Schwanstetten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Schwanstetten
Schwanstetten
Deutschlandkarte, Position des Marktes Schwanstetten hervorgehoben
Koordinaten: 49° 19′ N, 11° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Roth
Höhe: 300 m ü. NHN
Fläche: 32,39 km2
Einwohner: 7276 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 225 Einwohner je km2
Postleitzahl: 90596
Vorwahl: 09170
Kfz-Kennzeichen: RH, HIP
Gemeindeschlüssel: 09 5 76 132
Marktgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Rathausplatz 1
90596 Schwanstetten
Webpräsenz: www.schwanstetten.de
Bürgermeister: Robert Pfann (SPD)
Lage des Marktes Schwanstetten im Landkreis Roth
Nürnberg Landkreis Nürnberger Land Landkreis Fürth Schwabach Landkreis Ansbach Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Soos Abenberger Wald Dechenwald Heidenberg Forst Kleinschwarzenlohe Büchenbach Georgensgmünd Kammerstein Schwanstetten Rednitzhembach Rohr (Mittelfranken) Rohr (Mittelfranken) Roth Thalmässing Wendelstein (Mittelfranken) Spalt Röttenbach (Landkreis Roth) Hilpoltstein Heideck Greding Allersberg Abenberg Landkreis EichstättKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Schwanstetten ist ein Markt im mittelfränkischen Landkreis Roth.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwanstetten liegt ca. 16 km südlich der Stadt Nürnberg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nördlich und östlich grenzt Schwanstetten an Wendelstein, im Süden an Roth und im Westen an Rednitzhembach. Zwischen Rednitzhembach und Schwanstetten befindet sich das gemeindefreie Gebiet Soos.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die durch die Gemeindegebietsreform am 1. Mai 1978 entstandene Gemeinde Schwanstetten besteht aus sieben Ortsteilen[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals erwähnt wurde der heutige Ortsteil Schwand im Jahre 1186, der Ortsteil Leerstetten im Jahre 1194.

Am 1. Mai 1978 wurde der Markt Schwanstetten durch die Zusammenlegung des bis dahin selbständigen Marktes Schwand bei Nürnberg mit der Gemeinde Leerstetten neu gebildet.[3] Der Name der neuen Gemeinde setzt sich aus Teilen der früheren Ortsnamen Schwand und Leerstetten zusammen, eine in Bayern nahezu einmalige Neuschöpfung. Die Bezeichnung Markt und damit das Marktrecht wurden vom Markt Schwand übernommen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[4]
Wahlbeteiligung: 66,78 %
 %
50
40
30
20
10
0
41,85 %
36,10 %
11,31 %
10,74 %

Marktgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marktgemeinderat hat 20 Mitglieder.

SPD CSU FWS GRÜNE Gesamt
2014 9 7 2 2 20 Sitze

(Stand: 2014)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Kommunalwahlen 2014 wurde Robert Pfann (SPD) mit 65,42 % (2.573 Stimmen) als Bürgermeister wiedergewählt. Sein Vorgänger war bis 2008 Dietmar Koltzenburg (CSU).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter zinnenförmig von Schwarz und Silber geteiltem Schildhaupt in Blau auf grünem Berg ein golden bewehrter silberner Schwan.

Der Schwan wurde einem Gerichtssiegel von Schwand aus dem Jahr 1468 entnommen. Eigentlich weist der Name darauf hin, dass Schwand eine Siedlung ist, die auf dem Gebiet einer Brandrodung entstand. Man brachte den Wald zum schwenden, also zum Schwinden. An die Herrschaft der zollerischen Burggrafen von Nürnberg und späteren Markgrafen erinnert der von Schwarz und Silber geteilte Schildhaupt. Die Burggrafen sind ab 1267 im Gemeindegebiet nachweisbar. Für den Namensbestandteil -stetten steht der zinnenförmige Schnitt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Energiewende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf den Dächern Schwanstettens sind 130 solarelektrische Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 1000 kW installiert.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die B 2 streift das Gemeindegebiet im äußersten Westen. Über zwei Kreisstraßen wird die Gemeinde an die an dieser Stelle autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraße angeschlossen.

Mehrere Buslinien binden Schwanstetten an das Umland und die S-Bahnhöfe in Schwabach und Roth an. Hervorzuheben ist eine Linie der Omnibusverkehr Franken zum Nürnberger U-Bahnhof Frankenstraße. Die Busverbindung zum Bahnhof Allersberg (Rothsee) wurde im Dezember 2010 eingestellt.

Der Main-Donau-Kanal führt von Nordwesten nach Süden durch das westliche Gemeindegebiet. Die nach dem Schwanstettener Ortsteil benannte Schleuse Leerstetten befindet sich auf dem gemeindefreien Gebiet Soos.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schwanstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1490&attr=590&modus=automat&tempus=20110504/113342&hodie=20111008/155013
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 733.
  4. http://www.schwanstetten.de/index.php?id=377