Neu-Seeland

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Neu-Seeland in Brandenburg, zum Staat Neuseeland siehe dort.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Neu-Seeland führt kein Wappen
Neu-Seeland
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neu-Seeland hervorgehoben
Koordinaten: 51° 36′ N, 14° 6′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oberspreewald-Lausitz
Amt: Altdöbern
Höhe: 118 m ü. NHN
Fläche: 38 km²
Einwohner: 585 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner je km²
Postleitzahl: 03103
Vorwahl: 035751
Kfz-Kennzeichen: OSL, CA, SFB
Gemeindeschlüssel: 12 0 66 226
Adresse der Amtsverwaltung: Marktstraße 1
03229 Altdöbern
Bürgermeisterin: Simone Abt (Wählergruppe Neu-Seeland)
Lage der Gemeinde Neu-Seeland im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Sachsen Cottbus Landkreis Dahme-Spreewald Landkreis Elbe-Elster Landkreis Spree-Neiße Landkreis Teltow-Fläming Altdöbern Bronkow Calau Frauendorf (Amt Ortrand) Großkmehlen Großräschen Grünewald Guteborn Hermsdorf (bei Ruhland) Hohenbocka Kroppen Lauchhammer Lindenau (Oberlausitz) Lübbenau/Spreewald Luckaitztal Neupetershain Neu-Seeland Ortrand Ruhland Schipkau Schwarzbach (Lausitz) Schwarzheide Senftenberg Tettau (Brandenburg) Vetschau/SpreewaldKarte
Über dieses Bild

Neu-Seeland ist eine Gemeinde im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg und Teil des Amtes Altdöbern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namensgeber der Gemeinde ist das Lausitzer Seenland, welches durch Flutung der Tagebaurestlöcher des Lausitzer Braunkohlereviers entstand und noch entsteht. Dieser Prozess hatte einen starken Einfluss auf die Landschaft und Siedlungsstruktur in der Region, da viele ehemalige Dörfer hier abgebaggert wurden. Der Altdöberner See, der Großräschener See, der Sedlitzer See und der Partwitzer See grenzen dabei an das Gebiet der Gemeinde.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die umliegenden Gemeinden innerhalb von zehn Kilometern sind Neupetershain, Drebkau, Welzow, Altdöbern, Proschim, Haidemühl und Großräschen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand im Zuge der brandenburgischen Gemeindegebietsreform am 1. Februar 2002 aus dem Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Bahnsdorf (mit dem Ortsteil Lieske), Lindchen (mit dem Ortsteil Leeskow und den Ortslagen Dörrwolf und Kunersdorf), Lubochow und Ressen.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
2002 1098
2003 1098
2004 999
2005 929
2006 817
Jahr Einwohner
2007 801
2008 785
2009 607
2010 573
2011 630
Jahr Einwohner
2012 614
2013 606
2014 602

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[3][4], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung Neu-Seelands besteht aus 8 Gemeindevertretern und der ehrenamtlichen Bürgermeisterin.

  • Wählergruppe Neu-Seeland 5 Sitze
  • Wählergruppe Lubochow 1 Sitz
  • Wählergruppe Lindchen 1 Sitz
  • Einzelbewerber Udo Dutschk 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014[5])

Bürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Simone Abt (Wählergruppe Neu-Seeland) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 87,0 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[6]ren gewählt.[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Neu-Seeland und in der Liste der Bodendenkmale in Neu-Seeland stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmäler.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Großräschen an der A 13.

Private Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Zugelassene PKW (zum 1.1.)[8] 451 440 439 435 429 414 412
PKW je 1.000 Einwohner (31.12. des Vorjahres) 563 561 723 759 681 674 680

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neu-Seeland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oberspreewald-Lausitz. S. 22–25
  4. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  5. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  6. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  7. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014
  8. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3