Peter Gerfen

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Peter Gerfen
Spielerinformationen
Spitzname „Gun“
Geburtstag 2. Oktober 1969
Geburtsort Minden, Deutschland
Staatsbürgerschaft DeutscherDeutscher deutsch
Körpergröße 1,82 m
Spielposition Linksaußen
Wurfhand rechts
Vereine in der Jugend
von – bis Verein
1974–1982 DeutschlandDeutschland RW Unterlübbe
1982–1986 DeutschlandDeutschland Grün-Weiß Dankersen
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
1986–1992 DeutschlandDeutschland GWD Minden
1992–1995 DeutschlandDeutschland VfL Bad Schwartau
1995–1997 DeutschlandDeutschland SG BHW Hameln
1997–1999 DeutschlandDeutschland TSG Bielefeld
1999–2001 DeutschlandDeutschland Eschweger TSV
2001–2001 DeutschlandDeutschland BSV Phönix Sinzheim
2001–2002 DeutschlandDeutschland Eintracht Hildesheim
Nationalmannschaft
Debüt am 13. Mai 1994
gegen JapanJapan Japan in Paris
  Spiele (Tore)
DeutschlandDeutschland Deutschland 3 (7)[1]

Stand: 24. Dezember 2014

Peter Gerfen (* 2. Oktober 1969 in Minden) ist ein Buchautor und ehemaliger Handballspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter „Gun“ Gerfen,[1] wie er auf Grund seiner Torgefährlichkeit genannt wurde, galt Mitte der 1990er Jahre als schneller und trickreicher Spieler der deutschen Handball-Bundesliga. In der Spielzeit 1993/94 wurde Gerfen mit 224 Toren Torschützenkönig der Handball-Bundesliga. Mit dem VfL Hameln war er auf internationaler Vereinsebene erfolgreich. In der Saison 1995/96 erreichte er mit seiner Mannschaft das Finale im Euro-City-Cup, in dem sie der norwegischen Mannschaft Drammen HK unterlag. 1994 und 1995 wurde Gerfen in die Handballnationalmannschaft berufen, für die er in dieser Zeit drei Länderspiele bestritt.

Im Jahre 2010 machte Gerfen als erster Handballprofi öffentlich, dass er im Alter von 27 Jahren an einem Burnout-Syndrom, Depression und Ängsten erkrankt gewesen war.[2] Seine Karriere als Hochleistungssportler nahm damit ein Ende.

Nach seinem Sportstudium konzipierte Gerfen Präventions- und Rehabilitationskurse für Krankenkassen.

Für ausländische Kinder- und Jugend Handballteams organisierte Gerfen vom Jahre 2005 an Sportcamps in Deutschland. Im Laufe der letzten Jahre erweiterte Gerfen sein Bewegungskonzept für Kinder. Heute finden seine Camps unter dem Namen  „Kindersportcamp“[3] deutschlandweit mit einem polysportiven Hintergrund statt.

In seinen ersten beiden Buchveröffentlichungen 2019 und 2020 widmet sich Gerfen den Themen Bewegung, Ernährung und Motivation. Basierend auf den Erfahrungen seiner Profisportzeit, seines Studiums und seiner Trainerlaufbahn. Beide Bücher wurden über den Meyer & Meyer Sportbuchverlag veröffentlicht.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1989 4. Platz Juniorenweltmeisterschaft 1989 in Spanien
  • 1992/93 zwei Teilnahmen an Militär-Weltmeisterschaften 1992 und 1993 in Polen und in Ägypten
  • 1992/93 Torschützenkönig 2. Handball-Bundesliga
  • 1992/93 Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga mit dem VfL Bad Schwartau
  • 1993/94 Torschützenkönig der Handball-Bundesliga 1993/94 (224 Saisontreffer)
  • 1994–96 A-Nationalspieler
  • 1994 Erweitertes Aufgebot Europameisterschaft 1994 in Portugal[4]
  • 1995/96 Vize-Europapokalsieger 1996 VfL Hameln

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Was macht eigentlich Peter Gerfen? (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive)
  2. Archivierte Kopie (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive)
  3. Kindersportcamps. In: Bewegung! — Peter Gerfen. Abgerufen am 17. März 2021 (deutsch).
  4. Handball-Europameisterschaft 1996. In: Wikipedia. 10. Januar 2020 (wikipedia.org [abgerufen am 17. März 2021]).
  5. Arnolf Beckmann: „Ich habe irrationale Ängste entwickelt“. In: Handball inside. Nr. 31, Januar 2020, S. 94–97 (handballinside.de [abgerufen am 18. März 2021] Interview mit Peter Gerfen).
  6. Bücher | Kinder in Bewegung — Peter Gerfen. Abgerufen am 17. März 2021 (deutsch).