Psychische Störung

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Beispiel einer psychischen Störung: Verlaufsbild einer Bipolar-I-Störung

Eine psychische oder seelische Störung ist eine krankhafte Beeinträchtigung der Wahrnehmung, des Denkens, Fühlens, oder Verhaltens. Auch das Selbstbild (Selbstwahrnehmung) kann verändert sein.

Wenn auch die Selbstregulationsfähigkeit vermindert ist - oft ein wesentlicher Bestandteil dieser Störungen - können sie von den Betroffenen durch Selbstdisziplin oder Willenskraft nur schwer oder garnicht beeinflusst werden. Folgen sind meist Probleme, den Alltag zu meistern, oder belastete soziale Beziehungen (z.B. durch Schwierigkeiten, soziale Rollen wie vorher auszufüllen).[1]

Psychische Störungen treten in vielfältigen Erscheinungsformen auf und können großes persönliches Leiden verursachen. Sie gehören zu den am weitesten verbreiten Erkrankungen: So schätzt die Weltgesundheitsorganisation, dass weltweit etwa 300 Millionen Menschen von Depressionen, 47,5 Millionen von Demenz und 21 Millionen von Schizophrenie betroffen sind.[2][3]

Begriffsabgrenzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Menschliches Erleben umfasst Gefühle, Denken, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Psychische Störungen können jeden dieser Bereiche betreffen. Allerdings ist nicht jede Abweichung von einem als normal angesehenen Erleben bereits eine Störung mit Krankheitswert. Viele Menschen erleben z. B. über eine kurze Zeit leichte Stimmungsschwankungen, die sich von selbst zurückbilden und nicht als Krankheit erlebt werden. Auch gibt es Menschen, die unter einer schweren Belastung depressive oder psychotische Episoden erleben und anschließend psychisch stabil weiterleben. Neben einer objektiv feststellbaren Abweichung von einer zuvor definierten Norm spielt auch das subjektive Leiden des Betroffenen eine Rolle.[1]

Verhalten kann zwar beobachtet werden, über inneres (also subjektives) Erleben kann man jedoch nur durch die Auskunft des Betroffenen Kenntnisse erlangen. Es gibt jedoch charakteristische Symptome, die von Untersuchern in hoher Übereinstimmung festgestellt werden können, insbesondere aus dem Bereich der inhaltlichen Denkstörungen, der Störungen des Ich-Erlebens und der Wahrnehmungsstörungen.

Grundsätzliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der traditionellen Psychiatrie, deren Wurzeln seit Wilhelm Griesinger (1817–1868) vorwiegend biologischer Natur sind, steht der Versuch einer Objektivierung psychischer Symptome im Sinne des Abweichens von der Norm und der Vergleich zu bereits bekannten Hirnerkrankungen im Vordergrund der Klassifikationsversuche. Hier werden die psychischen Störungen im Sinne von multifaktoriellen Ursachen verstanden: Einerseits kann eine psychische Störung Ausdruck einer von außen herbeigeführten, nachweisbaren körperlichen Störung sein (z. B. toxisch bedingte Halluzinationen), andererseits wird dabei auch möglichen inneren Ursachen (Endogenität) Rechnung getragen.[4]

Schon seitens der Symptomatologie bestehen Überschneidungen, die eine exakte Diagnose erschweren. Viktor von Weizsäcker sprach in diesem Zusammenhang von einer Ausdrucksgemeinschaft psychischer Symptomatik.[5] Eine Störung kann von daher sehr an eine körperliche Störung erinnern, ohne dass dies (bisher) sicher nachzuweisen wäre: endogene, z. B. schizophrene Psychosen (siehe auch Schizophrenie).

Die heutige Medizin schreibt psychischen Störungen, die nicht auf eine klar benennbare organische Ursache zurückzuführen sind, keine spezifische Ursache mehr zu. Stattdessen werden Symptomkonstellationen (Syndrome) beschrieben, deren Ursachengefüge meist als multifaktoriell bezeichnet wird. Diese Sichtweise, die dem heutigen Stand der Wissenschaft entspricht, entwickelt sich jedoch stetig weiter. Es ist davon auszugehen, dass sich dieses Verständnis infolge zukünftiger Forschungserkenntnissen noch fortentwickeln wird.[6]

Klassifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da das Verständnis psychischer Störungen von vielen Erklärungsversuchen geprägt wird, sind die Bestrebungen, die Störungen systematisch zu ordnen, immer historisch bedingt gewesen.

Die Klassifikation psychischer Störungen war lange Zeit geographisch sehr unterschiedlich und hing von psychologischen oder medizinischen Lehrmeinungen ab. Bis heute werden einzelne Aspekte der Klassifikation kontrovers diskutiert. Die vorhandenen Systeme werden immer als vorläufig verstanden und stellen keine endgültigen Abgrenzungen medizinischer Krankheiten dar.

Während lange Zeit eine Einteilung der psychischen Störungen in neurotische und psychotische Störungen üblich war, wird in den aktuellen Klassifikationssystemen auf diese Begriffe weitgehend verzichtet. Auch Bezeichnungen wie Krankheit oder „psychogen“ werden dort bewusst vermieden und es wird stattdessen neutraler von Störungen gesprochen.[5]

In der klinischen und wissenschaftlichen Anwendung haben heute zwei Diagnose- und Klassifikationssysteme eine weltweite Bedeutung:

ICD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klassifikation nach ICD-10
F00-F09 Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen
F10-F19 Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
F20-F29 Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen
F30-F39 Affektive Störungen
F40-F48 Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen
F50-F59 Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
F60-F69 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
F70-F79 Intelligenzminderung
F80-F89 Entwicklungsstörungen
F90-F98 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend
F99 Nicht näher bezeichnete psychische Störungen
ICD-10 online (WHO-Version 2016)

Das fünfte Kapitel des ICD-10 enthält die Internationale Klassifikation psychischer Störungen. Das Kapitel umfasst alle psychischen Störungen und ist in hundert Klassen unterteilt (F00–F99). Jeder Klasse wird ein bis zu fünfstelliger Schlüssel zugeordnet. Die ersten drei Stellen ergeben eine grobe Bezeichnung der Diagnose („Dreisteller“).

DSM[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das DSM wird vor allem in der psychiatrischen und psychologischen Forschung verwendet. Der Begriff „psychische Störung“ wird darin folgendermaßen definiert:

„Eine psychische Störung ist definiert als Syndrom, welches durch klinisch signifikante Störungen in den Kognitionen, in der Emotionsregulation und im Verhalten einer Person charakterisiert ist.

Diese Störungen sind Ausdruck von dysfunktionalen psychologischen, biologischen oder entwicklungsbezogenen Prozessen, die psychischen und seelischen Funktionen zugrunde liegen.

Psychische Störungen sind typischerweise verbunden mit bedeutsamen Leiden oder Behinderung hinsichtlich sozialer oder berufs-/ausbildungsbezogener und anderer wichtiger Aktivitäten.“

Die aktuelle Version, DSM-5, enthält anders als die beiden Vorgänger kein multiaxiales System mehr und besteht aus 22 gleichrangigen Kategorien.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Psychische Störungen gehören zu den häufigsten Beratungsanlässen in allgemeinmedizinischen Praxen[8] und sind die vierthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung. Von 1991 bis 2006 stieg die Zahl der Krankheitstage durch psychische Störungen um etwa 33 Prozent. Der ansteigende Trend zu psychischen Erkrankungen ist in der Arbeitsunfähigkeitsstatistik seit deren Einführung im Jahre 1976 zu beobachten. Das spiegelt sich auch im stationären Bereich (Krankenhaus) wider: Seit 1986 stieg die Zahl der Krankenhausfälle von 3,8 Fällen je 1000 GKV-Versicherte auf 9,3 Fälle im Jahr 2005, was dem 2,5-fachen entspricht.[9] Dieser Trend hat sich bis 2017 weiter fortgesetzt.[10]

2005 berechneten Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden und des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München, dass etwa jeder vierte erwachsene EU-Bürger innerhalb eines Jahres an einer psychischen Erkrankung leidet.[11] In einer umfangreichen weltweiten Analyse von Daten ergab sich in 2014, dass global gesehen im Durchschnitt etwa jeder Fünfte innerhalb eines Jahres an einer psychischen Erkrankung leidet.[12]

Schwierig ist vor allem die Angabe einer Lebenszeitprävalenz. Hier kommt es laut einer Studie aus dem Jahr 2014 durch die Einmaligkeit der Befragung zu einer starken Unterschätzung der Neuerkrankungsrate, da im frühen Erwachsenenalter erlebte psychische Erkrankungen für viele später nicht mehr erinnerlich seien.[13] Eine Längsschnitt-Studie fand, dass über 80 % aller Untersuchten zwischen Geburt und mittlerem Lebensalter mindestens kurzzeitig unter einer psychischen Erkrankung litten.[14][15]

Geschlechterverteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundsätzlich treten psychische Störungen bei Jungen häufiger auf als bei Mädchen (ca. 2:1 bis zum 10. Lebensjahr), z. B. geistige Behinderung, frühe Hirnschäden, Entwicklungsverzögerungen, Ausscheidungsstörungen (Enuresis, Enkopresis) usw. Die Anfälligkeit für emotionale Störungen (Trennungsangst, phobische Störungen usw.) ist bis zur Pubertät etwa gleich. Etwa ab der Pubertät treten psychische Störungen häufiger bei Mädchen auf. 2011 waren insgesamt 35,9 % der Frauen und 30,7 % der Männer in Deutschland psychisch erkrankt (12-Monatsprävalenz).[16]

Die Verhältnisse sind in der folgenden Tabelle als „Männer: Frauen“ angegeben. Zum Beispiel bedeutet „4,7:1“, dass auf 4,7 Männer mit Alkoholstörungen 1 Frau mit Alkoholstörungen kommt. Zu beachten sind die Fußnoten, da sich manche Zahlen nur auf bestimmte Altersgruppen (18- bis 79-Jährige) beziehen, aus unterschiedlichen Ländern und von unterschiedlichen Untersuchungszeitpunkten stammen usw.

Männer häufiger betroffen[16][17] kein (großer) Geschlechterunterschied[16][17][18] Frauen häufiger betroffen[16][17][18]
Alkoholstörungen“ (4,7:1) Zwangsstörung (1:1,2) einschl. Zwangshandlungen (Handwaschrituale häufiger bei Frauen, „Verzögerung der Handlungsabläufe ohne Wiederholung“ häufiger bei Männern) Angststörung (1:2,3) einschl. der meisten phobischen Störungen (u. a. Agoraphobie). Siehe generalisierte Angststörung (GAS) (ca. 1:2) und Panikstörung (ca. 1:2).
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung Bipolare Störung (1:1,1) Unipolare Depression (1:2,8)
Frühkindlicher Autismus (3-4:1) Schizophrenie (Meist früherer Krankheitsbeginn bei Männern, psychotische Störung aber häufiger bei Frauen.) Psychotische Störung (1:1,7)
die meisten Entwicklungsstörungen, u. a. umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten Soziale Phobie Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) (1:4,2)
Störung des Sozialverhaltens (Kinder/Jugendliche) Somatoforme Störung (1:2,9)
Asperger-Syndrom (8:1) Anorexia nervosa (1:5,5) und Bulimia nervosa
Ticstörung Körperdysmorphe Störung[19]
Landau-Kleffner-Syndrom Rett-Syndrom (bisher nur bei Mädchen beschrieben)

Behandlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Psychische Störungen werden von Ärzten, Heilpraktikern und Psychotherapeuten behandelt. Der Einsatz von Psychopharmaka und Psychotherapie gilt als Standard, wobei deren jeweilige Bedeutung für die Behandlung von der konkreten Erkrankung abhängt. Ergänzend können Psychoedukation, Ergotherapie und andere Verfahren zum Einsatz kommen. Für den Behandlungserfolg bedeutsam ist auch, dem Patienten das Gefühl der Stigmatisierung zu nehmen. Auch das Wechselspiel zwischen dem Kranken und seiner Umwelt kann von Bedeutung sein, sodass bei einer Behandlung die Umwelt des Kranken mit einbezogen werden kann.[6]

Viele psychische Erkrankungen sind heutzutage gut behandelbar. Sowohl Psychotherapie als auch Psychopharmaka sind wissenschaftlich fundierte Mittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen. Bei Störungen, die einen Wert von 40 auf der GAF-Skala nicht unterschreiten, kann Soziotherapie begleitend angewendet werden.

Zwangsbehandlung

Menschen mit schweren psychischen Störungen und einer fehlenden Einsicht über die eigene Behandlungsnotwendigkeit können auch gegen ihren Willen einer Behandlung zugeführt werden, wenn sie aufgrund der Erkrankung andere oder sich selbst gefährden. Die Behandlung erfolgt in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung. Die Regelungen zur Akuteinweisung sind landesrechtlich festgelegt. Ohne zusätzliche richterliche Anordnung darf eine solche Zwangsunterbringung längstens 24 Stunden betragen.

Zu längerdauernden Zwangsbehandlungen kann es in folgenden Zusammenhängen kommen:

„Aktionsbündnis Seelische Gesundheit“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor einigen Jahren wurde in Deutschland mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit das „Aktionsbündnis für Seelische Gesundheit“ (ABSG) ins Leben gerufen. Zu den über 60 Mitgliedern des Bündnisses zählen die Selbsthilfe-Verbände sowie zahlreiche Vertreter aus den Bereichen Psychiatrie, Gesundheitsförderung und Politik, darunter die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde sowie der Verein Open the doors als Gründer des Netzwerks. Es hat die Ziele, verstärkt über psychische Erkrankungen aufzuklären und die Initiativen zur Förderung der seelischen Gesundheit zu vernetzen.

Das ABSG nutzt zum Beispiel den 10. Oktober, der „internationale Tag der seelischen Gesundheit“ (1992 von der World Federation for Mental Health mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen) für Informationstage, Aktionswochen und Veranstaltungen; diese sollen über Aspekte der Prävention und Therapie psychischer Erkrankungen informieren und auf die Belange psychisch erkrankter Menschen aufmerksam machen.[21]

Volkswirtschaftliche Kosten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Depressionen, Alkoholerkrankungen, bipolare Störungen und Schizophrenien zählen in Europa zu den häufigsten Erkrankungen.[22] Allerdings wurde dieses Problem erst in den letzten Jahren enttabuisiert und zunehmend in der Gesellschaft diskutiert. Laut WHO leidet gut ein Viertel der Weltbevölkerung einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung.[23] Eine Metaanalyse der TU Dresden geht sogar von einem Lebenszeitrisiko von mehr als 50 Prozent aus.[24]

Rund zwölf Prozent der Fehltage bei den aktiv Berufstätigen gehen auf Erkrankungen der Psyche zurück.[25][26] Das entspricht einer Steigerung in den letzten 15 Jahren um 80 Prozent. Psychische Störungen sind eine wesentliche Ursache für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung.[9] Die wirtschaftlichen Belastungen durch diese Erkrankung sind wegen der Kombination aus hohem Verbreitungsgrad, frühem Einsetzen und oft ungünstigem, langem Krankheitsverlauf bedeutend. Die jährlichen Gesamtkosten wurden in Europa für das Jahr 2004 auf 240 Milliarden € geschätzt. Der größte Teil entfällt dabei auf die indirekten Kosten, die mit 132 Milliarden € beziffert werden können.[27] In Deutschland betrugen die Kosten für psychische und Verhaltensstörungen im Jahre 2002 280 Euro pro Einwohner, doch schon 2008 stieg diese Summe auf 350 Euro pro Einwohner.[28]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Horst Dilling: Internationale Klassifikation psychischer Störungen. ICD-10 V (F). Klinisch-diagnostische Leitlinien. 10. Auflage. Hogrefe, 2015, ISBN 978-3-456-85560-8.
  • Peter Falkai, Hans-Ulrich Wittchen (Hrsg.): Diagnostisches und statistisches Manual psychischer Störungen DSM-5. Hogrefe, Göttingen 2014, ISBN 978-3-8017-2599-0.
  • Andreas Heinz (Hrsg.): Der Begriff der psychischen Krankheit. Suhrkamp/Insel Verlag, 2014. ISBN 978-3-518-29708-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Heiko Waller (2007): Sozialmedizin. Grundlagen und Praxis. 6. Aufl. Kohlhammer. S.217f, Definition Expertenkommission 1988. ISBN 9783170191709
  2. Bundesministerium für Bildung und Forschung (2011): Seele aus der Balance - Erforschung psychischer Störungen, S. 16.
  3. Mental disorders fact sheet. Weltgesundheitsorganisation, April 2017, abgerufen am 17. Januar 2018 (englisch).
  4. Eugen Bleuler: Lehrbuch der Psychiatrie (1916). 13. Auflage: Springer, Berlin 1975, ISBN 978-3-540-07217-1. (GoogleBooks)
  5. a b Gerd Huber (2005): Psychiatrie. Lehrbuch für das Studium und Weiterbildung. Schattauer Verlag. ISBN 9783794522149. S. 676 zu Stichwort „Ausdrucksgemeinschaft psychogener und enzephalogener Störungen“. S. 452 zu Stichwort Nomenklatur des ICD-10.
  6. a b Brigitte Vetter: Psychiatrie - ein systematisches Lehrbuch. 7. Auflage, Schattauer 2007. ISBN 9783794525669.
  7. Eva Asselmann, Psychotherapeutenkammer Hamburg (2014): DSM-5 – Wesentliche Neuerungen und Implikationen für ICD-11 (Folie 5).
  8. W. Fink, G. Haidinger: Die Häufigkeit von Gesundheitsstörungen in 10 Jahren Allgemeinpraxis. Z. Allg. Med. 83 (2007) S. 102–108, PDF
  9. a b Mehr Fehltage durch psychische Leiden. Süddeutsche Zeitung, 3. Januar 2007, S. 20
  10. Kim Björn Becker, Thomas Öchsner: Arbeitsausfälle wegen psychischer Erkrankung nehmen drastisch zu, Süddeutsche Zeitung, 14. September 2017.
  11. H. U. Wittchen, F. Jacobi: Size and burden of mental disorders in Europe–a critical review and appraisal of 27 studies. In: European neuropsychopharmacology: the journal of the European College of Neuropsychopharmacology. Band 15, Nummer 4, August 2005, S. 357–376, doi:10.1016/j.euroneuro.2005.04.012, PMID 15961293 (Review), PDF.
  12. Z. Steel, C. Marnane, C. Iranpour, T. Chey, J. W. Jackson, V. Patel, D. Silove: The global prevalence of common mental disorders: a systematic review and meta-analysis 1980-2013. In: International journal of epidemiology. Band 43, Nummer 2, April 2014, S. 476–493, doi:10.1093/ije/dyu038, PMID 24648481, PMC 3997379 (freier Volltext) (Review).
  13. Y. Takayanagi, A. P. Spira, K. B. Roth, J. J. Gallo, W. W. Eaton, R. Mojtabai: Accuracy of reports of lifetime mental and physical disorders: results from the Baltimore Epidemiological Catchment Area study. In: JAMA psychiatry. Band 71, Nummer 3, März 2014, S. 273–280, doi:10.1001/jamapsychiatry.2013.3579, PMID 24402003, PMC 4135054 (freier Volltext).
  14. J. D. Schaefer, A. Caspi, D. W. Belsky, H. Harrington, R. Houts, L. J. Horwood, A. Hussong, S. Ramrakha, R. Poulton, T. E. Moffitt: Enduring mental health: Prevalence and prediction. In: Journal of abnormal psychology. Band 126, Nummer 2, Februar 2017, S. 212–224, doi:10.1037/abn0000232, PMID 27929304, PMC 5304549 (freier Volltext).
  15. Aaron Reuben und Jonathan Schaefer: Nur eine Minderheit bleibt ein Leben lang psychisch gesund, spektrum.de/News, 27. Oktober 2017 (abgerufen 17. Januar 2018).
  16. a b c d 12-Monatsprävalenz von 18- bis 79-jährigen in Deutschland 2011 gemäß Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) mit Zusatzmodul Psychische Gesundheit (DEGS1-MH). Quelle: Wittchen & Jacobi (2012). Was sind die häufigsten psychischen Störungen in Deutschland?
  17. a b c Siehe Text zur jeweiligen Erkrankung in der ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation: Internationale Klassifikation psychischer Störungen. ICD-10 Kapitel V (F). Klinisch-diagnostische Leitlinien. 10. Auflage. Hogrefe, 2015, ISBN 978-3-456-85560-8.
  18. a b Facts about Common Mental Illnesses. (Memento vom 16. November 2010 im Internet Archive) Substance Abuse and Mental Health Services Administration, abgerufen 9. März 2015 (englisch).
  19. Body Dysmorphic Disorder (BDD). Anxiety and Depression Society of America
  20. BGH, Beschluss vom 1. Februar 2006 – XII ZB 236/ 05; OLG Celle (Lexetius.com/2006,324)
  21. Über uns. In: seelischegesundheit.net. DGPPN, abgerufen am 6. September 2016.
  22. Wittchen, H.U, F. Jacobi, J. Rehm, A. Gustavsson, M. Svensson, B. Jönsson, J. Olesen, C. Allgulander, J. Alonso, C. Faravelli, L. Fratiglioni, P. Jennum, R. Lieb, A. Maercker, J. van Os, M. Preisig, L. Salvador-Carulla, R. Simon, and H.-C Steinhausen (2011). The size and burden of mental disorders and other disorders of the brain in Europe 2010. European Neuropsychopharmacology 21, S. 655–679.
  23. Mental disorders affect one in four people. WHO, 2001, abgerufen am 6. September 2016 (englisch).
  24. Deutsches Ärzteblatt Heft 1 Januar 2006, S. 25. (PDF; 33 kB).
  25. Gesund im Job – Das Magazin für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Nov. 2012, Markt1 Verlag S. 2.
  26. BKK Gesundheitsreport 2011 „Zukunft der Arbeit“, S. 17. (PDF; 6,0 MB).
  27. EU Grünbuch psychische Gesundheit 2005 (PDF; 946 kB).
  28. Statistisches Bundesamt.
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