Schwarzbach (Lausitz)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Schwarzbach führt kein Wappen
Schwarzbach (Lausitz)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schwarzbach hervorgehoben
Koordinaten: 51° 27′ N, 13° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oberspreewald-Lausitz
Amt: Ruhland
Höhe: 100 m ü. NHN
Fläche: 15,84 km2
Einwohner: 671 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km2
Postleitzahl: 01945
Vorwahl: 035752
Kfz-Kennzeichen: OSL, CA, SFB
Gemeindeschlüssel: 12 0 66 292
Adresse der Amtsverwaltung: Rudolf-Breitscheid-Straße 4
01945 Ruhland
Webpräsenz: www.schwarzbach-biehlen.de
Bürgermeisterin: Gabriele Theiss (SPD)
Lage der Gemeinde Schwarzbach im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Sachsen Cottbus Landkreis Dahme-Spreewald Landkreis Elbe-Elster Landkreis Spree-Neiße Landkreis Teltow-Fläming Altdöbern Bronkow Calau Frauendorf (Amt Ortrand) Großkmehlen Großräschen Grünewald Guteborn Hermsdorf (bei Ruhland) Hohenbocka Kroppen Lauchhammer Lindenau (Oberlausitz) Lübbenau/Spreewald Luckaitztal Neupetershain Neu-Seeland Ortrand Ruhland Schipkau Schwarzbach (Lausitz) Schwarzheide Senftenberg Tettau (Brandenburg) Vetschau/SpreewaldKarte
Über dieses Bild

Schwarzbach (obersorbisch Čorna Woda[2]) ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Land Brandenburg und Teil des Amtes Ruhland.

Hauptstraße
Gutshaus

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist etwa 10 Kilometer südlich von Senftenberg gelegen. Sie befindet sich im Lausitzer Seenland, südlich vom Senftenberger See. Schwarzbach liegt in der nordwestlichen Oberlausitz. Durch den Ortsteil Biehlen fließt die Schwarze Elster.

Gemeindegliederung

Biehlen ist ein Ortsteil der Gemeinde Schwarzbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwarzbach wurde 1455 erstmals erwähnt.

1950 wechselte die Gemeinde aus dem Landkreis Hoyerswerda in den Landkreis Senftenberg. 1974 wurden die Gemeinden Biehlen und Guteborn in die Gemeinde Schwarzbach eingegliedert, letztere wurde am 6. Mai 1990 wieder ausgemeindet.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 350
1890 390
1910 500
1925 501
1933 507
1939 520
1946 618
1950 611
1964 588
1971 581
1981 1 503
Jahr Einwohner
1985 1 436
1989 1 433
1990 735
1991 708
1992 717
1993 723
1994 730
1995 745
1996 760
1997 780
1998 784
Jahr Einwohner
1999 786
2000 782
2001 791
2002 803
2003 815
2004 800
2005 778
2006 768
2007 759
2008 759
2009 735
Jahr Einwohner
2010 725
2011 701
2012 699
2013 679
2014 679
2015 671

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[4][5], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Schwarzbach besteht aus acht Gemeindevertretern und der ehrenamtlichen Bürgermeisterin. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[6]

Bürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gabriele Theiss (SPD) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 62,4 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[7] gewählt.[8]

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegerdenkmal

In der Liste der Baudenkmale in Schwarzbach (Lausitz) und in der Liste der Bodendenkmale in Schwarzbach (Lausitz) stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmale. Schwarzbach hat eine eigene "Dorfhymne", das "Schwarzbachlied".

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Schwarzbach befindet sich ein Gutshaus, das ungefähr 1650 erbaut wurde. Davor steht ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorf- und Schützenfest am ersten Wochenende im September

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwarzbach liegt an der Landesstraße L 581 zwischen Ruhland und Lauta. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Ruhland an der A 13 BerlinDresden.

Der Haltepunkt Schwarzbach (b Ruhland) lag an der Bahnstrecke Węgliniec–Roßlau und wird von den Zügen ohne Halt durchfahren.

Im nahe gelegenen Schwarzheide befindet sich ein Verkehrslandeflugplatz der Kategorie II.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Walter Wenzel: Oberlausitzer Ortsnamenbuch (2008), ISBN 978-3-7420-2067-3
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 42.
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oberspreewald-Lausitz. S. 26–29
  5. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  6. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  7. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  8. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]