veit im InnkreisSchalchenSchwand im InnkreisTarsdorfTreubachÜberackernWeng im InnkreisOberösterreichLage der Gemeinde Schwand im Innkreis im Bezirk Braunau am Inn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Schwand im Innkreis ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau am Inn im Innviertel mit 995 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2020). Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwand im Innkreis liegt auf 423 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,2 km, von West nach Ost 5,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 17,1 km². 6,4 % der Fläche sind bewaldet, 87,7 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 27 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2020[1]):

  • Adenbrunn (20)
  • Berg (11)
  • Berndorf (14)
  • Bernhof (18)
  • Bruck (12)
  • Bruck im Holz (22)
  • Brunn im Gries (10)
  • Brunnthal (8)
  • Ebenthal (14)
  • Ginshöring (14)
  • Gries (35)
  • Haus (6)
  • Holz (13)
  • Kammern (26)
  • Kronleiten (42)
  • Ottenschwand (18)
  • Paischen (6)
  • Paschen (5)
  • Prielhof (7)
  • Reith (19)
  • Reuhub (22)
  • Schmieding (14)
  • Schwand im Innkreis (461)
  • Semmelhof (17)
  • Sengthal (10)
  • Siebenmaiern (115)
  • Weilhart (36)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Schwand im Innkreis.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überackern Braunau am Inn
Gilgenberg am Weilhart Nachbargemeinden Neukirchen an der Enknach
Handenberg

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 828 Einwohner, 2001 dann 846 Einwohner[2].

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schwand im Innkreis

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaftssektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwand ist eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. Von den siebzig Bauernhöfen des Jahres 2010 wurden vierzig im Haupt- und dreißig im Nebenerwerb geführt. Im Produktionssektor waren 35 Erwerbstätige im Bereich Warenherstellung beschäftigt, sieben im Bergbau und sechs im Baugewerbe. Der mit Abstand größte Arbeitgeber im Dienstleistungssektor war der Handel (Stand 2011).[3][4][5]

Wirtschaftssektor Anzahl Betriebe Erwerbstätige
2011 2001 2011 2001
Land- und Forstwirtschaft 1) 70 85 67 65
Produktion 9 8 48 52
Dienstleistung 31 16 75 64

1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

Arbeitsmarkt, Pendeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 451 Erwerbstätigen, die 2011 in Schwand lebten, arbeiteten dreißig Prozent im Ort, mehr als 300 Menschen pendelten aus.[6]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • KTM Triumph Wimmer
  • Paletten Speckner
  • Baggerunternehmen Hangöbl
  • Raiffeisenbank Region Braunau reg. Gen. m. b. H.
  • Busreisen Gohla

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hat eine Volksschule.[7]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Gemeinderat werden 13 Vertreter gewählt.

Partei 2015[8] 2009[9] 2003[10] 1997[11]
Prozent Mandate % Mandate % Mandate % Mandate
ÖVP 54,19 8 69,52 10 67,41 9 63,20 9
SPÖ 18,8 2 18,59 2 21,79 3 16,73 2
FPÖ 27,01 3 11,90 1 10.,79 1 20,07 2

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister seit 1850 waren:[12]

  • 1850–1958 Simon Pfafflmoser
  • 1858–1861 Josef Vilzmoser
  • 1861–1864 Josef Pammer
  • 1864–1867 Valentin Hofmann
  • 1867–1870 Johann Perschl
  • 1870–1873 Johann Grabner
  • 1873–1879 Johann Kammerstätter
  • 1879–1885 Martin Würflingsdobler
  • 1885–1894 Johann Rothenbuchner
  • 1894–1897 Johann Reschenhofer
  • 1897–1900 Johann Maislinger
  • 1900–1903 Josef Reschenhofer
  • 1903–1906 Johann Höllerstorfer
  • 1906–1910 Josef Grabner
  • 1910–1913 Johann Rothenbuchner
  • 1913–1919 Franz Paischerbauer
  • 1919–1924 Josef Dachsberger
  • 1924–1927 Franz Paischer
  • 1927–1929 Josef Plasser
  • 1929–1931 Josef Dachsberger
  • 1931–1934 Albert Lechner
  • 1934–1938 Johann Reschenhofer
  • 1938–1945 Johann Perschl
  • 1945–1949 Johann Reschenhofer
  • 1949–1979 Franz Perschl
  • 1979–1991 Hermann Pennwieser
  • 1991–2002 Johann Maislinger
  • seit 2002 Johann Martin Prielhofer

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Offizielle Beschreibung des 1987 verliehenen Gemeindewappens: Gespalten von Silber und Grün; in gewechselten Farben rechts ein Baumstamm, links eine gestürzte, auswärts gekehrte Sapine.

Die grüne Farbe des Wappens steht für die landwirtschaftliche Struktur der Gemeinde. Baumstamm und Holzfällerwerkzeug deuten auf den Ortsnamen hin, der für "Rodung" steht. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Schwarz.[12]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Maler und Graphiker Franz Armbruster wurde 1946 in Schwand als Kind vertriebener Donauschwaben geboren.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Schwand im Innkreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2020 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2020), (CSV)
  2. Daten der Gemeinde Schwand im Innkreis
  3. Ein Blick auf die Gemeinde Schwand im Innkreis, Land- und forstwirtschaftliche Betriebe. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 14. März 2021.
  4. Ein Blick auf die Gemeinde Schwand im Innkreis, Arbeitsstätten. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 14. März 2021.
  5. Ein Blick auf die Gemeinde Schwand im Innkreis, Erwerbstätige. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 14. März 2021.
  6. Ein Blick auf die Gemeinde Schwand im Innkreis, Berufspendler. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 14. März 2021.
  7. Schwand, Schule und Bildung. Gemeinde Schwand, abgerufen am 14. März 2021 (österreichisches Deutsch).
  8. Gemeinderatswahlergebnis 2015 OÖ. (XLS) Land Oberösterreich, abgerufen am 14. März 2021.
  9. Gemeinderatswahlergebnis 2009 OÖ. (XLS) Land Oberösterreich, abgerufen am 14. März 2021.
  10. Gemeinderatswahlergebnis 2003 OÖ. (XLS) Land Oberösterreich, abgerufen am 14. März 2021.
  11. Gemeinderatswahlergebnis 1997 OÖ. (XLS) Land Oberösterreich, abgerufen am 14. März 2021.
  12. a b Geschichte und Geografie, Schwand. Land Oberösterreich, abgerufen am 14. März 2021.