Plouguiel

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Plouguiel
Priel
Plouguiel (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Bretagne
Département (Nr.) Côtes-d’Armor (22)
Arrondissement Lannion
Kanton Tréguier
Gemeindeverband Lannion-Trégor Communauté
Koordinaten 48° 48′ N, 3° 14′ WKoordinaten: 48° 48′ N, 3° 14′ W
Höhe 0–67 m
Fläche 19,07 km²
Einwohner 1.744 (1. Januar 2020)
Bevölkerungsdichte 91 Einw./km²
Postleitzahl 22220
INSEE-Code
Website http://www.mairie-plouguiel.fr

Plouguiel (bretonisch: Priel) ist eine französische Gemeinde mit 1744 Einwohnern (Stand 1. Januar 2020) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plouguiel liegt nur wenige Kilometer nördlich der Kantonshauptstadt Tréguier und ist von dieser durch den Fluss Guindy getrennt. Die westlichen Nachbargemeinden sind Camlez und Penvénan, im Norden und direkt an der Küste des Ärmelkanals liegt Plougrescant. Im Osten – jenseits des Küstenflusses Jaudy – schließen sich die Gemeinden Pleumeur-Gautier und Kerbors an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird erstmals im 13. Jahrhundert während des Verfahrens zur Heiligsprechung des Ivo Hélory erwähnt.

Während des Ersten Weltkriegs war in Plouguiel eine der ersten Basen für Wasserflugzeuge eingerichtet. Von dort wurde die Aufklärung und Verfolgung von U-Booten im Ärmelkanal durchgeführt. Diese Basis wurde von der französischen Marine bis 1917 und dann anschließend bis 1919 gemeinsam mit der US Navy als Centre d’aviation maritime français et américain betrieben.[1]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde verzeichnet seit dem Beginn der Aufzeichnungen über die Bevölkerungsentwicklung kaum Veränderungen bei den Bewohnerzahlen. Über 2 Jahrhunderte hinweg wurden stets um die 2.000 Bewohner gezählt.[2]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2016
1.928 2.017 2.058 2.022 2.056 1.858 1.943 1.774

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Château de Keralio
Aquädukt über den Guindy
  • Schloss Keralio, erbaut zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert. Die Außenanlagen sind zwischen Juli und September zugänglich
  • Kapelle von Kelomad, im 17. Jahrhundert erbaut
  • Botanischer Garten Jardins exotiques du Manoir de Kestellic, seit 1992 als Monument historique eingetragen
  • Aquädukt über den Guindy, errichtet in den Jahren von 1610 bis 1623

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Plouguiel

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schriftsteller Jarl Priel (1885–1965) wurde in Plouguiel geboren. Alexander Calder (1898–1976), Maler und Bildhauer, erwarb 1957 das Haus Palud in Plouguiel und hielt sich regelmäßig dort auf.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 1286–1290.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Plouguiel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. aerosteles.net
  2. Plouguiel auf Cassini.ehess.fr